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[posting]42105238[/posting]Die Privatbanken, welche vor zwei Jahren mit Steuergeldern gestützt wurden, machen zwischenzeitlich wieder gute Gewinne und zahlen die Einlagen an den Staat zurück. Nur die sogenannten Staatsbanken, man kann diese auch Landesbanken etc nennen, hängen immer noch am Tropf. Hierin ist sicherlich der Unterschied zwischen privatwirtschaftlichem gewinnorientiertem Wirtschaften und der Politikwirtschaft zu suchen.

Darum wäre mir eine Einlage bei den Privatbanken jederzeit lieber als mein Geld Politikern anderer Länder oder Staatsbanken anzuvertrauen. Darum meine Meinung, Griechenland nicht weiter unterstützen und die Privatbanken, falls erforderlich mit Einlagen, welche zu verzinsen sind, stützen. Bin mir sicher, dass dies für Deutschland auf Sicht von 2-3 Jahre kein schlechtes Geschäft wäre.

Ist natürlich klar, dass wir hier über SEHR hohe Beträge der Bankenrettung sprechen, wenn auch Spanien und Italien ins Wanken kommen, aber ich würde diese Zahlungen als Investition zu "Schnäppchenpreisen" in den Bankensektor sehen. W. Buffett ist mit seiner Goldman Sachs Investition doch auch sehr profitabel gefahren, warum sollen sich nicht auch solvente Staaten hier ihre Hilfe bezahlen lassen? So war es ursprünglich auch gegenüber Griechenland geplant. Nur leider macht hier der Schuldner nun anscheinend die Grätsche...
 
aus der Diskussion: Countdown für Griechenland durch Schäuble
Autor (Datum des Eintrages): washington66  (19.09.11 13:34:26)
Beitrag: 74 von 118 (ID:42105309)
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