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[posting]42630077[/posting]Tatsache ist, wenn in das Stromnetz weniger eingespeist wird, als die Verbraucher abfordern, gibt es einen Blackout.

Die Leitungsnetze reichen jetzt schon nicht aus, den regenerativen Strom aufzunehmen, wenn dieser volle Leistung liefert. Wären also noch einiges zu tun, bevor wir daran denken können, 30% unserer jetzigen Stromerzeugung stillzulegen und durch Wind- und Sonnenenergie zu ersetzen.

15.08.06 - Das schleswig-holsteinische Stromnetz ist zu schwach. Immer wenn der Wind bläst, müssen Windkraftanlagen abgeschaltet werden, weil das Netz im Land zwischen den Meeren überlastet ist.
http://www.shortnews.de/id/633738/Schleswig-Holstein-Windkra…

19.07.2011 - „Es kommt vor, dass Windräder aus dem Wind drehen müssen, weil die Leitungskapazitäten den Abtransport des Stroms nicht hergeben“, sagt der Chef der Bundesnetzagentur. Angesichts solcher Verhältnisse drückt der Behördenchef aufs Tempo. „Der Netzausbau darf dem Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht hinterher laufen“
http://www.fr-online.de/energie/energie-wenn-windraeder-stil…


Ich bin häufiger in Indien, da hab ich solche Stromnetze ohne ausreichende Leistungsreserve kennen gelernt. In Südindien wird ein nennenswerter Teil des Stroms mit Wasserkraft erzeugt. Wenn der Wasserspiegel der Stauseen weit gesunken und die Regenzeit noch fern, wird vorsorglich über Wochen täglich zu angekündigten Uhrzeiten abgeschaltet. Zusätzlich gibt es des öfteren noch ungeplante Stromausfälle.

Können wir auch haben, nur das wir dann für den unzuverlässigen Strom viel mehr bezahlen werden. Der Industrie wirds am wenigsten ausmachen, die kann ihre Produktion ja ins Ausland verlegen.
 
aus der Diskussion: Warum kaufen wir jetzt massiv Atomstrom aus Frankreich und Tschechien?
Autor (Datum des Eintrages): Mandala64  (22.01.12 23:50:10)
Beitrag: 46 von 60 (ID:42630533)
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