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@Minister.grasser & Keilfleckbarbe

nochmals zu Euren Fragen/Bedenken: warum Fonds ???

Zum einen: mit diesem monatlichen Betrag (800€ aufgeteilt auf Aktien/Anleihen/Rohstoffe z.B.) kann man kontinuierlich ein breites Spektrum an Anlagemöglichkeiten abdecken; dann erfolgt durch die monatlich festgelegten Sparraten eine gewisse "Eigendisziplin" was die pünktliche Anlagen betrifft und ich denke dass dies eine überlegenswerte Alternative zur Anlage direkt in Aktien ist. Und den cost average effect habt Ihr ja selber angesprochen.

Ich denke nun mal dass für mein Anlageziel dies die beste Strategie wäre. 800 monatlich x 12 Monate x 15 Jahre wären ca. 150.000 - zzgl. einer Rendite nach Steuern von z.B. 3% wären es immerhin knappe 200.000. Soll eigentlich nur als Absicherung/Polster für die Rente dienen.

Wenn ich nur in Aktien - wie Keilfleckbarbe es vorschlägt - selber investieren würde, wäre schon mal der Betrag von 800 ziemlich wenig zur Direktanlage, dann läuft man Gefahr dass man genau zum falschen Zeitpunkt die falsche Aktie erwischt (mit 800 kann man ja nicht breit streuen) und das Ganze würde bei mir (ich kenn mich ja schließlich ;) ) mit Sicherheit nicht so diszipliniert ablaufen wie bei fixen Sparplänen.

Und das wichtigste: man ist dann eben nur in Aktien, ich persönlich hab schon zig Krisen durchgemacht (auch den NM hab ich heil und gut überstanden) und darum möchte ich nie alles auf eine Karte (soll heißen alles auf Aktien) setzen. Es kann sein dass der DAX auch irgendwann mal eine Talfahrt durchmacht wie der Nikkei, welcher sich von seinen Höchstständen nie mehr erholt hat. Dann hat man eben sein Geld etwas breiter gestreut, kann ja sein dass sich ein Verlust bei Aktien durch Gewinne bei Anleihen oder Rohstoffen relativiert usw.

Hab mal paar konkrete Vorschläge welche ich hier zur Diskussion stellen möchte; Anlageentscheidung folgt dann sowieso erst wahrscheinlich nächsten Monat bis ich mal abkläre bei welcher Bank ist die besten Konditionen erhalte.

-ich würde von den 800 ca. 250-300 in einen Aktienfond investieren und da ist mir der Carmignac WKN A0DP5W aufgefallen. Wertentwicklung 5 Jahre 44% (Vergleich: MSCI -9%), Verw.-Gebühr 1,5%p.A., thesaurierend

-ca. 200€ würde ich in einen Rentenfonds stecken wie z.B. den Robeco High Yield WKN 988158, welcher in 5 Jahren 36% gemacht hat. Verw.-Gebühr 1% p.a., ebenfalls thesaurierend

-um auch im Rohstoffsektor unterwegs zu sein wäre vieleicht der Hansagold WKN A0NEKK interessant, welcher in 3 Jahren 67% gemacht hat und eine Verw.-Gebühr von 0,75% p.A. erhebt. Ebenfalls thesaurierend. Hier vieleicht ebenfalls ca. 150€.

-die restlichen 200 könnte ich mir als Sparplan in ein Festgeldkonto vorstellen, gibt im Moment wahrscheinlich nur ca. 2% aber das kann sich auch ändern (hab meine erste ETW zu 9% Zinsen finanziert)

Wie gesagt, dies sind so erste Vorschläge meinerseits, vieleicht hat der eine oder andere ja im jeweiligen Sektor bessere Alternativen, denke mal es würde bestimmt auch andere Leute interessieren mit was der eine oder andere von Euch positibe/netgative Erfahrungen gemacht hat.

VG Timburg
 
aus der Diskussion: Timburgs Langfristdepot 2012-2022
Autor (Datum des Eintrages): Timburg  (17.03.12 07:23:29)
Beitrag: 16 von 39,891 (ID:42917235)
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