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Timburg, bist fast ein Vorbild;), ich denke sehr sehr ähnlich.

Ich bin zwar kein Steuerexperte und sehe mich auch als gesetzestreuen, sozialen Menschen, aber diese Abgeltungssteuer muss man sich, vor allem bei sehr langfristigen Investments sehr genau überlegen.
De facto ist diese Steuer nämlich eine Steuer auf die Inflation.

Wenn ich in einem Jahr 25% Gewinn gemacht habe, ist die Lage klar, dann habe ich Gewinn gemacht, ist auch eine gewisse Steuer angebracht.

Wenn ich aber in 20 Jahren mein Kapital von 200 000 auf 400 000 verdoppelt habe, klingt das zunächst einmal ganz gut. Allerdings muss man sich die zugrundeliegende Inflation ansehen. Wenn die z.B. 3% im Jahr betragen hat, dann entsprächen allerdings 360 000 der Kaufkraft den 200 000, da wäre ich also noch ein wenig, nämlich 40 000, drüber. Bei 200 000 "Gewinn" zahlst du aber 50 000 Steuer, bekommst also 350 000 raus, hast also de facto trotz einer jährlichen Rendite von fast 4% real nicht einmal die Kaufkaft bewahren können. Wahnsinn, oder?
 
aus der Diskussion: Timburgs Langfristdepot 2012-2022
Autor (Datum des Eintrages): minister.grasser  (17.03.12 21:46:25)
Beitrag: 21 von 39,887 (ID:42918728)
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