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Also hinter die Darstellung, Bankeinlagen und Immobilienfonds seien vergleichsweise sichere Anlagen, würde ich nach den Erfahrungen der Vergangenheit doch einige Fragezeichen beifügen. Spätestens nach der Wahl ist doch mit der Einführung einer Vermögensabgabe auf Bankguthaben zurechnen, ob nun 1% jährlich oder 5% auf einmal. Mal von der Gefahr einer neuerlichen Bankenkrise ganz abgesehen.

Beim Wunsch kurzfristiger Verfügbarkeit kommt natürlich trotzdem nur sowas in Frage (zu beachten wären z.B. die Neukundenangebote der DAB und von Consors mit bis zu 3,5% auf Tagesgeld bei Depotübertrag).

Bei an der Börse gehandelten Wertpapieren besteht allerdings trotzdem, natürlich vorbehaltlich von Kursschwankungen, eine Verfügbarkeit. Also wenn man nun über eine Anlage in Aktien oder Anleihen nachdenkt, sollte man sich das klar machen. Derzeit findet man ja beispielsweise noch bei langlaufenden Staatsanleihen schwacher Schuldner Renditen von über 3% bis 5%. Darüber, ob das die Risiken angemessen ausgleicht, sollte man sich klar werden. Schließlich konkurriert das mit 4% Dividendenrendite, die in manchen Branchen derzeit durchaus üblich ist.

Wenn man etwas Risikobereitschaft mitbringt, kann man vielleicht über Discountzertifikate nachdenken? Oder eine Kombination von sicherer Anlage zu 3% und mit 10% vom Kapital wird trotzdem wild spekuliert. Unterm Strich wird dann nach 2 Jahren ein Anlageergebnis von schlimmstenfalls rund minus 4% zu Buche stehen.
 
aus der Diskussion: 200TEUR sicher anlegen
Autor (Datum des Eintrages): honigbaer  (17.02.13 01:12:22)
Beitrag: 9 von 22 (ID:44150322)
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