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Summe oben 190 + 180 + 30 = 400.
Mit den Kosten ist es halt so, dass die sich dann häufen, wenn man jahrelang nicht viel macht.
Und Mietausfall muss man ja auch kalkulieren. Und den eigenen Aufwand.

Wer so blöd ist, seine Wohnung langfristig zu vermieten?
Naja, wer eine Wohnung hat, die er selbst nicht braucht, kann sie verkaufen oder vermieten.
Und bei den niedrigen Bankzinsen nehmen die meisten halt die Miete und hoffen auf bessere Zeiten für Vermieter, die nicht kommen. Da steckt einfach die Spekulation auf bessere Zeiten für Verkäufer dahinter, also eine in Deutschland traditionell überhöhte Inflationserwartung, für die eine mangelnde Rentabilität des Vermietungsgeschäfts in Kauf genommen wird. (Inflation ist natürlich überall, nur nicht bei der Kaltmiete, weil die ja ein Zins und kein Sachwert ist.)

Man könnte genausogut fragen, wieso vermieten die Vermieter aus Hintertupfingen nicht in München, wo die Mieten viel höher sind. Aber ihr Haus steht nunmal in HT und ob sich dort das Bauen gelohnt hat, fragt gar niemand. Laut Steuerstatistik werden mit Wohnraumvermietung auch kaum Gewinne erzielt. Schon als die Zinsen noch höher waren, waren da genug Leute unterwegs, die das Ganze als Abschreibungsmodell nutzten und mit der Steuerersparnis zufrieden waren, auch ohne echte Gewinne.
 
aus der Diskussion: Einzelne ETW als Kapitalanlage
Autor (Datum des Eintrages): honigbaer  (30.06.14 09:07:02)
Beitrag: 18 von 29 (ID:47230524)
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