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Hi STREETY....:)


Here we go again:

ANWENDER

Landläufig wird ein anwender definiert als ein computerperepheriegerät,daß versucht,mit völlig unzureichender hardware und einem unverständlichen programm ein problem zu lösen,daß ohne computer in der halben zeit lösbar wäre.Diese begriffsbestimmung ist jedoch höchst ungenau und oberflächlich.
Tatsächlich ist ein anwender ein computerperepheriegerät,daß versucht,mit völlig unzureichender hardware und einem unverständlichen programm ein problem zu lösen,daß es ohne computer gar nicht geben würde.
Diese aufgabe wird dem anwender erleichert durch:

- eine deutsche programmversion

- eine benutzerfreundliche hardware

- mehrere,umfangreiche,einander und der dokumentation widersprechnende handbücher führernder computerbuchverlage.

Eine deutsche programmversion besteht dabei in der regel aus einem schlecht übersetzten handbuch,aus verstümmelten deutschen systemmeldungen und englishen befehlen.

1. Regeln oder hilfsprogramme,die deine arbeit spürbar erleichtern könnten,stehen nicht im handbuch.

2. Fehlermeldungen,die du erhältst,sind nicht dokumentiert.

3. Die wichtigsten menuepunkte sind unauffindbar.

Unter benutzerfreundlichkeit ist das entgegenkommende,höfliche und duldsame verhalten des anwenders gegenüber dem patzigen,rätselhaften und unflexiblen verhalten von hatd-und software zu verstehen.
Bestimmung des anwenders ist es dabei nicht,lösungswege zu entwickeln,sondern in erster linie,herauszufinden,warum programm und hardware etwas anderes tun,als das,was in den jeweiligen dokumentationen geschildert ist.

Trotz der allgemeinen gültigkeit von MURPHYS COMPUTERGESETZEN ist es für anwender nicht generell unmöglich,die verschlungenen wege von hard-und software zu enträtseln.Das dies in der geschichte der computer noch niemandem gelungen ist,ist dabei keine entgültige widerlegung dieses satzes.

Namhafte hersteller sind deswegen mit wachsendem erfolg seit geraumer zeit dazu übergegangen,ihre hard-und software entwickeln zu lassen,ohne auf dieses fehlerbehaftete kettenglied rücksicht zu nehmen

AXIOM der PROBLEMVERMEHRUNG

1. In jedem großen problem steckt ein kleines,daß gerne raus will.

2. In jedem kleinen problem steckt ein großes,daß gerne raus will.

3. Auch wo überhaupt kein problem ist,steckt ein großes,daß gern rause will.
 
aus der Diskussion: MURPHYS + G E M E I N S T E + COMPUTERGESETZE
Autor (Datum des Eintrages): TOP@S  (19.11.01 14:18:09)
Beitrag: 102 von 117 (ID:4917193)
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