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Ich als überzeugter Stock-Picker seit 30 Jahren ;-) habe in den vergangenen Wochen festgestellt, dass offenbar im Netz und bei einem Großteil der Medien immer mehr die Meinung vorherrscht , dass das aktive Stock-Picking so wie z.B. ich es betreibe den passiven indexbasierten Anlagestrategien (Stichwort ETF) grundsätzlich unterlegen sei. Sollte dies der Fall sein, dann würden wir hier also alle nur unsere Zeit verschwenden...

Ich stimme den Anhängern der passiven Investments zu, dass solch passives Investieren mit ETFs eine komfortable Möglichkeit sein kann, sein Geld mit vernünftigem Risiko anzulegen, wenn man möglichst wenig mit dem Thema Geldanlage zu tun haben möchte, sein Geld auch keinem Dritten anvertrauen möchte und damit zufrieden ist, eine durchschnittliche Rendite zu erzielen. Was mir aber überhaupt nicht gefällt ist, dass diese Autoren oft sehr einseitig argumentieren. So sei es für Privatanleger generell nicht möglich sei, langfristig besser als der Markt abzuschneiden. Spätestens hier scheiden sich die Geister und ich muss meinen Senf dazugeben bevor ich platze: daher habe ich hier mal die Ergebnisse eines Langzeitexperiments veröffentlicht, das ich mit einigen anderen erfahrenen Privatanlegern seit 15 Jahren durchführe: https://www.high-tech-investing.de/single-post/2017/08/29/Ak…
Mich würde interessieren, ob auch andere aktive Anleger ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Warum hält sich hartnäckig das Gerücht, Einzelaktienstrategien könnten gar nicht erfolgreich sein. Es gibt doch so viele Gegenbeispiele...
:-) stw
 
aus der Diskussion: Aktive versus Passive Anlagestrategien - Eine Glaubensfrage?
Autor (Datum des Eintrages): stw  (05.09.17 12:14:21)
Beitrag: 1 von 5 (ID:55669299)
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