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"Grundsätzlich ist die Interpretation dieser INsiderkäufe nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Man könnte ja meinen, daß wenn Insider kaufen, stecken wohl positive Unternehmenserwartungen dahinter und daher sollten die Aktien in absehbarer Zeit steigen. Umgekehrt: Verkaufen Insider, wissen sie vielleicht von Probleme der Firma, von der die Öffentlichkeit noch nichts ahnt und daher sollte irgendwann der Kurs fallen. So einfach ist es aber nicht. So könnte uns die Meldung, daß ein Geschäftsführer sämtliche seiner 10000 Aktien verkauft, leicht in die Irre führen, wenn wir nicht zugleich wissen, daß er 1 Million Calls auf die Aktien weiter hält. Vielleicht braucht der gute Mann einfach nur etwas Cash für den Ausbau seiner Garage. Die nformation darüber wieviel Optionen ein Insider auf Aktien hält, ist uns nicht zugänglich. Dies ist um so bedeutsamer, da viele der High-Tech Unternehmen Vergütungsstrukturen für ihre Mitarbeiter über Optionen steuern."
 
aus der Diskussion: Cybernet und MFC - neue Chance?
Autor (Datum des Eintrages): Duschgel  (27.02.02 00:12:10)
Beitrag: 105 von 287 (ID:5678777)
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