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[posting]60160623[/posting]Aussage gegen Aussage ist es, wenn bspw. zwei Leute sich kloppen, sich gegenseitig anzeigen und schließlich behaupten, der andere hätte angefangen. Aber im Monsanto-Prozess handelt es sich ja um Aussagen, die völlig unterschiedlich begründet sind. Und die Jury empfand die Begründungen der Klägerseite scheinbar glaubwürdiger.

Das Urteil ist ja noch nicht gesprochen, gegen dieses könnte Bayer allerdings in Berufung gehen. Dies wird sehr wahrscheinlich auch stattfinden. Beim ersten Glyphosat-Prozess wurde dem Kläger ja eine Summe von ca. 280 Mio. Dollar zugesprochen. Bayer ging in Berufung und die Summe wurde in zweiter Instanz schließlich auf ca. 80 Mio. Dollar gesenkt.

Die Klägerseite im aktuellen Prozess sagte gestern aus, dass der ökonomische Schaden des Klägers (Rechtsberatung, medizinische Behandlung, etc.) zum jetzigen Zeitpunkt bei ca. 200.000 Dollar liegt.
 
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Autor (Datum des Eintrages): rheinlandfuchs  (21.03.19 13:19:56)
Beitrag: 3,376 von 4,318 (ID:60160860)
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