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@h.-s.: ich bin kein christlicher Theologe, aber soviel weiss ich auch vom Christentum: die Lehren Jesu zielten nie darauf ab, etwaige Andersdenkenden oder Andersgläubige zu verteufeln, anzugreifen oder ins Unrecht zu stellen.
Jesus bezog sein religiöses Wissen direkt aus den Lehren der Osim-ha-thora (Wächter des Bundes, fälschlich Essener genannt) und später der elitären jüdischen religiösen Strömung der
Nozrim (Nazoräer; arab. Nazrani, übrigens die übliche arabische Bezeichnung für Christen), woraus die ungebildeten Nachkommen inkl. Martin Luther "Nazarener" machten, was sie dann fälschlicherweise mit dem z.Z. Jesu nicht existierenden Dörfchen Nazareth gleichsetzten.
Aus der Bewegung der Nozrim entwickelte sich später die christl. "Urkirche", deren erster "Lehrer der Gerechtigkeit" der leibliche Bruder Jesu, Yaaakov, von den Griechen Jakobus genannt, wurde, der später als der "Hl. Stephanus" den "Märtyrertod" fand.
Was die späteren Kirchenfürsten aus den ursprünglichen Lehren Jesu machten, ist eine andere Sache.
In der letzten modernen Zeit versuchen aber auch sie, relativ tolerant den Andersgläubigen gegenüber zu sein, was man von KEINER islamischen Richtung behaupten kann, ausgenommen vielleicht die Alauwiten, aber die sind ja "halbe" Christen.
 
aus der Diskussion: Das israelische Militär ist das letze......
Autor (Datum des Eintrages): genya  (06.04.02 20:21:18)
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