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UNTERFÖHRING (dpa-AFX) - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 ist dank Auftragsproduktionen und guter Geschäfte seiner Online-Sparte im ersten Quartal gewachsen. Von Januar bis März stiegen die Erlöse um vier Prozent auf 913 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in Unterföhring bei München mitteilte.
Dazu trug maßgeblich die eigene Produktionsfirma Red Arrow Studios mit einem Umsatzanstieg von 38 Prozent bei. Sie produzierte zum Beispiel die Drama-Serie "Vienna Blood" für die Fernsehsender ORF und ZDF sowie die Krimi-Serie "Bosch" für Amazon. Außerdem steuerten die Onlineplattformen, darunter die Partnervermittlung Parship und das Vergleichsportal Verivox, unter dem Dach der NuCom Group ein Umsatzplus von 25 Prozent bei. Die Werbeeinnahmen aus dem klassischen Fernsehgeschäft sanken hingegen um vier Prozent.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 5 Prozent auf 190 Millionen Euro zurück. Dies hatte ProSiebenSat.1 bereits erwartet. Der bereinigte Nettogewinn stieg leicht um 1 Prozent auf 94 Millionen Euro.

Der Medienkonzern will weiter in Wachstum investieren und seine neue Streaming-Plattform Joyn ausbauen, die im Juni starten soll. Das Unternehmen bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr: Für 2019 strebt es einen Anstieg des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine bereinigte Ebitda-Marge zwischen 22 und 25 Prozent für die Gruppe an./elm/stk
 
aus der Diskussion: ProSieben - der neue Rohrkrepierer im Dax
Autor (Datum des Eintrages): Lubus104  (09.05.19 09:26:12)
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