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[posting]60934933[/posting]Ich habe mal ein paar Grunddaten auf Baisis Morningstar (mit dem Stand von 12-2018)
zusammengestellt.

http://financials.morningstar.com/balance-sheet/bs.html?t=AG…

Ich habe mir erlaubt auf Passivseite und Aktivseite jeweils 30 Mrd. für Goodwill und steigende Verschuldung hinzuzuaddieren. Denn nur ein Teil wird durch Ausgabe neuer Aktien bezahlt.

Im Rahmen der Transaktion mit Abbvie sollen die Allergan-Aktionäre je Anteilsschein 0,8660 AbbVie-Aktien und 120,30 Dollar in bar bekommen. (…) Der Abschluss des Deals ist bis Anfang 2020 geplant.




Und das kommt mir bekannt vor:

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Mit dem Zusammenschluss sollen, so jedenfalls wollen die beiden Konzerne das Vorgehen verstanden wissen, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Abbvie will damit einen absehbaren Umsatz- und Gewinnrückgang verhindern. Das Unternehmen erzielt einen grossen Teil seines Umsatzes mit dem Medikament Humira (gegen rheumatoide Arthritis); im vergangenen Jahr waren es 19,9 Mrd. $ oder 61% des Konzernumsatzes. Mit keinem Medikament wird weltweit ein Umsatz in solcher Höhe erwirtschaftet wie mit Humira.


In den USA, wo Abbvie rund zwei Drittel seines Humira-Umsatzes erzielt, ist mit solchen ab dem Jahr 2023 zu rechnen. Für die Patienten ist diese Entwicklung ein Segen. Die Kosten für die Behandlung mit dem zu injizierenden Medikament sind hoch und vor allem in den USA in den letzten Jahren stark angestiegen. Für Abbvie ist der Verlust des Patentschutzes aber ein über dem Konzern schwebendes Damoklesschwert.




https://www.nzz.ch/wirtschaft/der-alternde-pharmariese-abbvi…
 
aus der Diskussion: Timburgs Langfristdepot 2012-2022
Autor (Datum des Eintrages): codiman  (02.07.19 21:22:43)
Beitrag: 38,024 von 39,226 (ID:60940180)
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