Fenster schließen  |  Fenster drucken

[posting]60980548[/posting]
Zitat von grumbler: Vielen Dank für die Antworten...

@ HenryScheinulf - ich sehe eine Rendite von 8-9% netto bei ausgewählten Werte durchaus realistisch (wenn auch ambitioniert). Aber auch mit 7% netto könnte ich noch sehr gut leben. Lieber ein hohes Ziel mit Disziplin verfolgen als ein zu niedriges Ziel und dieses dann aufgrund von Nachlässigkeit verfehlen.

@ Timburg - das Depot ist ausschließlich zur Überbrückung der Zeit bis zur Rente vorgesehen (und dann sollte idealerweise auch noch was übrig bleiben). Eine bereits bezahlte Immobilie und LVs runden später die Rente ab. Selbst das Thema Sozialversicherung ist bereits berücksichtigt. Ich bin soweit überzeugt alles Mögliche kalkuliert zu haben. Natürlich gibt es auch noch gewisse Unsicherheiten, aber man kann nunmal nicht alles planen.

Thema USA: Es geht nicht gegen die USA sondern eher pro Europa/DAX - mir ist bewusst das dadurch durchaus Performance verloren geht, aber ich habe mich in der Vergangenheit halt mehr mit DAX Unternehmen beschäftigt und habe deshalb dort zumindest subjektiv mehr Erfahrung. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren und tausche Werte entsprechend aus. Bis jetzt habe ich dort Microsoft, Amazon und 3M auf dem Schirm. Was wäre denn sonst noch empfehlenswert?

@ investival

Danke für die konkrete Stellungnahme. Wie du schon bemerkt hast habe ich zwar schon etwas Erfahrung, aber mir fehlt ein Fahrplan. Deshalb habe ich ja meine Ideen zur Diskussion gestellt.

Bis auf die eher „kryptischen“ Ausführungen zum Pharma / BioTech konnte ich deine Bemerkungen nachvollziehen - in diesem Bereich würde ich mich gerne offensiver positionieren - aber wo finde ich welche spannenden Sachen von cBär?

Lebensmittel - Unilever war hier eigentlich mein Favorit (mit reicht der Anteil an Food im Produktprogramm um den Wert auch hierzu zu zählen). Habe allerdings vor kurzen einen Bericht über den Veggie-Trend und Danone gelesen, welcher mich veranlasst hat meine Meinung zu hinterfragen. Ich bin zwar selbst bestimmt kein Vegetarier, aber ich denke doch das gerade im Lebensmittelbereich durch diesen Trend interessante Wachstumsraten generiert werden können (und Danone verdient dabei Geld während Beyond Meat und Co davon noch weit entfernt sind).


Ist hier jemand sonst noch bei meinen „Exoten“ investiert? Wurden die Werte Naspers oder Hexagonal Composites schonmal unter die Lupe genommen?

Gruss

Zu e.g. 'Exoten' kann ich adhoc wenig beitragen.
Ich selbst habe Abstand zu Unternehmen in weniger rechtsicheren resp. kapitalistisch wenig tradierten = eigentums»fragilen« Ländern [--> Naspers] sowie ex Schnäppchenbewertungen zu kapitalintensiveren Unternehmen v.a. aus aktuell stark medienpräsenten Segmenten [--> Hexagon Comp.]

>> Lieber ein hohes Ziel mit Disziplin verfolgen als ein zu niedriges Ziel und dieses dann aufgrund von Nachlässigkeit verfehlen. <<
:D ... – Solange Realismus dabei ist, eine wie ich finde gute Maxime.
Allerdings denke auch ich, dass ein solch' 'hohes Ziel' mit den genannten largecaps bei in verlängerten monetär entspannten Globalisierungszeiten ausgereizten Margen sowie angesichts kapitalsteuerpopulistischer Attitüden in D mindestens ambitioniert ist, überdies auch gutes timing und eine b&h-Dogmaresistenz erfordert.

Mit dem 'Fahrplan' ist das bei jedem und überhaupt dann+wann so eine Sache. Wenn die Jahreszeiten wechseln, werden die im wirklichen Verkehrsleben ja schon mal nicht grundlos geändert.
Das sehe ich übertragen auf Deine Präferenz deutscher Unternehmen, wo m.M.n. ja nun doch, volkswirtschaftlich gesehen, schon gehörig Optimismus für ein nachhaltig besseres Wetter dazu gehört. Zumal Du in D ja schon via Immobilie + LV/Rente engagiert bist.

Hier im thread wurden vor bzw. werden seit längerer Zeit die vorsorgetauglichen internationalen inkl. US-Werte sowie midcapige Alternativen für weniger dividendeneinkommensorientierte Vorsorger nebst fundamental relevanter Auswahlkriterien benannt; dito vor längerer Zeit im hier oft zitierten 'Gewinnerbranchen'-thread, wo auch die makroökonomischen Vorteile der USA vs. D/EU und China betont wurden. Dazu wurden hier wiederholt links eingestellt, die es erlauben, sich v.a. US-Unternehmen betreffend schlau zu machen; für US-Unternehmen gibt's im www seit Jahr+Tag das mit Abstand umfassendste Informationsangebot.

– Für 'kryptische' Äußerungen bin ich berüchtigt, :D ...
cBär wird aber vlt. noch was zu Deinem Anliegen in Sachen healthcare schreiben.

---
ad BASF

-bestätigen sich meine winterlichen Befürchtungen. Eine Gewinnwarnung bleibt halt allerseltenst allein, und Pärchen zeugen halt auch schon mal Kinder.
Und in D ansässige Unternehmen resp. deren Eigner+Mitarbeiter erhalten nun halt zunehmend die Quittung politideologisch veranstalteten UNsinns in D ohne sich dagegen zu verwahren, ja dem sie überwiegend indirekt noch Beifall zoll(t)en.

Die sich mit den Tiefs 2016+18/19 ausgebildete support range 56-58 könnte halten, wo für 2019 wohl nun praktisch alle unternehmerischen Suppenhaare in der Zahlensuppe schwimmen. Der Ausgang des heutigen Tages könnte dafür vorentscheidend sein.
Ich setze darauf allerdings nicht, wo sich der ökonomische MakroUNsinn in D nebst politischer Isolierung in der EU zementiert, und der besonders aus D chronisch angegangene Trump sich noch ein Späßchen daraus machen könnte, den UNsinn bloß zu stellen.

Die Frage welche ist hier wie auch bei manch' anderem DAX-Wert wohl, ob das angesächsisch dominierte Aktionariat noch billiger arrondieren will, oder deren magere Performance mit DAXen schon zu sehr schmerzt ... => 50:50

– Und; ja: Chemie gibt's auch nichtzyklisch, *g* ... ;)
Mit m.E. rel. größerem Verbesserungspotenzial vs. BCPC rel. preiswert immer noch Robertet.
 
aus der Diskussion: Timburgs Langfristdepot 2012-2022
Autor (Datum des Eintrages): investival  (09.07.19 10:26:35)
Beitrag: 38,116 von 39,224 (ID:60982969)
Alle Angaben ohne Gewähr © wallstreet:online