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[posting]60983924[/posting]Ich denke, wir sind nicht so weit auseinander:

Aber seltener, und dann meistens mit geringerer Vehemenz zumindest im 1. downmove.


Hier gibt es vermutlich individuell unterschiedliche (und jeweils akzeptable) Prioritäten, der eine fokussiert mehr auf das geringere Verlustrisiko unmittelbar nach dem Einstieg, der andere (wozu ich zähle) sieht eher die mittelfristig höheren Chancen und das dann womöglich bereits vorhandene Kursgewinn-Polster.

Lynch hat seine PEG-Prämisse in normalen Zinszeiten formuliert, als Anleihen noch marktwirtschafltiche Konkurrenz zu Aktien darstellten, Aktien also per se billiger zu sein hatten.

Ein wichtiger Aspekt, der oft vergessen wird.
Unfassbar, dass Investoren Anleihen mit Negativ-Zinsen kaufen , der Verlust also sicher ist, wenn es so viele aussichtsreiche Aktien gibt. Die allerdings mit Risiko.

Ich erinnere an Ulf's Faustformel roa/peg >10, die da m.E. ein recht gutes Bewertungs»limit« darstellt so man für den roa nicht Verbesserungspotenzial festmachen kann.


Ja, ein Kriterium.
Ich persönlich achte beim Einstieg auf Margenexpansion (habe ich von dir gelernt \ud83d\udc4d )

Geht man nun davon aus, dass die Tiefstzinsen nun noch bleiben werden heißt Inflation out bleiben wird was indes eine Spekulation ist, kann man natürlich – spekulativ – höheres growth akzeptieren bzw. eine höhere Nachhaltigkeitswahrscheinlichkeit für solches growth unterstellen.


Das ist die Gretchenfrage. Die Welt ist zusammengewachsen, Überkapazitäten, Automatisierung, ob damit Inflation für immer abgehakt ist, who knows.
Eins ist allerdings klar, in der EU wird es hohe Zinsen kaum noch geben können, angesichts der Verschuldung einiger Staaten.
 
aus der Diskussion: Timburgs Langfristdepot 2012-2022
Autor (Datum des Eintrages): Algol  (09.07.19 15:34:14)
Beitrag: 38,125 von 39,308 (ID:60985868)
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