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[posting]61005923[/posting]Ich kann Dir fast garantieren, dass die große Mehrheit derjenigen, die nach einem schwachen Q4 (was wir nicht hoffen wollen) enttäuscht wären, einfach ihre Aktien verkaufen und die Aktien von einer neuen Generation von Aktionären aufgekauft würden, die erstmal wieder positiv gestimmt wären und die man sicher wieder für 1-2 Jahre mit Zukunfts-Versprechungen vertrösten könnte.

Ich bin hier schon so lange dabei, dass ich schon sehr viele Aktionärsgenerationen erlebt habe, von denen dann immer die kritischen Aktionäre mit der Zeit ausgeschieden sind und durch positive neue Aktionäre ersetzt wurden. Nicht umsonst ist hier wenig Kritik im Forum zu spüren: nicht nur deswegen, weil immer alles toll war, sondern auch deswegen, weil die Enttäuschten einfach verkaufen und sich dann nicht mehr für Biofrontera interessieren.

Da habe ich inzwischen jeglichen Glauben verloren, das kritische Aktionäre ihre Kritik bei Abstimmungen zum Ausdruck bringen würden. Ein Verkauf ist das Votum vom Großteil der enttäuschten Aktionäre.

Deswegen auch meine Ansicht, dass sich hier Mehrheiten nur durch eigenen Aktienbesitz erzielen lassen, nicht durch Hoffnungen auf Stimmungslagen im Streubesitz. Und das weiß sicher auch Maruho, die sind ja auch schon lange dabei.

Und ich möchte Schwabinho in einem wesentlichen Punkt zustimmen: Kritik wird hier im Forum leider viel zu oft falsch verstanden. Auch das macht es für enttäuschte Aktionäre nicht leichter, hier trotzdem durchzuhalten.
 
aus der Diskussion: Biofrontera - Heiße Turnaround-Spekulation
Autor (Datum des Eintrages): biene463  (11.07.19 18:14:34)
Beitrag: 50,846 von 52,955 (ID:61006094)
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