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Hier mal eine Stellungnahme der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden zur Übernahme:

Die Vertreter der 6000 Osram-Beschäftigten in Deutschland dagegen zeigen AMS weiterhin die kalte Schulter - und das, obwohl die Österreicher LED-Produktion von Asien nach Deutschland verlagern und das Werk Regensburg ausbauen wollen. "Das Hickhack von AMS ist für uns nicht vertrauenerweckend und geht zu Lasten der Beschäftigten", sagte die stellvertretende Münchner Osram-Betriebsratschefin Ursula Krüger, die auch dem Gesamtbetriebsrat angehört. "Wir werden nicht zulassen, dass unsere Standorte und Osram zerschlagen werden."


Diese Stellungnahme war gestern bereits 30 Min. nach der Adhoc im Netz.

Diese Einschätzung ist sprachlich mit der ersten Stellungnahme des OSRAM-Managements zur dem kurze Zeit später zurückgenommenen Übernahmeangebot von AMS vergleichbar.

Nicht gerade die günstigsten Voraussetzungen für konstruktive Gespräche, die Wahrscheinlichkeit, dass sowohl die Übernahme durch B&C als auch durch AMS scheitern wird erscheint mir vor diesem Hintergrund wahrscheinlicher als ein erfolgreicher Abschluss, der sowohl den Interessen der Stake- auch auch die der Shareholder entspricht.

Lassen wir uns überraschen:)
 
aus der Diskussion: OSRAM - Siemens plant IPO
Autor (Datum des Eintrages): fuzzy-logic  (13.08.19 12:58:57)
Beitrag: 767 von 1,043 (ID:61240557)
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