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Ich hatte ursprünglich vor, nur auf die Erteilung der ABE und den damit verbundenen Kursanstieg zu wetten. Ich bin rechtzeitig vor einigen Wochen eingestiegen und bin deutlich im Plus. Meine anvisierten Kursregionen wurden jedoch noch nicht erreicht, daher denke ich inzwischen bei weiterer Korrektur eher an Nachkaufen, als an verfrühte Gewinnmitnahmen.

Komischerweise wurde die Montega-Analyse vom 16.08.2019 hier noch gar nicht diskutiert:
http://www.more-ir.de/d/18711.pdf

Darin wird klar, dass von vier Nachrüstanbietern in Deutschland eigentlich nur zwei auf PKWs abzielen und Baumot hat da inzwischen aufgrund der ABE für ganze 60 Modelle der VW-Gruppe die Nase vorn. Direkt konkurieren wird man mit Dr. Pley wohl nur bei Daimler. Baumot steht hier also in der Pool-Position im Nachrüst-Rennen.

Wie groß dieser Markt ist und werden kann, wird dann auf den Seiten 4-6 der Analyse dargelegt. Die konservative Schätzung seitens Baumot von 100.000 PKWs bis 2022 dürfte spätestens dann gesprengt werden, wenn Fahrverbote ausgeweitet, Euro-6-Betrugsdiesel ebenfalls betroffen sind (Thema in Berlin) oder die ersten Auslandsmärkte bei der PKW-Nachrüstung erschlossen werden.

Davon abgesehen wird man allein mit den Busnachrüstungen dieses Jahr schon ein positives EBIT erreichen. Da ist noch viel Spielraum für eine Höherbewertung der Aktie. Und da es in den kommenden Monaten eher immer wieder positive Meldungen geben dürfte, bleibe ich dabei.
 
aus der Diskussion: Baumot nach Kapitalherabsetzung
Autor (Datum des Eintrages): Aktienangler  (19.08.19 13:18:40)
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