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[posting]61663098[/posting]
Zitat von Puhug: Die nächsten Tage werde ich mich rarer machen .....

schon mal schönes Wochenende @ all



Über zwei Wochen war ich in der sogenannten Dritten Welt unterwegs und hatte nicht
die Gelegenheit und Zeit, hier etwas mit Substanz abzuliefern.

Seit Samstag bin ich zurück, mein Schreibtisch quillt über und ich muss die Arbeitsergebnisse
des Auslandsaufenthaltes abarbeiten.

Während meiner Abwesenheit wurde hier viel Nettes geschrieben, wofür ich mich
herzlich bedanken möchte. Das Unerfreuliche ignoriere ich besser bzw. wird sachlich
darauf eingegangen.

Der Überblick in Stichworten:

- Dies hier ist ein Test-Musterdepot und oft genug schrieb ich, dass eine eindeutige
Tendenz vorliegt, die gegen Langfristtrades spricht und klar Daytrading die erfolgreichere
Variante ist.

- Es gab zuletzt keinen Stopp.

- Meine Auswerteergebnisse sind unverändert ==> es fehlt ein tieferes Tief unter 10000

Nicht einmal meine EW-Zählung hat sich geändert.
Warum ging es dennoch so derb daneben?
Weil die Xii (siehe Chart) wie ein Impuls aussah und dieser das Tief der X überschritt.
Das führte dazu, dass ich eine Xii und folgende Z für sehr unwahrscheinlich hielt.
Ob die Z jetzt fertig ist? Kann sehr gut sein, aber Kurse bis ca. 13100 können noch
locker angelaufen werden.

Das Geschehen zeigt mir nun ganz klar und deutlich auf, dass Langfristtrades extrem
schwierig sind - so schwierig, dass man (wenn überhaupt), eher nur impulsive Aufwärts-
bewegungen handeln sollte. Nach meiner Überzeugung also erst nach dem neuen Tief.

@ Koelnermichel, bist du so nett und ermittelst den Depotstand?
Damit kann ich dann prüfen, ob 1 Kontrakt liquidiert worden wäre.

Noch beabsichtige ich nämlich, den verkorksten Depot-Test bis zum bitteren Ende
durchzuziehen.

Hier nun der Chart mit den wichtigsten Beschriftungen.
Gemäß Andre Tiedje´s Taschenbuch ist es die Hauptvariante des Triple-Three´s auf
Seite 218 Abb. 4.73

Daran glauben kann ich nicht so recht, weil nun ein Triangel anstünde, welches viel
Zeit verbrauchen dürfte und ich im Big-Picture noch nie in der Art bemerkte.
Aber Elliott ist ja immer mehrdeutig und die Z darf auch ein zig-zag sein.

Übrigens habe ich die Aufwärtsbewegung seit Anfang 2019 auch als Trendfolge nach
Norden ausgewertet. Ergebnis: Ein neues Tief unter 10.000 bleibt wahrscheinlicher, als
dass der DAX bereits das nächste Ziel direkt auf der Nordseite anläuft.

Zusammenfassung:

Die Z muss noch nicht fertig sein und als Triangel würde sie noch sehr lange Zeit laufen.
Die Begrenzungslinien des möglichen Triangels können auch wesentlich flacher sein.
Die Formation hat zahlreiche Variationsmöglichkeiten.
Der Anstieg seit 10279 ergibt keine schlüssige Trendfolge zum nächsten ATH, sondern
betrachte ich nur als eine überschießende B für eine unwahrscheinliche Möglichkeit.


 
aus der Diskussion: Elliott Wave Langfrist-Musterdepot
Autor (Datum des Eintrages): Puhug  (29.10.19 12:08:31)
Beitrag: 573 von 586 (ID:61788604)
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