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@ Zimtochse
Nein, was Du anführst, steht einem Ausverkauf der Firma nicht im Wege. Ob der "Richtige" oder der "Falsche" die Firma kauft, kann den Gläubigern egal sein und den Aktionären natürlich auch. Entscheidend ist: Es ist noch Liquidität vorhanden, die Insolvenz hinauszuzögern bzw. abzuwenden; die Firma verfügt über Technologien, in denen ein hohes Potenzial steckt, das viel Geld verspricht, sobald es vermarktet werden kann; mehrere Interessenten bedeuten auch mehr Multiplikatoren, mögliche Mitbewerber außerhalb eines bestimmten Zirkels. Verlustvortrag oder hohe Renditechancen, die Beteiligungsmöglichkeiten bei Metabox sind in der Tat attraktiv. Das Problem: der Markt, seine Perspektiven, die erforderlichen Technologien, die Firma selbst sind immer noch einem zu engen Kreis ein Begriff, jedenfalls in Deutschland. Die Chance: die Krise der IT-Branche zwingt diese und ihre Investoren, Innovationen zu forcieren; es gibt derzeit einen gigantischen Liquiditätsstau.
Gruß
Bull
 
aus der Diskussion: Zur Lage der Metabox AG
Autor (Datum des Eintrages): DerBull  (27.07.02 19:17:13)
Beitrag: 38 von 46 (ID:6984402)
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