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Es ist nicht richtig, daß die Aktienmärkte nicht durch Markteingriffe gesteuert werden können.

An den Märkten in Hongkong (mit riesigen Gewinnen für die Regierung) und in Taiwan (30 Mrd DM im Umfeld der Wahlen eingesetzt) wurden erfolgreiche Markteingriffe sorgfältig dokumentiert.

In den USA gibt es den (noch) wenig gekannten Exchange Stabilisation Fund, der dem US-Finanzministerium (Larry Summers) untersteht. In Zusammenarbeit mit der Fed stehen dem Fonds nahezu unbegrenzte Mittel gegenüber.

Was war z.B. mit dem Kreditlimit von 500 Mrd $, das die Fed Japan eingeräumt hat, um den Verkauf von US-Staatsanleihen zu verhindern. Es wurde wenig darüber berichtet, aber das Kreditlimit wurde dokumentiert.

Mit 500 Mrd $ in Derivate (z.B. S&P Calls investiert) kann der Markt schon ganz schön lange manipuliert werden.


Noch eine andere Anmerkung:

Auch wir gehen davon aus, daß die Investmentbanken und Zentralbanken eventuell durch ihre Unfähigkeit den Markt zu überblicken, in die Shortfalle beim Gold geraten sind und daß es sich nicht um eine langfristige Verschwörung handelt.

Die Parallele sehen wir im russischen Anleihemarkt. Auch hier haben die Investmentbanken unter der Annahme investiert, daß Rußland dauerhaft 100 % Zinsen auf kurzfritige Anleihen zahlen kann, ohne daß der Rubel einbricht.

Nur mit Hilfe massiver Eingriffe (wahrscheinlich auch dem Einsatz von IWF-Geldern) konnten die Investmentbanken beim Zusammenbruch der GKO´s gerettet werden.


Die Goldhotline
 
aus der Diskussion: Short-Bestand Gold - Teil 2
Autor (Datum des Eintrages): Goldhotline  (01.04.00 16:01:05)
Beitrag: 19 von 37 (ID:736317)
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