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@goldmine: Ihre Ausführungen hören sich so an, als dürfte eigentlich niemand mehr überhaupt industriell tätig sein, weil es ja sowieso nirgends etwas zu verdienen gibt.

UNYPOL hat in 2001 einen Gewinn vor Steuern von 1,7 Mio. Euro gemacht. In 2002 war das Werk voll ausgelastet, der Gewinn wird lt. Prognose die 2 Mio. Euro-Marke übersteigen. Dass in solchen Märkten nicht viel zu verdienen sei, dürfte damit faktisch widerlegt sein. Die Erweiterungsinvestitionen sind in dieser Betrachtung noch nicht einmal enthalten.

UNYPOL strebt übrigens in ihrem speziellen Markt eine Stellung unter den größten 5 Produzenten Europas an. Dies mag gemessen an der Geschäftstätigkeit von BASF wenig sein und wenn BASF wollte, wären sie in diesem Bereich auch sicher tätig. Die Frage der strategischen Entscheidungen der BASF und der Frage danach, ob ein solches Geschäft im BASF-Konzernverbund sinnvoll angelegt wäre oder ob man dieses eher anderen überläßt, die können wir alle wohl an dieser Stelle nicht beantworten.

Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rd. 3,5 Mio. Euro, das geschätzte Umsatzvolumen 2003 zwischen 40 und 50 Mio Euro und die von mir geschätzte Umsatzrendite vor Steuern bei ca. 3,6%. Hieraus ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von rd. 1,28 Mio Euro. Diese Größenordnung erscheint mir realistisch. Auf der Basis dieser Schätzungen beträgt das Kurs-Umsatz-Verhältnis rd. 0,07 und das KGV (2003) selbst bei Berücksichtigung der fraglichen SPD-Steuerbenachteiligung nur rd. 2,73. Alle Werte werden sich in meiner Prognose im Jahr 2004 weiter verbessern. Ob jetzt die UNYLON-Aktie günstig bewertet ist oder nicht, soll letztendlich jeder Aktionär für sich selbst entscheiden.

Grüße

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aus der Diskussion: UNYLON AG
Autor (Datum des Eintrages): PeerShare  (10.02.03 21:41:37)
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