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Artnet AG – Wachstum auf dem Kunstmarkt (Seite 166)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.179.991 von Merger-one am 23.03.19 18:45:37
Bilanzanalyse
Und es wurden noch 1,4 Mio. USD "aktive latente Steuern" gebildet, die sich in Luft auflösen, wenn die prognostizierten Gewinne nicht erreicht werden.

Meiner Einschätzung nach ist dies eine hochriskante und hochspekulative Bilanzierung, die sich auch entscheidend von der Bilanzierung früherer Jahre unterscheidet, so dass die Ergebnisse jetzt im Vergleich höher aussehen als früher, ohne dass es zu Verbesserungen bei der Ertragslage gekommen wäre.

Alles in allem eine stark "aufgehübschte" Bilanz. Sicherlich alles im legalen Rahmen, aber man muss die Bilanzierungsmethode bei der Analyse entsprechend berücksichtigen.
@Herr Weng
Richtig ist, dass die aktivierten Entwicklungskosten netto um 972 TUSD angestiegen sind. Der Gesamtbetrag von 2,2 M USD ist jedoch überschaubar. Artnet ist sicherlich ein asset light Geschäftsmodell, wenn man das Anlagevermögen dem Umsatz gegenüberstellt. Insofern erscheint der aktivierte Betrag plausibel, werthaltig und nicht überhöht.

Bei der Betrachtung von Bilanzdetails sollte man m.E. jedoch nicht die erkennbaren operativen Fortschritte von Artnet übersehen. Diese müssen sich selbstverständlich fortsetzen und verstetigen. Wenn die Auktionen in Q4 stark wachsen, obwohl man sich von Privateinlieferern abwendet und auf Händler setzt, ist dies ein sinnvoller strategischer Schritt, weil die Stückkosten deutlich sinken. Entsprechend sind die Auktionen erstmals operativ profitabel geworden.

Im Segment Galleries gab es Fortschritte, die sich im deutlichen Umsatzanstieg pro Mitgliedsgalerie und bei den Auktionshäusern zeigen.

Die Werbeumsätze düften entsprechend der wachsenden Beliebtheit von Artnet News noch massiv wachsen können.

Das Wachstum in allen Segmenten ist ebenso erfreulich. Artnet scheint damit ihre Marktführerschaft ausgebaut zu haben. Insofern könnte die Prognose von 1,0 bis 1,5 M USD EBIT durchaus realisierbar sein.

Mittelfristig müsste ein Umsatz von 30 M USD und ein EBIT von 3 M USD machbar sein mit einem EBIT Multiplikator von 15.
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Kursstellung Artnet
Im Aktienbuch von XETRA werden gerade einmal 1.845 Aktien zu Kursen über 3,00 EUR gesucht (dann ist noch der Market-Maker mit 2.000 Stück drin). Die Nachfrage nach der Aktie ist also weiterhin extrem dünn.

Ein Investment in Artnet muss man wie Private Equity sehen, obwohl die Aktie im geregelten Markt notiert ist und an so vielen Handelsplätzen (theoretisch) gehandelt werden kann ...
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Das ist mir alles bekannt. Mir fällt jedoch auf, dass sich bei Artnet die genannten Punkte verbessert haben. Wie geschrieben bleibt abzuwarten, ob sich daraus eine nachhaltige Entwicklung ergibt. Trigger sind höhere Auktions- und Werbeumsätze. Aber auch die beiden bisherigen Hauptumsatzträger Preisdaten und Galerien wurden gedreht. Sicherlich ist Artnet weiterhin, trotz des Falcon-Programms, nicht besonders kostenbewußt, aber man scheint den Wettbewerb auf Distanz zu halten.

Aus Tageskursschwankungen und -umsätzen kann man hier garnichts ableiten.

Ein KUV von 0,9 für 2019 ist für einen weltweit in einem generell großen Markt tätigen Internetmarktführer schon eine Seltenheit. Und auf Sicht von 5 Jahren kann sich einiges entwickeln.
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Artnet wird heute in der Börse Online unter der Rubrik "Hot Deal" mit Kursziel 5,50€ empfohlen.
Im Geschäftsbericht 2018 steht etwas über ein großes IT Projekt mit dem Namen "Falcon". Dafür wurden wohl alle anderen IT-Entwicklungen gestoppt. Wegen diesem Projekt soll der Gewinn in 2019 auch nicht steigen, obwohl die Umsätze steigen sollen. Weiß jemand was es damit auf sich hat? Ist es ein neues Contentmanagement System, eine neue Programmiersprache oder ...
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