DAX-0,94 % EUR/USD+0,36 % Gold+0,49 % Öl (Brent)-0,80 %

RWE - Informationen, Analysen und Meinungen (Seite 758)


RWE
ISIN: DE0007037129 | WKN: 703712 | Symbol: RWE
25,08
CHF
03.08.18
BX Swiss
+9,51 %
+2,18 CHF

Begriffe und/oder Benutzer

 

flieg nicht so viel in urlaub. fliegen ist ein klimakiller. nimm auschliesslich das fahrrad.
als mündiger verbraucher kannst du ja deine einkaufsgewohnheiten entsprechend ausrichten, auch beim strom.
Wenn man den chart so sieht, dann bröckelts nun langsam seit Tagen , bis wir wieder bei 10 € sind,

hat es den Anschein. langsamer aber stetiger Abverkauf.
RWE setzt positive Geschäftsentwicklung fort – gutes erstes Halbjahr 2018

Struktur der Finanzberichterstattung aufgrund Transaktion mit E.ON angepasst

Schwerpunkt auf Kennzahlen zur Steuerung des operativen RWE Geschäfts inkl. innogy-Dividende („RWE stand-alone“)

Bereinigtes EBITDA für „RWE stand-alone“ erreicht 1,1 Mrd. €, bereinigtes Nettoergebnis 683 Mio. €

Transaktion schreitet voran: Fairer Integrationsprozess zwischen innogy, RWE und E.ON vereinbart

Rolf Martin Schmitz, CEO der RWE AG: „Wir haben unsere operativen Ziele im ersten Halbjahr 2018 erreicht und liegen damit voll im Plan für das Gesamtjahr. Die Transaktion mit E.ON geht gut voran. Als einer der führenden Stromerzeuger Europas verfügen wir künftig über ein noch breiteres und leistungsfähigeres Anlagenportfolio. Die „neue RWE" steht für eine Energiewende mit Versorgungssicherheit.“

RWE setzt ihre positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2018 fort. Die Geschäftsentwicklung verläuft planmäßig. Die Prognose und der Dividendenausblick werden unverändert bestätigt.

Aufgrund der Transaktion mit E.ON passt RWE die Finanzberichterstattung für den Konzern gemäß der Internationalen Standards für Rechnungslegung (IFRS) an. Aufgrund dieser Umstellung sind die konsolidierten Kennzahlen für den RWE Konzern nur noch begrenzt aussagefähig. Der Fokus liegt deshalb von nun an auf den Kennzahlen von „RWE stand-alone“. Sie umfassen die Kerngeschäftsfelder Braunkohle & Kernenergie, Europäische Stromerzeugung und Energiehandel zuzüglich der innogy-Dividende. Diese Kennzahlen nutzt das Unternehmen zur Steuerung des operativen Geschäfts und zur Festlegung der Dividende für seine Aktionäre.

Für „RWE stand-alone“ wurde von Januar bis Juni ein bereinigtes EBITDA (bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 1,1 Mrd. € erzielt (Vorjahreszeitraum: 1,4 Mrd. €).

Das bereinigte Nettoergebnis erreichte 683 Mio. €; im ersten Halbjahr 2017 waren es 883 Mio. €. Für das Gesamtjahr erwartet RWE ein bereinigtes EBITDA zwischen 1,4 und 1,7 Mrd. € und ein bereinigtes Nettoergebnis zwischen 500 und 800 Mio. €.

Transaktion mit E.ON geht weiter voran
Anfang Mai wurde eine tarifpolitische Grundsatzerklärung zwischen den drei Unternehmen E.ON, RWE und innogy, den jeweiligen Konzernbetriebsräten sowie den beiden Gewerkschaften ver.di und IGBCE vereinbart. Mitte Juli verständigten sich dann die beteiligten Unternehmen auf faire Integrationsprozesse. Sobald die zuständigen Behörden die kartellrechtlichen Genehmigungen erteilt haben, wird ein erstes Closing für Mitte 2019 erwartet. Dann wird E.ON Mehrheitsaktionär von innogy. Im Anschluss werden die Geschäfte mit Erneuerbaren Energien von E.ON und innogy ebenso auf RWE übertragen wie die E.ON-Minderheitsanteile an den Kernkraftwerken Gundremmingen und Emsland. Hinzu kommen von innogy das Gasspeichergeschäft und die Beteiligung am österreichischen Versorger Kelag. In Summe wechseln Assets mit einem Wert von nahezu 40 Mrd. € den Eigentümer. RWE wird damit zum zweitgrößten Offshore-Betreiber und zur Nummer 3 bei den Erneuerbaren Energien in Europa. Durch einen breiten Mix im Erzeugungsportfolio steht RWE für eine Energiewende mit Versorgungssicherheit.

Segment Braunkohle & Kernenergie: Ergebnisrückgang wie erwartet
Das bereinigte EBITDA im Segment Braunkohle & Kernenergie ging in den ersten sechs Monaten 2018 auf 167 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: 401 Mio. €) zurück. Hauptgrund dafür waren die gegenüber dem Vorjahr niedrigeren realisierten Großhandelspreise für Strom. Hinzu kam eine geringere Stromproduktion, unter anderem bedingt durch die Stilllegung von Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen zum Jahresende 2017 sowie durch geplante Wartungsarbeiten. Kostensenkende Maßnahmen wirkten gegenläufig. Für das Gesamtjahr geht RWE unverändert davon aus, in diesem Segment ein EBITDA zwischen 350 und 450 Mio. € zu erreichen.

Segment Europäische Stromerzeugung: Operativ auf Vorjahresniveau
Im Segment Europäische Stromerzeugung betrug das bereinigte EBITDA 196 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: 222 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Sondereffekte wie Buchgewinne aus Grundstücksverkäufen, die 2017 ergebnisverbessernd wirkten, lag das Ergebnis auf Vorjahresniveau. Die Margen der Gas- und Steinkohlekraftwerke waren etwas niedriger als im Vorjahr. Kompensiert wurde das von Prämienzahlungen für die Teilnahme am britischen Kapazitätsmarkt und von dem laufenden Effizienzprogramm. Für 2018 erwartet RWE für das Segment, wie angekündigt, ein EBITDA zwischen 300 und 400 Mio. €.

Segment Energiehandel: Sehr gute Performance im zweiten Quartal 2018
Das Segment Energiehandel hat zur Jahresmitte deutlich aufgeholt. Das bereinigte EBITDA erreicht nach sechs Monaten 101 Mio. € (Vorjahreshalbjahr: 131 Mio. €). Während sich die Performance im Energiehandel gegenüber 2017 stark verbesserte, blieb das Gasgeschäft hinter dem sehr hohen Vorjahresergebnis zurück. Im Gesamtjahr plant RWE in diesem Bereich weiterhin mit einem Ergebnis zwischen 100 und 300 Mio. €.

innogy: Dividendenzufluss in Höhe des Vorjahres
Von innogy floss RWE im zweiten Quartal die Dividende in Höhe von 683 Mio. € zu. Dieser Betrag entsprach dem Vorjahr. Details zur Ertragslage hat innogy anlässlich der Berichterstattung für das 1. Halbjahr am 10. August veröffentlicht.

Nettoverschuldung niedriger gegenüber Ende 2017
Die unmittelbar RWE zurechenbaren Nettoschulden lagen zum 30. Juni 2018 bei 3,7 Mrd. € und damit um rund 800 Mio. € niedriger als zum 31.12.2017.

Dividendenanhebung für das Geschäftsjahr 2018 weiterhin geplant
Angesichts des planmäßigen Geschäftsverlaufs und einer sich mittelfristig verbessernden Ergebnisperspektive bekräftigte RWE Finanzvorstand Markus Krebber den Dividendenausblick: „Dank unserer guten operativen Performance und unserer soliden Finanzierungspolitik planen wir weiterhin, die ordentliche Dividende für 2018 um 40 % von 0,50 € auf 0,70 € anzuheben.“

Zügiger Ausbau der Erneuerbaren und Netze entscheidend für künftige Rolle der Kohle
Die Kommission „Wirtschaft, Strukturwandel und Beschäftigung“ diskutiert derzeit auch über die künftige Rolle der Kohle. RWE wird bis 2030 ihre CO2-Emissionen aus der Kohleverstromung um bis zu 50 % im Vergleich zu 2015 verringern und hat hierfür einen konkreten Fahrplan vorgelegt. Dabei hängt die Geschwindigkeit eines Kohleausstiegs in Deutschland vom zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Netze ab, denn jede Kilowattstunde regenerativer Strom wird künftig konventionelle Stromerzeugung aus dem System verdrängen. Die symbolische Festlegung eines Abschlussdatums wird demnach der Komplexität der Aufgabe kaum gerecht. Ferner dürfen weitere Eingriffe in den Markt, die zu steigenden Strompreisen führen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nicht beinträchtigen. Außerdem müssen die Konsequenzen für die Beschäftigten im Blick behalten werden. Die Kommission hat die Chance, die Transformation des Energiesystems auf eine realistische Grundlage zu stellen und damit gleichzeitig planbare Rahmenbedingungen für die Unternehmen zu schaffen.

Zukunftsbezogene Aussagen
Diese Pressemeldung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen können aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der Gesellschaft haben. Weder die Gesellschaft noch ein mit ihr verbundenes Unternehmen übernimmt eine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unser Investor Relations Team:

RWE Aktiengesellschaft
Investor Relations
Altenessener Straße 27
45141 Essen
Deutschland

Da bleiben wir doch dabei ;)

:cool:unning
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.441.288 von coolrunning am 14.08.18 09:54:29
RWE - Ertragsperspektiven 2020 ff?
Also, wie wirkt sich denn der rasante Anstieg der Großhandelspreise auf das künftige Ergebnis von RWE aus?

Also: Bei den Steinkohlekraftwerken tut sich praktisch nichts; denn: Der sogenannte "Clean Dark Spread" -also die Veredelungsmarge, die sich bei Nutzung von Steinkohle und CO2-Zertifikaten ergibt, ist praktisch unverändert geblieben. Die Großhandelspreise sind zwar besser, werden aber durch die Kostensteigerungen von Kohle und CO2-Zertifikaten aufgefressen, denn RWE verfügt ja nicht über eigene Steinkohle. Auch bei den Gaskraftwerken siehts nicht besser aus. Dann zu den regenerativen Energieträgern bzw. "grünen" Anlagen, die RWE besitzt: Hier dürfte sich in D auch nicht viel tun; das EEG sorgt für eine konstante Summe aus Marktprämie und Erlös am Strommarkt.

Aber: Bei den Braunkohlekraftwerken und bei der Kernenergie steigen die Kosten weniger stark als die Erlöse. Zwar braucht man für eine MWh Strom aus Braunkohle ungefähr wohl 2,5 MWh Energie aus Kohle und x 0,4 t CO2/MWh ein CO2-Zertifikat. Macht also Mehrkosten von 15 € (ein Zertifikat kostet ca. 15€). Im Vergleich zu den durchschnittlichen Stromverkaufserlösen von 28 €/MWh, zu denen RWE sich in 2017 abgesichert hat, ist das auch nicht so viel mehr. Nur bei den 30 TWh/a aus Kernenergie erhöht der Mehrerlös voll das Ergebnis: Macht 30.000.000 MWh x (50 - 28) €/MWh = ca. 600 Mio. €.

Man sieht also, dass der Preisanstieg des Stromgroßhandels doch an den Ergebnisbeiträgen einiger der Kraftwerke "vorbei geht".

Wenn der Handel aber "auf Zack" ist, holt er jedoch viel früher etwas von der Preisentwicklung im Großhandel `rein.
Jetzt bitte Tempo und Ausbruch, offener Horizont und die passenden Gedichte





Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.538.792 von konsumfreak am 26.08.18 22:08:18Kernenergie ist aber weitgehend gehedged. Also auch nicht viel positives zu erwarten m.E.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.548.425 von Friseuse am 28.08.18 09:23:56
Zitat von Friseuse: Jetzt bitte Tempo und Ausbruch, offener Horizont und die passenden Gedichte





Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Sehe ich umgekehrt, nun hat RWE mal Sendepause und E.on sollte kommen:

Ich habe mich am Freitag mal in E.on positioniert, denn diese Underperformance im Vergleich zu RWE St. ist ja frappant.

Seit Jahresanfang hat E.on +1,31% zugelegt, RWE St. jedoch +28,53%! :eek:
Alleine letzte Woche ein Auseinanderlaufen von über 4%...

Da ich davon ausgehe, dass die bislang ebenbürtigen Riesen sich beim Innogy Deal nicht über den Tisch gezogen haben, sollten also auch beide Seiten ähnlich profitieren. ;)

Dann auch noch ständig negative Presse zu RWE wegen dem Braunkohle Dreck. Wenn auch hier "nur" vom Grünen Anton Hofreiter: :D

Hofreiter fordert Kraftwerks-Aus zur Rettung des Hambacher Waldes
https://www.ariva.de/news/hofreiter-fordert-kraftwerks-aus-z…
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.597.848 von walker333 am 03.09.18 01:16:59naja - rwe könnte auch einfach alle braunkohleblöcke, die älter als 40 jahre sind abschalten.

dann wäre inden sofort stillgelegt - bzw. man könnte über eine ererweiterung der hambachbahn resrtbestände abbauen ...

hambach könnte man _langsam_ bis zum bestehenden forst auskohlen bis ca. 2030 anstelle von 2020 - aufgrund der geringeren abnahme und der zulieferung aus inden an die verbelibenden kraftwerke ...

... der rest kommt aus garzweiler - was eh reicht - wenn im endeffekt nur die boa-blöcke noch laufen ...
... selbst da kann man den ausbau im endeffekt 2030 bei immenrath und keyenberg ca. 2030 stoppen ...

... insofern ist die aussage richtig :

rwe versucht vollendete tatsachen zu schaffen und würde damit unter der randbedingung, dass durch den kohleaustigskompromiss für alle braunkohlekraftwerke mit mehr als 35(40) betriebsjahren die betreibsgenehmigung erlischt - defakto geltendes recht beugen ...


da scheint die pr und das marketing zu schlafen - aber das hat sie letztlich auch schon beim akw-ausstieg - der laden rennt einfach immanent in die falsche richtung ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.597.848 von walker333 am 03.09.18 01:16:59E.ON und RWE werden gemeinsam den Weg in eine neue Zukunft gehen, RWE mit etwas mehr Schwungmasse charttechnisch und fundamental.





Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Das politische Umfeld ist bedeutend, noch gewichtiger ist die Neuaufstellung der beiden Unternehmen. Für Aktionäre sind Kurse wichtig, hier gibt's viel zu verstehen bei Analysten und Anlegern, entsprechend steht ein primärer Uptrend über viele Jahre an.


Bundesregierung und NRW-Landesregierung machen eine Vorabpolitik für RWE-Interessen, besser gehts nicht.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben