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+++ Fritz Nols AG - Die Auferstehung +++


ISIN: DE0005070908 | WKN: 507090 | Symbol: FNG
0,268
16.11.18
Düsseldorf
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Heute waren die Nachrichten bis 19 Uhr über 30% wert. Bis 2,50 Euro wird Luft in der Aktie sein.
Nach mehr oder weniger erfolgreichen Auftritten in der Deutschland AG übernahmen die Macher der EO Investors GmbH bei Nols das Ruder. Herr Scheunert ist gleichzeitig GF der EO Investors GmbH, die häufig für Wirbel bei Hauptversammlungen sorgen. Ob mit Herrn Scheunert als Besetzung des Vorstandpostens der Rebound gelingt, bleibt offen. Die EO Investors GmbH ist durch spektakuläre Anfechtungsklgen, unter anderem bei der Leica AG, bekannt geworden.
Herr Dipl.-Oec. Peter Gerhard Heinrich Eck ist noch in weiteren Ämtern tätig. Unter anderem leitet er erfolgreich eine Baugesellschaft und ist bekannt als "König der Querulanten" bei Hauptversammlungen. Herr Eck soll angeblich auch der Hauptgesellschafter der EO Investors GmbH sein.
Ferner war Herr Eck auch der Macher und Gründer der Mallorca Lifestyle AG, der Mediasource AG, der Go2public AG, der Aktiv-Bau AG, der 3pl-online AG, der Adpublic AG und last but not least stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der CBB Holding AG.
Einige der Unternehmungen dürften hier Invesiterten im Board bekannt sein.
Die Qualifikation "Geld zu machen" trauen den Beiden wohl eine Vielzahl der Boardmitglieder zu. Egal was kommt, der Nols Deal kann ein lukratives Geschäft für alle Investierten werden und sicherlich bekommen wir eine spannende HV mit einem hochkonzentrierten Versammlungsleiter geboten.
etwa so:look:
http://www.gsc-research.de/public/contents/Article.cfm?PosFN…

...
Es folgte mit TOP 15 die komplette Neufassung der Satzung. Wesentliche Punkte waren die Umfirmierung in "BA 6 AG", die Änderung des Unternehmensgegenstandes dahingehend, dass das Unternehmen künftig Holding- und Managementaufgaben übernehmen sowie das eigene Vermögen verwalten soll und die Verlegung des Hauptversammlungsortes, die künftig in einem Umkreis von höchstens 100 km um Geldern oder am Sitz einer Wertpapierbörse stattfinden soll.

Insbesondere zum letzten Punkt äußerte Herr von Lukowicz Bedenken. Schließlich bedeute dieser Passus, dass das nächste Aktionärstreffen auch in Holland stattfinden könnte. Seiner Meinung nach wäre die Satzungsänderung eindeutig zum Nachteil der Kleinaktionäre. Er fragte auch nach der Bedeutung des vorgeschlagenen Firmennamens. Wie Herr Eck ausführte, handelt es sich bei "BA 6" um das Börsenkürzel der Gesellschaft, das nun auch als Firmierung gewählt werden soll, um sich von dem stark negativ vorbelasteten Namen "Mallorca Lifestyle" zu trennen.

Allerdings, so fuhr Herr Eck, nachdem er wie gewünscht die neue Satzung verlesen hatte, fort, hatte Herr Scheunert ebenfalls einen Gegenantrag eingereicht. Nach dessen Vorschlag sollte die Firmierung nicht in "BA 6", sondern in "BA Investors AG" geändert werden. Weitere Fragen zu diesem Thema ließ der Vorsitzende nicht zu, sondern begann sogleich mit der Abstimmung. Zuvor gab er die Präsenz neu mit 118.680 Aktien oder 11,87 Prozent des Grundkapitals fast doppelt so hoch wie zuvor an.

Mehrere Aktionäre widersprachen dieser plötzlichen Stimmenvermehrung, schließlich hatte offensichtlich kein zusätzlicher Aktionär den Versammlungsraum betreten. Wie sich bei einem Blick in die Präsenzliste herausstellte, vertrat plötzlich der auch schon vorher anwesende Frank Scheunert in Vollmacht 55.830 Stimmen. Bei der folgenden Abstimmung wurde die ursprünglich geplante neue Satzung einstimmig abgelehnt und die nach Vorschlag von Herrn Scheunert veränderte Fassung gegen die Stimmen aller Kleinaktionäre bei 14.350 Nein- und 104.330 Jastimmen mit deutlich mehr als den erforderlichen 75 Prozent beschlossen. Die Firmierung lautet nun also, sollte die Satzungsänderung eingetragen werden, auf "BA Investors AG".

Als letzter Punkt stand unter TOP 16 die Neuwahl des Aufsichtsrats auf der Tagesordnung. Laut Beschlussvorlage waren die Herren Pfaff, Sommer und Goodman vorgesehen, die alle nicht anwesend waren. Wie Her Eck miteilte, stand Herr Goodman auch nicht mehr zur Verfügung. Zu diesem Punkt gab es gleich zwei Gegenvorschläge. Der von Herrn von Lukowicz lautete auf die Herren Gerwig, Wahler und ihn selbst, der von Herrn Scheunert auf die Herren Rolle und Eck sowie Frau Bereths.

Genannt werden müssen vor der Wahl die Mandate, die die Kandidaten in ähnlichen Gremien besetzen. Herr Eck musste dabei sehr lange überlegen; erst durch Mithilfe der anwesenden Aktionäre gelang es ihm, das Mandat bei der CBB Holding zu nennen. Außerdem gab er ein Aufsichtsratsmandat bei der Mediasource AG an. Wie angesichts der Mehrheitsverhältnisse zu erwarten, wurden dann letztere drei Personen mit den Stimmen von Herrn Scheunert und Frau Bereths mit einer Zustimmung von 104.330 Stimmen gewählt.

An dieser Stelle wollte Herr von Lukowicz noch einen Antrag auf Sonderprüfung stellen, der auch von den übrigen Kleinaktionären unterstützt wurde. Herr Eck ließ diesen aufgrund von formalen Mängeln allerdings nicht zu. Nachdem der Notar alle Widersprüche ins Protokoll aufgenommen hatte, schloss er die Hauptversammlung kurz vor 14 Uhr.


Fazit

Bei der Mallorca Lifestyle AG herrscht das totale Chaos: Der Geschäftsbetrieb wurde eingestellt, nachdem das Geld fast komplett verschwunden ist (im Jahresabschluss 2003 beläuft sich die Bilanzsumme nur noch auf 2.158 Euro!), der Aufsichtsrat ist komplett zurückgetreten, da er fürchten musste, noch auf der Hauptversammlung verhaftet zu werden und der Vorstand sagte während der gesamten Hauptversammlung kein einziges Wort. Alle Ausführen tätigte Herr Peter Eck, der nun nach fast dreijähriger Pause auch wieder dem Aufsichtsrat der Gesellschaft angehört.

Einmalig ist sicherlich, dass ein Versammlungsleiter, der nicht Organ der Gesellschaft ist, so tiefe Kenntnisse der entsprechenden Gesellschaft besitzt. Genauso einmalig ist, dass ein Vorstand keinerlei Angaben macht oder Fragen beantwortet. Biesen antwortete auch auf direkt an ihn gestellte Fragen nicht und die Aktionäre fragten sich, ob er überhaupt Deutsch versteht. Bemerkenswert erscheint auch die Form der Versammlungsleitung durch Peter Eck; die nach Ansicht des Autors begangenen diversen Verstöße gegen das Aktienrecht dürften gerade ihm eigentlich nicht passieren, da er ja sonst bei Hauptversammlungen auf der Aktionärsseite sitzt und versucht, der Verwaltung die Regeln zu erklären.

Wie die Investoren um Peter Eck, deren Beteiligungshöhe nicht klar ist, sich die Zukunft der Gesellschaft vorstellen, ist völlig offen. Auf entsprechende Fragen wurde mit keinem Wort eingegangen. Allgemein wurden vom Vorsitzenden überhaupt nur sehr wenige Fragen zugelassen und noch weniger beantwortet. Durchaus von Vorteil für die Verwaltung war hierbei, dass nahezu alle Geschäftsunterlagen von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden.

Die Diskussion wurde vom Vorsitzenden bereits kurz nach Eröffnung wieder abgebrochen, was nach Ansicht des Autors allein schon ein Anfechtungsgrund ist. Folglich sind viele Fragen zur unrühmlichen Vergangenheit der Mallorca Lifestyle AG noch unbeantwortet. Antworten werden die geschädigten Aktionäre, nachdem sich die ehemaligen Organe mit Ausnahme des marionettenhaften Vorstands abgesetzt haben, wohl nicht mehr erhalten.

Alles in allem bleibt das traurige Fazit, dass eine Zukunft für die Gesellschaft, von der auch die freien Aktionäre etwas haben könnten, nicht erkennbar ist. Eine Insolvenz dürften die Investoren zwar zu verhindern versuchen, um vielleicht wenigstens die Verlustvorträge nutzen zu können, die sich immerhin auf 1,6 Mio. Euro belaufen. Das dürfte aber auch der einzige noch denkbare Wert bei der Mallorca Lifestyle AG sein, die künftig als BA Investors AG firmieren wird. Mangels Börsennotierung ist dem Mantel kein Wert beizumessen. Ob sich auf dem Klageweg noch Schadersatz- oder ähnliche Zahlungen für die geschädigten Aktionäre ergeben könnten, wird sich zeigen.


...


bcs
Mallorca Lifestyle AG
Düsseldorf Absage einer Hauptversammlung
06.09.2005
Henrik von Lukowicz
Düsseldorf Freiwilliges öffentliches Kaufangebot
12.08.2005
Mallorca Lifestyle AG
Düsseldorf Einladung zur außerordentlichen Hauptversammlung 2005
21.07.2005

Nols ---> das wird ein Shortsspass:p

Keine Kauf/Verkaufempfehlung

bcs
Thread: CBB-Holding...Peter Eck....

Thread: -PETER ECK- Erpresser oder Robin Hood?

bei CBB wird der Typ verteufelt - warum soll der dann für Nols gut sein ?

Wieso reicht die Nachricht von van Eck als Aufsichtsrat aus, den Kurs um 30% in die Höhe zu treiben ?

unter http://www.finanznachrichten.de/suche/suchergebnis.asp?words… gibt es keine Mitteilung zu diesem Punkt ?

Ist das wieder so ein CBB fake ?

BaFin !
[posting]18.969.712 von hungry_like_a_wulf am 24.11.05 19:31:12[/posting]natürlich reicht ein eck nicht aus...nols war eine traditionsbude von internationalem rang...fakt ist, dass die jungs was vor haben und dass es um ne menge kohle gehen wird...warum sollten wir davon nicht mitprofitieren und gleichzeitig ein wenig spaß auf der zu erwartenden hv haben???...und im übrigen sollte jeder eine zweite chance haben...oder???

ronxa :D
100 Punkte:)

#3 von nkelchen Userinfo Nachricht an User Beiträge des Users ausblenden 30.01.05 14:29:32 Beitrag Nr.: 15.665.080
einen Beitrag nach unten Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben CBB HOLDING AG
KaufenVerkaufen
#8 von nolsbomber 24.05.03 00:03:02 Beitrag Nr.: 9.544.713
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | historischer Thread FR.NOLS GLOBAL EQ.O.N.

ein ffmer börsembrief heute
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Nols
Da nützt auch alle Tradition und der wohlklingende Name Fritz Nols wenig. Die (wiedergewonnene?) Zukunft der Fritz Nols Global Equity Services AG steht mehr denn je in den Sternen. Der Vorschlag der Vorstände Günter Reibstein und Rudolf Reil, das Maklerhaus aufzulösen, wurde auf der HV abgeschmettert, die beiden Frontmänner unmittelbar nach der konstituierenden Sitzung des neuen Aufsichtsrates sofort in die Wüste geschickt. Reibstein und Reil, die in einer Fortsetzung des Geschäftsbetriebs keinen Sinn mehr sahen, waren für das Unternehmen nicht mehr tragbar. Was soll nun aber eigentlich werden aus Nols? Den neuen dreiköpfigen AR mit Johannes Witt und Dr. Constantin M. Lacher führt Arnd Christofer Frohne. Letztgenannter hält wohl den Schlüssel für die weitere Entwicklung von Nols in der Hand. Vermutet werden darf, dass der neue Vorstand, dessen Berufung das BaFin genehmigen muss, wohl aus Frohnes Dunstkreis kommen wird. Dessen Motive liegen zwar noch im Nebel. Gemunkelt wird freilich, dass Frohne – selbst Gesellschaftender Geschäftsführer eines Wertpapierhandelshauses (Frohne & Klein) – eine Verschmelzung der beiden Unternehmen anstreben könnte, um Zugriff auf die Assets von Nols zu erlangen. Mit zuletzt 11 Mill. Euro Eigenkapital war Nols zumindest zahlenmäßig noch vergleichsweise komfortabel ausgestattet. Der Nebel dürfte sich lichten, sobald der neue Vorstand sein Konzept präsentiert.
Ohnehin darf man gespannt sein, welche Unternehmensphilosophie mit dem neuen Oberaufseher bei Nols Einzug hält. Der Mitdreißiger Frohne gilt als Partyfreak, der auf schnelle Autos und hübsche Frauen steht und das Leben in vollen Zügen genießt. Eine Zockermentalität kannte man im eigentlich als eher konservativ und sicherheitsorientiert wirtschaftenden Hause Nols bisher kaum. Ungeachtet der Dinge, die da kommen werden, dürfte das Leben für die nun weiter existierenden Nols AG nicht leichter werden. Vertraulich hören wir, dass der alte Vorstand bereits im Hinblick auf die (von ihm) erwartete Auflösung der Gesellschaft einigen Mitarbeitern im Handel bereits gekündigt hatte. Nicht unwahrscheinlich, dass von den Verbliebenen einige von sich aus das Haus verlassen werden. Für die Kundenbeziehungen dürfte dies sicher nicht förderlich sein. Zudem finden sich in der Bilanz diverse Risiken. So soll der Ansatz für eine Beteiligung deutlich zu hoch sein. Überdies habe eine Softwarefirma, die ein später von Nols gestopptes Projekt zur Einführung einer Bank-Datenverarbeitung durchführte, das Unternehmen auf 2,9 Mill. Euro Schadenersatz verklagt, hören wir. Rückstellungen hierfür sollen zwar gebildet worden sein. Allerdings belaufen sich diese laut Jahresabschluss 2002 (inkl. der für eine andere Auseinandersetzung bezüglich der alten Mieträume) auf nur 0,77 Mill. Euro. Aber: Ein Aktionär soll auf Grund evtl. formaler Fehler eine Klage gegen die Beschlüsse prüfen. Vielleicht geht das Spiel dann von vorn los
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Wie gesagt, nur eine Vermutung.
Die handelnden Personen-
bekannt.
nk
ferner sind womöglich große sechsstellige beträge für die masse von eo und anderen investiert worden, um einen derartigen deal an den start bringen zu können...das macht doch nur sinn, wenn die sich sehr sicher sind...der deal wird zumindest auf kurze sicht profit bringen...man muss eck und scheunert ja nicht heiraten...

ronxa :D
deshalb eindeutig SHORT wenn man den Kurs hochgefaked hat:)

Es geht um viel Geld:D

Keine Kauf / Verkaufempfehlung

bcs
das holpert dann immer ein bischen wenn abgeladen wird, aber man hat ja bei Spütz gelernt und wird wissen wie man sich wehrt:)
Hoffentlich auch die Aktionäre:rolleyes:



bcs
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