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___MOLOGEN AG__Dabeisein ist Alles__Jetzt gehts richtig los_ (Seite 5137)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 53.611.608 von Scepticus am 03.11.16 11:15:49
Vielleicht kommt noch eine KE. Na und? First Berlin erwähnt nicht einmal einen Lizenzdeal!
Zitat von Scepticus:
Zitat von Manni98: Warum denkst du, dass gerade Mologen Probleme mit den Behörden bekommt, aber nicht die zugelassenen CPI?

Habe ich nicht geschrieben.

Zitat von Manni98: Zur Phase I Studie: Wenn Lefitolimod als Therapie zugelassen wurde, dann bedarf es eigentlich keiner langen Studien, um es in Kombination mit anderen zugelassenen CPI einzusetzen.

Was heißt "eigentlich"? Welche Studien müssten denn gemacht werden, eine Zulassung von MGN1703 vorausgesetzt?

...
Das wäre natürlich schön, aber ich bin skeptisch.


Zitat von Manni98: Grundsätzlich finde ich die Entwicklung der Kritik hier schon etwas merkwürdig. Zunächst hieß es immer, das Zeug funktioniert nicht, ist einfach Müll, will keiner haben!

Jetzt, kurz vor den Ergebnissen wichtiger Studien, heißt es auf einmal, na ja es wird schon funktionieren, aber die Kassen werden es bestimmt nicht bezahlen.

Na ja, ich habe stets beides kritisch gesehen.


1) Da TW/GDT schon 40 Mio. investiert hat, wird TW auch die nächsten 5 Mio. über eine Wandelanleihe finanzieren.

2) Man könnte bei hohem Verbrauch des Eigenkapitals die Aktien auch zusammenlegen (Reverse split) und dann eine KE durchführen, oder erst KE und dann zusammenführen. Die neuen Eigentümer IP, Balaton und TW nehmen sicher gerne 40% der KE. Ca. 25% der KE wäre dann z.B. den Chinesen zuzusichern. Die hatten sich ja schon einmal auf einige Mios verpflichtet.

3) Es gibt sicher viele Altaktionäre, die auch die nächste KE zeichnen wollten.

Pleite geht Molo noch lange nicht.
Wichtig ist, was am Ende herauskommt.

Long&Strong
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Antwort auf Beitrag Nr.: 53.612.289 von Subsidiaritaetsprinzip am 03.11.16 12:43:31Wann ist das "Ende" ????

:confused::confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.612.040 von Rssel am 03.11.16 12:20:40Dann ist Wikipedia nicht richtig informiert.


Aber wie dem auch sei, das spricht auf jeden Fall für Mologen.
kam heute nicht in den Nachrichten, Moskau droht HIV Katastrophe?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.609.322 von Subsidiaritaetsprinzip am 03.11.16 00:22:09
Nochmals zur TEACH-Studie
Also, die "Shock and Kill Strategy" hinter der Teach-Study ist per se ein anerkannter wissenschaftlicher Ansatz, um die Verstecke des HI- Virus im Köroer zu leeren und so zu einer Heilung einer HIV-Infektion zu kommen. Nur die breite Aktivierung des Immunsystems alleine bringt nix. Üblicherweise macht man es so, dass man infizierte Immunzellen z. B. mit Romidepsin markiert um sie dann mit einer HIV-Vakzine zerstören zu können - simpel gesagt. Dummerweise ist dieser experimentelle Therapieansatz in der Praxis und allein das zählt, nicht sehr erfolgreich, jedenfalls bisher. Das Virus hat noch ein paar andere Verstecke und kommt zurück. Mologen hat also aufs falsche Pferd gesetzt, was in Zeiten knapper Kassen schlimm ist. Ich vermute einmal, dass das ein bewußt gelegtes Windei ist, denn man muss nur die Kongressberichte vom CROI lesen, um zu wissen, dass es mittlerweile aussichtsreichere Ansätze gibt. Für die Öffentlichkeit macht es sich sicher gut, wenn man sagen kann, dass man an einer zukunftsweisenden HIV-Therapie arbeitet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 53.609.694 von olgao am 03.11.16 07:34:32
Antwort
Das ist so wie Du schreibst, das HIV befällt das Immunsystem, nur dieses Problem ist gelöst. Man hindert das Virus einfach an der Vermehrung und kann das mittlerweile für immer tun; die Pipeline an neuen Wirkstoffen ist voll. Die Infektion ist eine chronische Erkrankung und die Lebenserwartung ist nicht mehr verkürzt. Nur das Dumme ist, das Virus integriert sich in das Genom der mensclichen Zellen und überdauert dort. Wenn man die HIV-Therapie absetzt, kommt es wieder. Man muss also, um eine Heilung zu erzielen, die Reservoire leeren, zumindest die meisten oder aber schauen, dass man dem Virus die Addockstellen an der Zelloberfläche nimmt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 53.608.662 von Bismarck10 am 02.11.16 21:52:35
Frage zur Preisgestaltungsfreiheit bei neuen Medikamenten.
Zitat von Bismarck10: Nur im ersten Jahr nach der Zulassung kann man - noch - die Preise frei gestalten.

Fragen:
Ist die Aussage so richtig?
In welchem Gesetz steht das nachzulesen?
Gilt die Aussage für die gesamte EU/USA,...?


Dann würde der Traum von Milliardenumsätzen tatsächlich platzen.

50 Mio. Umsatz pro Jahr bei Mologen mit MGN1703 würden doch schon reichen.
Das ist zwar kein blockbuster, aber die Produktionskosten sind denkbar gering.
Macht 40 Mio. EBIT und 800 Mio Marktbewertung.
Ergibt 21,60€ bei 37 Mio Aktien

Dazu bedarf es 500 Mio. Umsatz mit MGN1703.
Kein blockbuster, aber ordentlich.

Vielleicht ist die Befürchtung eines fehlendes Blockbusterpotentials der Grund dafür, dass der Kurs bei 1,60€ liegt.
Von 14€ auf 21€ ist keine interessante Opportunität.
Von 1,20 auf 21€ ist für einige wieder verlockend.

Wer kennt sich aus mit der Preisbildung von Medikamenten in den Hauptmärkten?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 53.614.299 von Bismarck10 am 03.11.16 16:47:07.....Die Infektion ist eine chronische Erkrankung und die Lebenserwartung ist nicht mehr verkürzt.....

schön, wenn es nur so wäre :(
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Hier ein guter Beitrag vom SWR mit Beispiel Nivolumab (Auf Mologen übertragbare Aussagen)
http://www.swr.de/swr2/wissen/krebs-teure-medikamente/-/id=6…

Neue Krebs-Therapien für viel Geld
Die Krebstherapie hat in den vergangenen Jahren entscheidende Fortschritte gemacht; einige Tumorarten lassen sich mit neuen Immuntherapien und zielgerichteten Medikamenten deutlich besser behandeln. .....sie sind extrem teuer – oft um die 100.000 Euro pro Behandlungsjahr. Jetzt werden immer mehr dieser neuen Substanzen im Eilverfahren zugelassen. Fragen an unsere Medizinexpertin Ulrike Till:

Wie groß ist das Problem, steht unser Gesundheitssystem demnächst vor dem Kollaps?
.....die neuen Medikamente kosten im Schnitt zehn- bis 40mal soviel wie herkömmliche Chemotherapeutika. Besonders rasant steigt derzeit der Einsatz von Immuntherapien, Vorreiter ist hier das Medikament Nivolumab. Das Mittel hat bei fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs in einigen Fällen verblüffende Erfolge erzielt und ist jetzt auch für die meisten Arten von Lungenkrebs zugelassen; wahrscheinlich dürfen Ärzte den Antikörper bald auch gegen bestimmte Nierentumore verordnen. Ein Jahr Behandlung kostet rund 100.000 Euro.

Nivolumab ist ja nur eines von vielen neuen Mitteln, die anderen Substanzen sind mindestens genauso teuer.

Aber wenn die Patienten damit geheilt werden, lohnt sich doch die Investition…?
Das ist genau der Punkt; in den allermeisten Fällen sind die Kranken nicht geheilt, sondern gewinnen nur einige Monate Lebenszeit. Bei manchen Betroffenen sind es auch Jahre, aber das weiß man eben leider nicht vorher. Außerdem schlagen die neuen Mittel längst nicht bei jedem Patienten an, die ersten Immuntherapien haben im Schnitt nur bei jedem fünften Krebskranken Wirkung gezeigt; inzwischen sind es immerhin schon rund vierzig Prozent. Häufig ist die teure Behandlung also umsonst. Jetzt will man mehrere Mittel kombinieren und so bessere Ergebnisse erzielen – das treibt den Preis der Behandlung aber noch weiter nach oben.


Artikel lesen und wirken lassen.
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