Börsenjahr 2006
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#71
Ich bin zwar der Meinung, dass wir uns etwa im Anfang (gut, in der Mitte) einer langandauernden Hausse befinden, doch wenn ich tippen sollte, wird die nächste dynamische Bewegung nach oben erst nach/oder unmittelbar vor dem Ende des Zinszyklus starten. Dies würde evtl. mit Entspannung bei den Rohstoffen, auch Abkühlung im Immo-Sektor der USA (schon unterwegs) und vielleicht sogar mit Abkühlung der Konjunktur eihergehen. Und wir sind noch nicht soweit, obwohl neulich die Inflationszahlen ganz positiv ausgefallen sind...
http://www.boersennotizbuch.de
#70
ich hab` nur dass wiedergegeben was in dem Artikel der Welt /Samstag - Printausgabe) stand.
gut in den letzten 2 Jahren ging es beim Dow eher seitwärts. aber mit dennoch klar nach oben gerichteter Tendenz (noch im April/Mai war der Dow kurz auf 10.000 - nun sind wir wieder aktuell bei 11.157 Pkt.)
das ist sehr nah am ATH des Dow von 11.723 Pkt Anfang 2000

ich bezweifle dass wir nun darüber gehen - die 11.600 -11.700 Pkt-Marrke stellt eine starke spychol. Hürde dar.
Man muss sich fragen ob die Zukunftsaussichen auf sich von 6-9 Monaten wirklich so gut sind.
Wenn die nächsten Q-Zahlen und Ausblicke der unternehmen enttäuschen wird es schnell eine (scharfe) korrektur geben.
gut in den letzten 2 Jahren ging es beim Dow eher seitwärts. aber mit dennoch klar nach oben gerichteter Tendenz (noch im April/Mai war der Dow kurz auf 10.000 - nun sind wir wieder aktuell bei 11.157 Pkt.)
das ist sehr nah am ATH des Dow von 11.723 Pkt Anfang 2000
ich bezweifle dass wir nun darüber gehen - die 11.600 -11.700 Pkt-Marrke stellt eine starke spychol. Hürde dar.
Man muss sich fragen ob die Zukunftsaussichen auf sich von 6-9 Monaten wirklich so gut sind.
Wenn die nächsten Q-Zahlen und Ausblicke der unternehmen enttäuschen wird es schnell eine (scharfe) korrektur geben.
#69
Hallo,
Ich bin kein Shorti aber klar ist dass keine Hausse ewig dauert - ich denke das es nun (oder in den nächsten 1-2 Monaten) soweit ist - spätenst. dann kommt die nächste Baisse.
Wo siehst du denn beim DOW die Hausse????????
Seit über 2 Jahren läuft es seitwärst.
Gruss
Atze 2
Ich bin kein Shorti aber klar ist dass keine Hausse ewig dauert - ich denke das es nun (oder in den nächsten 1-2 Monaten) soweit ist - spätenst. dann kommt die nächste Baisse.
Wo siehst du denn beim DOW die Hausse????????

Seit über 2 Jahren läuft es seitwärst.

Gruss

Atze 2
#68
letzten Samstag stand in der Welt ein lesenserter Artikel mit einer prognose über den künftigen (möglichen) Verkauf der Grossen Aktienindices - in erster Linie nat. um den Dow Jones.
Eine Kernaussage was dass der US_Immobilienboom der letzten 2-3 Jahre (durch die neidrigen Leitzinsen der Fed) nun ausläuft (da die Fed die Leitzinsen seit Monaten wieder anhebt).
Immobilienblase könnte platezen (Mieten und Verkaufspreise insb. in den grossen Ballungszentren wie N.Y. sind seit Jahren sehr stark gestiegen).
Und dviele Amerikaner haben (aufgrund des Kauskaufs oder -baus) Hohe Schulden die z.B. durch auflösung von Aktienfonds oder Versicherungen abbezahlt werden müssen.
Eigentlich alles nichts völlig neues aber der Artikel war ganz gut geschreiben.
Ich bin kein Shorti aber klar ist dass keine Hausse ewig dauert - ich denke das es nun (oder in den nächsten 1-2 Monaten) soweit ist - spätenst. dann kommt die nächste Baisse.
meine Meinung
Mr. Brown
Eine Kernaussage was dass der US_Immobilienboom der letzten 2-3 Jahre (durch die neidrigen Leitzinsen der Fed) nun ausläuft (da die Fed die Leitzinsen seit Monaten wieder anhebt).
Immobilienblase könnte platezen (Mieten und Verkaufspreise insb. in den grossen Ballungszentren wie N.Y. sind seit Jahren sehr stark gestiegen).
Und dviele Amerikaner haben (aufgrund des Kauskaufs oder -baus) Hohe Schulden die z.B. durch auflösung von Aktienfonds oder Versicherungen abbezahlt werden müssen.
Eigentlich alles nichts völlig neues aber der Artikel war ganz gut geschreiben.
Ich bin kein Shorti aber klar ist dass keine Hausse ewig dauert - ich denke das es nun (oder in den nächsten 1-2 Monaten) soweit ist - spätenst. dann kommt die nächste Baisse.
meine Meinung
Mr. Brown
#67
Ich will vorbeugend sagen, dass ich im Herzen mit Sicherheit nicht "rechts" bin, noch dass ich die vom Geld und Profit dominierte Denkweise (leider sehr verbreitet) gutheiße. Eigentlich fnde ich das
alles häßlich...
Aber ich versuche einfach rational zu denken...
Ich frage mich nur, wie es möglich ist, dass die Arbeitslosenquote in Amerika, UK, Australien, Canada und anderen angelsächsischen Ländern, die mittlerweile auch höheren Lebensstandard als Deutschland aufweisen, so niedrig ist. Statistik hin oder her, sie ist "traumhaft" niedrig...
Und da gibt es nicht nur Akademiker, sondern auch reichlich einfach gestrickte Menschen...
Meine These ist, dass wir die Effekte der Globalisierung hier in Deutschland durch wirtschaftliche Liberalisierung, Entbürokratisierung und auch Optimismus zu einem Vorteil wenden können. Dabei brauchen wir auch nicht groß das Rad neu zu erfinden...
http://www.boersennotizbuch.de
Aber ich versuche einfach rational zu denken...
Ich frage mich nur, wie es möglich ist, dass die Arbeitslosenquote in Amerika, UK, Australien, Canada und anderen angelsächsischen Ländern, die mittlerweile auch höheren Lebensstandard als Deutschland aufweisen, so niedrig ist. Statistik hin oder her, sie ist "traumhaft" niedrig...
Und da gibt es nicht nur Akademiker, sondern auch reichlich einfach gestrickte Menschen...
Meine These ist, dass wir die Effekte der Globalisierung hier in Deutschland durch wirtschaftliche Liberalisierung, Entbürokratisierung und auch Optimismus zu einem Vorteil wenden können. Dabei brauchen wir auch nicht groß das Rad neu zu erfinden...
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#66
"Die deutsche Ängstlichkeit ist mehr Schuld an der Krise als sonst was... Sollten die Deutschen ihr Geld wert sein, so werden sie ihr Geld kriegen."
Wahre Worte Herr saviano! Wir sind sicherlich leistungsfähiger als wir uns bewußt sind und ohne konkurrenzfähige Betriebe geht es dem Land sogar langfristig schlechter als heute!
These: Die vielen Entlassungen sind eben ein Opfer welche eine Volkswirtschaft bringen muß um überleben zu können in einer globalisierten Welt? Knallhart, aber wohl was dran?
Aber dennoch: ich bezweifel, dass von den vielen arbeitslosen "Arbeitern" so viele neuen Job finden... und jeder kann auch nicht in künftigen Generationen Akademiker werden, es gibt auch einfach gestrickte Leute, die werden in einem Staat ganz ohne Arbeiter bzw. Produktion kaum noch Jobs finden
Was die Arbeitslosigkeit aber in 10 Jahren begrenzen kann und zwar automatisch: die Demographie
Immer weniger junge Menschen kommen nach, also auch weniger junge Arbeitmehmer treten ins Berufsleben ein, also wird die Arbeitslosigkeit ganz von allein etwas zurückgehen und der Dienstleistungssektor wird auch mehr Bedarf an Kräften haben, um die vielen alten Menschen zu bewirten, betreuen usw.
p.s. schön, dass es hier auch ab und an tiefgründige Gespräche mit Substanz gibt
Wahre Worte Herr saviano! Wir sind sicherlich leistungsfähiger als wir uns bewußt sind und ohne konkurrenzfähige Betriebe geht es dem Land sogar langfristig schlechter als heute!
These: Die vielen Entlassungen sind eben ein Opfer welche eine Volkswirtschaft bringen muß um überleben zu können in einer globalisierten Welt? Knallhart, aber wohl was dran?
Aber dennoch: ich bezweifel, dass von den vielen arbeitslosen "Arbeitern" so viele neuen Job finden... und jeder kann auch nicht in künftigen Generationen Akademiker werden, es gibt auch einfach gestrickte Leute, die werden in einem Staat ganz ohne Arbeiter bzw. Produktion kaum noch Jobs finden

Was die Arbeitslosigkeit aber in 10 Jahren begrenzen kann und zwar automatisch: die Demographie
Immer weniger junge Menschen kommen nach, also auch weniger junge Arbeitmehmer treten ins Berufsleben ein, also wird die Arbeitslosigkeit ganz von allein etwas zurückgehen und der Dienstleistungssektor wird auch mehr Bedarf an Kräften haben, um die vielen alten Menschen zu bewirten, betreuen usw.
p.s. schön, dass es hier auch ab und an tiefgründige Gespräche mit Substanz gibt
#65
"Nicht vom Wohlwollen des Metzers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von deren Bedachtnahme auf ihr eigenes Interesse. Wir wenden uns nicht an ihre Menschenliebe, sondern an
ihre Eigenliebe und sprechen ihnen nie von unseren eigenen Bedürfnissen, sondern von ihren Vorlieben". Adam Smith
Wie ehrenwert die soziale Besognis auch ist, so übersieht sie auch wichtige Zusammenhänge... Natürlich schwankt die relative "Macht" der Arbeitnehmer mit der Zeit, und jetzt ist offensichtlich der Pendel eher zugunsten der Arbeitgeber geschlagen. Aber ich habe grundsetzlich Vertrauen, dass sich die Verhältnisse (hoffentlich bald) normalisieren werden.
Mit Appellen an soziale Verantwortung ist langfristig noch weniger auszurichten. Sie greifen, erstens, sowieso nicht, und, zweitens, wem nützt das langfristig, wenn deutsche Arbeit nicht konkurrenzfähig ist, das Kapital in D schlechte Rendite abwirft, die Produktivität unter dem Potential bleibt etc.
Wenn Appelle, dann eher an die Menschen hier, etwas mehr zu wagen und nicht von einer "guten alten Zeit" zu träumen und sich die Zukunft immer düsterer vorzustellen. Die deutsche Ängstlichkeit ist mehr Schuld an der Krise als sonst was...
Im Herzen der Wirschaft stehen die Menschen mit ihrem Wissen (und alles, was sich daraus ableitet: Produktivität, Innovation etc.), und sie werden nach diesem bezahlt. Sollten die Deutschen ihr Geld wert sein, so werden sie ihr Geld kriegen.
http://www.boersennotizbuch.de
Wie ehrenwert die soziale Besognis auch ist, so übersieht sie auch wichtige Zusammenhänge... Natürlich schwankt die relative "Macht" der Arbeitnehmer mit der Zeit, und jetzt ist offensichtlich der Pendel eher zugunsten der Arbeitgeber geschlagen. Aber ich habe grundsetzlich Vertrauen, dass sich die Verhältnisse (hoffentlich bald) normalisieren werden.
Mit Appellen an soziale Verantwortung ist langfristig noch weniger auszurichten. Sie greifen, erstens, sowieso nicht, und, zweitens, wem nützt das langfristig, wenn deutsche Arbeit nicht konkurrenzfähig ist, das Kapital in D schlechte Rendite abwirft, die Produktivität unter dem Potential bleibt etc.
Wenn Appelle, dann eher an die Menschen hier, etwas mehr zu wagen und nicht von einer "guten alten Zeit" zu träumen und sich die Zukunft immer düsterer vorzustellen. Die deutsche Ängstlichkeit ist mehr Schuld an der Krise als sonst was...
Im Herzen der Wirschaft stehen die Menschen mit ihrem Wissen (und alles, was sich daraus ableitet: Produktivität, Innovation etc.), und sie werden nach diesem bezahlt. Sollten die Deutschen ihr Geld wert sein, so werden sie ihr Geld kriegen.
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#64
ich sehe wir verstehen uns 
so schön die kurzfristigen gewinnanstiege dadurch aus sein mögen - das ganze kann nicht gut gehen - ich denke das braucht auch keine 10 Jahre sondern wird in den nächsten 2-3 Jahren zum Boomerang werden!
Bsp. Dt. Telekom (festnetzsparte) oder Mercedes oder VW - auc h wenn die dort zu tausenden entlassenen Arbeiter & Angestellten zu grossen Teilen wieder einen neuen Job finden (vielleicht in Dtl. oder auch im Ausland) dann wage ich doch die behauptung dass mind. 70-80% in ihrem neuen Job eher WENIGER verdienen werden als zuvor.
(Ausnahmen bestätigen die Regel.)

so schön die kurzfristigen gewinnanstiege dadurch aus sein mögen - das ganze kann nicht gut gehen - ich denke das braucht auch keine 10 Jahre sondern wird in den nächsten 2-3 Jahren zum Boomerang werden!
Bsp. Dt. Telekom (festnetzsparte) oder Mercedes oder VW - auc h wenn die dort zu tausenden entlassenen Arbeiter & Angestellten zu grossen Teilen wieder einen neuen Job finden (vielleicht in Dtl. oder auch im Ausland) dann wage ich doch die behauptung dass mind. 70-80% in ihrem neuen Job eher WENIGER verdienen werden als zuvor.
(Ausnahmen bestätigen die Regel.)
#63
korrekt, auch ich kritisiere immer das Sozialverhalten der Unternehmen und die volkswirtschaftliche Kurzsichtigkeit, diese Handlungsweise könnte auf 10 Jahre zum Bummerang werden, stimme dir da voll
zu !
Meine Standardfrage: Wer soll die Autos oder Waschmaschinen in Deutschland noch kaufen, wenn alle Arbeiter entlassen werden
Die Unternehmen begraben aktiv ihren eigenen Absatzmarkt, sind nur noch fixiert auf das Ausland! Viele Unternehmen sind scheinbar nur noch mit ihrem Firmensitz zu Gast in D.
Die Politik ist machtlos, wenn man Unternehmen zwingt Arbeitsplätze hier zu belassen, dann wandern sie eben ganz ab. Die Wirtschaft und das Geld hat längst die Zügel in der Hand.
Meine Standardfrage: Wer soll die Autos oder Waschmaschinen in Deutschland noch kaufen, wenn alle Arbeiter entlassen werden

Die Unternehmen begraben aktiv ihren eigenen Absatzmarkt, sind nur noch fixiert auf das Ausland! Viele Unternehmen sind scheinbar nur noch mit ihrem Firmensitz zu Gast in D.
Die Politik ist machtlos, wenn man Unternehmen zwingt Arbeitsplätze hier zu belassen, dann wandern sie eben ganz ab. Die Wirtschaft und das Geld hat längst die Zügel in der Hand.
#62
[posting]20.554.054 von Magicbroker am 07.03.06 13:09:21[/posting]Der Dax ist nun auf dem Stand von 2001 ganz steril betrachtet und den Unternehmen geht es aber viel besser
als 2001 !
Da gebe ich Dir teilweise recht - aber es geht den DAX-Unternehmen in erster Linie nur deshalb so gut weil sie massiv Arbeitsplätze abgebaut haben (vor allem hier in Dtld.).
So kann man natürl. kurzfristig viele Millionen an Personalkosten sparen.
Aber Volkswirtschaftlich ist das ein Problem.
Wie sagte schon Herry Ford? - `Autos kaufen keine Autos.`
Menschen aber schon - zumindest dann wenn sie einen Job haben und sich ein Auto (Neuwagen) leisten können.
Kein wunder also wenn die Binnennachfrage in Dtl. seit Jahren schwach ist und der Aufschwung seit 2002 zu 80-90% vom Export getragen wird.
Diesen Einspareffekt duch Massenentlassungen (wie seit 2001 hier üblich) kann man aber nicht ewig so fortsetzen - irgendwer muss ja auch noch bei den Unternehmen die Árbeit machen.
Und so sehe ich wenig weiteres Einsparpotential (zum glück wenn man an die Arbeitsplätze denkt).
Gut die Daxralleye war zum grossen Teil ein aufholen der (übertrebenen) Verluste der jahre 2001/`03, richtig.
Aber das ist nun geschehen und nun stellt sich die Farge ob die Konzerne ihre Gewinne auch durch Umsatzanstieg erhöhen können (und nicht nur durch Entlassungen der Belegschaft).
Da gebe ich Dir teilweise recht - aber es geht den DAX-Unternehmen in erster Linie nur deshalb so gut weil sie massiv Arbeitsplätze abgebaut haben (vor allem hier in Dtld.).
So kann man natürl. kurzfristig viele Millionen an Personalkosten sparen.
Aber Volkswirtschaftlich ist das ein Problem.
Wie sagte schon Herry Ford? - `Autos kaufen keine Autos.`
Menschen aber schon - zumindest dann wenn sie einen Job haben und sich ein Auto (Neuwagen) leisten können.
Kein wunder also wenn die Binnennachfrage in Dtl. seit Jahren schwach ist und der Aufschwung seit 2002 zu 80-90% vom Export getragen wird.
Diesen Einspareffekt duch Massenentlassungen (wie seit 2001 hier üblich) kann man aber nicht ewig so fortsetzen - irgendwer muss ja auch noch bei den Unternehmen die Árbeit machen.
Und so sehe ich wenig weiteres Einsparpotential (zum glück wenn man an die Arbeitsplätze denkt).
Gut die Daxralleye war zum grossen Teil ein aufholen der (übertrebenen) Verluste der jahre 2001/`03, richtig.
Aber das ist nun geschehen und nun stellt sich die Farge ob die Konzerne ihre Gewinne auch durch Umsatzanstieg erhöhen können (und nicht nur durch Entlassungen der Belegschaft).
#61
Hi!
Genau, es sollte nur mal eine etwas unorthodoxe Sichtweise sein mit den 4000Pkt. runter und wieder 4000 rauf
In
der Tat historisch gesehen ein immenser Verlust an Kapital obwohl es das Geld effektiv ja nie gab, nur die knappen Aktien als Papier waren so teuer und wurden gegen Geld getauscht.
Andererseits aber historisch gesehen und für den Langfristanleger im Dax eben wirklich seit 2001 KEIN CENT GEWINN!
Gewonnen haben nur die mutigen Käufer in den letzten 3 Jahren, mögen sie bei der Stange bleiben.
Deine hintergründigere Betrachung hat was! Umverteilung hat vermutlich tatsächlich in großen Teilen stattgefunden und wir werden noch sehen, wer nun diese Milliarden Kapitalisierung aufgesaugt hat und vor allem wie stark diese Hände sind bzw. wie langfristig diese Käufer ihre Investition ausrichten!
Ich hoffe diese Investoren glauben langfristig an die Story Deutschland.
Genau, es sollte nur mal eine etwas unorthodoxe Sichtweise sein mit den 4000Pkt. runter und wieder 4000 rauf
In
der Tat historisch gesehen ein immenser Verlust an Kapital obwohl es das Geld effektiv ja nie gab, nur die knappen Aktien als Papier waren so teuer und wurden gegen Geld getauscht.Andererseits aber historisch gesehen und für den Langfristanleger im Dax eben wirklich seit 2001 KEIN CENT GEWINN!
Gewonnen haben nur die mutigen Käufer in den letzten 3 Jahren, mögen sie bei der Stange bleiben.Deine hintergründigere Betrachung hat was! Umverteilung hat vermutlich tatsächlich in großen Teilen stattgefunden und wir werden noch sehen, wer nun diese Milliarden Kapitalisierung aufgesaugt hat und vor allem wie stark diese Hände sind bzw. wie langfristig diese Käufer ihre Investition ausrichten!
Ich hoffe diese Investoren glauben langfristig an die Story Deutschland.
#60
[posting]20.554.363 von Magicbroker am 07.03.06 13:29:24[/posting]4000 runter, 4000 rauf...Ein schönes Nullevent!
Aber im Ernst, wenn man die Perspektive etwas wechselt, können selbst solche Schwankungen (die übrigens "Jahrhundertdimensionen" genommen haben) tatsächlich wenig dramatisch erscheinen.
Nur in den extremen Bewegungen wurde viel Geld umverteilt (von den meisten verloren), viele schwache Hände (darunter auch, oder sogar primär, institutionelle) wurden aus dem Markt geworfen (wenigstens teilweise). Dies gibt mir eine zusätzliche Zuversicht, dass die Aktien viel fester sitzen als allgemein angenommen.
http://www.boersennotizbuch.de
Aber im Ernst, wenn man die Perspektive etwas wechselt, können selbst solche Schwankungen (die übrigens "Jahrhundertdimensionen" genommen haben) tatsächlich wenig dramatisch erscheinen.
Nur in den extremen Bewegungen wurde viel Geld umverteilt (von den meisten verloren), viele schwache Hände (darunter auch, oder sogar primär, institutionelle) wurden aus dem Markt geworfen (wenigstens teilweise). Dies gibt mir eine zusätzliche Zuversicht, dass die Aktien viel fester sitzen als allgemein angenommen.
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#59
huch, wo ist mein Posting ??
nochmal:
schon korrekt, erstmal vermutlich seitwärts in nächsten Monaten. Die 5900 sehen wir so schnell nicht mehr.
Die Performance ist irgendwie nur auf ersten Blick so atemberaubend! In Wirklichkeit ist es nur ein Aufholen oder Ausgleichen des extremen Crash beim Dax in den Jahren zuvor, Werte im Dax sind viel stärker gefallen als andere Bluechips im Ausland.
Der Dax wurde wild heruntergeprügelt und war dann extrem unterbewertet und wir haben dies lediglich nun wieder aufgeholt, überteuert sind wir nicht. Wir haben damals in 2 Jahren 4000 Punkte verloren - Wahnsinn! Und diese 4000 Punkte nun wieder in 3 Jahren zurückerobert - krass ausgedrückt waren die letzten 5 Jahre unterm Strich für die deutsche Börse ein NULLEVENT!
Der Dax ist nun auf dem Stand von 2001 ganz steril betrachtet und den Unternehmen geht es aber viel besser als 2001 ! Aber der Index ist inzwischen anders zusammengesetzt, daher hinkt Vergleich in Teilbereichen.
Was man dennoch stehenlassen kann: das KGV ist noch immer nicht teuer, die Unternehmen verdienen schönes Geld, erheblich höhere Gewinne als vor 4 Jahren!
Aber in Texdax geht heute auch das Kasse machen um, manche Werte bekommen einen deftig auf Mütze! Stimmung eher nach Gewinnmitnahmen aktuell.
Wie schon oft geschrieben, ich sehe neue Indexjahreshochs erst wieder zum Herbst oder Winter hin ... wird ab jetzt vermutlich durchwachsenes Jahr, mit hoffentlich versönlichem Ausklang.
nochmal:
schon korrekt, erstmal vermutlich seitwärts in nächsten Monaten. Die 5900 sehen wir so schnell nicht mehr.
Die Performance ist irgendwie nur auf ersten Blick so atemberaubend! In Wirklichkeit ist es nur ein Aufholen oder Ausgleichen des extremen Crash beim Dax in den Jahren zuvor, Werte im Dax sind viel stärker gefallen als andere Bluechips im Ausland.
Der Dax wurde wild heruntergeprügelt und war dann extrem unterbewertet und wir haben dies lediglich nun wieder aufgeholt, überteuert sind wir nicht. Wir haben damals in 2 Jahren 4000 Punkte verloren - Wahnsinn! Und diese 4000 Punkte nun wieder in 3 Jahren zurückerobert - krass ausgedrückt waren die letzten 5 Jahre unterm Strich für die deutsche Börse ein NULLEVENT!
Der Dax ist nun auf dem Stand von 2001 ganz steril betrachtet und den Unternehmen geht es aber viel besser als 2001 ! Aber der Index ist inzwischen anders zusammengesetzt, daher hinkt Vergleich in Teilbereichen.
Was man dennoch stehenlassen kann: das KGV ist noch immer nicht teuer, die Unternehmen verdienen schönes Geld, erheblich höhere Gewinne als vor 4 Jahren!
Aber in Texdax geht heute auch das Kasse machen um, manche Werte bekommen einen deftig auf Mütze! Stimmung eher nach Gewinnmitnahmen aktuell.
Wie schon oft geschrieben, ich sehe neue Indexjahreshochs erst wieder zum Herbst oder Winter hin ... wird ab jetzt vermutlich durchwachsenes Jahr, mit hoffentlich versönlichem Ausklang.
#58
schon korrekt, erstmal vermutlich seitwärts in nächsten Monaten. Die 5900 sehen wir so schnell nicht mehr.
Die Performance ist irgendwie nur auf ersten Blck so atemberaubend! In Wirklichkeit ist es nur ein Aufholen oder Ausgleichen des extremen Crash beim Dax in den Jahren zuvor, Werte im Dax sind viel stärker gefallen als andere Bluechips im Ausland.
Der Dax wurde wild heruntergeprügelt und war dann extrem unterbewertet und wir haben dies lediglich nun wieder aufgeholt, überteuert sind wir nicht. Wir haben damals in 2 Jahren 4000 Punkte verloren - Wahnsinn! Und diese 4000 Punkte nun wieder in 3 Jahren zurückerobert - krass ausgedrückt waren die letzten 5 Jahre unterm Strich für die deutsche Börse ein NULLEVENT!
Der Dax ist nun auf dem Stand von 2001 ganz steril betrachtet und den Unternehmen geht es aber viel besser als 2001 ! Aber der Index ist inzwischen anders zusammengesetzt, daher hinkt Vergleich in Teilbereichen.
Was man dennoch stehenlassen kann: das KGV ist noch immer nicht teuer, die Unternehmen verdienen schönes Geld, erheblich höhere Gewinne als vor 4 Jahren!
Aber in Texdax geht heute auch das Kasse machen um, manche Werte bekommen einen deftig auf Mütze! Stimmung eher nach Gewinnmitnahmen aktuell.
Wie schon oft geschrieben, ich sehe neue Indexjahreshochs erst wieder zum Herbst oder Winter hin ... wird ab jetzt vermutlich durchwachsenes Jahr, mit hoffentlich versönlichem Ausklang.
Die Performance ist irgendwie nur auf ersten Blck so atemberaubend! In Wirklichkeit ist es nur ein Aufholen oder Ausgleichen des extremen Crash beim Dax in den Jahren zuvor, Werte im Dax sind viel stärker gefallen als andere Bluechips im Ausland.
Der Dax wurde wild heruntergeprügelt und war dann extrem unterbewertet und wir haben dies lediglich nun wieder aufgeholt, überteuert sind wir nicht. Wir haben damals in 2 Jahren 4000 Punkte verloren - Wahnsinn! Und diese 4000 Punkte nun wieder in 3 Jahren zurückerobert - krass ausgedrückt waren die letzten 5 Jahre unterm Strich für die deutsche Börse ein NULLEVENT!
Der Dax ist nun auf dem Stand von 2001 ganz steril betrachtet und den Unternehmen geht es aber viel besser als 2001 ! Aber der Index ist inzwischen anders zusammengesetzt, daher hinkt Vergleich in Teilbereichen.
Was man dennoch stehenlassen kann: das KGV ist noch immer nicht teuer, die Unternehmen verdienen schönes Geld, erheblich höhere Gewinne als vor 4 Jahren!
Aber in Texdax geht heute auch das Kasse machen um, manche Werte bekommen einen deftig auf Mütze! Stimmung eher nach Gewinnmitnahmen aktuell.
Wie schon oft geschrieben, ich sehe neue Indexjahreshochs erst wieder zum Herbst oder Winter hin ... wird ab jetzt vermutlich durchwachsenes Jahr, mit hoffentlich versönlichem Ausklang.
#57
nach jeder Hausse kommt irgendwann mal wieder eine Baisse.
Diese Ausse begann im März 2003 - also vor 3 Jahren und führte den DAX von damals 2.203 Pkt (März 2003) (siehe auch DAX-Chart in #1) auf bis zu ene 5915 Pkt Ende Febr. 2006!
das ist eine Perf. von 168,5 % in 3 Jahren!!!!
Wieviel Potential steckt denn nun noch kurzfristig in den DAX-Werten???
Diese Ausse begann im März 2003 - also vor 3 Jahren und führte den DAX von damals 2.203 Pkt (März 2003) (siehe auch DAX-Chart in #1) auf bis zu ene 5915 Pkt Ende Febr. 2006!
das ist eine Perf. von 168,5 % in 3 Jahren!!!!
Wieviel Potential steckt denn nun noch kurzfristig in den DAX-Werten???
#56
Das Glaub ich nicht!





#55
ich denke dass wir das Jahreshoch (5.915 Pkt. Ende Februar) gesehen haben.

In den nächsten monaten dürfte es eher seitwärts oder gar (leicht) abwärts gehen.
In den nächsten monaten dürfte es eher seitwärts oder gar (leicht) abwärts gehen.
#54
Hi,
was ist denn so schlimmes an einer kleinen Korrektur?
Der Dax ist doch in den letzten JAhren bestens gelaufen.
Ich bin allerdings überwiegend in US-Aktien investiert und ein paar europ. Werte.
Die Zittrigen gehen jetzt wieder raus. Ich bleibe inestiert.
2 Werte dt. Werte interessieren mich noch:
ALlianz
BASF
BG
auris
was ist denn so schlimmes an einer kleinen Korrektur?
Der Dax ist doch in den letzten JAhren bestens gelaufen.
Ich bin allerdings überwiegend in US-Aktien investiert und ein paar europ. Werte.
Die Zittrigen gehen jetzt wieder raus. Ich bleibe inestiert.
2 Werte dt. Werte interessieren mich noch:
ALlianz
BASF
BG
auris
#53
nee, ich denke noch nicht
cura
#52
Ja.
Zumindest der einer gewaltigen Korrektur! Bald läuft die Herde, dann gibts kein Halten mehr. Dann gibts auch Notwendigkeiten Kredite zu decken, stopp loss und "Unterstützungen" fallen wie die Spielkarten!














Zumindest der einer gewaltigen Korrektur! Bald läuft die Herde, dann gibts kein Halten mehr. Dann gibts auch Notwendigkeiten Kredite zu decken, stopp loss und "Unterstützungen" fallen wie die Spielkarten!














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