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Google - alltimehigh - next limit is the sky (Seite 76)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.300.949 von comiter am 20.06.12 09:35:27http://internet-stocks.com/s/goog/ einfacher, wen es interessiert!
Bürgerrechte

Bundesregierung zwingt Google zur Zensur von kritischen Postings

Deutsche Mittelstands Nachrichten | Veröffentlicht: 23.06.12, 11:47 | Aktualisiert: 23.06.12, 11:53

Die deutsche Bundesregierung stellt in Europa die meisten Aufforderungen an Google, Suchergebnisse zu löschen. Die offiziellen Gründe: Jugendschutz und Nazi-Propaganda. Google spricht von Zensur und findet die Zunahme von Regierungs-Eingriffen weltweit alarmierend.

Die spanische Datenschutzbehörden forderten Google dazu auf, 270 Suchergebnisse zu löschen, die auf Blogeinträge oder Zeitungsberichte verweisen, in denen Personen des öffentlichen Lebens wie Bürgermeister und Staatsanwälte kritisiert werden. Die Zahlen des aktuellen Google-Transparenzberichts sind „alarmierend“, erklärt Google-Mitarbeiterin Dorothy Chou. Vor allem weil viele der Forderungen nach Einschränkung der Meinungsfreiheit nicht von den üblichen Verdächtigen stammen. „Einige dieser Forderungen kommen aus Ländern, die man nicht vermuten würde – westlichen Demokratien, die üblicherweise nicht mit Zensur in Zusammenhang gebracht werden“, schreibt sie in einem Blogeintrag.

Im Transparenzbericht legt Google zweimal im Jahr offen, wer Google aus welchem Grund um die Löschung welcher Einträge gebeten hat. Im Fall von Spanien wurden die Anfragen abgelehnt. Im März hat Spanien daraufhin eine Anfrage an den Europäischen Gerichtshof gestellt, um aufzuklären, ob die Anfragen von Bürgern, Inhalte zu entfernen, rechtens sind.

Insgesamt wurden im zweiten Halbjahr von 2011 mehr als 12.000 Inhalte aus den Suchergebnissen entfernt. Das ist ein Viertel mehr als im ersten Halbjahr. Zu Beginn der Einführung der Transparenzberichte im Jahr 2010 habe man noch gehofft, dass es sich bei der großen Zahl der Lösch-Anfragen um eine Abweichung handle. „Jetzt wissen wir, dass das nicht der Fall ist“, so Chou.

An der Spitze der Anträge auf Löschungen steht Brasilien. Das Land forderte in 194 Fällen die Entfernung von 554 Einträgen. Die USA fordern dagegen in 186 Anfragen die Löschung von über 6.000 Einträgen. 42 Prozent der Anfragen genehmigte Google ganz oder teilweise. In Europa hat kein Land so viele Anträge eingereicht wie Deutschland: 103 Anfragen zu mehr als 1.700 Einträgen. Hier befolgte Google sogar 77 Prozent. Dabei habe es sich bei einer einzelnen Anfrage um 70 YouTube-Videos gehandelt, die das Jugendschutzgesetz verletzen. Außerdem wurden aufgrund eines Gerichtsbeschlusses 898 Einträge entfernt, die auf Foren und Blogbeiträge verweisen, in denen Regierungsbehörden oder deren Mitarbeiter verleumdet werden.

„Das sind nur Fallbeispiele“ erklärt Ralf Bremer, Google-Pressesprecher für Deutschland auf Nachfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Über die Verteilung der Gründe für die Anfragen wollte Google sich allerdings nicht äußern. „Das macht keinen Sinn, weil die Gründe nicht international vergleichbar sind“, so Bremer.

Die „vermeintlich hohe Zahl in Deutschland“ sei keine qualitativ verwertbare Zahl. Die meisten Anfragen in Deutschland seien legitim gewesen und durch Gerichtsbeschlüsse gedeckt.

Google ist bei der Entscheidung über die Löschung von Einträgen von den jeweiligen Gesetz der Länder abhängig. So können in Thailand 149 YouTube-Videos nicht mehr gesehen werden, weil sie wegen „Majestätsbeleidigung“ entfernt werden mussten.:laugh::laugh:

In Europa muss sich bis Ende des Jahres eine zu diesem Zweck eingerichtete Kommission auf klarere Regelungen einigen. Bis Ende des Jahres soll sie festlegen in welchen Fällen es legal ist, Inhalte zu löschen und ab wann die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird.

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/06/43908/
Nutzer sind mit Google+ weit zufriedener als mit Facebook

15:19 - Mittwoch - 18.07.2012

Die Zufriedenheit der amerikanischen Konsumenten mit Facebook geht zurück: Im neusten American Customer Satisfaction Index (Asci), der auf einer Befragung von rund 70 000 Konsumenten beruht, erreichte das Unternehmen nur mehr 61 von möglichen 100 Punkten. Das entspricht gegenüber der letzten Erhebung einer Abnahme um 8 Prozent. Wesentlich besser steht das erstmals gelistete Konkurrenzprodukt Google+ da: Das erst im vergangenen Jahr lancierte Netzwerk erzielte 78 Punkte und steht damit gemeinsam mit Wikipedia an der Spitze der im Asci erfassten Social-Media-Unternehmen.

Die Studienverantwortlichen führen den Verlust an Kundenzufriedenheit bei Facebook einerseits auf ein Zuviel an Werbung und die Datenschutz-Thematik zurück. Andrerseits häuften sich die Beschwerden wegen Änderungen im Facebook-Interface, namentlich seit der Einführung des Features «Timeline». Google+ hingegen besteche dadurch, dass keine traditionelle Werbung geschaltet werde und dass es ein gutes Mobile-Produkt sei.

«Bedenkt man seine unerreichten 800 Millionen User, ist es aber fraglich, inwiefern die Kundenzufriedenheit bei Facebook überhaupt eine Rolle spielt», meinte Asci-Chairman Claes Fornell zum schlechten Abschneiden des Konzerns. Doch das dürfte sich eventuell bald ändern, wenn Google+ weiter im gleichen Tempo erstarke.

http://www.kleinreport.ch/news/nutzer-sind-mit-google-weit-z…
Mittwoch, 18. Juli 20122012-07-18 15:18:49

Streit um Videorekorder für Youtube
Google blockiert deutsche Server

Ein deutscher Informatik-Student gegen den vielleicht mächtigsten Internetkonzern überhaupt: Weil Google keine Aufzeichnungen von Videos seines Portals Youtube akzeptieren will, blockiert es einfach Server eines 21-Jährigen. An manchen Tagen gab es auf die dortige Seite mehrere Millionen Zugriffe. Per Petition regt sich nun Widerstand gegen Google.




Youtube will das neue Fernsehen sein. Den neuen Videorekorder dazu mag die Youtube-Mutter Google jetzt aber nicht länger tolerieren. Der Internetkonzern hat Anbieter von Webdiensten angeschrieben, dass ihre Angebote zur Aufzeichnung von Musikvideos gegen die Nutzungsbedingungen von Youtube verstießen. Eine Online-Petition, die das kritisiert und Google zu Gesprächen über eine Lösung des Konflikts aufruft, wurde in gut zwei Wochen von mehr als 850.000 Internet-Nutzern unterzeichnet.

Youtube unterliegt Gema
Er habe im Juni eine Unterlassungsaufforderung von Google bekommen, sagt der 21-jährige Informatik-Student Philip Matesanz. "Ich habe daraufhin um ein Telefongespräch gebeten. Aber Google hat die kleine Keule ausgepackt und angefangen, meine Server zu blockieren. Ich kann jetzt nur noch sehr eingeschränkt auf Youtube zugreifen."

Als Begründung erklärt Google: "Dienste wie youtube-mp3.org schaden nicht nur den kreativen Menschen, die Youtube zur Veröffentlichung und Förderung ihrer Inhalte nutzen, sondern letztlich auch der gesamten Youtube-Community." Das Video-Portal will am Streaming-Prinzip festhalten: Hier werden die Video- und Audiodaten direkt im Netz übertragen, ohne dass eine Download-Möglichkeit vorgesehen ist. In den Nutzungsbedingungen zu Youtube erklären sich die Nutzer damit einverstanden, "nicht über irgendwelche andere Technologien oder Mittel als die Video-Wiedergabeseiten der Webseite selbst" auf die Inhalte zuzugreifen.

Millionen Zugriffe pro Tag
Matesanz hat seine Webseite youtube-mp3.org schon 2009 gestartet. Dort kann man die Internet-Adresse zu einem Youtube-Musikvideo eingeben und erhält dann eine MP3-Datei der Musik. An manchen Tagen habe es ein paar Millionen Zugriffe auf die Webseite gegeben, sagt Matesanz. Er schaltete auch Werbung auf der Seite, die Einnahmen daraus hätten für ihn aber nie im Vordergrund gestanden. "Die Entwicklung des Dienstes ist für mich spannender als mein Studium", sagt der Student der Fachhochschule Hannover. "Eigentlich wollte ich immer mal bei Google arbeiten. Aber ich bin jetzt sehr enttäuscht, wie Google mit seinen eigenen Ansprüchen und dem erklärten Vorsatz umgeht, immer zuerst an die Nutzer zu denken."

YouTube-Oma hat ausgesorgt
Der Student hat Anwälte um ein Gutachten gebeten und sieht sich im Recht - er verstoße mit seinem Dienst nicht gegen die Nutzungsbedingungen von Youtube. "Auch werden mit dem Dienst keine Urheberrechtsverletzungen begangen, weil die Umwandlung von Youtube-Musik in eine MP3-Datei vom Recht auf Privatkopie gedeckt ist." Es gebe seines Wissens kein Land, in dem der Vertrieb von Videorekordern strafbar wäre, sagt Matesanz und fügt hinzu: "Die Nutzer müssen das Recht haben, so mit den Youtube-Inhalten umgehen zu können, wie sie es schon von anderen Medien kennen."

Neben mehreren Web-Diensten wie youtube-mp3.org gibt es eine Reihe von Programmen, die auf dem Computer installiert werden und dann das Speichern von Musik oder ganzen Filmen ermöglichen. Erst in dieser Woche wirbt der Anbieter einer solchen Software in einer Pressemitteilung damit, dass es nun "ein Leichtes" sei, "sämtliche Video-Listen auf Youtube in einem Rutsch herunterzuladen".

Auch andere betroffen
Eine E-Mail von Google hat auch der Anbieter von music-clips.net, der Informatiker Michael Proft in Gelsenkirchen, bekommen. Darin sei von möglichen rechtlichen Konsequenzen die Rede gewesen. Proft will sich aber nicht auf einen Kraftakt mit dem Internet-Giganten einlassen und im Fall einer förmlichen Unterlassungsaufforderung den Dienst einstellen.

Yahoo verdient weniger
...In der Online-Petition "FreedomOnYoutube" wird das Vorgehen von Google mit der Debatte über das Urheberrecht in Verbindung gebracht. Der Internet-Konzern habe sich mit dem US-Musikindustrieverband RIAA zusammengetan, der auch gegen Medien wie das Portal CNet vorgehe, weil dort Software für das Speichern von Youtube-Inhalten beworben werde. Nach der breiten Resonanz auf die Petition auch in Online-Medien der USA teilte ein Google-Sprecher mit, "dass wir inzwischen Kontakt zu Herrn Matesenz aufgenommen haben und mit ihm im Gespräch sind".

Das Telefongespräch mit einem Hausjuristen sei ergebnislos verlaufen, sagt Matesenz. Er hoffe nach wie vor auf eine inhaltliche Diskussion im Interesse der Nutzer.


http://www.n-tv.de/technik/Google-blockiert-deutsche-Server-article6759621.html

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Anmerkung von Punicamelon: Auch ich nutze das steigende Videoangebot bei Youtube mittlerweile seit vielen Jahren sehr gerne und sogar sehr oft. In dieser Zeit habe ich festgestellt, dass durchaus auch viele Videos verloren gehen, zb durch Löschung des Nutzers oder Update der Videos durch einen anderen Videoschnitt, eine andere Verlinkung oder eine andere Überschrift ect! Eine private Archivierung einiger Videos empfinde ich daher als eine tolle Möglichkeit, mittlerweile sogar als zwingender eigener Wille und umso enttäuschter bin ich gegenüber der Blockierung von Google. :(
Ich denke, dass weniger Politische oder Inhaltliche Zensur eine Rolle spielt, sondern vielmehr Datenklau der Konkurrenz und insbesondere eine transparente Überwachung der exakten Nutzeraktivität der Google Nutzer. Videos, die privat auf DVDs gebrannt werden und gebündelt im Freundeskreis weiter gegeben werden, verlieren die Werbeattraktivität so gut wie vollständig. Man denke als Beispiel nur an Bibelkreise, die Biblische Archäologie und Biblische Geschichtserzählungen bündeln und an ihre Mitglieder verteilen, die sich wiederum freuen, alles so toll geordnet zu bekommen.
Solche Entwicklungen würden Youtube sehr hart treffen, jedoch geht genau dort der Trend hin!!!!!
Insgesamt ist dies eine scheinbar zwingende Trendentwicklung in diesem Videomarkt und in diesem Fall betrifft es den Weltmarktführer Youtube an vorderster Front.
Die Thematik ist so wichtig, dass ich hiermit dieses Thema in den Vordergrund dieses Threads stellen möchte. Infos, Meinungen und Nachrichten sind zu diesem Thema ausdrücklich erwünscht,

MfG Punicamelon
01.08.2012 | 14:28

dpa-AFX

Mark Zuckerbergs Schwester arbeitet jetzt für Google

Wenn das mal nicht für dicke Luft in der Familie Zuckerberg sorgt: Eine der drei Schwestern von Facebook -Gründer Mark Zuckerberg steht nun auf der Gehaltsliste des großen Rivalen Google . Der Suchmaschinen-Primus verkündete am Dienstag die Übernahme der Online-Werbefirma Wildfire - und bei der ist ausgerechnet Arielle Zuckerberg angestellt.

"Glückwunsch Wildfire! Es arbeiten jetzt ganz offiziell mehr Mitglieder der Familie Zuckerberg für Google als für Facebook", kommentierte Marks ältere Schwester Randi Zuckerberg den Coup auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Ihren Beitrag versah sie mit dem Schlagwort "awkward" - zu deutsch in etwa "heikel" oder auch "peinlich". Das war aber nicht ganz ernst gemeint: Sie versah ihren Tweet mit einem blinzelnden Smiley. Welche Verwandten noch bei Google arbeiten, ließ sie offen.

Randi Zuckerberg ist die bekannteste der Zuckerberg-Schwestern. Sie leitete bis zum vergangenen Jahr das Marketing bei Facebook und machte sich dann selbstständig. Die jüngere Arielle entschied sich dagegen für eine Karriere außerhalb von Facebook: Sie arbeitet nach der Selbstbeschreibung in ihrem Blog als Junior-Produktmanagerin bei Wildfire.

Allerdings hat Arielle Zuckerberg durchaus einen Draht zum Unternehmen ihres Bruders. Wildfire Interactive hilft anderen Firmen, Werbekampagnen auf Sozialen Netzwerken zu fahren - allen voran auf Facebook, aber auch auf Twitter, LinkedIn oder Pinterest. Die Werbefirma ist vier Jahre alt und hat etwa 350 Mitarbeiter.

Mit der Übernahme von Wildfire bekämen Googles eigene Werbekunden nun neue Möglichkeiten, Leute zu erreichen, erklärte der Google-Verantwortliche Jason Miller am Dienstag im Firmen-Blog. Der Konzern ist eine Macht im Internet-Werbegeschäft, vor allem dank seiner Suchmaschine. Mit Google+ hat der Internetriese aber auch einen direkten Facebook-Rivalen aufgebaut.

Die Übernahme lässt sich Google nach Informationen des "Wall Street Journal" und der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg rund 250 Millionen Dollar kosten (200 Mio Euro). Google selbst verriet keinen Preis./das/DP/kja



ISIN US38259P5089 US53578A1088 US30303M1027

AXC0162 2012-08-01/14:28

© 2012 dpa-AFX
26.07.2012

Amazon, Ebay, Facebook und Google: Kooperation statt Konfrontation


Michael Herrmann


Die amerikanischen Internetriesen wollen zukünftig mit einer Stimme sprechen. Mehrere führende Internetunternehmen der USA, darunter Amazon, Ebay, Facebook und Google, haben nun einen eigenen Lobbyverband gegründet. Fällt auch die Einschätzung für die Aktien der US-Internetriesen einheitlich aus?

Ob Autobauer, Waffenindustrie oder Alkohol - Lobbygruppen gehören vor allem in den USA zum Alltagsgeschäft der Politik. Umso erstaunlicher, dass die Internetbranche, in der sich mittlerweile mehrere milliardenschwere Unternehmen tummeln, bisher noch keine einheitliche Lobbygruppe gegründet hatte. Das soll sich nun ändern.

Alle Branchengrößen an Bord


Mehrere führende Internetkonzerne haben sich dazu entschlossen mit der Internet Association eine eigene Lobbygruppe zu gründen. Der Verband soll laut einem Bericht der Washington Post ab September seine Arbeit aufnehmen und sich für ein „offenes, innovatives und freies Internet" einsetzen. Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen mit Amazon, Ebay, Facebook und Google die vier bekanntesten Internunternehmen Amerikas. Leiter soll der ehemalige Kongress-Mitarbeiter Michael Beckerman werden.

Sinnvoller Schritt

Die Gründung eines gemeinsamen Verbandes ist ein sinnvoller Schritt, ist doch gerade das Internet häufig noch eine rechtliche Grauzone. Unabhängig davon sind Amazon und Ebay zwei Top-Picks aus dem Bereich des Online-Handels. Auch die Aktie des Suchmaschinenriesen Google hat weiteres Aufwärtspotenzial. Facebook veröffentlicht heute zum ersten Mal seit dem Börsengang seine Quartalszahlen. Interessierte Anleger sollten angesichts der bisherigen Turbulenzen mit einem Engagement zumindest abwarten, bis diese veröffentlicht sind.

http://www.deraktionaer.de/aktien-usa/amazon--ebay--facebook…

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Kommentar:

Mehr Zusammenarbeit der Internetkonzerne die sich in der Gründung eines gemeinsamen Lobbyverbandes ausdrückt gefällt mir außerordentlich gut.

Bisweilen konnte man den Eindruck gewinnen, Google wolle allein gegen den Rest der Welt kämpfen. Prozesse generieren typischerweise aber Kosten, während Kooperation oft nützt.
Google Chrome und seine Bedeutung für die mobile Welt


Von Angela Feiner am 6. August 2012


Chrome ist auf Erfolgskurs. Nachdem im Mai diesen Jahres Google’s Browser erstmals Microsoft’s Internet Explorer als meistgenutzten Browser abgelöst hat, versucht Chrome auch auf mobilen Geräten stärker zu punkten. Aber wie stehen hier die Chancen und vor allem, warum sollten mobile Developer und Publisher Chrome im Auge behalten?

Laut StatCounter haben im Juli bereits knapp 34% aller Webuser Chrome auf ihrem Computer genutzt. Mobil sieht die Nutzung (noch) anders aus. Das soll sich ändern. Auf Geräten der Nexus Serie mit Ice Cream Sandwich oder höher (aktuell rund 17% aller Android Geräte) ist der mobile Chrome Browser bereits vorinstalliert. Seit Ende Juni bietet Google Chrome für iPhone und iPad an, hier beläuft sich die aktuelle Nutzung auf 1,6% (in den USA und Kanada).



Trend zu Connected Devices

Einen großen Vorteil hat Chrome auf mobilen Geräten im Vergleich zu anderen mobilen Browsern jetzt schon. Google’s Browser verknüpft stärker zwischen Desktop und Smartphone. Ist man mit seinem Google Account eingeloggt, synchronisiert Chrome Lesezeichen, offene Tabs und Suchverlauf automatisch über alle Geräte. So ist es beispielsweise möglich, Chrome am Computer zu schließen und die synchronisierten Tabs am Smartphone wieder zu öffnen.

Diese konsequente User Experience über alle Geräte hinweg macht Chrome auch mobil zukunftsfähig. Die zunehmende Verbreitung von Android Smartphones und Tablets wird sein weiteres tun um Chrome im nächsten Jahr um einiges stärker zu positionieren.

Chrome Web Store als Vertriebskanal

Ist man als mobile Developer auf der Suche nach größerer Verbreitung und mehr Aufmerksamkeit, ist der Chrome Web Store einen Blick wert. Hier tummeln sich laut chromeosapps.org knapp 45.000 Web-Applikationen, die ihren Ursprung oft in einer mobilen Version haben.

Die Entwicklung einer Web-Version passt nicht zu jeder Applikation. Und bevor man zu entwickeln beginnt, sollte man sich intensiv mit dem Thema mobile App Store SEO beschäftigen, denn auch ein relevanter Beschreibungstext, optimierte Keywords und ein treffender App-Titel können in Bezug auf Sichtbarkeit wahre Wunder bewirken.
4 Tipps für den Chrome Web Store

Auch im Chrome Web Store gelten die Grundregeln für App Store Optimierung. Die folgenden Punkte sind spezifisch für den Web Store und helfen, eine Web-App erfolgreich zu positionieren.

1) Bilder machen aufmerksam

Gleich wenn man sich ins Geschehen stürzt wird eines klar. Im Chrome Web Store stehen Bilder gegenüber Text klar im Vordergrund. Im Gegensatz zu den mobilen App-Stores wird man hier mit Promotional-Grafiken begrüßt. Große Marken wie etwa Google, oder auch Facebook geben sich meist spartanisch mit Logo und App-Titel im Bild zufrieden. Andere Apps wie Evernote und vor allem auch Spiele wie Cut the Robe und Zynga Poker setzen hier auch Grafiken, die Positionierung und Applikation unterstreichen. Wichtig ist es auch die Größenverhältnisse zu beachten. Eine gute Promotional-Grafik ist auch in kleinster Größe (440 x 280 px) gut zu erkennen.

2) Mehr als nur Screenshots

Hat man sich bei der Grafik ins Zeug gelegt, stechen dem User als nächstes die App-Screenshots ins Auge. Durch die höhere Auflösung der Screens, kann man hier auch mehr von seiner Applikation zeigen. Umso gezielter sind die einzelnen Screenshots zu wählen. Auch mehrere Layers auf einen Screen, Zoomeffekte und kurze, treffende Feature-Beschreibungen sind hier möglich und üblich.

3) „Richtig“ kreativ sein

Bei Promotional-Grafiken, Screenshots und App-Icons unbedingt die Richtlinien beachten. Nur so kann man auch auf ein mögliches Featuring im Store hoffen. Und dieses ist im Chrome Web Store aufgrund der verhältnismäßig kleineren Anzahl an Applikationen (verglichen mit Google Play und Apple App Store) nicht unmöglich.

4) Soziale Verknüpfung

Seit kurzem ist im Chrome Web Store auch die Empfehlung durch Google+ möglich. Direkt auf der Detailseite der Applikation ist ein Google+ Button eingebunden, der Nutzern es einfach macht beliebige Apps mit ihren Kreisen zu teilen. Treue Fans darauf aufmerksam zu machen, kann natürlich nicht schaden.

Beachtet man diese Tipps und liefert man eine interessante und nützliche Applikation, steht einem erfolgreichen Start im Chrome Web Store nichts mehr im Wege.
Was bringt die Zukunft?

Für mich ist ganz klar, der Trend zu Connected Devices ist nicht mehr aufzuhalten. Eine durchgängige User Experience auf Smartphone, Tablet und Computer ist für viele User bereits heute kein Wunsch mehr, sondern eine Selbstverständlichkeit. Für die App-Vermarktung hat diese Entwicklung viel Potenzial. Startet man mit mobil und optimiert dann für andere Geräte hat man einerseits neue Absatzkanäle und andererseits einen möglichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerber.

http://www.mobile-zeitgeist.com/2012/08/06/google-chrome-und…
14.08.2012, 14:49

Übernahme

Google kauft Reisebuch-Anbieter



Groß, größer, Google: Längst dominiert der US-Konzern den Suchmaschinenmarkt. Mit dem Kauf des US-Reiseführer-Verlags Frommer's will das Unternehmen jeden relevanten Ort der Welt bewerten. Und bringt damit Verbraucherschützer auf die Barrikaden.


Google kauft sich Anbieter von Reise-Ratgebern zusammen: Auf die Zagat-Restaurantführer folgt nun der Reisebuch-Spezialist Frommer's. Der Kaufpreis liegt nach Informationen der "New York Times" bei 23 Mio. Dollar. Der Internet-Konzern kann solche Inhalte in seinem Kartendienst oder bei lokalen Suchanzeigen gebrauchen. Auch für den Dienst Google Now, bei dem Antworten auf Suchfragen sofort eingeblendet werden, benötigt der Internet-Konzern eigene Inhalte.

Google gibt das Ziel aus, eine Bewertung für "jeden relevanten Ort auf der Welt" anbieten zu können. Das Unternehmen lag zuvor im Streit unter anderem mit der Plattform Yelp, weil ihre von Nutzern erstellten Rezensionen zu Restaurants oder Hotels in die Google-Diensten auftauchten. Zagat ließ sich Google im vergangenen Jahr 151 Mio. Dollar kosten.
Eine Organisation von US-Verbraucherschützern forderte die Regulierer auf, die Übernahme von Frommer's zu untersagen. Google komme dadurch in einen Interessenkonflikt als Anbieter von Suchmaschinen-Diensten und Inhalten gleichzeitig, argumentierte die Gruppe Consumer Watchdog.

http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:uebernah…



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Kommentar:

Einen Reisebuch-Konzern zu übernehmen macht strategisch für Google Sinn, da man auf Google-Maps irgendwann anfangen wird, die Karten zu kommerzialisieren.
Das heisst, Google könnte für Plätze in Google-Maps Geld verlangen, damit man dort zu sehen ist oder besser zu sehen ist. Weiterhin erhöht die Vernetzung von Google-Maps mit Kontextinformationen aus Reisebüchern die Attraktivität des Dienstes wesentlich steigern.

23 Mio USD Kaufpreis sind dafür bei zu erwartenden 11 MRD USD Jahresgewinn tatsächliche Peanuts, da Google an einem einzigen Tag (!) mehr Geld verdient. Weiter ist der Kauf strategisch wichtig, würde also wohl auch hunderte Mio USD wert sein.

Mit der Übernahme wird Google neben dem Suchmaschinenmarkt, wo man ein Quasimonopol hat ein weiteres Quasimonopol bei der Auffindung und Erkundung von Orten im Internet via informationsangereichertem Googel-Maps und informationsbereichertem Google-Earth erlangen.

Daneben dominiert Google eben nochmal die Handybetriebssysteme mit Android, die Webbrowser mit Chrome und spielt in zahlreichen anderen Märkten zumindest eine wichtige Rolle.
Google erreicht heute ein neues Alltimehigh:



Dank der strategisch guten Aufstellung des Konzernes kann es sogar noch weiter hochgehen. Mindestens ist und bleibt Google profitabel, anscheinend aber schaffen sie es sogar immer neue Bereiche der Internetökonomie zu schaffen.
Mit einem kgv von 13 ist google sehr günstig bewertet. Der aktiensplitt wird den kurs auch noch unterstützen und wen man sich die zukunft wie smartphone, tablet, Google-Brille, und mehr zu den Werbeeinnahmen dazu rechnet, sehe ich eine schöne zukunft voraus. Innovation braucht zeit. Ich habe auf jeden fall volles vertrauen in die führung mit ihren strategischen schachzügen.
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