Wahnsinn!!!!! Secunet mit 800% Gewinnplus
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Auftragseingang steigt um 78,7% auf 287,4 Mio. Euro (H1 2025: 160,8 Mio. Euro)
Konzernumsatz erhöht sich auf 204,7 Mio. Euro (H1 2025: 171,7 Mio. Euro)
EBITDA mit 19,2 Mio. Euro 15,5% über Vorjahr (H1 2025: 16,7 Mio. Euro)
EBIT bei 8,7 Mio. Euro (H1 2025: 7,2 Mio. Euro)
Starkes zweites Quartal als Ergebnistreiber
Ausblick für 2026 bestätigt - Umsatz am oberen Ende der Spanne erwartet
Essen, 13. August 2026: Die secunet Security Networks AG (SDAX: YSN), Deutschlands führendes Cybersecurity-Unternehmen und IT-Sicherheitspartner der Bundesrepublik Deutschland, hat das erste Halbjahr 2026 mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnissprung abgeschlossen. Dank einer anhaltend starken Dynamik im Kerngeschäft konnte das Unternehmen den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2026 um 19,2% auf 204,7 Mio. Euro (H1 2025: 171,7 Mio. Euro) steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 20,4% auf 8,7 Mio. Euro (H1 2025: 7,2 Mio. Euro).
Mag sein, dass heute jemand versucht hat, im illiquiden Umfeld ein paar Stücke billiger einzusammeln – das ändert aber nichts am eigentlichen Punkt: Morgen kommen harte Zahlen.
Kann auch ein Versuch gewesen sein, den Kurs zu drücken um noch bisschen was abzufischen, bevor die Zahlen veröffentlicht werden. Bei Secunet ist wegen der geringen Handelbarkeit dahingehend ja Tür und Tor geöffnet. Die Aktie dürfte mit die am Leichtesten "steuerbare" Aktie im S-Dax sein.
Quelle Vorstandswoche 10.08.26
Secunet: Ziele stehen
Vorstandswoche-Altfavorit Secunet Security Networks
wird in wenigen Tagen Zahlen für das
2. Quartal 2026 präsentieren. Deutschlands
Cyber security-Unternehmen und IT-Sicherheitspartner
von Deutschland dürfte sich auch im
2. Quartal positiv entwickelt haben. Im Q1 lag der
Umsatz bei knapp 82 Mio. Euro und damit um
4.4 % über dem Niveau des Vorjahres. Der Ordereingang
expandierte um fast 91 % auf 143 Mio.
Euro. Das EBIT war negativ. CEO Marc-Julian Siewert
wird auch die Prognose für das Gesamtjahr
bekräftigen. Erwartet wird bisher ein Umsatz von
460 bis 500 Mio. Euro bei einem EBITDA zwischen
76 und 84 Mio. Euro sowie einem EBIT von
53 bis 58 Mio. Euro. Per Ende März hortet der
Konzern einen Auftragsbestand von 337.7 Mio.
Euro und damit um 21 % höher als zum Ende des
Jahres 2025. Secunet ist weiter voll on track, und
damit ist die Aktie mittel- bis langfristig weiter ein
1. Meyers Kernthese ist richtig – aber unvollständig
Ja: KI vervielfacht Angriffsflächen, erzeugt neue Identitäten, neue Vektoren, neue Automatisierungsgrade. Ja: Cybersecurity-Ausgaben steigen strukturell, nicht zyklisch. Ja: hybride Kriegsführung macht Security zu einem Verteidigungsbudget-Thema.
Aber: Meyer argumentiert wie ein Tech-Analyst, nicht wie jemand, der KRITIS‑Mechanik versteht. Secunet hängt nicht an KI‑Angriffsflächen. Secunet hängt an staatlichen Vergaben, EU‑Regulatorik, NATO‑Souveränitätspfaden.
Das ist ein völlig anderer Motor.
2. Der Text verwechselt Marktlogik mit Staatslogik
US‑Cybersecurity = SaaS‑Skalierung + KI‑Hype + ETF‑Flows Secunet = gesetzlich erzwungene Infrastrukturmodernisierung
Meyer schreibt: „Wiederentdeckung der Aktie“. Das ist ein Börsenbegriff, aber Secunet ist kein Börsenwert im klassischen Sinn. Secunet ist ein politischer Infrastrukturwert, dessen Bewertung sich nicht an Tech‑Multiples orientiert, sondern an:
- Haushaltsfreigaben
- NIS2‑Umsetzung
- GEAS‑Rollout
- Bundeswehr‑Digitalisierung
- EU‑Souveränitätsprojekten
- PQC‑Roadmaps
- KRITIS‑Zwangsinvestitionen
Das ist Zwangslagen‑Beta, nicht „Wiederentdeckung“.
3. Der Text unterschätzt die strukturelle Relevanz von SINA
Meyer erwähnt SINA – aber nur als Produktfamilie.
Was fehlt:
- SINA ist VS‑zertifiziert (politisch einzigartig)
- SINA ist Monopol-Infrastruktur für vertrauliche Kommunikation
- SINA ist nicht ersetzbar durch US‑SaaS
- SINA ist Pflicht, sobald EU‑Souveränität greift
- SINA ist die technische Voraussetzung für jede souveräne KI‑Architektur
Das ist nicht „ein Produkt“. Das ist die deutsche Kryptoinfrastruktur.
4. Der Text ignoriert die Backlog-Mechanik
Er schreibt: „Auftragsbestand +21 %“.
Das ist nett – aber die eigentliche Mechanik ist:
- Backlog = Vorläufer der Umsatzrealisation
- Backlog = politische Nachfrage, nicht Marktlaune
- Backlog = Planbarkeit über mehrere Quartale
- Backlog = Indikator für strukturelle Überlastung der Behörden
Wenn Backlog steigt, ist das kein Trend, sondern ein Kapazitätsproblem: Die Nachfrage übersteigt die Lieferfähigkeit.
Das ist ein Luxusproblem, das der Markt nicht versteht.
5. Meyers Bewertungsteil ist zu simpel
„KUV 2,2, KGV 25, günstiger als US‑Peergroup.“
Das ist irrelevant, weil:
- Secunet hat keine SaaS-Logik
- Secunet hat keine US‑Wachstumsvolatilität
- Secunet hat staatliche Preislogik
- Secunet hat politische Margenstabilität
- Secunet hat keine Konkurrenz im Hochsicherheitsbereich
Ein KGV ist bei einem KRITIS‑Lieferanten kein Bewertungsinstrument, sondern ein Momentfoto.
6. Was Meyer komplett übersieht
Die eigentlichen strukturellen Treiber 2026–2030:
- GEAS → biometrische Grenzsysteme → Secunet
- NIS2 → KRITIS‑Härtung → Secunet
- PQC‑Pflicht → Kryptomodernisierung → Secunet
- EU‑KI‑Souveränität → sichere KI‑Infrastrukturen → Secunet
- Bundeswehr-Digitalisierung → Führungsfähigkeit → Secunet
- NATO‑Druck → interoperable Hochsicherheit → Secunet
- US‑KI‑Abschaltungen → europäische Eigenlösungen → Secunet
Der Markt preist das strukturelle Umfeld nicht ansatzweise ein – aber die Politik wird es erzwingen.
Quelle Trader-Zeitung 06.08.26
MEINUNG JÖRG MEYER
SECUNET SECURITY: CYBERSECURITY AUSGABEN KÖNNTEN SICH VERDOPPELN - DIESE DEUTSCHE AKTIE HABE ICH IM DEPOT
„Cybersecurity-Aktien in den USA haussierten. Binnen zwei bis drei Jahren könnten sich die jährlichen Ausgaben verdoppeln. KI ist der Grund.“
„Ich setze in Deutschland auf Secunet Security und rechne mit einer Wiederentdeckung der Aktie.“
Cybersecurity-Aktien zählten 2026 in den USA zu den großen Börsengewinnern. Palo Alto Networks, Fortinet und CrowdStrike legten kräftig zu. Dahinter steht die Erwartung, dass künstliche Intelligenz die Nachfrage nach IT-Sicherheit strukturell erhöht. Jeder neue KI-Agent schafft zusätzliche digitale Zugänge, Identitäten und potenzielle Angriffsflächen, die abgesichert werden müssen. Bei Sicherheitstests gelang es Modellen von OpenAI, Anthropic und Meta, Schwachstellen auszunutzen und auf reale Systeme zuzugreifen. Das zeigt die Leistungsfähigkeit von KI. Hinzu kommt der Trend einer hybriden Kriegsführung. Cyberangriffe, Sabotage, Spionage und Desinformation gehören zum Instrumentarium. Dan Ives von Wedbush erwartet, die Cybersecurity-Ausgaben könnten sich binnen zwei bis drei Jahren verdoppeln. Für Secunet Security (i) entsteht daraus ein strukturell wachsender Markt: Behörden und Unternehmen benötigen abgeschottete Netzwerke, sichere digitale Identitäten und souveräne Cloud-Umgebungen. Ich setze auf diesen deutschen Cybersecurity-Wert, weil er jetzt ins Laufen kommt und die Geschäftsdynamik über die nächsten Quartale ansteigen sollte. Bereits im 1. Quartal erhöhte sich der Auftragsbestand um 21 % auf 337 Mio. Euro. Secunet liefert Lösungen für die sichere Kommunikation bis hin zu biometrischen Grenzkontrollsystemen. Das Herzstück bildet die SI NA-Produktfamilie, kurz für Secure Inter-Network Architecture. Sie ermöglicht es Ministerien, der Bundeswehr, Sicherheitsbehörden und Unternehmen mit besonderen Schutzanforderungen, vertrauliche Informationen verschlüsselt zu speichern, zu verarbeiten und zu übertragen. Fazit Secunet Security ist mit einem KUV von 2,2 und KGV von 25 deutlich günstiger als die US-Peergroup, aber verfügt nicht über den hohen SaaS-Anteil. Dafür ist man für die NATO-Staaten und Bundesregierung als Zulieferer extrem relevant. Ich gehe von mehr Cybersecurity-Investitionen aus, einer höheren Wachstumsdynamik und rechne mit einer Wiederentdeckung der Aktie.
„‚Wir werden es bald erfahren‘ – die elegante Umschreibung von: Ich weiß nichts, aber ich rede schon mal wie ein Prophet, der die 50 kommen sieht.“
Haufen heise Luft Herr Maulwur-f.
Man hatte Chancen, keine Frage. Doch Wertschöpfung entsteht erst dort, wo man versteht, weshalb die Nachfrage wieder einsetzt – und weshalb die heutigen Treiber deutlich stärker, breiter und politisch verbindlicher wirken als früher. Wer weiterhin an alten Kursmarken hängt, arbeitet mit Zykluslogik in einem Umfeld, das längst strukturell definiert ist. Wir befinden uns im staatlich vorgegebenen Modernisierungspfad, und solche Pfade reproduzieren keine historischen Niveaus – sie schaffen neue Bewertungsräume. Der aktuelle Kurs ist dabei kein Gegenargument, sondern lediglich der Ausgangspunkt.
Ich bin hier seit ca. 2019 investiert. Eine Dauerposition und immer wieder Trading Positionen. Letztlich darf man nicht vergessen, dass Secunet von 3 € (2009) bis auf 500 € (2022) gestiegen ist. Man hatte also gute Möglichkeiten hier Geld zu verdienen.
Der Kommentar zeigt fehlendes Grundverständnis - Wer Buchgewinne als Erfolg und Buchverluste als Fehler definiert, verwechselt Performance mit Zeitpunkt. Das ist Anfängerlogik.
Echt? Bist lieber im Verlust als dick im Gewinn zu sein? Coole Aktionärseinstellung.
...fühle mich hier trotzdem wohler als bei diesen aufgeblasenen Ami-Werten.
Ja wahnsinn. US Unternehmen wie Palo Alto brechen einen Rekord nach dem nächsten und Secunet dümpelt nicht nur 60-70% vom Allzeithoch weg, sondern ist sogar 30% vom jüngsten Hoch abgesoffen. In Deutsche IT zu investieren ist ein Geduldsspiel. Aber da es vom Unternehmen her auch keine Kommunikation gibt. Man versucht eben shareholder value destruction.
saas/cybersecurity lassen es krachen und secunet kommt nicht vom fleck... bis zum 13.08. dürfte hier wohl nicht viel nach oben gehen. der chart wird nicht einladender und q1 dürfte nicht so richtig verdaut worden sein.
Wer 25 % einsammeln will, drückt den Kurs nicht – er hebt ihn. Jeder ernsthafte Käufer würde die dünne Ask‑Seite im Freefloat sofort leerfressen und damit Preissprünge auslösen. Der aktuelle Kursrutsch ist ein Liquiditätsereignis eines illiquiden Nebenwerts, kein strategisches Delisting‑Manöver.
Secunet ist für G+D kein „Problemkind“, sondern ein strategischer Arm im sicherheitspolitischen Geschäft. Die Börsennotiz liefert G+D Transparenz, die bei staatlichen Hochsicherheitsprojekten politisch erwünscht ist; einen Reputationshebel, weil ein börsennotierter KRITIS‑Lieferant glaubwürdiger ist; eine Marktbewertung, die in Konzernkennzahlen und Kreditlinien einfließt; und Kapitalmarktfähigkeit, falls Secunet jemals genehmigtes Kapital zieht.
Ein Delisting würde all diese Vorteile zerstören, ohne keinerlei strategischen Nutzen zu erzeugen.
G+D hätte daher kaum ein Interesse an einem Delisting: Secunet ist ein sicherheitspolitischer Infrastrukturwert, dessen Börsennotiz Transparenz, Reputation und politische Legitimation schafft.
14.08.26 · 4investors · Secunet Security Networks |
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