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Quo vadis, Intel? - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.814.846 von Jackone am 07.02.19 13:43:20Kommt es nach der Einigung Apple / Qualcomm auch im Modemsegment zu weiteren Problemen?

https://realmoney.thestreet.com/investing/technology/ibm-ear…
Ich gehe davon aus lt. Chart in den letzten Tagen das wir erstmal auf Buy liegen so bis 51,50 € und danach auf Hold ein paar Tage bis es weitergeht im nächsten Stop auf 56 € !
ich gehe mal davon aus das Intel heute ein Highlight Tag erleben wird ! wartet es mal ab 15:30 Uhr geht's los.............................
Die massive Konkurrenz durch AMD kann man wohl nicht mehr leugnen.
Ich bin gespannt wie sich die Situation entwickelt. Man sollte dringend ähnlich starke Produkte zu einen konkurrenzfähigen Preis auf den Markt bringen.
Bin aktuell auch kritisch gegenüber Intel aber auch gegenüber vom AMD Kurs eingestellt. Noch eine kritische Meinung zu intel: https://capstigma.de/2019/02/intel-aktie-die-besten-zeiten-s…
Im großteil stimme ich zu. Bei Intel überwiegen die Risiken
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.607.315 von Steveguied am 26.08.14 00:56:08Inzwischen kam noch ein bisschen Kursgewinn on Top dazu und ein paar Körner Dividende mehr auch. Hab keine einzige Intel Aktie verkauft. Aber auch nie mehr nachgekauft.

Microsoft die ich zeitlich auch um den Dreh gekauft habe sind sogar noch besser gelaufen. Wenigstens hatte ich auch mehr Microsoft gekauft.
Quartalszahlen heute nach Börsenschluss in den USA
Heute geht's zur Sache hier bei Intel, ich bin gespannt, und ihr?!

Gutes Gelingen,

Andrew :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.324.535 von 1435905 am 28.07.18 15:22:06Okay, ich bin mir nicht sicher ob Intel die 10nm vor anderen schafft.
Zuletzt hatte AMD mMn die Nase vorne. Auch die 6 Kerner i5's haben das für mich dann nicht krass verändert.

Ich denke Intel wird sich schon irgendwie druchsetzen. Finde jedoch, dass wieder mal zulange auf den Lorbeeren ausgeruht wurde..
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.276.925 von Lane79 am 23.07.18 11:42:08Zum Ende der Woche hat Intel die Investoren nicht unbedingt erfreut und der Kurs sackte gehörig ab.
Was waren die Gründe?
Intel hat Zahlen gebracht, welche die Erwartungen insgesamt übertroffen haben:
https://www.wiwo.de/unternehmen/it/chiphersteller-intel-kann…
Allerdings war das vielbeachtete Wachstum bei Datencentern minimal unter den Prognosen - bei 27% Steigerung m.E. eine etwas kleinliche Betrachtungsweise.
Zu den Kursverlusten hat aber auch die Ankündigung beigetragen, dass es erneute Verzögerungen bei Intels 10 Nanometer-Prozessoren gibt und man AMDs Konkurrenz im Businessbereich fürchtet.

Zitat von Lane79: ich hab Intel länger auf der Liste. Bist du mit deinner 10 Jahre Halte-Strategie sicher? Ich würde ein kurzfristigeres Ziel von 48 Monaten zum überdenken geben.
Ist das auf mich bezogen?
Meine 10 Jahre Halte-Strategie bedeutet nicht "Augen zu und durch". ;)
Wie ich bereits schrieb, ist trotzdem eine regelmäßige Überprüfung der eigenen Positionen und Annahmen geboten.
ich hab Intel länger auf der Liste. Bist du mit deinner 10 Jahre Halte-Strategie sicher? Ich würde ein kurzfristigeres Ziel von 48 Monaten zum überdenken geben. Schaut man sich die eingereichten Patente von Intel an, wird wohl langfristig nur was auf dem PC Markt zu holen sein. Fertigungstechnisch sind Nvidia und AMD mittlerweile wohl auf. Interessant könnten noch die Bitcoin-Mining-Patente sein..
Denke das aber früher oder später dem PC Markt Qualcom den Rang ablaufen wird. Gerade im Business Bereich.
Der Grund leuchtet mir ein.
Allerdings würde ich dir empfehlen, lieber die Originalquelle im Internet zu suchen und einen Link darauf zu setzen, weil das dann in der Regel keine Urheberrechtsverletzung darstellt.
Lies mal das "Kleingedruckte" in deiner Mail. Jede Wette, dass das Kopieren und Posten in einem Forum ohne Quellenangabe rechtswidrig ist.
Manche Seiten beschränken sogar die Anzahl der zitierten Wörter, auch wenn ein Link auf die Originalquelle gesetzt ist, z.B. die im Börsenumfeld beliebte Seite SeekingAlpha.
MfG
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.233.174 von Wörns am 17.07.18 15:17:09Die Meldungen, die ich hier reinkopiere, erhalte ich meistens per Mail und habe deshalb keinen Link (gleichwohl es sich um öffentliche Quellen handelt).
Warum Meldungen hier reinkopieren, die man sowieso überall lesen kann?
M.E. deshalb, um sie zu diskutieren. Und dann reicht der Link, und weiter geht es mit der Diskussion.

Vielleicht meinst du es ja so, dass in einigen anderen Technologiediskussionen Forenmitglieder Links von Produktveröffentlichungen für börsenrelevant halten und überschäumend ausdiskutieren. Das spricht dann eher für geringe Kenntnisse in finanziellen Angelegenheiten.

Ich habe es ja oben angedeutet, wer "buy and hold" als Anlagestrategie hat, findet im Halbleitersektor nicht viel, Intel ist da eine der wenigen Möglichkeiten.
MfG
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.212.305 von Wörns am 14.07.18 01:05:38Derartige Threads sind typisch für w:o und ich habe den Eindruck, dass die Qualität einer Aktie als Langfristanlage eine Korrelation von -1 zur Diskussionsfrequenz hat. ;)

Natürlich könnte man sich trotzdem intensiv über Aktien wie Intel austauschen; viele Anleger mit buy and hold Intention haben aber nicht dieses Bedürfnis.
Warum jeder Meldung Aufmerksamkeit schenken, solange die Grundrichtung stimmt?
Ich habe Intel im Dezember 2008 gekauft und beabsichtige sie auch die nächsten 10 Jahre zu halten.
Da stelle ich hier tatsächlich nur dann und wann eine Meldung zu Quartalszahlen (mit Quellenangabe) oder andere Berichte ein.

Eine TSMC würde ich persönlich nicht vorziehen, da fehlt mir der berühmte Burggraben und die Zyklik ist m.E. ausgeprägter.
Hallo Stefan,

die Arme hinter dem Kopf zu verschränken, ist m.E. bei Aktien generell die beste Variante. Es sei denn, man legt zu viel Gewicht auf einzelne Aktien, die volatil sind.

In der Halbleiterbranche ist prinzipbedingt immer viel im Umbruch, und die Entwicklungen der Großen im Markt bergen immer gewisse Risiken, weil man sich an technologisch vorderster Front befindet. Das auf Intel bezogene Beispiel dazu ist der Pentium4. Allein Intels Marktmacht konnte Schlimmeres für die Aktionäre verhindern. AMDs jüngstes Beispiel war die Bulldozer Architektur, die den Laden fast in den Ruin geführt hat.

Ich selbst habe Halbleiteraktien immer nur als spekulative Beimischung, und insofern darf und soll die Aktie volatil sein. Aber ich setze auch immer viel Zeit ein, informiert zu sein, und trenne mich auch schnell von einer Aktie, an die ich kurzfristig nicht glaube.

Wenn ich im Halbleiterbereich etwas Langfristiges suchen wüde, wäre Intel nicht meine erste Wahl. Ich würde mir eher TSMC ins Depot legen. Das ist der größte Auftragsfertiger, der von allen Entwicklungen, auch den Eintagsfliegen, profitiert. Der Miningboom hat ihm enorme Aufträge verschafft. Und wenn er endet (was derzeit keiner weiß), werden viele Hersteller, die bei TSMC produziert haben, wieder verschwinden, aber TSMC wird bleiben und in denselben Fabriken für andere produzieren.

Ich will nicht so verstanden werden, dass Intel kein gutes Investment ist. Aber als Halbleiterwert eher ungeeignet, um unbeachtet im Depot zu verbleiben, was an der Branche an sich liegt.

BTW schön, dass in diesem Forum mal diskutiert wird. Sonst werden hier nur kommentarlos Pressemeldungen reinkopiert, meistens ohne Link zur Quelle.
MfG
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.207.919 von 1435905 am 13.07.18 14:41:41Hallo,

Danke für Deine persönliche Einschätzung. Im Grunde bin ich da ganz bei Dir. Ich brauchte mal ein paar aufbauende Worte zu meinem/unserem Investment, jetzt bin ich ein Stück weit beruhigter und verschränke erstmal auf unbestimmte Zeit die Arme hinter den Kopf. ;):)

Schönes Wochenende!

Gruß, Stefan
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.191.716 von The_Jackal am 11.07.18 21:29:53Hallo Stefan,

die gleiche Frage hast du ja "drüben" bei Timburg gestellt.
Meine Antwort fällt ganz ähnlich aus:
Lass dich von einem Artikel nicht verrückt machen.
Intel ist DAS Unternehmen im Bereich Chips und aus meiner Sicht grundsätzlich als Langfristanlage geeignet.
Gleichwohl wird es immer wieder Entwicklungen geben, die an der Position Intels rütteln und potenzielle Gefahren darstellen.
Intel hat mehrere Trends verschlafen (u.a. Chips für Smartphones) oder falsche Entscheidungen getroffen (McAfee).
(Disruptive) Veränderungen erleben wir im Technologiebereich -nicht nur gefühlt- in immer schnellerer Folge, so dass auch die Reaktionsmöglichkeiten andere sind als vor 1-2 Jahrzehnten.

Wir sind hier nicht in einer Langweilerbranche a la Staples unterwegs, weshalb eine regelmäßige Überprüfung der eigenen Positionen und Annahmen geboten ist (mache ich aber auch für Staples).

"solider Wachstumswert" ist daher relativ:
Im Branchenvergleich bejahe ich dies weiterhin und würde einer AMD auch keine Chance zu langfristiger Technologieführerschaft bei CPUs einräumen. Bei NVIDA ist das für einen Teilbereich GPU zwar anders, aber deswegen wird Intel nicht unter Wasser gedrückt.

Im Vergleich zu besagten Staples oder einer Johnson&Johnson sieht's natürlich anders aus.

Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.048.462 von 1435905 am 22.06.18 21:54:11Hallo,

ich bin erst seit einigen Wochen bei Intel investiert und kam im Zuge des CEO-Rücktritts natürlich erstmal unter die Räder. Die Nachricht ansich hat mich nicht nervös gemacht, aber inzwischen mehren sich ja doch warnende Stimmen- insbesondere hinsichtlich der Konkurrenz. Wie ist Deine bzw. Eure konkrete Meinung hinsichtlich Nvidia, AMD und dergleichen? Ich habe heute einen interessanten wie auch beunruhigenden Bericht gelesen, wo mich Eure Meinungen sehr interessieren würden: https://www.it-business.de/chip-riese-intel-steht-zum-50-jub… Demnach ist auch nicht auszuschließen, dass Intel durch innovativere Unternehmen eines Tages vollkommen unter Wasser gedrückt werden kann. Eigentlich sollte Intel als defensiver und sicherer Wert als Langfristanlage in meinem Depot ruhen, aber die jüngsten Berichte lassen mich doch zweifeln, ob ich mit Intel einen wirklich soliden Wachstumswert erwischt habe....

Gruß, Stefan
Intel-CEO Krzanich tritt zurück - CFO Swan übernimmt interimistisch
Intel-Chef Brian Krzanich gibt sein Amt auf. Seine Aufgaben übernimmt interimistisch CFO Robert Swan, wie das Unternehmen mitteilte. Gleichzeitig stimmte der Konzern auf ein Rekordquartal und ein Rekordjahr ein.
Intel sei kürzlich darüber informiert worden, dass Krzanich in der Vergangenheit eine einvernehmliche Beziehung zu einer Intel-Mitarbeiterin hatte. Eine laufende Untersuchung durch interne und externe Anwälte habe einen Verstoß gegen die Nicht-Fraternisierungspolitik von Intel bestätigt, die für alle Manager gelte, hieß es in einer Mitteilung.
Angesichts der Erwartung, dass alle Mitarbeiter die Werte von Intel respektieren und sich an den Verhaltenskodex des Unternehmens halten, habe der Vorstand den Rücktritt von Krzanich akzeptiert.
Der Konzern gab in der Mitteilung auch einen Finanzausblick. Für das zweite Quartal stellte Intel einen Umsatz von rund 16,9 Milliarden US-Dollar und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von etwa 0,99 Dollar in Aussicht. Auch das Gesamtjahr dürfte Höchstwerte liefern, vor allem dank der Beschleunigung des datenzentrierten Umsatzes.
Der Chiphersteller will die Ergebnisse des zweiten Quartals und einen aktualisierten Ausblick für das Gesamtjahr am 26. Juli veröffentlichen.
Im vorbörslichen Handel in den USA legt die Intel-Aktie um 2,4 Prozent zu.

Quelle: Dow Jones Newswires vom 21.06.2018
Intel hebt nach starkem ersten Quartal Jahresprognose an
Der Chiphersteller Intel hat im ersten Quartal 2018 sowohl die eigenen Erwartungen als auch die des Marktes übertroffen und seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Von Januar bis März legte der Umsatz um 9 Prozent auf 16,07 Milliarden US-Dollar zu. Analysten hatten Intel im Durchschnitt Erlöse von 15,07 Milliarden Dollar zugetraut. Unterm Strich zeigte Intel einen starken Gewinnanstieg um 50 Prozent auf 4,45 Milliarden Dollar. Bereinigt verdiente Intel je Aktie 87 Cent und damit deutlich mehr, als Analysten im Mittel mit 72 Cent je Aktie prognostiziert hatten.

Intel selbst hatte für das abgelaufene Quartal Umsätze von 14,5 bis 15,5 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie in einer Spanne von 65 bis 75 Cent in Aussicht gestellt. Für das laufende Quartal rechnet Intel mit Umsätzen von 15,8 bis 16,8 Milliarden Dollar sowie einem Ergebnis je Aktie von 80 bis 90 Cent.

Mit Blick auf das Gesamtjahr ist Intel zuversichtlicher geworden. Der Halbleiterhersteller plant nun mit Erlösen von 66,5 bis 68,5 Milliarden Dollar, nachdem er bislang 64 bis 66 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt hatte. Der Gewinn je Aktie soll im Gesamtjahr bei 3,80 bis 3,90 Dollar landen. Bisher hatte Intel mit 3,37 und 3,73 Dollar geplant.

Quelle: Dow Jones Newswires vom 26.04.2018
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.845.411 von 1435905 am 26.01.18 22:06:55
Zitat von 1435905: Intel hat wie im Vorquartal sehr gute Zahlen vorgelegt und die Erwartungen des Marktes deutlich übertroffen.

+10% - heute hat der Kurs noch stärker zugelegt, als es sich gestern nachbörslich ankündigte.


Angesichts der Umstände sehr positiv, haben halt aber auch ne glückliche Marktposition, in der man sich sowas eher auch mal leisten kann.
Intel hat wie im Vorquartal sehr gute Zahlen vorgelegt und die Erwartungen des Marktes deutlich übertroffen.

+10% - heute hat der Kurs noch stärker zugelegt, als es sich gestern nachbörslich ankündigte.
Intel mit Rekordumsatz - US-Steuerreform sorgt für Belastung
Der Chiphersteller Intel hat im vierten Quartal beim Umsatz einen Rekord verzeichnet, gleichzeitig aber eine hohe Abschreibung im Zuge der US-Steuerreform in Höhe von 5,4 Milliarden Dollar vornehmen müssen. Vor diesem Hintergrund vermeldete der US-Konzern für den Zeitraum Oktober bis Dezember einen Verlust von 687 Millionen Dollar, nach einem Gewinn von 3,56 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Umsatz kletterte um 4 Prozent auf 17,05 Milliarden Dollar. Im vierten Quartal des Vorjahres wurden 16,37 Milliarden Dollar erzielt. Das Unternehmen vermeldete aufgrund der Abschreibung einen Verlust je Aktie von 15 US-Cent, nach einem Gewinn von 73 US-Cent im Vorjahr. Bereinigt lag der Gewinn je Aktie allerdings bei 1,08 Dollar und damit über der Prognose der Analysten von 86 Cent. Beim Umsatz hatte der Markt dem Unternehmen 16,34 Milliarden Dollar zugetraut.

Die Intel-Aktie legte im nachbörslichen Handel auf nasdaq.com um 3,5 Prozent auf 46,90 Dollar zu. Der Konzern erhöhte auch die Jahresdividende um 10 Prozent auf 1,20 Dollar je Aktie.

Zu der Mitte Januar bekannt gewordenen Sicherheitslecks bei Intel-Chips erklärte der Konzern, dass er nicht mit finanziellen Auswirkungen rechnet. Intel hat 91 Prozent der betroffenen PC's und 99 Prozent der Teile in Servern bereits im dritten Quartal verkauft, geht aus Daten von Mercury Research hervor.

Intel, Erzrivale Advanced Micro Devices (AMD) und Chip-Designer ARM Holdings hatten damals erklärt, dass einige ihrer Prozessoren Sicherheitslücken aufwiesen, die von Hackern ausgenutzt werden könnten, ein Problem, das eine Vielzahl von Chips in Computern, Smartphones und anderen Geräten betrifft, aber bisher nicht mit irgendwelchen Hackerangriffen in Verbindung gebracht wurde. Dem Image von Intel hat dies geschadet und der Verkauf von Intel-Aktien warf im November einen Schatten auf CEO Brian Krzanich. Er erlöste netto 25 Millionen Dollar, sechs Monate nachdem er Kenntnis von den Prozessor-Problemen erhalten hatte, aber mehr als einen Monat bevor die Öffentlichkeit Bescheid wusste.

Für das erste Quartal rechnet Intel mit einem Umsatz von 14,5 bis 15,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie wird auf bereinigter Basis bei 65 bis 75 Cent gesehen. Für das Gesamtjahr prognostiziert der Konzern einen Umsatz von 64 bis 66 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie zwischen 3,37 und 3,73 Dollar. Die Schätzungen der Analysten für das erste Quartal liegen bei einem Umsatz von 15,03 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie von 72 Cent. Für das Gesamtjahr erwartet der Markt einen Umsatz von 63,86 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Anteilsschein von 3,27 Dollar.

Quelle: Dow Jones Newswires vom 25.01.2018
Prozessor-Bug: Intel-Chef stieß hunderttausende Aktien ab, Börsenkurs sackt ab
04.01.2018 10:36 Uhr Martin Fischer

Brian Krzanich verkaufte im November 2017 eine riesige Anzahl von Intel-Aktien. Die CPU-Lücke war dem Unternehmen seit Juni bekannt.
[...]
Für Diskussionen sorgt derweil der massive Aktienverkauf von Intel-Chef Brian Krzanich, der am 29. November 2017 Intel-Aktien im Wert von 24 Millionen US-Dollar abstieß. Damals war der Öffentlichkeit die Sicherheitslücke noch nicht bekannt – laut Businessinsider erfolgte der Verkauf allerdings einige Monate nachdem Intel von Google über eine schwerwiegende Sicherheitslücke der Prozessoren informiert wurde. Das soll nämlich schon im Juni passiert sein. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Aktienverkauf Krzanichs kontrovers diskutiert. Krzanich soll seitdem nur noch den von Intel geforderten Pflichtanteil halten – also 250.000 Aktien (derzeitiger Wert rund 11,3 Millionen US-Dollar). Intel zufolge soll der Aktienverkauf nichts mit der Prozessor-Schwachstelle zu tun haben.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Prozessor-Bug-Intel-Chef-stiess-hunderttausende-Aktien-ab-Boersenkurs-sackt-ab-3932649.html
Ausgebremst per Update
Ein Problem wird behoben, ein neues geschaffen: Zahlreiche Prozessoren von Intel haben eine gravierende Sicherheitslücke. Ein Update ist in Arbeit – aber es dürfte die PCs von Millionen Nutzern massiv bremsen.
http://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/pcs-mit-inte…
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.138.666 von morpheus83 am 09.11.17 08:57:15interessant:

Digitimes Research: ARM-based models may dominate lower-end PC market
Chia-Han Lee, DIGITIMES Research, Taipei [Wednesday 20 December 2017]

As Microsoft and Qualcomm jointly announced in early December that the first Windows 10 notebooks with ARM-based Snapdragon 835 processors will be officially launched in early 2018, there will be more and more PCs with ARM processor architecture hitting the market. This is expected to let ARM-powered models dominate the midsize and low-end PC market, leaving the high-end professional and gaming segments to x86-based processors, according to Digitimes Research.

Due to cost concerns, PC replacement has slowed down and users would rather choose entry-level models for replacement if needed. This will inspire leading PC makers to roll out more devices with ARM-based processors that can help them reduce cost and sales prices to secure higher profitability.

Qualcomm said Window 10 devices with Snapdragon 835 processors have three advantages. They can turn on almost immediately, feature wireless LTE connectivity, and - maybe most importantly - offer the kind of battery life that can let users get through a day or two of work without having to recharge. The first two advantages can also be found in many higher-end PC devices using x86-architecture processors developed by Intel or AMD, but the "wireless LTE connectivity" function will be incorporated into all the entry-level Window 10 notebooks with ARM processors, branded by Microsoft as the "always-connected devices," Digitimes Research reveals.

HP and Asustek have released some ARM-based notebooks with Windows 10S, boasting cloud convenience, Microsoft Edge and Windows community apps. But the notebooks cannot run any non-community apps, meaning that any third-party apps downloaded by users cannot be executed in the devices. Users, however, will be allowed to upgrade to Windows 10 Pro free of charge to execute more Windows apps.

Digitimes Research believes that computer devices with ARM-architecture processors may rival those with x86 processors in performance along with their growing technological maturity. This, coupled with lower pricing and great extension of battery life, will pose a major impact on Intel's Ultrabook and other ultraslim notebooks with x86 processors, forcing such processors to serve even higher-tier and higher-performance PC or server markets. Qualcomm will accordingly have a chance of developing a presence in the PC processor market long dominated by Intel.


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