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Die E.ON AG auf dem Weg zum weltgrößten Energieversorger (Seite 1186)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.143.446 von Push Daddy am 09.05.12 20:40:49Dank Zitatfunktion zum Mitlesen " gezwungen ": :cry:

@ pedestrianwin

Trolle ignorieren hat nichts mit Aggressionen zu tun, sondern mit Vernunft :laugh:

Aber Dein Wunsch führt wohl zum " Eigentor "

Fozzybaer

Sorry P.D., nicht wieder persönlich nehmen, warst jetzt halt " leider " Vermittler. :kiss:
E.ON kontert AKW-Einbußen mit besserem Gasgeschäft
Mittwoch, 9. Mai 2012, 15:48 Uhr




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Düsseldorf (Reuters) - Der Energiekonzern E.ON kommt nach den Verlusten durch den beschleunigten Atomausstieg langsam in die Erfolgsspur zurück.

Vor allem dank günstigerer Gasverträge und Zuwächsen auf dem russischen Strommarkt konnte der größte deutsche Versorger seinen Umsatz und den operativen Gewinn im ersten Quartal steigern. "Die Talsohle ist durchschritten - diesen Trend sehen wir im ersten Quartal bestätigt", erklärte E.ON am Mittwoch. Vorstandschef Johannes Teyssen bekräftigte seine Prognosen für 2012 und 2013. Er treibt zudem die Beteiligungsverkäufe voran und wird wohl in Kürze die Ferngasnetztochter abstoßen.

Der seit Mai 2010 amtierende E.ON-Chef dämpfte zugleich Erwartungen, dass es nun rasant bergauf gehen werde. "Die positive Entwicklung des ersten Quartals darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das energie- und gesamtwirtschaftliche Umfeld schwierig bleibt", schrieb er an die Aktionäre. Die Gasnachfrage liege in Europa auf dem Niveau von 2001, die Stromnachfrage in etwa auf dem von 2004. Der Gewinn im europäischen Stromerzeugungsgeschäft fiel um 250 Millionen Euro schlechter aus als im Vorjahr, wobei E.ON auch die früher sprudelnden Einnahmen der inzwischen stillgelegten Atomkraftwerke Isar 1 und Unterweser fehlten.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um neun Prozent auf rund 3,8 Milliarden Euro, die Erlöse kletterten um 28 Prozent auf 35,7 Milliarden Euro. Der Nettogewinn fiel jedoch auch wegen der Belastungen aus dem beschleunigten Atomausstieg um 24 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Teyssen bekräftigte, dass im Gesamtjahr der operative Gewinn zwischen 9,6 und 10,2 Milliarden Euro und der nachhaltige Überschuss zwischen 2,3 und 2,7 Milliarden Euro liegen soll. Vorläufige Zahlen hatte E.ON bereits in der vergangene Woche vorgelegt.

An der Börse legte die Aktie zunächst zu, drehte aber später ins Minus. "Es fehlte an einer positiven Überraschung, deswegen konnten die Aktien ihr Plus nicht halten", sagte ein Börsianer.

VERKAUF VON FERNGASNETZTOCHTER KURZ VOR DEM ABSCHLUSS

Mit den neu ausgehandelten Gasverträgen bekommt E.ON allerdings Rückenwind. Die ungünstigen Verträge hatten dem Versorger lange Zeit das Ergebnis verhagelt. E.ON musste in den langfristig festgelegten Verträgen mehr für das Gas bezahlen als die eigenen Kunden berappen wollten. Nach Neuverhandlungen der Verträge unter anderem mit dem norwegischen Statoil-Konzern konnte E.ON im ersten Quartal im Gasgeschäft zulegen, wenngleich im Vertrieb weiter Verluste anfielen. Einige Einkaufspreise lägen noch über den Vertriebspreisen, hieß es im Geschäftsbericht. Teyssen äußerte erneut die Hoffnung, auch mit dem russischen Gazprom-Konzern zu einer Einigung zu kommen. Rund zwei Drittel des gesamten Gas-Bezugsportfolios seien aber inzwischen erfolgreich nachverhandelt worden. In dem unter seinem Vorgänger Wulf Bernotat mit Milliardeninvestitionen vorangetriebenen Markt in Russland profitierte E.ON von der Inbetriebnahme zweier neuer Gaskraftwerke. Die Russland-Tochter verbesserte ihren operativen Gewinn um 50 Millionen auf 200 Millionen Euro.

Teyssen will wie der Konkurrent RWE, der am Donnerstag seine Zahlen vorlegt, die Kosten drücken und Beteiligungen in Milliardenhöhe abstoßen. Die Tochter Ruhrgas will er zerschlagen und die Ferngasnetzfirma Open Grid Europe verkaufen. Das Geschäft mit Müllverbrennungsanlagen von E.ON Energy from Waste will er ebenfalls abstoßen. "Wir befinden uns in der Endphase des Verkaufsprozesses von Open Grid Europe und auch die Veräußerung von E.ON Energy from Waste kommt planmäßig voran", berichtete der Manager. Mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen hatten Reuters berichtet, dass ein Abschluss für das Ferngastnetz noch in diesem Monat erwartet wird.




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2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.143.904 von codiman am 09.05.12 22:05:35Danke, Codiman, endlich mal ( wieder )ein konstruktives, informatives und kein " sinnleeres, provozierendes " Posting".

Fozzybaer
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.143.952 von Fozzybaer am 09.05.12 22:12:00Hi Fozzybear,

vielen Dank.
Vielleicht sollten wir einen neuen Threat aufmachen, oder das Forum wechseln.
Aber zurück zu E.ON.

Ich wette bei E.ON darauf, dass es:

1.) die Grünen nicht schaffen, die industrielle Basis in Deutschland zu zerstören

und dadurch

2.) es in Deutschland eine weitere Energienachfrage gibt.

Wer soll die liefern ?

E.ON.
Watt ne Drecksaktie. Erstmal den Vorstand auf den Mond schießen, der hat uns die Kacke eingebrockt. Der dämliche Teyssen hat sich viel zu lange auf den fetten Pensionszusagen ausgeruht.
Zitat von codiman: Hi Fozzybear,

vielen Dank.
Vielleicht sollten wir einen neuen Threat aufmachen, oder das Forum wechseln.


Ja, gute Idee. Dann sind wir bald mit MIGI alleine. Der hat wenigstens noch Nivo.
Sehe ich das richtig, das der hohe gewinn im 1. quartal überwiegend aus Unternehmensverkäufen besteht ?
Genau so wie die Umsatzsteigerung ?

Den Thread müsste man umbenennen, da mit dieser Strategie E.on ganz sicher nicht auf dem weg ist, zum größten Energieversorger der welt.

durch die Unternehmensverkäufe sinkt auch der Marktwert. somit muss sich zwangsläufig der Kurs anpassen.
@fozzybear,
ich habe aber gewonnen.an deiner stelle würde ich eon ganz schnell verkaufen.diese firma hat keine zukunft.hier geht es nur noch bergab.:eek::eek::eek:
RWE wartet weiter auf die Wende

Anders als Konkurrent Eon hat RWE immer noch nicht den Wachstumsschalter gefunden. Im ersten Quartal schrumpften Umsatz und Gewinn erneut. Der Atomausstieg und das defizitäre Gasgeschäft belasteten die Bilanz.

http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_609274

E.ON sieht „die Talsohle durchschritten"

Quartalszahlen. Der Energiekonzern E.ON hat dank günstigerer Gasverträge und Zuwächsen im russischen Stromgeschäft Umsatz und operativen Gewinn zum Jahresauftakt gesteigert.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/eo…
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