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Die nächsten 10 Jahre - jetzt unter - SACHSENMILCH *A0DRXC* - Die letzten 30 Beiträge


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........die nächsten 10 Jahre?
keine Ahnung,wie es hier noch weitergeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.134.481 von Aktionaerxyz am 08.11.17 18:11:32... oder hier einen Käufer suchen.

Grundsätzlich habe ich Interesse an einem Kauf - ist halt alles eine Frage des Preises.
Ich habe Ihnen hierzu eine Boardmail geschrieben
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.949.897 von nemus am 13.10.17 19:15:54Hallo zusammen,

Frage, habe noch ein paar von den Sachsenmilch Aktien.
Wie ist denn das jetzt prinzipiell, kriege ich die noch verkauft und wenn ja, wie?

Vielen Dank
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.946.519 von Ahnung? am 13.10.17 13:13:59wirklich nur aus dem Grund?
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Ist doch eigentlich nicht schlecht, wie billig er mit unserem Geld arbeiten kann.
Ist zwar nicht viel Geld von uns,das Meiste gehört ihm ja eh.
Ich habe so das dumme Gefühl,dass er mit der paar übrig gebliebenen Aktionären gut leben kann und er keinen Grund hat,hier etwas zu ändern --- oder was könnte ihn zum Umdenken bringen?
Die nächsten 30 Jahre mit 11 Cent Dividende wäre schon übel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.946.471 von nemus am 13.10.17 13:05:47... um die Streubesitzaktionäre zu ärgern :confused:

Aus diesem Grund zahlt er auch die 11 Cent an Dividende jedes Jahr!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.946.432 von Ahnung? am 13.10.17 13:01:54.....Zeit worauf oder wofür?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.944.851 von nemus am 13.10.17 10:14:18Wir warten ja schon alle lange, dass sich mal was tut :cry:

Aber der Herr Müller hat anscheinend viel Zeit ..........
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.315.873 von Ahnung? am 13.07.17 09:48:39Grüss Gott,
hoffnungsvolle Stille?
Sicher scheint hier nur die Unsicherheit ,wie es weitergeht.
Grüsse.
Geschäftsbericht für 2016 ist auf der Homepage abrufbar:

http://www.sachsenmilchag.de/fileadmin/sachsenmilchag.de/documents/2017/Gesch%C3%A4ftsbericht_f%C3%BCr_das_Gesch%C3%A4ftsjahr_2016.pdf

Es gibt die üblichen 0,11 € Dividende je Aktie. Ansontsen alles wie gehabt.
Damit sollten die Verlustvorträge der Sachsenmilch AG wieder nutzbar sein. Dies ist bei der Bewertung der Sachsenmilch AG entsprechend zu berücksichtigen:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/099/1809986.pdf

Der Bundestag hat am 01. Dezember 2016 ein neues Gesetz zur steuerlichen Behandlung von Verlustvorträgen verabschiedet. Bisher ist bekanntermaßen die steuerliche Verlustverrechnung bei Körperschaften durch die Regelungen in § 8c KStG eingeschränkt. Vereinfacht dargestellt besagt dieser, dass bei Übertragung von mehr als 25 % der Anteile, ein bestehener Verlustvortrag quotal untergeht. Werden mehr als 50 % der Anteile übertragen, kommt es zu einem vollständigen Untergang eines noch nicht verrechneten Verlustes.

Trotz bestehender Ausnahmeregelungen (Konzern- und sog. Stille-Reserven-Klausel) führt der Einstieg eines neuen bzw. zusätzlichen Gesellschafters zu einem für das Unternehmen unvorteilhaften Wegfall der Verlustverrechnungsmöglichkeiten. Ausgehend von Forderungen aus dem Bereich der VC-Finanzierung hat der Gesetzgeber nunmehr die Regelungen und Möglichkeiten überarbeitet und im Ergebnis die Nutzbarkeit von Verlustvorträgen verbessert.

Kernbestandteil der neuen Regelung ist ein sog. "fortführungsgebundener Verlustvortrag (§8d KStG)". So bleiben bestehende und bislang noch nicht genutzt Verlustvorträge erhalten, sofern derselbe Geschäftsbetrieb nach dem Anteilseignerwechsel fortgeführt wird. Die Beurteilung der Frage, ob eine "unveränderte Fortführung" vorliegt soll dabei nach verschiedenen qualitativen Merkmalen beurteilt werden.

Entscheidend ist dabei, dass ein seit Gründung des Unternehmens oder seit mindestens 3 Jahren bestehender Geschäftsbetrieb bestehen bleibt. Dieser darf nicht "ruhend gestellt" werden, keiner andersartigen Zweckbestimmung zugeführt werden und es darf auch kein zusätzlicher Geschäftsbetrieb aufgenommen werden. Zudem wird darauf abgestellt, dass eine Nutzbarkeit im Rahmen der neuen Regelungen nur möglich bleibt und vereinfacht wird, wenn sich das Unternehmen nicht an einer Mitunternehmerschaft beteiligt, kein Organträger wird und auch keine Wirtschaftsgüter unterhalb des "gemeinen Wertes" eingebracht werden.

Durch eine Anpassung der Regelungen in § 10a Satz 10 GewStG soll die vorteilhafte Neufassung auch für gewerbesteuerliche Verlustvorträge gelten.

Auf Anregung der Bundesländer werden jedoch Verluste aus der Zeit vor einer Einstellung oder Ruhendstellung des Geschäftsbetriebs, oder bei besteheneder Organträgerschaft und/oder Beteiligung an einer Mitunternehmerschaft von der Regelung ausgenommen. Damit wollen die Länderfinanzminister verhindern, das Alt-Verluste aus inaktiven Verlustmänteln reaktiviert werden können.

Die genauen Formulierungen und die Überlegungen zum Gesetzgebungsverfahren können der entsprechenden Bundestagsdrucksache (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/099/1809986.pdf) entnommen werden. Die Neuregelung soll rückwirkend ab 01. Januar 2016 gelten, die genauen Ausführungsbestimmungen liegen derzeit noch nicht öffentlich vor.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.078.932 von nemus am 13.01.17 16:33:07
Zitat von nemus: Davon abgesehen,dass ev.Scherzer jetzt noch als Käufer infrage kommt-- um an der Spanne zum 2S.O.-Preis von
ca.6900Euro zu verdienen, ist mir weiterhin nicht klar,wo nun die "klasse Invest Chancen sein sollen,gut,ev.nimmt Scherzer zu besseren Kursen als M.
Die beste Investchance ist dennoch klar der S.O.Kurs.
Fact ist,wir müssen warten,bis M. ein attraktives Angebot macht.
Alles steht und fäll mit der Spekulation,dass M. den S.O. will.

Auf ein faires 6000ner Angebot wird ein gewisser %-Antein von Anlegern eingehen.
Das kann sich möglicherweise angebotserhöhend wiederholen,solange,bis er die nötige Aktien Mehrheit von 95% hat und M. sich ein paar Euro zum S.O.- Kurs gespart hat.
Hat er seine 95%, dann werden die verbliebenen Kleinaktionäre zum S.O.Preis gegangen.
Das kann dauern,ich glaube aber eher nicht,warum auch.
Grüsse
P.S. Versprochen,auf der klasse - Investchance reite ich nicht weiter.


ich habe nicht geschrieben, dass Sachsenmilch eine klasse Investmentchance ist. Das bezog sich auf Delistingfälle im allgemeinen. Ob Sachsenmilch Stand heute eine klasse Investment wird, hängt vom SO-Zeitpunkt ab. Ich bin selber im Moment nicht inSachsenmilch investiert. Da bietet zum Beispiel BDI aus meiner Sicht gerade viel mehr Möglichkeiten im Fall einer SO-Ankündigung. Diese Absicht wurde ja zumindest dort bei BDI in den Angebotsunterlgen zum ÜA schon bekundet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.077.378 von straßenköter am 13.01.17 13:44:42Davon abgesehen,dass ev.Scherzer jetzt noch als Käufer infrage kommt-- um an der Spanne zum 2S.O.-Preis von
ca.6900Euro zu verdienen, ist mir weiterhin nicht klar,wo nun die "klasse Invest Chancen sein sollen,gut,ev.nimmt Scherzer zu besseren Kursen als M.
Die beste Investchance ist dennoch klar der S.O.Kurs.
Fact ist,wir müssen warten,bis M. ein attraktives Angebot macht.
Alles steht und fäll mit der Spekulation,dass M. den S.O. will.

Auf ein faires 6000ner Angebot wird ein gewisser %-Antein von Anlegern eingehen.
Das kann sich möglicherweise angebotserhöhend wiederholen,solange,bis er die nötige Aktien Mehrheit von 95% hat und M. sich ein paar Euro zum S.O.- Kurs gespart hat.
Hat er seine 95%, dann werden die verbliebenen Kleinaktionäre zum S.O.Preis gegangen.
Das kann dauern,ich glaube aber eher nicht,warum auch.
Grüsse
P.S. Versprochen,auf der klasse - Investchance reite ich nicht weiter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.077.231 von nemus am 13.01.17 13:30:38
Zitat von nemus: Danke für die Antwort,
worin aber nun die klasse Investmöglichkeiten bez. die besonderen Perspektiven ,insbesondere für den aktiven Kleinaktionär liegen sollen, ist mir immer noch nicht klarer geworden .
Oder meinst Du damit, jetzt plötzlich billigst an Aktien verängstigter Aktionäre kommen zu können?
Hoffentlich ist dies nicht zu indiskret.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann habe ich in meinem Post vom 23.11.16 das Szenario doch eigentlich. ganz realistisch beschrieben,oder?
Grüsse.


Erst einmal stellt Sachsenmilch in Bezug auf das Delisting und einem möglichen Squeeze Out eine Besonderheit dar, da man genau weiß, was die Squeeze Out-Abfindung wäre. Das gibt es ansonsten bei keiner anderen Aktie. Für den Aktionär bestimmt sich die Rendite mit Stand heute im Fall eines Squeeze Outs nur über den Zeitfaktor. Je schneller der SO, um so höher die Rendite.

Dein Gesagtes ist grundsätzlich richtig. Eine Sache kam neu hinzu und das ist der kleinteilige Einstieg in die Aktie durch Scherzer. Es gibt also eine Adresse, die höchst wahrscheinlich zu höheren Kursen als bei Valora kaufen würde.

Man weiß halt nicht, wie viel Spielchen Müller noch betreiben möchte. Ich bin mir sicher, dass hier viele andienungsbreit wären, wenn die nächsten zwei Jahre nichts passiert und Müller dann 6.000€ bieten würde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.074.798 von straßenköter am 13.01.17 09:21:51Danke für die Antwort,
worin aber nun die klasse Investmöglichkeiten bez. die besonderen Perspektiven ,insbesondere für den aktiven Kleinaktionär liegen sollen, ist mir immer noch nicht klarer geworden .
Oder meinst Du damit, jetzt plötzlich billigst an Aktien verängstigter Aktionäre kommen zu können?
Hoffentlich ist dies nicht zu indiskret.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann habe ich in meinem Post vom 23.11.16 das Szenario doch eigentlich. ganz realistisch beschrieben,oder?
Grüsse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.074.522 von nemus am 13.01.17 08:54:17
Zitat von nemus: Tut mir leid,
ich habe es leider nicht verstanden.
Grüsse.


Ok. Dann versuche ich es nochmals.

Die Großaktionäre sind oftmals gierig bis dumm, weil sie denken, dass sie nach einer Delisting-Ankündigung "automatisch" auf das erste Schweineangebot genügend Aktien für einen Squeeze Out erhalten. Sie bieten dann wie im Fall Sachsenmilch zu wenig und bekommen dann keine oder kaum Stücke. Das weitere Einsammeln ist dann unglaublich zäh. Ganz groß waren damals noch die Delistingfälle ohne Übernahmeangebot. Hätte z.B. Primion vor zwei Jahren ein Übernahmeangebot für 5,50 - 6€ nachgeschoben, hätten die vermutlich 98% gehabt und auf billigen Niveau einen Squeeze Out durchgeführt. Durch das Warten sind sie jetzt gerade einmal schleppend auf 95% gekommen und bezahlen beim Squeeze Out über 11€. Diese Liste kann man beliebig erweitern. Gerade bei Aktien, die höheres Wachstum aufweisen, entstehen am Ende für den Großaktionär nur Mehrkosten, weil mit den guten Ergebnissen, die Bewertung im Fall eines Squeeze Outs wächst. Hier ist z.B Pironet auch so ein Beispiel.

Kleinaktionären werden oftmals von der Angst getrieben und bekommen schon Pickel am Hintern, wenn sie nur das Wort Delisting hören. Einige schmeißen dann unlimitiert ihre Aktien auf den Markt und lassen den Kurs einbrechen. Paradebeispiele waren Marseille Kliniken und Magix, aber auch Matica und Deufol. Nur weil eine Aktie nicht mehr zu handeln ist, ist sie doch nicht wertlos. Das ganze wird auch noch teilweise von den Banken genährt, die z.B. wie im meinem Fall Delisting-Aktien mit 100% Verlust ausweisen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.073.331 von straßenköter am 12.01.17 23:22:05Korrektur:
weiss gar nicht,wie ich @ulmann schreiben konnte?
gemeint war natürlich "unicum".
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.073.331 von straßenköter am 12.01.17 23:22:05Tut mir leid,
ich habe es leider nicht verstanden.
Grüsse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.072.296 von nemus am 12.01.17 20:52:00
Zitat von nemus: ......" denn die Dummheit der Großaktionäre in Verbindung mit der Dummheit/Angst der Anleger bringt klasse Investmöglichkeiten."
Ich finde,ziemlich kryptisch,,was Du da postest.

@Ulman.
Mich interessiert,inwieweit sich "nach dem Delisting die theoretischen Perspektiven für den a k t i v e n Minderheitsaktionär verbessern."

PS:Könnt Ihr ev. nochmals auf meinen Post vom 23.11.16 kurz eingehen.?

Grundsätzlich bin ich ganz optimistisch, was unser Invest betrifft.
Mit 6900Euro rechne ich.
Grüsse
nemus


Was ist denn daran "kryptisch"? Ich habe es ja wohl vorher ausreichend erklärt oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.072.731 von gutdrauf9 am 12.01.17 21:44:08"aktiver Minderheitsaktionär" ?
das musst Du Unikum fragen, schreibt es in seinem letzten Post----mich interessiert es auch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.072.296 von nemus am 12.01.17 20:52:00Was ist denn für Dich ein " a k t I v e r. Minderheitsaktionär"? An welche Aktionen denkst Du?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.996.792 von straßenköter am 03.01.17 10:29:10......" denn die Dummheit der Großaktionäre in Verbindung mit der Dummheit/Angst der Anleger bringt klasse Investmöglichkeiten."
Ich finde,ziemlich kryptisch,,was Du da postest.

@Ulman.
Mich interessiert,inwieweit sich "nach dem Delisting die theoretischen Perspektiven für den a k t i v e n Minderheitsaktionär verbessern."

PS:Könnt Ihr ev. nochmals auf meinen Post vom 23.11.16 kurz eingehen.?

Grundsätzlich bin ich ganz optimistisch, was unser Invest betrifft.
Mit 6900Euro rechne ich.
Grüsse
nemus
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.980.136 von gutdrauf9 am 30.12.16 17:23:45
Zitat von gutdrauf9: ... so jedenfalls S. 20 des Übernahmeangebots der SAHO-GmbH:

Das beabsichtigte Delisting der SACHSENMILCH-Aktien hat für die SACHSENMILCH- Aktionäre folgende Konsequenzen: - Im Falle eines Delisting der SACHSENMILCH-Aktien steht den Aktionären der SACHSENMILCH im Hinblick auf ihre SACHSENMILCH-Aktien kein regulierter Markt mehr zur Verfügung, über den sie ihre Aktien verkaufen können, was die Handelbarkeit der SACHSENMILCH-Aktien erheblich beeinträchtigen wird. Die SACHSENMILCH-Aktien bleiben weiterhin im Freiverkehr handelbar, jedoch ist fraglich, ob diesbezüglich eine hinreichende Liquidität besteht. Auch außerbörsliche Märkte werden, wenn sie überhaupt zur Verfügung stehen, möglicherweise nicht über eine hinreichende Liquidität verfügen.

Ich nehme daher schwer an, dass der Handel in FRA zum 2.1. wieder aufgenommen werden wird.


Zumindest Valora handelt jetzt eine Aktie mehr:
http://valora.de/valora/kurse?isin=DE000A0DRXC4
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.996.792 von straßenköter am 03.01.17 10:29:10So ist es.

Ich merke es bei mir selber: bei meinen paar delisteten Aktien stellt sich bei mir eine deutlich stärkerer Veräußerungsträgheit ein, als zuvor. Schweinereien können Großaktionäre genauso viel oder wenig machen, wie vorher und die paar wenigen Minderheitenrechte, die es im Aktienrecht noch gibt, hat man ebenfalls weiterhin. Da bestimmte Gesetze jetzt nicht mehr gelten oder durch den fehlenden Börsenkurs nicht mehr greifen, verbessern sich sogar die theoretischen Perspektiven für einen aktiven Minderheitsaktionär sehr deutlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.996.726 von unicum am 03.01.17 10:18:47
Zitat von unicum: Durch einen Börsenhandel hätte Müller immerhin die Möglichkeit gehabt, weiter Aktien in kleinen Mengen zu einem erheblichen Abschlag vom NAV zu erwerben, dessen Assets sich auch noch aus Forderungen gegenüber ihm selbst zusammensetzen.

Ich bin ja schon länger der Meinung, dass die ganze Delisting-Geilheit der Großaktionäre eher ein Schuss ins eigene Knie ist. Rational ist das jedenfalls nicht aber dem Vernehmen nach ziehen Großkanzleien durchs Land, die die Delisting-Möglichkeit promoten, um entsprechende Mandate zu bekommen.

Bei Sachsenmilch ist der weit überwiegende Streubesitz eh sehr konzentriert in wenigen Händen. Schön zu sehen, wie die Geiz-Geilheit von Müller in die Hose gegangen ist, denn jetzt wird es in Summe eher teurer und aufwendiger als wenn er einfach einen fairen Preis geboten hätte.


Das Problem ist nicht das Delisting selber, sondern die Gier beim Delisting bzw. die Umsetzung des Delistings. Wenn man mit dem Delisting ein halbwegs faires Angebot machen würde, kämen die Großaktionäre viel schneller auf die benötige Ausschlussquoten. Hätte Müller 6.000€ geboten, wären doch viele ausgestiegen, weil sich das Restpotenzial auf eine Wette auf einen kurzfristigen Squeeze Out reduziert hätte. Aber ich möchte nicht klagen, denn die Dummheit der Großaktionäre in Verbindung mit der Dummheit/Angst der Anleger bringt klasse Investitionsmöglichkeiten hervor. In der Beziehung ist es fast schon schade, dass das Delisting neu justiert wurde. Opportunitäten wie bei Marseille Kliniken sind selten geworden.
Durch einen Börsenhandel hätte Müller immerhin die Möglichkeit gehabt, weiter Aktien in kleinen Mengen zu einem erheblichen Abschlag vom NAV zu erwerben, dessen Assets sich auch noch aus Forderungen gegenüber ihm selbst zusammensetzen.

Ich bin ja schon länger der Meinung, dass die ganze Delisting-Geilheit der Großaktionäre eher ein Schuss ins eigene Knie ist. Rational ist das jedenfalls nicht aber dem Vernehmen nach ziehen Großkanzleien durchs Land, die die Delisting-Möglichkeit promoten, um entsprechende Mandate zu bekommen.

Bei Sachsenmilch ist der weit überwiegende Streubesitz eh sehr konzentriert in wenigen Händen. Schön zu sehen, wie die Geiz-Geilheit von Müller in die Hose gegangen ist, denn jetzt wird es in Summe eher teurer und aufwendiger als wenn er einfach einen fairen Preis geboten hätte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.996.516 von straßenköter am 03.01.17 09:55:28Sehr schöne Meldung :)

Jetzt, da Scherzer "als Profi" mit im Boot sitzt, sollte es für Müller um einiges schwerer werden den Streubesitz weiter zu ärgern!
Das verschlechtert sicher nicht gerade das Gefühl für denjenigen, der bei Sachsenmlich investiert sind:
http://www.dgap.de/dgap/News/net_asset_value/scherzer-net-as…

"Bei der Sachsenmilch konnte die Scherzer & Co. AG ihr Engagement im Umfeld
des Antrags auf Delisting auf 0,74% des Grundkapitals ausbauen.
Zwischenzeitlich wurde das Delisting vollzogen."
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.978.009 von straßenköter am 30.12.16 11:51:59
SM sollte eigentlich im Freiverkehr FRA weiter gehandelt werden können
... so jedenfalls S. 20 des Übernahmeangebots der SAHO-GmbH:

Das beabsichtigte Delisting der SACHSENMILCH-Aktien hat für die SACHSENMILCH- Aktionäre folgende Konsequenzen: - Im Falle eines Delisting der SACHSENMILCH-Aktien steht den Aktionären der SACHSENMILCH im Hinblick auf ihre SACHSENMILCH-Aktien kein regulierter Markt mehr zur Verfügung, über den sie ihre Aktien verkaufen können, was die Handelbarkeit der SACHSENMILCH-Aktien erheblich beeinträchtigen wird. Die SACHSENMILCH-Aktien bleiben weiterhin im Freiverkehr handelbar, jedoch ist fraglich, ob diesbezüglich eine hinreichende Liquidität besteht. Auch außerbörsliche Märkte werden, wenn sie überhaupt zur Verfügung stehen, möglicherweise nicht über eine hinreichende Liquidität verfügen.

Ich nehme daher schwer an, dass der Handel in FRA zum 2.1. wieder aufgenommen werden wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.977.943 von nemus am 30.12.16 11:41:57
Zitat von nemus: Das war's dann!
Ein Gutes, Neues Jahr.


Man könnte die Börse HH kontaktieren. Die haben schon bei genauso illiquiden Aktien einen Handel wieder aufgenommen.


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