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Die nächsten 10 Jahre - jetzt unter - SACHSENMILCH *A0DRXC* - Die letzten 30 Beiträge


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@Strassenköter,
Danke für Deine Information.
Ein realistisches Angebot an den Streubesitz wurde von Müller aber leider nicht gemacht,
Müller sieht hierfür ja keinen Anlass.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.299.446 von gutdrauf9 am 25.07.18 15:50:32ich finde Dein Verhalten mehr als seltsam.
Unsolidarisch, weil ich Dich nicht bevollmächtigt habe?
Um es mal klar zu sagen, wie wir Kleinaktionäre mit 1 oder 2 Aktien auch immer zusammen abstimmen, ist völlig unwichtig.
Wichtig sind die Ergänzungsanträge,
damit könnte sich - wie Strassenköter schon sagte- ev. unsere Lage verbessern.
NB.
war kein Misstrauen oder was auch immer Dir gegenüber.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.298.363 von nemus am 25.07.18 13:52:47Ich habe Dir zwei Mal angeboten, Deine Aktien in der HV zu vertreten.
Leider hast Du Dir nicht einmal die Mühe gemacht, mir eine Vollmacht auszustellen.

Denjenigen Aktionären, die ich vertreten habe, habe ich einen Bericht von der HV zugesandt.
Ich sehe nicht ein, dass ich Dir diesesn ebenfalls zusende.
Ich habe mir zwei Tage Urlaub genommen, die Fahrtkosten selbst bezahlt und mir die Mühe gemacht, mich einzulesen, eine Rede vorzubereiten etc.
Du hättest nur eine Stimmerechtsvollmacht ausfüllen müssen - 5 Minuten Arbeit, null Kosten.
Wenn Dir selbst dies zu viel war, sehe ich wirklich nicht ein, Dich hier mit Informationen zu versorgen.

Ein bischen mehr Solidarität der Klein(st)aktionäre ist schon erforderlich! Trittbrettfahrer gibt es in unserer Gesellschaft schon genügend.
...... kann jemand über die HV berichten?
Wie erfolgreich waren die Ergänzungsanträge der "Balaton Gruppe"
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.222.413 von nemus am 16.07.18 11:33:08
Zitat von nemus: @Stassenköter
..... und alles so verlaufen, wie von Dir vorhergesagt?


Die Frage kann ich nicht beantworten, weil ich nicht auf der HV war und auch keine Aktien an der Sachsenmilch derzeit besitze.
@Stassenköter
..... und alles so verlaufen, wie von Dir vorhergesagt?
Ist wer morgen bei der HV in Wachau OT Leppersdorf und kann berichten wie die HV gelaufen ist danke
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.027.843 von straßenköter am 20.06.18 17:13:31.....Danke für diese Auskunft,die auch alle andere freuen wird.
Nun, wir werden sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.027.726 von nemus am 20.06.18 16:55:02
Zitat von nemus: heute Einladung zur HAUPTVERSAMMLUNG bekommen.
Ich hatte schon vergessen,dass ich da noch dabei bin.
Was hier aber -wie angemerkt- interessant werden kann?
Vielleicht kommt ja noch eine Erklärung von Strassenköter.
Ich fürchte ebenso wie deSade, dass Herr Müller sich nur amüsiert.
Fast ärgerlich, dass ich wieder an mein Miniinvest erinnert wurde.


Was auf der HV passieren wird, ist doch klar. Müller wird verbotener Weise sein Stimmrecht nutzen und gegen die neuen Tagesordnungspunkte stimmen. Daraufhin wird Balaton und Co die Beschlüsse anfechten und dann wird es interessant, weil Müller weiß, dass er bei diesen Tagesordnungspunkten nicht stimmbrechtigt ist. Ich glaube, dass Müller alles nur keine Lust auf eine Sonderprüfung haben wird. Insofern wird er zähneknirschend ein Angebot für den Streubesitz abgeben. Das gab es alles schon mit Ähnlichkeiten bei Pironet, als Allerthal ein Angebot mit Anfechtungen erzwang und Cancom sich somit freikaufte.
heute Einladung zur HAUPTVERSAMMLUNG bekommen.
Ich hatte schon vergessen,dass ich da noch dabei bin.
Was hier aber -wie angemerkt- interessant werden kann?
Vielleicht kommt ja noch eine Erklärung von Strassenköter.
Ich fürchte ebenso wie deSade, dass Herr Müller sich nur amüsiert.
Fast ärgerlich, dass ich wieder an mein Miniinvest erinnert wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.018.978 von gutdrauf9 am 19.06.18 16:12:31
tja
..wer den Müller kennt weiß das der sich totlachen wird...ihm gehört der Laden und der wird Scherzer und Co. mit nem Milchreis +0,11 cent bewerfen und nichts ändert sich....leider...

:cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool:
:cool:GrußdeSade!:cool:
:cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.018.306 von straßenköter am 19.06.18 15:09:45ja, vielleicht kommt jetzt endlich etwas Bewergung in die cuase Sachsenmilch.

Ich werde nach Leppersdorf fahren, um an der HV teilzunehmen.
Gerne nehme ich auch Stimmrechte von anderen Minderheitsaktionären wahr.
Bitte BM, falls mir jemand die Stimmrechte übetragen will.
Das könnte jetzt interessant werden...
Sachsenmilch Aktiengesellschaft
Leppersdorf
Wertpapierkennnummer: A0DRXC und A0DRXD
ISIN: DE 000A0DRXC4 und DE 000A0DRXD2


Nach Einberufung unserer ordentlichen Hauptversammlung für Dienstag, den 10. Juli 2018, in 01454 Wachau OT Leppersdorf, (Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 7. Mai 2018) haben die Aktionäre Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Scherzer & Co. AG, RM Rheiner Management AG und Albrecht von Witzleben gemäß § 122 Abs. 2 AktG die Ergänzung der Tagesordnung der Hauptversammlung um weitere Beschlussgegenstände und die unverzügliche Bekanntmachung dieser Ergänzung verlangt.

Die Tagesordnung wird deshalb um folgende Punkte erweitert:
7.

Änderung der Satzung

Die Aktionäre Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Scherzer & Co. AG, RM Rheiner Management AG und Albrecht von Witzleben schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Ziffer 2.1 der Satzung wird wie folgt geändert:


Gegenstand des Unternehmens ist die Gründung von Kapital- und Personengesellschaften sowie der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften, ausschließlich im eigenen Namen und mit eigenem Vermögen. Die Gesellschaft ist berechtigt, ihr eigenes Vermögen zu verwalten und dazu alle Arten von Finanzgeschäften und Geschäften mit Finanzinstrumenten im eigenen Namen und für eigenes wirtschaftliches Risiko vorzunehmen sowie Sachwerte einschließlich Immobilien und Schiffen zu erwerben und zu veräußern.“
Begründung

Im folgenden Geschäftsjahr 2019 werden Darlehen in einer Gesamthöhe von 41 Millionen Euro zur Rückzahlung an die Gesellschaft fällig. Es ist deshalb mit einem erheblichen Liquiditätszufluss bei der Gesellschaft zu rechnen. Diese Liquidität ist bestmöglich zu verwalten und anzulegen.

Der bisherige Unternehmensgegenstand, die Verwaltung eigenen Vermögens, scheint dem Vorstand zu eng zu sein, um das Vermögen der Gesellschaft gewinnbringend zu verwalten. Der vorgeschlagene Unternehmensgegenstand ermöglicht es der Gesellschaft, Vermögen in Wertpapiere und Beteiligungen anzulegen. Damit wird eine erhebliche höhere Rendite als die im Lagebericht 2015 berichteten 0,8 % auf das ausgeliehene Vermögen erreicht werden können und somit allen Aktionären zugute kommen.
8.

Abberufung der Aufsichtsratsmitglieder und Neuwahl von Aufsichtsratsmitgliedern

Die Aktionäre Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Scherzer & Co. AG, RM Rheiner Management AG und Albrecht von Witzleben schlagen vor, folgende Beschlüsse zu fassen:
a)

„Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder, Herr Theobald Müller, Herr Wilfried Neuß und Frau Susanne Müller, werden mit sofortiger Wirkung abberufen.“
b)

„Für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied Herr Theobald Müller wird Herr Dr. Georg Issels, wohnhaft in Köln, von Beruf Kaufmann, für die verbleibende restliche Amtszeit von Herrn Theobald Müller zum Aufsichtsratsmitglied gewählt.“
c)

„Für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied Herr Wilfried Neuß wird Herr Hans Peter Neuroth, wohnhaft in Köln, von Beruf Kaufmann, für die verbleibende restliche Amtszeit von Herrn Wilfried Neuß zum Aufsichtsratsmitglied gewählt.“
d)

„Für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied Frau Susanne Müller wird Herr Rolf Birkert, wohnhaft in Frankfurt am Main, Kaufmann, für die verbleibende restliche Amtszeit von Frau Susanne Müller zum Aufsichtsratsmitglied gewählt.“
Begründung

Die amtierenden Aufsichtsratsmitglieder tolerieren die Vernichtung von Vermögenswerten und die ideenlose, teilweise zinslose Ausleihung von Geldern innerhalb der Theo Müller-Gruppe. Besorgniserregend ist die tatsächliche Untätigkeit und Folgsamkeit der Aufsichtsratsmitglieder zu Herrn Theobald Müller. Es wird dringend Zeit, den Aufsichtsrat auch mit Vertretern von anderen Aktionären zu besetzen. Die Sachsenmilch AG gehört noch nicht vollständig Herrn Müller. Infolgedessen sind auch Vertreter von anderen Aktionären im Aufsichtsrat zu repräsentieren. Die Vertretung alleine von Herrn Müller ausgewählten und ihm treuen Personen ermöglicht keine unabhängige und eigenverantwortliche Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats. Eine solche ist aber angezeigt.

Der Bericht des Aufsichtsrats besteht aus gerade einmal zweieinhalb Seiten und besteht aus bloßen Allgemeinplätzen sowie Floskeln. Der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2017 ist derselbe wie der für das Geschäftsjahr 2016. Es wurden lediglich die Jahreszahlen ausgetauscht. Der Bericht des Aufsichtsrats ist deshalb praktisch wertlos, weil er die an ihn gestellten Anforderungen nicht erfüllt. Aus dem Bericht ist nicht ersichtlich, wann und wie oft der Aufsichtsrat getagt hat, welches Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren und womit sich der Aufsichtsrat überhaupt konkret beschäftigt hat. Es ist überhaupt nicht ersichtlich, inwiefern die Aufsichtsratsmitglieder den Vorstand beraten haben wollen, wie es der Bericht des Aufsichtsrats suggeriert. Bei der bloßen Ausleihung von Geldern über Jahre hinaus besteht kaum Beratungsbedarf und wenn ein solcher Rat gegeben wurde, fragt man sich unwillkürlich, wie der wirtschaftliche Sachverstand bei den amtierenden Aufsichtsratsmitgliedern zum Ausdruck kam. Die Berichte des Aufsichtsrats erwecken zudem den Anschein, dass es den Aufsichtsratsmitgliedern völlig gleichgültig ist, ihren pflichtgemäßen Tätigkeiten nachzugehen und darüber der Hauptversammlung zu berichten. Die Arroganz des Aufsichtsrats und die gezielte Desinformation der Aktionäre außerhalb von Herrn Müller ist treu- und gesellschaftsrechtswidrig. [Anmerkung: Ein vollständiger Bericht des Aufsichtsrats kann die Anfechtung des Entlastungsbeschlusses der Aufsichtsratsmitglieder rechtfertigen, vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 15. März 2006 - 20 U 25/05, NZG 2006, 472.]

Bei den nun vorgeschlagenen Aufsichtsratsmitgliedern verfügt jeder Kandidat über langjährige Erfahrung bei der Anlage von Vermögenswerten, auch in dem für die Gesellschaft erforderlichen Ausmaß und Umfang in Bezug auf viele Millionen Euro. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach ihrer eigenen Aussage um eine reine Vermögensverwaltungsgesellschaft, allerdings nicht um eine reine Verwaltung von Vermögen für Herrn Theobald Müller. Die Gesellschaft ist bis Ende 2016 sogar börsennotiert gewesen. Gegenwärtig sind noch andere Aktionäre an der Gesellschaft beteiligt. Deshalb handelt es sich um eine Vermögensverwaltung für eine unbestimmte Anzahl an Kapitalanlegern.

Sämtliche von uns vorgeschlagenen Kandidaten haben sich darüber hinaus schon seit geraumer Zeit mit der Gesellschaft beschäftigt und können ihr deshalb mit Rat und Tat gut zur Verfügung stehen.
9.

Beschlussfassung über eine Sonderprüfung

Die Aktionäre Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Scherzer & Co. AG, RM Rheiner Management AG und Albrecht von Witzleben schlagen vor, folgende Beschlüsse zu fassen:
a)

„Es wird ein Sonderprüfer bestellt zur Untersuchung der Vorgänge bei der Vermögensverwaltung durch den Vorstand, insbesondere die Ausreichungen von Darlehen an verbundene Unternehmen und deren Konditionen.

Der Sonderprüfer soll insbesondere folgende Vorgänge untersuchen:
1)

Welche Alternativen wurden im Hinblick auf die Vermögensverwaltung und -anlagen im Jahr 2017 geprüft?
2)

Welche Alternativanlagen wurden im Aufsichtsrat besprochen?
3)

Warum wurden Anlagenalternativen vom Aufsichtsrat abgelehnt?
4)

Wie wurde die Bonität der Darlehnsschuldner im Jahr 2017 geprüft?
5)

Welche Einschätzungen hinsichtlich der Bonität der Darlehensschuldner wurden im Jahr 2017 getroffen?
6)

In welchen Sitzungen hat der Aufsichtsrat 2017 Anlagenoptionen vorgeschlagen bzw. wann wurde eine Änderung der Anlagenpolitik besprochen?
7)

Inwieweit wurde durch Vorstand und Aufsichtsrat bei der Darlehensausreichung bzw. fortlaufend geprüft, inwieweit die Darlehensausreichung an die „Müller-Gruppe“ existenzbedrohend und im Rahmen des Risikomanagements der Gesellschaft überhaupt vertretbar ist?
8)

Welche Sicherheiten wurden durch die Müller-Gruppe gestellt? Wie erfolgen die Prüfung der laufenden Kreditwürdigkeit und die Werthaltigkeit der Sicherheiten?
9)

Zu welchem Reporting ist die Müller-Gruppe verpflichtet? Wer prüft dies? Welche Maßnahmen werden ergriffen bzw. in welchen Gremien werden Sicherheiten und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Müller-Gruppe diskutiert? Wie und wie oft erfolgt die Dokumentation?
10)

Inwieweit hat der Aufsichtsrat in 2017 das Risikomanagement geprüft und wurde vom Vorstand entsprechend auf das Klumpenrisiko hingewiesen, dass beispielweise ein Umweltskandal im Milchgeschäft auf einen erheblichen Vermögensnachteil für die Gesellschaft bedeutet?
11)

Auf welchen tatsächlichen Grundlagen und Bewertungen beruhen die Bedingungen und Kondition der gegenwärtig bestehenden Darlehensvergaben?“
b)

„Zum Sonderprüfer wird Herr Rechtsanwalt Tino Sekera-Terplan, geschäftsansässig Barer Straße 48, 80799 München, bestellt. Der Sonderprüfer darf sich ihm geeignet erscheinender Hilfspersonen, insbesondere solcher, die zur beruflichen Verschwiegenheit verpflichtet sind, bedienen und sich insbesondere in rechtlicher und technischer Hinsicht beraten und unterstützen lassen.“
Begründung

Die Gesellschaft vergibt zehnjährige Darlehen in Millionenhöhe an verbundene Unternehmen, teilweise sogar zinslos. An die Sachsenmilch Leppersdorf GmbH beispielweise wurden Darlehen in Höhe von insgesamt 41 Millionen Euro zinslos vergeben. Bei dermaßen nutzlosen Geschäften kann nicht mehr von einer pflichtgemäßen Vermögensverwaltung ausgegangen werden. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sicher Vermögen zu investieren und dabei noch eine Rendite zu erwirtschaften, auch in Niedrigzinszeiten wie sie seit einigen Jahren bestehen. Eine Niedrigzinszeit rechtfertigt allerdings noch nicht, erhebliche Vermögensmassen zinslos zu verleihen.

Der Vorstand schrieb selbst im Lagebericht 2015, dass die Ertragsoptimierung eine Kernaufgabe der Vermögensverwaltung sei (Lagebericht 2015, Seite 2). Diese Zielsetzung hat der Vorstand allerdings eindeutig verfehlt. Die teilweise zinslose Ausleihung von Geld ist sicher keine optimierte ertragreiche Anlage. Der Vorstand hat aber im Rahmen seiner kaufmännischen Sorgfaltspflichten mit dem ihm von den Aktionären anvertrauten Vermögen in unternehmerisch vertretbarer Weise umzugehen. Dazu gehört auch, das Vermögen ertragreich anzulegen. In den letzten Jahren ist das Vermögen unter Berücksichtigung der Inflation allerdings wertverschlechternd angelegt worden. Eine Rendite von 0,8 % liegt unter der gegenwärtigen Inflation. Die für das Geschäftsjahr 2015 von der Gesellschaft selbst berichtete erzielte Rendite von 0,8 % lag darüber hinaus sogar nur an einer Sonderverzinsung! Ohne diese hätte das Vermögen noch geringere Erträge erwirtschaftet. Die verharmlosende Umschreibung des Vorstands, diese Geschäftsentwicklung sei „insgesamt eher ungünstig“ (siehe Lagebericht 2015, Seite 3), klingt wie eine Verhöhnung. Unter dem Aufsichtsratsvorsitzenden Theo Müller dient das Vermögen der Gesellschaft ausschließlich zur unschlagbar günstigen Finanzierung von anderen Gesellschaften der Müller-Gruppe. Dies entspricht aber nicht dem Unternehmensgegenstand und außerdem verstößt der Zweck, die Finanzierung anderer Müller-Gesellschaften günstig zu ermöglichen, gegen die Pflichten des Vorstands. Dieser hat in eigener Unabhängigkeit zu entscheiden, wie er das Vermögen der Gesellschaft ertragreich vermehren kann, in Abwägung von Chancen und Risiken. Es ist aber keine pflichtgemäße Geschäftsführung, alternativlos langfristig ohne risikoangemessene Verzinsung anderen Gesellschaften der Müller-Gruppe zig Millionen Euro auszuleihen. Diese Vermögensanlage ist deshalb von einem Sonderprüfer zu untersuchen.
- Ende der ergänzten Tagesordnung -



- Der Vorstand -
........die nächsten 10 Jahre?
keine Ahnung,wie es hier noch weitergeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.134.481 von Aktionaerxyz am 08.11.17 18:11:32... oder hier einen Käufer suchen.

Grundsätzlich habe ich Interesse an einem Kauf - ist halt alles eine Frage des Preises.
Ich habe Ihnen hierzu eine Boardmail geschrieben
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.949.897 von nemus am 13.10.17 19:15:54Hallo zusammen,

Frage, habe noch ein paar von den Sachsenmilch Aktien.
Wie ist denn das jetzt prinzipiell, kriege ich die noch verkauft und wenn ja, wie?

Vielen Dank
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.946.519 von Ahnung? am 13.10.17 13:13:59wirklich nur aus dem Grund?
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Ist doch eigentlich nicht schlecht, wie billig er mit unserem Geld arbeiten kann.
Ist zwar nicht viel Geld von uns,das Meiste gehört ihm ja eh.
Ich habe so das dumme Gefühl,dass er mit der paar übrig gebliebenen Aktionären gut leben kann und er keinen Grund hat,hier etwas zu ändern --- oder was könnte ihn zum Umdenken bringen?
Die nächsten 30 Jahre mit 11 Cent Dividende wäre schon übel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.946.471 von nemus am 13.10.17 13:05:47... um die Streubesitzaktionäre zu ärgern :confused:

Aus diesem Grund zahlt er auch die 11 Cent an Dividende jedes Jahr!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.946.432 von Ahnung? am 13.10.17 13:01:54.....Zeit worauf oder wofür?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.944.851 von nemus am 13.10.17 10:14:18Wir warten ja schon alle lange, dass sich mal was tut :cry:

Aber der Herr Müller hat anscheinend viel Zeit ..........
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.315.873 von Ahnung? am 13.07.17 09:48:39Grüss Gott,
hoffnungsvolle Stille?
Sicher scheint hier nur die Unsicherheit ,wie es weitergeht.
Grüsse.
Geschäftsbericht für 2016 ist auf der Homepage abrufbar:

http://www.sachsenmilchag.de/fileadmin/sachsenmilchag.de/documents/2017/Gesch%C3%A4ftsbericht_f%C3%BCr_das_Gesch%C3%A4ftsjahr_2016.pdf

Es gibt die üblichen 0,11 € Dividende je Aktie. Ansontsen alles wie gehabt.
Damit sollten die Verlustvorträge der Sachsenmilch AG wieder nutzbar sein. Dies ist bei der Bewertung der Sachsenmilch AG entsprechend zu berücksichtigen:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/099/1809986.pdf

Der Bundestag hat am 01. Dezember 2016 ein neues Gesetz zur steuerlichen Behandlung von Verlustvorträgen verabschiedet. Bisher ist bekanntermaßen die steuerliche Verlustverrechnung bei Körperschaften durch die Regelungen in § 8c KStG eingeschränkt. Vereinfacht dargestellt besagt dieser, dass bei Übertragung von mehr als 25 % der Anteile, ein bestehener Verlustvortrag quotal untergeht. Werden mehr als 50 % der Anteile übertragen, kommt es zu einem vollständigen Untergang eines noch nicht verrechneten Verlustes.

Trotz bestehender Ausnahmeregelungen (Konzern- und sog. Stille-Reserven-Klausel) führt der Einstieg eines neuen bzw. zusätzlichen Gesellschafters zu einem für das Unternehmen unvorteilhaften Wegfall der Verlustverrechnungsmöglichkeiten. Ausgehend von Forderungen aus dem Bereich der VC-Finanzierung hat der Gesetzgeber nunmehr die Regelungen und Möglichkeiten überarbeitet und im Ergebnis die Nutzbarkeit von Verlustvorträgen verbessert.

Kernbestandteil der neuen Regelung ist ein sog. "fortführungsgebundener Verlustvortrag (§8d KStG)". So bleiben bestehende und bislang noch nicht genutzt Verlustvorträge erhalten, sofern derselbe Geschäftsbetrieb nach dem Anteilseignerwechsel fortgeführt wird. Die Beurteilung der Frage, ob eine "unveränderte Fortführung" vorliegt soll dabei nach verschiedenen qualitativen Merkmalen beurteilt werden.

Entscheidend ist dabei, dass ein seit Gründung des Unternehmens oder seit mindestens 3 Jahren bestehender Geschäftsbetrieb bestehen bleibt. Dieser darf nicht "ruhend gestellt" werden, keiner andersartigen Zweckbestimmung zugeführt werden und es darf auch kein zusätzlicher Geschäftsbetrieb aufgenommen werden. Zudem wird darauf abgestellt, dass eine Nutzbarkeit im Rahmen der neuen Regelungen nur möglich bleibt und vereinfacht wird, wenn sich das Unternehmen nicht an einer Mitunternehmerschaft beteiligt, kein Organträger wird und auch keine Wirtschaftsgüter unterhalb des "gemeinen Wertes" eingebracht werden.

Durch eine Anpassung der Regelungen in § 10a Satz 10 GewStG soll die vorteilhafte Neufassung auch für gewerbesteuerliche Verlustvorträge gelten.

Auf Anregung der Bundesländer werden jedoch Verluste aus der Zeit vor einer Einstellung oder Ruhendstellung des Geschäftsbetriebs, oder bei besteheneder Organträgerschaft und/oder Beteiligung an einer Mitunternehmerschaft von der Regelung ausgenommen. Damit wollen die Länderfinanzminister verhindern, das Alt-Verluste aus inaktiven Verlustmänteln reaktiviert werden können.

Die genauen Formulierungen und die Überlegungen zum Gesetzgebungsverfahren können der entsprechenden Bundestagsdrucksache (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/099/1809986.pdf) entnommen werden. Die Neuregelung soll rückwirkend ab 01. Januar 2016 gelten, die genauen Ausführungsbestimmungen liegen derzeit noch nicht öffentlich vor.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.078.932 von nemus am 13.01.17 16:33:07
Zitat von nemus: Davon abgesehen,dass ev.Scherzer jetzt noch als Käufer infrage kommt-- um an der Spanne zum 2S.O.-Preis von
ca.6900Euro zu verdienen, ist mir weiterhin nicht klar,wo nun die "klasse Invest Chancen sein sollen,gut,ev.nimmt Scherzer zu besseren Kursen als M.
Die beste Investchance ist dennoch klar der S.O.Kurs.
Fact ist,wir müssen warten,bis M. ein attraktives Angebot macht.
Alles steht und fäll mit der Spekulation,dass M. den S.O. will.

Auf ein faires 6000ner Angebot wird ein gewisser %-Antein von Anlegern eingehen.
Das kann sich möglicherweise angebotserhöhend wiederholen,solange,bis er die nötige Aktien Mehrheit von 95% hat und M. sich ein paar Euro zum S.O.- Kurs gespart hat.
Hat er seine 95%, dann werden die verbliebenen Kleinaktionäre zum S.O.Preis gegangen.
Das kann dauern,ich glaube aber eher nicht,warum auch.
Grüsse
P.S. Versprochen,auf der klasse - Investchance reite ich nicht weiter.


ich habe nicht geschrieben, dass Sachsenmilch eine klasse Investmentchance ist. Das bezog sich auf Delistingfälle im allgemeinen. Ob Sachsenmilch Stand heute eine klasse Investment wird, hängt vom SO-Zeitpunkt ab. Ich bin selber im Moment nicht inSachsenmilch investiert. Da bietet zum Beispiel BDI aus meiner Sicht gerade viel mehr Möglichkeiten im Fall einer SO-Ankündigung. Diese Absicht wurde ja zumindest dort bei BDI in den Angebotsunterlgen zum ÜA schon bekundet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.077.378 von straßenköter am 13.01.17 13:44:42Davon abgesehen,dass ev.Scherzer jetzt noch als Käufer infrage kommt-- um an der Spanne zum 2S.O.-Preis von
ca.6900Euro zu verdienen, ist mir weiterhin nicht klar,wo nun die "klasse Invest Chancen sein sollen,gut,ev.nimmt Scherzer zu besseren Kursen als M.
Die beste Investchance ist dennoch klar der S.O.Kurs.
Fact ist,wir müssen warten,bis M. ein attraktives Angebot macht.
Alles steht und fäll mit der Spekulation,dass M. den S.O. will.

Auf ein faires 6000ner Angebot wird ein gewisser %-Antein von Anlegern eingehen.
Das kann sich möglicherweise angebotserhöhend wiederholen,solange,bis er die nötige Aktien Mehrheit von 95% hat und M. sich ein paar Euro zum S.O.- Kurs gespart hat.
Hat er seine 95%, dann werden die verbliebenen Kleinaktionäre zum S.O.Preis gegangen.
Das kann dauern,ich glaube aber eher nicht,warum auch.
Grüsse
P.S. Versprochen,auf der klasse - Investchance reite ich nicht weiter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.077.231 von nemus am 13.01.17 13:30:38
Zitat von nemus: Danke für die Antwort,
worin aber nun die klasse Investmöglichkeiten bez. die besonderen Perspektiven ,insbesondere für den aktiven Kleinaktionär liegen sollen, ist mir immer noch nicht klarer geworden .
Oder meinst Du damit, jetzt plötzlich billigst an Aktien verängstigter Aktionäre kommen zu können?
Hoffentlich ist dies nicht zu indiskret.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann habe ich in meinem Post vom 23.11.16 das Szenario doch eigentlich. ganz realistisch beschrieben,oder?
Grüsse.


Erst einmal stellt Sachsenmilch in Bezug auf das Delisting und einem möglichen Squeeze Out eine Besonderheit dar, da man genau weiß, was die Squeeze Out-Abfindung wäre. Das gibt es ansonsten bei keiner anderen Aktie. Für den Aktionär bestimmt sich die Rendite mit Stand heute im Fall eines Squeeze Outs nur über den Zeitfaktor. Je schneller der SO, um so höher die Rendite.

Dein Gesagtes ist grundsätzlich richtig. Eine Sache kam neu hinzu und das ist der kleinteilige Einstieg in die Aktie durch Scherzer. Es gibt also eine Adresse, die höchst wahrscheinlich zu höheren Kursen als bei Valora kaufen würde.

Man weiß halt nicht, wie viel Spielchen Müller noch betreiben möchte. Ich bin mir sicher, dass hier viele andienungsbreit wären, wenn die nächsten zwei Jahre nichts passiert und Müller dann 6.000€ bieten würde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.074.798 von straßenköter am 13.01.17 09:21:51Danke für die Antwort,
worin aber nun die klasse Investmöglichkeiten bez. die besonderen Perspektiven ,insbesondere für den aktiven Kleinaktionär liegen sollen, ist mir immer noch nicht klarer geworden .
Oder meinst Du damit, jetzt plötzlich billigst an Aktien verängstigter Aktionäre kommen zu können?
Hoffentlich ist dies nicht zu indiskret.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann habe ich in meinem Post vom 23.11.16 das Szenario doch eigentlich. ganz realistisch beschrieben,oder?
Grüsse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.074.522 von nemus am 13.01.17 08:54:17
Zitat von nemus: Tut mir leid,
ich habe es leider nicht verstanden.
Grüsse.


Ok. Dann versuche ich es nochmals.

Die Großaktionäre sind oftmals gierig bis dumm, weil sie denken, dass sie nach einer Delisting-Ankündigung "automatisch" auf das erste Schweineangebot genügend Aktien für einen Squeeze Out erhalten. Sie bieten dann wie im Fall Sachsenmilch zu wenig und bekommen dann keine oder kaum Stücke. Das weitere Einsammeln ist dann unglaublich zäh. Ganz groß waren damals noch die Delistingfälle ohne Übernahmeangebot. Hätte z.B. Primion vor zwei Jahren ein Übernahmeangebot für 5,50 - 6€ nachgeschoben, hätten die vermutlich 98% gehabt und auf billigen Niveau einen Squeeze Out durchgeführt. Durch das Warten sind sie jetzt gerade einmal schleppend auf 95% gekommen und bezahlen beim Squeeze Out über 11€. Diese Liste kann man beliebig erweitern. Gerade bei Aktien, die höheres Wachstum aufweisen, entstehen am Ende für den Großaktionär nur Mehrkosten, weil mit den guten Ergebnissen, die Bewertung im Fall eines Squeeze Outs wächst. Hier ist z.B Pironet auch so ein Beispiel.

Kleinaktionären werden oftmals von der Angst getrieben und bekommen schon Pickel am Hintern, wenn sie nur das Wort Delisting hören. Einige schmeißen dann unlimitiert ihre Aktien auf den Markt und lassen den Kurs einbrechen. Paradebeispiele waren Marseille Kliniken und Magix, aber auch Matica und Deufol. Nur weil eine Aktie nicht mehr zu handeln ist, ist sie doch nicht wertlos. Das ganze wird auch noch teilweise von den Banken genährt, die z.B. wie im meinem Fall Delisting-Aktien mit 100% Verlust ausweisen.


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