ABO - Wind AG -- vor dem Börsengang ?
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Ist jemand von Euch bei der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung dabei und kann nachher berichten?
Die Nachrang Anleihe wird wenn als erstes geopfert.
Aktie wird dem tatsächlichen inneren Werten entsprechend gegen NULL laufen.....Fremdkapital wird in Eigenkapital gehen......brutale Verwässerung heutiger Aktionäre.....
Naja für die Aktie könnt es z.B, heißen, dass die bisherigen im Verhältnis 1:10 zusammengelegt werden und die Gläubiger eine Kapitalerhöhung machen mit einem Bezugskurs von 1 Euro je Aktie, dann sind die bisherigen Aktien nicht mehr 5,x € rechnerisch wert, sondern eher 0,5x Euro. Ist ja recht einfach zu rechnen.
Zitat von Thorsten73: Was bedeutet dies alles für die 29er-Anleihe?
Sanierungsfähig ist alles, wenn die Konditionen stimmen.
Ich gehe mal davon aus, dass es einen moderaten Haircut geben wird oder eine Verlängerung der Laufzeit.
Bei einer Insolvenz wäre zu schauen, was an Masse da ist, um ggfs die Anleihe noch (teilweise) zu bedienen, aber daran kann niemand ein Interesse haben.
Meine Einschätzung für die nächsten Monate:
Die Aktionäre werden in meinen Augen bluten, der Kurs wird abschmieren, da das EK schmilzt.
Die Anleihe wird bei 25 bleiben, bis klar ist, wie es weitergeht.Also Anleihe hold, Aktie sell
Muss so etwas eigentlich unbedingt als Präsenz-Veranstaltung abgehalten werden?
Die a.o. HV ist jetzt auf den 9. Juli terminiert.
Wir werden die Unterschiede nicht nur im Unternehmen, sondern auch in der aktuellen Situation zwischen PNE und Abo kennen. Dennoch ist es bemerkenswert, dass man hier für denselben Zinssatz noch einen Vierer-Hebel erwerben kann...
Weniger Windparks im Eigenbetrieb geplant
Ein bedeutender Teil der Geschäftstätigkeit der PNE-Gruppe ist laut Prospekt der langfristige ebenso wie der temporäre Eigenbetrieb von Windparks. Diese Parks im Eigenbetrieb befinden sich überwiegend in Deutschland sowie außerdem in Frankreich. Sie haben eine Kapazität von insgesamt 497 Megawatt (MW, Stand: 31. Dezember 2025). Rund 40 Prozent des Stroms, den die PNE-Gruppe mit von ihr im Eigenbetrieb gehaltenen Windparks erzeugt, hat sie laut Prospekt zuletzt auf der Grundlage von Stromlieferverträgen unmittelbar an Kunden verkauft und somit nicht auf Basis der jeweiligen gesetzlichen Einspeisevergütung. PNE beabsichtigt laut Prospekt, „in der näheren bis mittleren Zukunft den Umfang von Windparks im Eigenbetrieb durch entsprechende Veräußerungen vorübergehend zu reduzieren“.
Eigenkapitalquote verringert
Grund für das neue Anleiheangebot ist laut Prospekt die Beschaffung von Fremdkapital für die Emittentin PNE AG. Die tatsächliche Höhe des Nettoemissionserlöses hängt maßgeblich von der Annahmequote des Umtauschangebots an die Inhaber der Schuldverschreibungen 2022/2027 einerseits und der Ausübung der Mehrerwerbsoption sowie der Platzierungsquoten im Rahmen des öffentlichen Angebots und der Privatplatzierung ab.
Gemäß der Finanzkennzahlenübersicht auf der PNE-Internetseite hat sich die Eigenkapitalquote des Konzerns der PNE AG in den letzten Jahren verringert: von 25,2 Prozent (2022) über 18,9 Prozent (2023) und 15,4 Prozent (2024) auf 13,0 Prozent zum 31. Dezember 2025.
Am 19. Mai meldete PNE, dass bei der diesjährigen Hauptversammlung die nötige 75 Prozent-Mehrheit für den Vorschlag zur Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals nicht erreicht wurde. Am 20. Mai meldete das Unternehmen, dass eine Anleiheemission beschlossen wurde. Die Zeichnungsfrist der Anleihe startete am 22. Mai. Es ist möglich, dass sich mit der Platzierung der Anleihe die Eigenkapitalquote weiter verringert.
Risiken
Die Emittentin PNE AG entwickelt und errichtet Erneuerbare-Energien-Anlagen. Insbesondere in frühen Projektentwicklungsphasen kann ein hohes Risiko bestehen, dass Projekte sich deutlich verzögern oder scheitern. Aber auch in späteren Entwicklungs- und in Bauphasen, in denen in der Regel bereits hohe Kosten angefallen sind, können Projekte noch scheitern. Es ist auch möglich, dass bereits entwickelte Projekte nicht mehr wirtschaftlich realisiert werden können, weil zwischenzeitlich die Anlagen-, Bau- und Finanzierungskosten gestiegen sind und/oder der Strommarktpreis gesunken ist.
In Deutschland, dem wichtigsten Kernmarkt der Emittentin, gab es in den letzten zwei Jahren viele neue Baugenehmigungen für Windenergieanlagen. Dadurch erhöht sich der Wettbewerb bei den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur. Zudem kann es hinsichtlich der Verfügbarkeiten von Komponenten zu Engpässen kommen, die den Bau von Windenergieanlagen verzögern können.
Das Bundeswirtschaftsministerium plant Veränderungen der Rahmenbedingungen für neue Wind- und Solarprojekte, wodurch sich deren Wirtschaftlichkeit verschlechtern könnte. Solange die Pläne noch nicht gesetzgeberisch umgesetzt worden sind, besteht eine Unsicherheit über die künftigen Rahmenbedingungen, welche die Entwicklung und Umsetzung von neuen Projekten erschweren und verzögern kann.
Auch in weiteren regionalen Märkten könnten sich die Rahmenbedingungen für neue Projekte verschlechtern. Beispielsweise besteht in Frankreich, Polen und auch auf EU-Ebene das Risiko, dass rechtspopulistische Parteien und Politiker an Einfluss gewinnen, die oftmals insbesondere Windenergieanlagen ablehnend gegenüberstehen. In Südafrika gibt es teilweise erhebliche politische Risiken. Ein zentrales Problem, das mehrere Märkte betrifft, ist der zu langsame Netzausbau.
Die Emittentin ist mittelbar an Windparks beteiligt, bei denen beispielsweise in windschwachen Jahren das Risiko besteht, dass Stromerlöse unter der Prognose bleiben.
Es ist möglich, dass sich während der Laufzeit der Anleihe die Rahmenbedingungen in mehreren Märkten der Emittentin verschlechtern und das Unternehmen in der Folge seine Verbindlichkeiten nicht vollständig bedienen kann. Für Anlegerinnen und Anleger besteht das Risiko, dass die Rückzahlung und die Zinszahlungen der Anleihe verzögert, nur teilweise oder gar nicht erfolgen.
ECOreporter-Fazit
Es ist möglich, dass sich durch die Verringerung der Eigenkapitalquote und infolge der geplanten Reduzierung des Windpark-Eigenbestandes die Risiken für Anleihegläubigerinnen und Anleihegläubiger der PNE AG erhöhen.
paywall ... falls jmd den kompletten artikel posten kann ... pne anders aufgestellt. eigenportfolio ziemlich gross und mit dem 50% morgan stanley als eigentümer gut aufgestellt. wobei pne für morgan stanley peanuts ist.
M.E. sind damit hohe Zahlungen für den Personalabbau gemeint. Das kann man auch als Investition in die Transformation zu einem erheblich geringer mit Personalkosten versehenen Unternehmen verstehen.
Ganz interessant, was ABO dazu in LinkedIn geschrieben hat: da soll auch ein 6,6 MW-Batteriespeicher dazu gebaut werden.
Frage zu der adHoc vom 12.05. und der Wortwahl darin:
Hat jemand außer mir vielleicht auch die Zinsen noch nicht erhalten (Depot bei der Deutschen Bank)?!?
Die Aktionäre haben erstmal gar nichts zu sagen, da es eine KGaA ist.
Den Gedanken kann ich nachvollziehen.
Was bedeutet dies alles für die 29er-Anleihe?
Wo der Zuschlag lag weiß nur Abo..irgendwo zwischen 4-5 Cent
Sehr ich das richtig, dass der Zuschlag einen Satz von 4,94 Cents pro kWh bedeutet - und in Zeiten mit Negativpreisen Null? kann man auf diese Weise Geld verdienen?
04.06.26 · wO Newsflash · ABO Energy |
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