ABO - Wind AG -- vor dem Börsengang ? (Seite 86)

eröffnet am 06.04.06 14:07:27 von
neuester Beitrag 24.02.21 13:14:27 von


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19.01.21 06:30:29
Beitrag Nr. 851 ()
Abo Wind kommt mit einem 500 MW Windpark in Kanada auf die Zielgerade. Das ist der bislang größte Windpark, den Abo Wind geplnt und errichtet hat. Mit dem Regierungswechsel in den USA wird der Ausbau der Erneuerbaren in Nordamerika weiterer Dynamik bekommen.

https://www.abo-wind.com/en/the-company/international/canada…
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19.01.21 18:43:45
Beitrag Nr. 852 ()
1,17 Mio. Euro je MW. Bisher lag die Faustformel 1 Mio. Euro je MW:

19.01.2021 RWE veräußert 24%-Beteiligung an vier Onshore-Windparks in Texas an Greencoat Verkauf einer Beteiligung an vier RWE-Onshore-Windparks mit einer anteiligen installierten Kapazität von 207 Megawatt / Vereinbarter Kaufpreis von rund 160 Millionen US-Dollar entspricht einem Unternehmenswert für die Beteiligung von rund 300 Millionen US-Dollar / RWE bleibt Betreiberin aller vier Windparks. RWE, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Erneuerbarer Energien, hat mit Greencoat eine Vereinbarung über den Verkauf einer Beteiligung von 24 % an vier RWE-Onshore-Windparks in Texas unterzeichnet. Die installierte Kapazität der Beteiligung beträgt 207 Megawatt (MW). Der vereinbarte Kaufpreis in Höhe von rund 160 Millionen US-Dollar entspricht einem Unternehmenswert von rund 300 Millionen US-Dollar (für die 24%-Beteiligung) und einem impliziten Unternehmenswert-Multiplikator von 1,4 Millionen US-Dollar/MW. Drei Projekte sind in Betrieb und eines im Bau. Nach dem Abschluss der Transaktion bleibt RWE Betreiberin aller vier Windparks. Die Vereinbarung mit Greencoat folgt der Ankündigung von RWE vom 14. Dezember 2020, ihren 100%-Anteil an den vier Onshore-Windparks zu reduzieren und einen Anteil von 51 % an eine Tochtergesellschaft von Algonquin Power & Utilities Corp. Zu verkaufen. Die Anlagen werden somit zu 51 % Algonquin, zu 25 % RWE und zu 24 % Greencoat gehören. Der Verkauf ist Teil des Kapitalrotationsprogramms von RWE. Der Erlös wird zur Finanzierung des weiteren Wachstums im Bereich Erneuerbare Energien verwendet. Greencoat ist ein in Großbritannien ansässiger, global operierender Investmentmanager im Bereich Erneuerbare Energien, der ein Vermögen von über 8 Milliarden US-Dollar verwaltet. Die Transaktion setzt die langjährige und gute Geschäftsbeziehung zwischen RWE und Greencoat fort: Das Unternehmen ist bereits an anderen britischen Anlagen von RWE beteiligt. Dabei handelt es sich um die Offshore-Windparks Humber Gateway und Rhyl Flats sowie um die Onshore-Windparks Little Cheyne Court, Lindhurst und Middlemoor. Die USA spielen eine Schlüsselrolle in der Strategie von RWE, das Geschäft mit Erneuerbaren Energien auszubauen. Dort baut, besitzt und betreibt RWE einige der leistungsstärksten Wind- und Solaranlagen sowie Energiespeicherprojekte. Das Unternehmen verfügt in den USA über eine langjährige Erfahrung mit 27 Onshore-Windparks in Betrieb und weiteren Projekten im Bau. Zudem errichtet RWE das kombinierte Solar-Speicherprojekt Hickory Park. Die vier Windparks, für die beide Unternehmen eine Partnerschaft vereinbart haben, sind Stella, Cranell sowie East und West Raymond. Sie befinden sich in der Küstenregion von Südtexas und verfügen über eine installierte Gesamtleistung von 861 MW. Der Windpark Stella (201 MW) wurde im Dezember 2018 in Betrieb genommen, der Windpark Cranell (220 MW) im September 2020. Im Dezember folgte East Raymond (200 MW). Der Windpark West Raymond (240 MW) wird derzeit errichtet und soll im ersten Quartal 2021 in Betrieb genommen werden. Die Ankündigung der Transaktion mit Greencoat ändert nichts an der Finanzprognose von RWE oder an ihren Investitions- und Wachstumszielen im Bereich Erneuerbare Energien: Bis Ende 2022 will RWE ihr Erneuerbaren-Energien-Portfolio auf mehr als 13 GW Nettokapazität ausbauen und dafür 5 Milliarden Euro netto investieren. Zusammen mit Partnern kann das Brutto-Investitionsvolumen bis zu 9 Milliarden Euro betragen. Um ihre Wachstumsziele zu erreichen, verfügt RWE über eine attraktive Projektentwicklungspipeline von mehr als 22 GW. Diese umfasst alle strategischen Kernregionen des Unternehmens. Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Quartal 2021 erwartet. Quelle: RWE Autor: Pressestelle
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20.01.21 22:16:36
Beitrag Nr. 853 ()
Seite lädt langsam. Musste immer aufs touchpad drücken beim lesen🤷‍♂️oder mein inet hängt.

https://www.energate-messenger.de/news/208998
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21.01.21 08:05:57
Beitrag Nr. 854 ()
Die Perspektiven für AboWind haben sich nochmals signifikant gesteigert. Erfreulich ist die zunehmende Projekttiefe. Auch Projekte mit einem "vielfachen von 50 MW" sollen künftig nicht nur entwickelt und verkauft werden, sondern bis zur abschließenden Umsetzung in eigener Hand bleiben. Die Internationalisierung sichert das Wachstum beim weltweiten Ausbau der Erneuerbaren. Die Aussichten sind sehr erfreulich.
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24.01.21 02:27:08
Beitrag Nr. 855 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.534.797 von wind. am 21.01.21 08:05:57
Zitat von wind.: Die Perspektiven für AboWind haben sich nochmals signifikant gesteigert. Erfreulich ist die zunehmende Projekttiefe. Auch Projekte mit einem "vielfachen von 50 MW" sollen künftig nicht nur entwickelt und verkauft werden, sondern bis zur abschließenden Umsetzung in eigener Hand bleiben.


Ein Projektierer lebt id.R. vom frühen Verkauf, weil in dieser Phase die Projektrendite am höchsten ist. Das freiwerdende Kapital investiert er idealerweise direkt in das nächste Projekt. Wenn Projekte nun länger gehalten werden, bedeutet das zwar eine höhere Rendite im einzelnen Projekt, aber dennoch eine geringere Gesamtrendite, weil das Kapital eben nicht nur auf Projekten in hohen Renditephasen liegt. Man kann jeden Euro nur einmal (gleichzeitig) investieren.
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24.01.21 06:28:37
Beitrag Nr. 856 ()
Diese Aussage ist so allgemein nicht ganz zutreffend. Eine differenzierte Bertachtungsweise ist hier nötig. In Ländern mit sehr hoher Planungssicherheit ist bereits in einem früheren Stadium eine gute Rendite zu erzielen. Hier hat alleine die Sicherung von geeigneten Flachen bereits einen recht ordentlichen Wert. Anders in Ländern mit weniger Sicherheit in der Planungsphase. Hier sind die Standortrechte meist sehr gering zu bewerten, ein baureifes oder bereits errichtetes Projekt ist hingegen sehr viel werthaltiger. Eine PV Freiflächenanlage von 750 kWp in D ist bereits vor "Modulmontage" zu einem sehr guten Preis zu verkaufen. Ein 50 MW Solarpark in Griechenland sicher nicht. In Südamerika scheint ein Verkauf vor Errichtung am sinnvollsten um die "sonstigen" Risiken des Landes deutlich zu reduzieren. Bei einem 500 MW Windpark in Kanada könnte durchaus die Eigenerrichtung sehr werthaltig sein. Letzterer soll bei gegebener Genehmigung Beritts 2022 in die Errichtungsphase gehen. Das Ziel von Abo Wind, die Wertschöpfungstiefe stärker auszubauen, ist aus meiner Sicht zu begrüßen.
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24.01.21 10:58:02
Beitrag Nr. 857 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.579.395 von imperatom am 24.01.21 02:27:08
Zitat von imperatom:
Zitat von wind.: Die Perspektiven für AboWind haben sich nochmals signifikant gesteigert. Erfreulich ist die zunehmende Projekttiefe. Auch Projekte mit einem "vielfachen von 50 MW" sollen künftig nicht nur entwickelt und verkauft werden, sondern bis zur abschließenden Umsetzung in eigener Hand bleiben.


Ein Projektierer lebt id.R. vom frühen Verkauf, weil in dieser Phase die Projektrendite am höchsten ist. Das freiwerdende Kapital investiert er idealerweise direkt in das nächste Projekt. Wenn Projekte nun länger gehalten werden, bedeutet das zwar eine höhere Rendite im einzelnen Projekt, aber dennoch eine geringere Gesamtrendite, weil das Kapital eben nicht nur auf Projekten in hohen Renditephasen liegt. Man kann jeden Euro nur einmal (gleichzeitig) investieren.

... aber gerade hier ändern sich die Rahmenbedingungen doch gerade fundamental. Der Zugang zu günstigem Fremdkapital wird für die Entwickler grüner Energien (politisch getrieben) massiv günstiger. Für mich ist das ein wesentlicher Grund für die Neubewertung der Aktien an den Börsen.
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24.01.21 15:00:05
Beitrag Nr. 858 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.580.907 von Herbert H am 24.01.21 10:58:02
Zitat von Herbert H: ... aber gerade hier ändern sich die Rahmenbedingungen doch gerade fundamental. Der Zugang zu günstigem Fremdkapital wird für die Entwickler grüner Energien (politisch getrieben) massiv günstiger. Für mich ist das ein wesentlicher Grund für die Neubewertung der Aktien an den Börsen.


Ja, FK ist günstig und wird immer günstiger. Das trifft jetzt aber nicht mehr den eigentlichen Punkt, an dem wir waren. Egal wie günstig FK ist, man muss weiterhin eine gewisse EKQ halten - und deshalb hat man trotz aller Zinsänderungen nur begrenzt Kapital zur Verfügung.
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24.01.21 15:46:37
Beitrag Nr. 859 ()
Den Strategieschwenk, den Abo-Wind aktuell vollzieht, wenn man es denn so nennen kann, machen sie sicherlich um die Wertschöpfung aus den Projekten zu maximieren.
Das heisst sicherlich nicht, dass sie jetzt jedes Projekt bis zum Ende fertigstellen. Ggf. werden sie hier und da weiterhin reine Projektrechte veräussern.
LG Fundamental_a
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25.01.21 21:47:54
Beitrag Nr. 860 ()
der Aktienfonds "Umweltspektrum" WKN: A2PU29 mit einem aktuellen Volumen von etwa 45 Mio Euro hält die ABO Wind als größte Einzelposition mit etwa 4,4%.
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