Eine Idee muss nicht unbedingt gut sein ...
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#73
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... - Braking Bag: Diese im Fahrzeugboden untergebrachte Zusatzbremse ist eine neuartige Komponente. Wird ein Aufprall von Sensorik und Steuergerät als sicher prognostiziert, entfaltet sich der "Braking Bag" kurz vor der Kollision und stützt das Fahrzeug über einen Reibbelag gegen die Fahrbahn ab. Die Vertikalbeschleunigung des Fahrzeuges erhöht die Reibung und bremst es bis zum Aufprall zusätzlich ab. ... http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pf…
Im Vergleich zu Thread: Notbremssystem für Fahrzeuge "Notbremssystem für Fahrzeuge".
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Was neues:
Air France warnte Piloten schon 2008 vor A330-Problemen
Hätte der Absturz des Flugs AF 447 verhindert werden können? In einem internen Memo hat Air France ihre Piloten bereits 2008 vor Problemen mit Tempomessern beim A330 gewarnt - es habe eine "beträchtliche Zahl von Zwischenfällen" gegeben. ... http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,629336,00.html
Geschwindigkeitsmessungen über Druck kommen mir etwas anachronistisch vor.
GPS ist mitten im Unwetter auch zu unzuverlässig (Wasser dämpft Mikrowellen).
Kann man vielleicht was schlaues aus dem überall vorhandenen Funkfrequenzsalat machen? Kann man vielleicht an allen 4 Ecken eines Flugzeuges Funkantennen anbringen und mit einem Vergleich der Empfangsdaten (Laufzeitunterschiede) die Flugzeuggeschwindigkeit ermitteln?
Eine andere (wohl einfacher zu realisierendere) Idee wäre je ein gerichteter Sender und Empfänger an Spitze und Heck des Flugzeugs, so dass sehr präzise Dopplereffekt-Messungen möglich sein sollten. Ein oder zwei Drucksensoren kann man ja zusätzlich nutzen.
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Noch was neues:
Ärzten gelingt Gehirn-OP ohne Öffnen der Schädeldecke
Neue Technik: Ärzte aus der Schweiz haben erstmals Patienten erfolgreich am Gehirn operiert, ohne dass die Schädeldecke geöffnet werden musste. Möglich machte dies ein Verfahren, mit dem sich Hirnoperationen per Ultraschall durchführen lassen - ohne Narkose. ... http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,631925,00.h…
http://www.kispi.uzh.ch/af/ForschungLehre/zentrum/Forschungs… (PDF)
Klingt vielversprechend. Sowohl naheliegnderweise für Bekämpfung von Tumoren aber auch (mit erheblich niedrigerer Energie) die Möglichkeit von Gehirnscans mittels Ultraschall. Dazu muss man möglicherweise nicht einmal aufwendig und langwierig jede einzelne Stelle fokusieren, sondern nur mit möglichst vielen Sendern und Empfängern ein geeignetes "Wandermuster" senden und die vom Gehirn gestreuten Signale messen. Das Ganze wird dann im Computer zu einem 3D-Modell des Gehirns aufgearbeitet.
Eine interessante Methode könnte dabei die Schaffung eines universellen virtuellen Gehirnmodells mit simulierten Ultraschallsendern und -empfängern bestehen, das in einer Serie von Simulationen so lange verändert wird, bis simulierte und real gemessene Meßwerte möglichst gut übereinstimmen. Auf diese Art (virtuelles Modell wird solange verändert, bis es zu einer realen Meßreihe paßt) kann man (theoretisch) einen unglaublichen Präzisionsgewinn erzielen, wenn man nur eine möglichst exakte physikalische Simulation der beteiligten Elemente (Sender, Empfänger, Beobachtungsobjekt) hat, weil bei einer schrittweisen Verfeinerung des Modells auch auf herkömmliche Weise einzeln unmöglich zu berücksichtigende Meßwert-Überlagerungen berücksichtig werden können.
Ähm, das ist natürlich wahnsinnig kompliziert und man kann nicht sofort Spitzenergebnisse erwarten aber das Grundprinzip scheint mir recht vielversprechend zu sein. (alles imho)
#72
#68 http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…
Diese meine Idee klingt sehr ähnlich wie dieses neue Patent von Apple:
Apple erhält Patent auf Display mit Bildsensoren
Der US-amerikanische IT-Konzern Apple hat sich eine Technik patentieren lassen, bei der ein Display nicht nur mit bildgebenden Elementen versehen ist, sondern auch mit lichtempfindlichen Sensoren. Diese sind dabei abwechselnd in einem Raster angeordnet, geht aus dem Patent 7,535,468 hervor, das gestern erteilt wurde. Damit die Sensoren, die jeweils mit einer Linse versehen sind, vom Licht der bildgebenden Elemente nicht gestört werden, werden sie gewissermaßen mit Scheuklappen versehen vertieft in das Raster eingelassen. ... http://www.heise.de/newsticker/Apple-erhaelt-Patent-auf-Disp…
United States Patent 7,535,468 May 19, 2009 : http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO1&Sect2=H…
Diese meine Idee klingt sehr ähnlich wie dieses neue Patent von Apple:
Apple erhält Patent auf Display mit Bildsensoren
Der US-amerikanische IT-Konzern Apple hat sich eine Technik patentieren lassen, bei der ein Display nicht nur mit bildgebenden Elementen versehen ist, sondern auch mit lichtempfindlichen Sensoren. Diese sind dabei abwechselnd in einem Raster angeordnet, geht aus dem Patent 7,535,468 hervor, das gestern erteilt wurde. Damit die Sensoren, die jeweils mit einer Linse versehen sind, vom Licht der bildgebenden Elemente nicht gestört werden, werden sie gewissermaßen mit Scheuklappen versehen vertieft in das Raster eingelassen. ... http://www.heise.de/newsticker/Apple-erhaelt-Patent-auf-Disp…
United States Patent 7,535,468 May 19, 2009 : http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO1&Sect2=H…
#71
Biometrische Gesichtserkennung in Laptops gehackt
... Die Forscher konnten die Systeme mit einfachsten Mitteln, etwa einem Foto eines registrierten Benutzers, überwinden. ... http://www.heise.de/newsticker/Biometrische-Gesichtserkennun…
Eine relativ einfache Abhilfe könnte sein, wenn man bei der Gesichtserkennung mit den Augen einem (immer anders) bewegten Punkt folgen müsste. Die Software kann dann anhand der Augenbewegungen erkennen, dass es sich um ein echtes Gesicht handelt. Andere zufällig vorgesschriebene oder nur dem Benutzer bekannte Bewegungen (wie z.B. Zunge rausstrecken, Kopf drehen, etc.) könnten ebenfalls helfen. (hinreichend schnelle und hochauflösende Kamera vorausgesetzt)
... Die Forscher konnten die Systeme mit einfachsten Mitteln, etwa einem Foto eines registrierten Benutzers, überwinden. ... http://www.heise.de/newsticker/Biometrische-Gesichtserkennun…
Eine relativ einfache Abhilfe könnte sein, wenn man bei der Gesichtserkennung mit den Augen einem (immer anders) bewegten Punkt folgen müsste. Die Software kann dann anhand der Augenbewegungen erkennen, dass es sich um ein echtes Gesicht handelt. Andere zufällig vorgesschriebene oder nur dem Benutzer bekannte Bewegungen (wie z.B. Zunge rausstrecken, Kopf drehen, etc.) könnten ebenfalls helfen. (hinreichend schnelle und hochauflösende Kamera vorausgesetzt)
#70
"Knapp an der Katastrophe vorbei"
Bewaffnet mit Atomraketen stießen sie auf hoher See zusammen: Im Atlantik sind zwei U-Boote aus Frankreich und Großbritannien kollidiert. An Bord: moderne Ortungsgeräte. Wie konnte es trotzdem zu dem Unfall kommen? ...
... Tatsächlich sind U-Boote unter Wasser "blind", sie sehen nicht, ob ihnen etwas in die Quere kommt, und sie navigieren im Prinzip auch auf Verdacht. Solange sie auf Schnorcheltiefe oder an der Oberfläche fahren, können sie wie jedes andere Schiff ihre Position per Satellitennavigation genau bestimmen. Unter Wasser jedoch können sie nur "koppeln" - also per Computer ungefähr berechnen, wie weit sie auf einem bestimmten Kurs bei einem bekannten Tempo gekommen sind. Nur lässt sich die Ablenkung durch Strömungen nie hundertprozentig simulieren. Erst beim nächsten Auftauchen bekommt die Crew wieder korrekte Daten per GPS. Die Abweichung von berechneter und tatsächlicher Position kann beträchtlich sein. ... http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,607971,00.html
Idee: U-Boote könnten mehrere kleine Bojen mit GPS Empfängern an Board haben. Diese GPS-Boje kann per Draht oder mit Schallimpulsen ihre Position verschlüsselt an das U-Boot melden (beide Lösungen haben Vorteile). Dadurch spart man sich ein Auftauchen des U-Bootes. Die GPS-Boje könnte sich selbst zerstören (sinkt auf Grund), wenn sie nicht mehr per Draht eingeholt werden kann (frei schwimmende GPS-Bojen müssen sich zerstören). Gerade die drahtlose Variante könnte eine Art Massenprodukt sein und in Friedenszeiten dazu genutzt werden andere Navigationsformen (mittels Grundrelief) zu verbessern.
Bewaffnet mit Atomraketen stießen sie auf hoher See zusammen: Im Atlantik sind zwei U-Boote aus Frankreich und Großbritannien kollidiert. An Bord: moderne Ortungsgeräte. Wie konnte es trotzdem zu dem Unfall kommen? ...
... Tatsächlich sind U-Boote unter Wasser "blind", sie sehen nicht, ob ihnen etwas in die Quere kommt, und sie navigieren im Prinzip auch auf Verdacht. Solange sie auf Schnorcheltiefe oder an der Oberfläche fahren, können sie wie jedes andere Schiff ihre Position per Satellitennavigation genau bestimmen. Unter Wasser jedoch können sie nur "koppeln" - also per Computer ungefähr berechnen, wie weit sie auf einem bestimmten Kurs bei einem bekannten Tempo gekommen sind. Nur lässt sich die Ablenkung durch Strömungen nie hundertprozentig simulieren. Erst beim nächsten Auftauchen bekommt die Crew wieder korrekte Daten per GPS. Die Abweichung von berechneter und tatsächlicher Position kann beträchtlich sein. ... http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,607971,00.html
Idee: U-Boote könnten mehrere kleine Bojen mit GPS Empfängern an Board haben. Diese GPS-Boje kann per Draht oder mit Schallimpulsen ihre Position verschlüsselt an das U-Boot melden (beide Lösungen haben Vorteile). Dadurch spart man sich ein Auftauchen des U-Bootes. Die GPS-Boje könnte sich selbst zerstören (sinkt auf Grund), wenn sie nicht mehr per Draht eingeholt werden kann (frei schwimmende GPS-Bojen müssen sich zerstören). Gerade die drahtlose Variante könnte eine Art Massenprodukt sein und in Friedenszeiten dazu genutzt werden andere Navigationsformen (mittels Grundrelief) zu verbessern.
#69
Jeder moderne Programmierer kennt try-catch-Blöcke (http://de.wikipedia.org/wiki/Ausnahmebehandlung).
Wäre es nicht eine gute Idee, wenn man bei einem try-Block einen Timeout angeben könnte? Wenn sich eine Endlosschleife ereignet (die man dank automatischer statischer Codeanalyse vielfach ausschließen kann) oder wahrscheinlicher irgendeine Ressource hängt (deadlock), dann würde der Programmablauf aus dem try-Block rausspringen und die Fehlerbehandlung im catch-Block würde ausgeführt werden können. Die eigentliche Zeitüberwachung erfolgt transparent für den Programmierer mit Betriebssystemmitteln.
Beispiel, bei dem nach einem Timeout in a) danach b) und d) ausgeführt werden soll:
long nTimeout = 1000; // [Mikrosekunden]
try (nTimeout) // Timeout von 1000 Mikrosekunden
{
// a) Programmcode
}
catch (ExceptionTimeOut exTO)
{
// b) Timeout hat sich ereignet
}
catch (Exception ex)
{
// c) beliebige andere Exception
}
finally
{
// d) danach immer auszuführen
}
Auch wenn man das vielfach nicht braucht, so wäre das in einigen Fällen doch ganz praktisch und zwar auch in anderen Programmier- oder Scriptsprachen.
Wäre es nicht eine gute Idee, wenn man bei einem try-Block einen Timeout angeben könnte? Wenn sich eine Endlosschleife ereignet (die man dank automatischer statischer Codeanalyse vielfach ausschließen kann) oder wahrscheinlicher irgendeine Ressource hängt (deadlock), dann würde der Programmablauf aus dem try-Block rausspringen und die Fehlerbehandlung im catch-Block würde ausgeführt werden können. Die eigentliche Zeitüberwachung erfolgt transparent für den Programmierer mit Betriebssystemmitteln.
Beispiel, bei dem nach einem Timeout in a) danach b) und d) ausgeführt werden soll:
long nTimeout = 1000; // [Mikrosekunden]
try (nTimeout) // Timeout von 1000 Mikrosekunden
{
// a) Programmcode
}
catch (ExceptionTimeOut exTO)
{
// b) Timeout hat sich ereignet
}
catch (Exception ex)
{
// c) beliebige andere Exception
}
finally
{
// d) danach immer auszuführen
}
Auch wenn man das vielfach nicht braucht, so wäre das in einigen Fällen doch ganz praktisch und zwar auch in anderen Programmier- oder Scriptsprachen.
#68
Man könnte einen LCD-Monitor doch bestimmt auch mit kleinen Fotosensoren in Pixelgröße versehen. Man hat dann zwar keine klassische Anordnung wie bei einer Kamera mit Linse, die auf eine kleine
Pixelmatrix fokusiert aber aus den vielen großflächig verteilten Einzelpixel/Fotosensoren eines Monitors könnte man bestimmt ein ganz passables Bild herausrechnen.
Anwendungsmöglichkeiten:
- unempfindlicher Touchscreen
- Benutzeridentifikation und Überwachung (auf Ausfallerscheinungen)
- Rücklesen des Monitorinhaltes für sicherheitskritische Darstellungen.
Man könnte doch bestimmt bei den neuen LED-Backlight-Modellen für jeden Pixel zusätzlich zur LED einen Lichtsensor einbauen. Zum Erfassen eines Bildpixels muss vielleicht die zugehörige LCD-Fläche durchgängig- und die LED ausgeschaltet werden, aber man braucht ja nicht alle Lichtsensoren gleichzeitig auslesen.
PS: Das geht noch nicht mit herkömmlichen LCD-Bildschirmen, man muss was neues entwickeln.
Anwendungsmöglichkeiten:
- unempfindlicher Touchscreen
- Benutzeridentifikation und Überwachung (auf Ausfallerscheinungen)
- Rücklesen des Monitorinhaltes für sicherheitskritische Darstellungen.
Man könnte doch bestimmt bei den neuen LED-Backlight-Modellen für jeden Pixel zusätzlich zur LED einen Lichtsensor einbauen. Zum Erfassen eines Bildpixels muss vielleicht die zugehörige LCD-Fläche durchgängig- und die LED ausgeschaltet werden, aber man braucht ja nicht alle Lichtsensoren gleichzeitig auslesen.
PS: Das geht noch nicht mit herkömmlichen LCD-Bildschirmen, man muss was neues entwickeln.
#67
Gibt es eigentlich schon eine objektorientierte Programmiersprache (wie z.B. Java und C++), bei der man innerhalb einer Klasse (also letztendlich auch global) logische Regeln (bedingte Anweisungen)
definieren kann, die alle untergeordneten Variablen verwenden dürfen (auch lokale, selbst wenn diese nur während eines Funktionsaufrufes für kurze Zeit existieren)?
Diese Regeln (bedingte Anweisungen) werden bei jeder Zustandsänderung geprüft und können selbst Anweisungen zur Folge haben, die ebenfalls wieder von Regeln geprüft werden können. Die Regeln sind daher selbst hierarchisch angeordnet, d.h. übergeordnete Regeln überwachen die Ausführung untergeordneter Regeln.
Des weiteren könnte es praktisch sein, "Sicherungspunkte" setzen zu können, so dass man mit einer Regel (Fehlerzustand erkannt) zum letzten Sicherungspunkt zurückspringen kann, d.h. es wird automatisch der Programmzustand zum Zeitpunkt des Sicherungspunktes wieder hergestellt (gibts ja schon bei Datenbanken, die eine Transaktion entweder ganz oder gar nicht ausführen).
Die Schwierigkeit ist nun einen Compiler zu entwickeln, der die Regelprüfung möglichst effizient in den normalen Programmcode einfügt. Im einfachsten Fall könnte man nach jeder Zuständsänderung einen Interrupt auslösen und dann alle Regeln prüfen.
Sinn und Zweck des Ganzen ist, dass man eine Regel nur an einer Stelle definieren muss und sich nicht darum zu kümmern braucht, dass sie auch in allen möglichen Fällen aufgerufen wird. Dadurch wird der Programmcode übersichtlicher und sicherer.
Beispiel:
// Hauptfunktion
void main()
{
for (int n = 0; i < 10; i++)
{
printf("\n");
Hallo();
}
// Regel (beispielhafter Syntax)
rule r2
{
if (Hallo::i == 7)
{
printf("\nXXX ");
}
}
}
// einfache Funktion 1
void Hallo(void)
{
for (int i = 0; i < 10; i++)
{
printf("Hallo ");
}
}
// Regel (beispielhafter Syntax)
rule r1
{
if (main::n == 3)
{
printf("\n---R1---");
}
}
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
---R1---
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Diese Regeln (bedingte Anweisungen) werden bei jeder Zustandsänderung geprüft und können selbst Anweisungen zur Folge haben, die ebenfalls wieder von Regeln geprüft werden können. Die Regeln sind daher selbst hierarchisch angeordnet, d.h. übergeordnete Regeln überwachen die Ausführung untergeordneter Regeln.
Des weiteren könnte es praktisch sein, "Sicherungspunkte" setzen zu können, so dass man mit einer Regel (Fehlerzustand erkannt) zum letzten Sicherungspunkt zurückspringen kann, d.h. es wird automatisch der Programmzustand zum Zeitpunkt des Sicherungspunktes wieder hergestellt (gibts ja schon bei Datenbanken, die eine Transaktion entweder ganz oder gar nicht ausführen).
Die Schwierigkeit ist nun einen Compiler zu entwickeln, der die Regelprüfung möglichst effizient in den normalen Programmcode einfügt. Im einfachsten Fall könnte man nach jeder Zuständsänderung einen Interrupt auslösen und dann alle Regeln prüfen.
Sinn und Zweck des Ganzen ist, dass man eine Regel nur an einer Stelle definieren muss und sich nicht darum zu kümmern braucht, dass sie auch in allen möglichen Fällen aufgerufen wird. Dadurch wird der Programmcode übersichtlicher und sicherer.
Beispiel:
// Hauptfunktion
void main()
{
for (int n = 0; i < 10; i++)
{
printf("\n");
Hallo();
}
// Regel (beispielhafter Syntax)
rule r2
{
if (Hallo::i == 7)
{
printf("\nXXX ");
}
}
}
// einfache Funktion 1
void Hallo(void)
{
for (int i = 0; i < 10; i++)
{
printf("Hallo ");
}
}
// Regel (beispielhafter Syntax)
rule r1
{
if (main::n == 3)
{
printf("\n---R1---");
}
}
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
---R1---
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo Hallo XXX Hallo Hallo Hallo
#66
Moderne Schiffe setzen wieder Segel
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/16…
- Die Windenergie liefert nur einen Teil des Antriebs, spart aber zwischen zwei und 40 Prozent des normalerweise benötigten Brennstoffs.
- Am meisten Energie sparen die Frachtschiffe, wenn der Kapitän auch kleinere Umwege in Kauf nimmt, um den Wind möglichst gut auszunutzen und trotzdem pünktlich anzukommen.
- Tempolimit würde noch mehr sparen: Der Verbrauch oder die Antriebsleistung eines Schiffes steigt mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit.
Containerriese unter Segel : Sparen hart am Wind
http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/482/154085/
- Der Preis fürs Segel: eine halbe Million Euro
- dass ein Schiff pro Jahr ein Segel verschleißt
- Um bis zu 50 Grad dürfen Fahrt- und Windrichtung voneinander abweichen.
- Dennoch könnte sich das System schon in ein paar Jahren amortisieren - wenn es sich in der Praxis bewährt.
Also mich überzeugt das noch nicht.
Könnte man die Containerschiffe nicht mit einem (oder mehreren) MagLev-Windrad ausrüsten?
http://en.wikipedia.org/wiki/Maglev_windmills
http://www.inhabitat.com/2007/11/26/super-powered-magnetic-w…
Die Windräder erzeugen Strom, mit dem der Schiffsantrieb betrieben wird. Zusätzlich gibt es einen mit Diesel betriebenen Stromgenerator zur Unterstützung.
Vorteile:
- Spart Öl.
- Unabhängigkeit von der Winrichtung (Rückenwind ist trotzdem günstiger).
- Die Schiffe sind gleichzeitig mobile Stromkraftwerke, die im Hafen Strom ins Netz einspeisen könnten.
- Relativ wartungsarm und robust.
Nachteile:
- Hinreichend gutes Wetter erforderlich (nicht zuviel Wind, Vereisung muss verhindert werden).
- Höherer Windwiderstand vom Schiff (Problem nur bei Sturm).
- Ein Segel kann eingeholt werden und verbraucht weniger Platz im Laderaum.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/16…
- Die Windenergie liefert nur einen Teil des Antriebs, spart aber zwischen zwei und 40 Prozent des normalerweise benötigten Brennstoffs.
- Am meisten Energie sparen die Frachtschiffe, wenn der Kapitän auch kleinere Umwege in Kauf nimmt, um den Wind möglichst gut auszunutzen und trotzdem pünktlich anzukommen.
- Tempolimit würde noch mehr sparen: Der Verbrauch oder die Antriebsleistung eines Schiffes steigt mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit.
Containerriese unter Segel : Sparen hart am Wind
http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/482/154085/
- Der Preis fürs Segel: eine halbe Million Euro
- dass ein Schiff pro Jahr ein Segel verschleißt
- Um bis zu 50 Grad dürfen Fahrt- und Windrichtung voneinander abweichen.
- Dennoch könnte sich das System schon in ein paar Jahren amortisieren - wenn es sich in der Praxis bewährt.
Also mich überzeugt das noch nicht.
Könnte man die Containerschiffe nicht mit einem (oder mehreren) MagLev-Windrad ausrüsten?
http://en.wikipedia.org/wiki/Maglev_windmills
http://www.inhabitat.com/2007/11/26/super-powered-magnetic-w…
Die Windräder erzeugen Strom, mit dem der Schiffsantrieb betrieben wird. Zusätzlich gibt es einen mit Diesel betriebenen Stromgenerator zur Unterstützung.
Vorteile:
- Spart Öl.
- Unabhängigkeit von der Winrichtung (Rückenwind ist trotzdem günstiger).
- Die Schiffe sind gleichzeitig mobile Stromkraftwerke, die im Hafen Strom ins Netz einspeisen könnten.
- Relativ wartungsarm und robust.
Nachteile:
- Hinreichend gutes Wetter erforderlich (nicht zuviel Wind, Vereisung muss verhindert werden).
- Höherer Windwiderstand vom Schiff (Problem nur bei Sturm).
- Ein Segel kann eingeholt werden und verbraucht weniger Platz im Laderaum.
#65
... Die von den Münchener Wissenschaftler entwickelten Sprengstoffe basieren auf hoch - bis zu 80 Prozent - mit Stickstoff angereicherten Tetrazolen HBT und G2ZT. Die beiden Materialien würden, so
hätten Tests gezeigt, stärkere Erschütterungen oder Stöße und höhere elektrostatische Entladungen überstehen können, wodurch sie sicherer zum Handhaben seien. Überdies seien sie umweltfreundlicher,
weil sie weniger Giftstoffe enthalten, aber trotzdem stärker als die herkömmlichen Sprengstoffe. ... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28073/1.html
Cool.
Könnte man damit vielleicht eine Tunnelbohrmaschine basteln, die
- automatisch (optimal berechnete) kleine Sprenglöcher bohrt,
- diese mit dem erwähnten neuen Sprengstoff füllt,
- ggf. zurückfährt und/oder ein mechanisches Schutzschild aufbaut
- die Sprengung durchführt,
- den Abraum abtransportiert (per Förderband nach hinten weg),
- weiter vorrückt ... usw.
Die Idee wäre, dass nur kleine Sprengungen durchgeführt werden, so dass die Tunnelbohrmaschine für die Sprengungen nicht (oder kaum) zurück fahren muss und die Felsstruktur möglichst wenig geschädigt wird.
Die Löcher für den Sprengstoff könnten z.B. mit mehreren gleichzeitig operierenden Roboterarmen gebohrt und dann bestückt werden.
Mögliche Vorteile:
- eventuell schnellerer Vortrieb
- kein großer und verschleißanfälliger Bohrkopf notwendig
- geringeres Gewicht der ganzen Maschine
Cool.
Könnte man damit vielleicht eine Tunnelbohrmaschine basteln, die
- automatisch (optimal berechnete) kleine Sprenglöcher bohrt,
- diese mit dem erwähnten neuen Sprengstoff füllt,
- ggf. zurückfährt und/oder ein mechanisches Schutzschild aufbaut
- die Sprengung durchführt,
- den Abraum abtransportiert (per Förderband nach hinten weg),
- weiter vorrückt ... usw.
Die Idee wäre, dass nur kleine Sprengungen durchgeführt werden, so dass die Tunnelbohrmaschine für die Sprengungen nicht (oder kaum) zurück fahren muss und die Felsstruktur möglichst wenig geschädigt wird.
Die Löcher für den Sprengstoff könnten z.B. mit mehreren gleichzeitig operierenden Roboterarmen gebohrt und dann bestückt werden.
Mögliche Vorteile:
- eventuell schnellerer Vortrieb
- kein großer und verschleißanfälliger Bohrkopf notwendig
- geringeres Gewicht der ganzen Maschine
#64
Problem: Bei einer Computer-Benutzerschnittstelle (insbesondere mit einer grafischen Bedienoberfläche) kann es zu Fehlern kommen, die vom Benutzer derzeit nicht behoben werden können, z.B.
weil die Fehler eine Benutzerintraktion verhindern, z.B.:
- Ein Programm beendet sich und startet sich sehr schnell wieder selbst, so dass es sich unter Windows andauernd den Fokus "klaut" und eine vernünftige Bedienung unmöglich wird. Selbst wenn der Taskmanager auf "immer im Vordergrund" eingestellt ist, ist es schwierig dieses Programm dauerhaft zu beenden, insbesondere, wenn mehrere selbsterhaltene Prozesse beteiligt sind.
- Ein Programm erzeugt in schneller Folge weitere neue Instanzen. Der Benutzer kann die Instanzen nicht schneller beenden, als sie gebildet werden.
Lösung: Es gibt ein Systemkonsistenzwiederherstellungsprogramm (SKWP), das automatisch solche (und andere) Fehlerfälle erkennen und beheben kann. Dieses SKWP kann alternativ immer im Hintergrund laufen (Risiko, dass das SKWP unbeasichtigt funktionsfähige Programme beendet) oder manuell bei Bedarf (auf vielfältige Art, z.B. auch mit Funktionstaste) gestartet werden. Die vom SKWP ermittelten Maßnahmen könnten je nach Art, Konfiguration oder SKWP-Startart vor ihrer Ausführung vom Benutzer bestätigt werden müssen oder sofort ausgeführt werden.
- Ein Programm beendet sich und startet sich sehr schnell wieder selbst, so dass es sich unter Windows andauernd den Fokus "klaut" und eine vernünftige Bedienung unmöglich wird. Selbst wenn der Taskmanager auf "immer im Vordergrund" eingestellt ist, ist es schwierig dieses Programm dauerhaft zu beenden, insbesondere, wenn mehrere selbsterhaltene Prozesse beteiligt sind.
- Ein Programm erzeugt in schneller Folge weitere neue Instanzen. Der Benutzer kann die Instanzen nicht schneller beenden, als sie gebildet werden.
Lösung: Es gibt ein Systemkonsistenzwiederherstellungsprogramm (SKWP), das automatisch solche (und andere) Fehlerfälle erkennen und beheben kann. Dieses SKWP kann alternativ immer im Hintergrund laufen (Risiko, dass das SKWP unbeasichtigt funktionsfähige Programme beendet) oder manuell bei Bedarf (auf vielfältige Art, z.B. auch mit Funktionstaste) gestartet werden. Die vom SKWP ermittelten Maßnahmen könnten je nach Art, Konfiguration oder SKWP-Startart vor ihrer Ausführung vom Benutzer bestätigt werden müssen oder sofort ausgeführt werden.
#63
Könnte folgendes nicht vielleicht auch Rückschlüsse auf die Raumstruktur und weitere Dimensionen erlauben?
Hübsche Bilder von Elektronenorbitalen:
http://www.physik.uni-augsburg.de/exp6/research/theory/ringo…
(12 Bilder, einfach auf's Bild klicken)
Elektronische Korrelationen und Magnetismus
http://www.physik.uni-augsburg.de/exp6/index/index_d.shtml
Magnetic flux periodicity of h/e in superconducting loops
http://npg.nature.com/nphys/journal/v4/n2/full/nphys813.html
http://npg.nature.com/nphys/journal/v4/n2/pdf/nphys813.pdf (PDF)
PS: Nicht so konkret eine Idee, aber Thread: Raum, Zeit und Wellen ist leider historisch.
Hübsche Bilder von Elektronenorbitalen:
http://www.physik.uni-augsburg.de/exp6/research/theory/ringo…
(12 Bilder, einfach auf's Bild klicken)
Elektronische Korrelationen und Magnetismus
http://www.physik.uni-augsburg.de/exp6/index/index_d.shtml
Magnetic flux periodicity of h/e in superconducting loops
http://npg.nature.com/nphys/journal/v4/n2/full/nphys813.html
http://npg.nature.com/nphys/journal/v4/n2/pdf/nphys813.pdf (PDF)
PS: Nicht so konkret eine Idee, aber Thread: Raum, Zeit und Wellen ist leider historisch.
#62
Forscher lassen Blinde wieder sehen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,540770,00.h…
Mit dem in #61 beschriebenen Verfahren könnte man vielleicht auch eine Sehhilfe für Blinde basteln. Es wäre kein chirurgischer Eingriff notwendig und man bräuchte in ersten Versuchen nur ein Umgebungsbild in das Gehirn zu projezieren (in der Hoffnung, dass die Versuchsperson lernen kann die Daten sinnvoll zu interpretieren).
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,540770,00.h…
Mit dem in #61 beschriebenen Verfahren könnte man vielleicht auch eine Sehhilfe für Blinde basteln. Es wäre kein chirurgischer Eingriff notwendig und man bräuchte in ersten Versuchen nur ein Umgebungsbild in das Gehirn zu projezieren (in der Hoffnung, dass die Versuchsperson lernen kann die Daten sinnvoll zu interpretieren).
#61
Lichte Zukunft für Prothesenträger?
http://www.heise.de/tp/blogs/3/104035
Könnte man dann nicht auch mit einem stärkeren (aber trotzdem noch ungefährlichen) Laser, der auf eine größere Fläche (z.B. bis zu 10 cm Durchmesser) aufgefächert und mittels Hologrammtechnik moduliert ist, Signale (im ersten Ansatz grob gerasterte Bilder) durch die Schädeldecke direkt in das Gehirn projezieren? Für eine umfangreichere Datenübertragung müsste das Gehirn natürlich erst trainiert werden, aber ein paar Versuche wäre das doch bestimmt wert. Licht ist auf alle Fälle relativ ungefährlich und kann anscheinend trotzdem Nerven beeinflussen ... klingt doch vielversprechend.
http://www.heise.de/tp/blogs/3/104035
Könnte man dann nicht auch mit einem stärkeren (aber trotzdem noch ungefährlichen) Laser, der auf eine größere Fläche (z.B. bis zu 10 cm Durchmesser) aufgefächert und mittels Hologrammtechnik moduliert ist, Signale (im ersten Ansatz grob gerasterte Bilder) durch die Schädeldecke direkt in das Gehirn projezieren? Für eine umfangreichere Datenübertragung müsste das Gehirn natürlich erst trainiert werden, aber ein paar Versuche wäre das doch bestimmt wert. Licht ist auf alle Fälle relativ ungefährlich und kann anscheinend trotzdem Nerven beeinflussen ... klingt doch vielversprechend.
#60
Eine Festplatte mit ca. 3 höherer Datensicherheit bei dreifacher Datenrate und in etwa gleichbleibender Verfügbarkeit könnte man wie folgt realisieren:
- 3 Scheiben.
- Schreibleseköpfe lassen sich für jede Scheibe unabhängig bewegen.
- Die Daten liegen auf allen 3 Scheiben an der gleichen Stelle und somit dreifach vor (ein defekter Sektor muss auf allen Scheiben als defekt markiert werden).
- Die Daten werden zunächst alternierend geschrieben, so dass die Daten auf allen Scheiben verteilt nur einmalig vorliegen. Dadurch erzielt man ca. die dreifache Geschwindigkeit.
Beispiel:
- Wenn die Festplatte keine Aufträge bekommt, verteilt sie automatisch die Daten auf alle Scheiben. Bei obigem Beispiel erhält man:
- Daten können jederzeit alternierend gelesen werden, was eine dreifache Leserate ergibt.
- Wenn man auf Nr. Sicher gehen will, kann man nur mit einfacher Geschwindigkeit gleich auf alle drei Scheiben schreiben.
PS: Geht natürlich auch mit zwei Scheiben.
PPS: Nachteil ist die geringere Kapazität (1/3).
PPPS: Schützt nicht vor einem ungewollten Löschen der Daten, hier ist ein zyklisches Backup auf eine extra HD besser.
- 3 Scheiben.
- Schreibleseköpfe lassen sich für jede Scheibe unabhängig bewegen.
- Die Daten liegen auf allen 3 Scheiben an der gleichen Stelle und somit dreifach vor (ein defekter Sektor muss auf allen Scheiben als defekt markiert werden).
- Die Daten werden zunächst alternierend geschrieben, so dass die Daten auf allen Scheiben verteilt nur einmalig vorliegen. Dadurch erzielt man ca. die dreifache Geschwindigkeit.
Beispiel:
Daten ===== abcdefg
Scheibe 1 = a..d..
Scheibe 2 = .b..e.
Scheibe 3 = ..c..g
- Wenn die Festplatte keine Aufträge bekommt, verteilt sie automatisch die Daten auf alle Scheiben. Bei obigem Beispiel erhält man:
Scheibe 1 = abcdefg
Scheibe 2 = abcdefg
Scheibe 3 = abcdefg
- Daten können jederzeit alternierend gelesen werden, was eine dreifache Leserate ergibt.
- Wenn man auf Nr. Sicher gehen will, kann man nur mit einfacher Geschwindigkeit gleich auf alle drei Scheiben schreiben.
PS: Geht natürlich auch mit zwei Scheiben.
PPS: Nachteil ist die geringere Kapazität (1/3).
PPPS: Schützt nicht vor einem ungewollten Löschen der Daten, hier ist ein zyklisches Backup auf eine extra HD besser.
#59
Verbesserungsvorschlag zum Thema Mobilfunk:
---------------------------------------------------------------
- Mobilfunk (Gespräche, SMS, Daten) sollte priorisierbar sein.
- Höherpriore Anfragen (Gespräche) können niederpriore verdrängen.
- Diese Verdrängungsalgorithmen sind anhängig von der Priorität (es gibt mehrere Stufen, z.B. ca. 16).
- Wichtige Personen könnten standardmäßig eine etwas höhere Priorität haben.
- Berechtigte Personen können in begründeten Fällen eine höhere Priorität nutzen.
- Es sollte ein zentrales Warnsystem geben, das an alle Mobiltelefone Warnungen per SMS senden kann.
- Eine Warn-SMS kann vom Mobiltelefon erkannt und somit mit einem speziellen Klingelton versehen werden.
- Textnachrichten (SMS) sollten bis zu ca. 4.000 Zeichen lang sein können (jedenfalls deutlich länger als 160 Zeichen), wobei die Kosten einer SMS sich an der Länge orientieren sollte.
- Mobiltelefonen sollten die Möglichkeit haben als "Funkgerät" genutzt werden zu können, d.h. sie sollten eine direkte Verbindung mit anderen Handys aufbauen können, ohne über eine Basisstation gehen zu müssen. Diese Möglichkeit sollte auch zur Weiterleitung von Hochprioren SMS Nachrichten genutzt werden können.
Bis auf den letzten Punkt sollte das nicht so schwierig sein.
Verbesserungsvorschlag zum Thema WLAN:
-----------------------------------------------------------
- Jeder WLAN-Chip sollte eine eindeutige und unveränderliche Hardware-ID haben (einfach mittels PROM realisierbar).
- Jedes vom WLAN-Chip versendete Telegramm enthält diese ID.
- WLAN-Empfänger sollten eine vom Anwender konfigurierbare Positivliste (Negativliste) für diese Hardware-IDs besitzen.
- Die Negativliste macht Sinn für öffentliche WLAN-Hotspots, die so automatisch als feindlich angenommene User ausblenden könnten.
- Die Positivliste dient dem Aufbau einer erheblich sichereren WLAN-Verbindung (z.B. beim privaten DSL-Router), weil diese nur auf (z.B. 2) bekannte Geräte reduziert ist, d.h. es ist für den Normalo nahezu unmöglich ein so gesichertes fremdes WLAN-Netz zu kompromittieren.
- Trotzdem ist es (dem Staat) möglich die WLAN-Kommunikation mitzuschneiden. Zusätzlich ist die Zuordnung zu einzelnen Sendern jetzt eindeutig möglich.
- PS: das soll natürlich nicht eine Verschlüsselung ersetzen.
---------------------------------------------------------------
- Mobilfunk (Gespräche, SMS, Daten) sollte priorisierbar sein.
- Höherpriore Anfragen (Gespräche) können niederpriore verdrängen.
- Diese Verdrängungsalgorithmen sind anhängig von der Priorität (es gibt mehrere Stufen, z.B. ca. 16).
- Wichtige Personen könnten standardmäßig eine etwas höhere Priorität haben.
- Berechtigte Personen können in begründeten Fällen eine höhere Priorität nutzen.
- Es sollte ein zentrales Warnsystem geben, das an alle Mobiltelefone Warnungen per SMS senden kann.
- Eine Warn-SMS kann vom Mobiltelefon erkannt und somit mit einem speziellen Klingelton versehen werden.
- Textnachrichten (SMS) sollten bis zu ca. 4.000 Zeichen lang sein können (jedenfalls deutlich länger als 160 Zeichen), wobei die Kosten einer SMS sich an der Länge orientieren sollte.
- Mobiltelefonen sollten die Möglichkeit haben als "Funkgerät" genutzt werden zu können, d.h. sie sollten eine direkte Verbindung mit anderen Handys aufbauen können, ohne über eine Basisstation gehen zu müssen. Diese Möglichkeit sollte auch zur Weiterleitung von Hochprioren SMS Nachrichten genutzt werden können.
Bis auf den letzten Punkt sollte das nicht so schwierig sein.
Verbesserungsvorschlag zum Thema WLAN:
-----------------------------------------------------------
- Jeder WLAN-Chip sollte eine eindeutige und unveränderliche Hardware-ID haben (einfach mittels PROM realisierbar).
- Jedes vom WLAN-Chip versendete Telegramm enthält diese ID.
- WLAN-Empfänger sollten eine vom Anwender konfigurierbare Positivliste (Negativliste) für diese Hardware-IDs besitzen.
- Die Negativliste macht Sinn für öffentliche WLAN-Hotspots, die so automatisch als feindlich angenommene User ausblenden könnten.
- Die Positivliste dient dem Aufbau einer erheblich sichereren WLAN-Verbindung (z.B. beim privaten DSL-Router), weil diese nur auf (z.B. 2) bekannte Geräte reduziert ist, d.h. es ist für den Normalo nahezu unmöglich ein so gesichertes fremdes WLAN-Netz zu kompromittieren.
- Trotzdem ist es (dem Staat) möglich die WLAN-Kommunikation mitzuschneiden. Zusätzlich ist die Zuordnung zu einzelnen Sendern jetzt eindeutig möglich.
- PS: das soll natürlich nicht eine Verschlüsselung ersetzen.
#58
Die Jäger des verschlüsselten Schatzes
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26817/1.html
Homophone Verschlüsselung
http://de.wikipedia.org/wiki/Homophone_Verschl%C3%BCsselung
Mögliches (neues?) homophones und symmetrisches Verschlüsselungsverfahren:
1) Man erstelle eine 128 kByte große Matrix M aus 256 x 256 Feldern, bei der die X-Achse aus den Zahlen 0, 1, ..., 255 besteht. Jedes Element der Matrix enthält zwei 1 Byte große Zahlen (Y,Z).
2) Es sind verschiedene Komplexitätsgrade denkbar, die sich aus dem Verfahren zur Bestimmung von Y und Z ergeben, z.B.:
a1) Jede Zahl Y eines (Y,Z) Paares ergibt sich aus dem Wert der Y-Achse, d.h. für einen bestimmten X-Wert (X-Achse) werden die Y-Werte eines (Y,Z) Paares analog zur Y-Achse hochgezählt.
a2) Jeder Zahl Y eines (Y,Z) Paares mit einem bestimmten X-Wert (X-Achse) wird eine Zufallszahl von 1 Byte so zugeordnet, dass es für jeden X-Wert keine (Y,Z) Paare mit gleichem Y gibt, d.h. jede Zahl von 0, 1, ..., 255 in Y für jedes X genau einmal vorkommt.
b1) Jede Zahl Z eines (Y,Z) Paares ist eine Zufallszahl, so dass jedes Z in der Matrix genau 256 mal vorkommt.
b2) Jede Zahl Z eines (Y,Z) Paares ist eine Zufallszahl (gegenüber b1 mit unterschiedlichen Häufigkeiten).
3) Verschlüsselung:
- Das aktuell zu verschlüsselnde Byte bezeichnet die X-Achse der Matrix.
- Variante a) Es wird das Byte im Feld mit Y-Wert = A(n) genommen, wobei A ein beliebiger Algorithmus und n = 0, 1, ... das n-te Auftreten des zu verschlüsselnden Bytes ist. Der Algorithmus A gehört ebenso wie die Matrix M zum Schlüssel und muss (wie es bei einem symmetrischen Verfahren unvermeidlich ist) Sender und Empfänger bekannt sein.
- Das zu verschüsselnde Byte wird durch das Byte an Position (X,Y) aus der Matrix ersetzt.
4) Entschlüsselung:
- Jedes aktuell zu entschlüsselnde Byte läßt sich (abgesehen von Komplexitätsgrad b2 im Beispiel unter 2) 256 (Y,Z) Paaren an der Position (X,Y) aus der Matrix zuordnen, nämlich in denen das zu entschlüsselnde Byte jeweils gleich dem Wert Z ist. Jeder X-Wert aus einem der (X,Y) Paare könnte die gesuchte Zahl sein. Man erhält also für jedes zu entschlüsselnde Byte zunächst eine Folge von 256 Zahlenpaaren (X,Y). Möglicherweise ist es günstig die Zahlenpaare nach ihrem Y-Wert zu sortieren. Bei unterschiedlichen Häufigkeiten (siehe 2 b2) muss die Anzahl der Zahlenpaare nicht gleich 256 sein.
- Die Zahlenfolgen ergeben untereinander geschrieben ein Feld von 256 x L Elementen, wobei L die Nachrichtenlänge (Anzahl Bytes) ist. Die ursprüngliche unverschlüsselte Bytefolge ist in den X-Werten der (X.Y)-Paare in einem Pfad von "oben nach unten", also vom ersten bis zum letzten Byte der Nachricht enthalten.
- Ähm, jetzt kommt der schwierige Teil, nämlich den einen richtigen Pfad zu finden. Irgendwas mit Backtracking (http://de.wikipedia.org/wiki/Backtracking) vielleicht? Immerhin hat man mit der Matrix M und dem Algorithmus A ja zusätzliche Informationen. Ich habe jedenfalls keine Lust darüber nachzudenken. Eine Lösung muss aber existieren, die Frage ist nur, ob das Verschlüsselungsverfahren insgesamt effizient genug ist (siehe PPPS).
5) Nach der Verschlüsselung muss die Nachricht entschlüsselt und auf mögliche falsche Interpretationsmöglichkeiten hin untersucht werden. Gibt es mehrere wahrscheinliche divergente Möglichkeiten, so muss die zu verschlüsselnde Nachricht geeignet umformuliert werden. Ein Trick könnte darin bestehen, die eigentliche Botschaft etwas blumig (aber bei ähnlichem Wissensstand hinreichend eindeutig) zu formulieren. Zusätzlich könnte man die Botschaft mit anderen Worten wiederholen: dadurch wird der richtige Pfad für Eingeweihte erheblich wahrscheinlicher und Uneingeweihte haben eine beträchtliche zusätzliche Anzahl von (falschen) Möglichkeiten. Ist es besser die Botschaft (wie sonst üblich) vor dem Verschlüsseln zu komprimieren? Die Komplexität sollte sich mit einer größeren Matrix (die übrigens auch mehrdimensional sein kann) beliebig erhöhen lassen.
Vorteile:
- Man kann die Matrix und einen geeigneten Algorithmus beibehalten aber praktisch jede hinreichend lange Botschaft auf neue Weise verschlüsseln, indem man ein paar Parameter des Algorithmus verändert und diese zusammen mit der verschlüsselten Botschaft überträgt (Hinweis: ein Algorithmus kann aus beliebig vielen unabhängigen Einzelalgorithmen bestehen, die durch einen Parameter selektiert werden).
- Man muss eine Ahnung vom möglichen Nachrichteninhalt haben, um die eigentliche Nachricht aus den vielen möglichen Nachrichten selektieren zu können. Dies ist der eigentliche Vorteil des Verfahrens, der Uneingeweiten die Entschlüsselung ungleich schwerer macht, weil neben der verwendeten Matrix auch der gesamte kulturelle und situationsbezogene Hintergrund für die Entschlüsselung benötigt wird.
- Die Kenntnis des Verfahrens macht die Verschlüsselung zwar unvermeidlicherweise einfacher aber nicht trivial.
- Wenn ein Unberechtigter die verschlüsselte Botschaft abgefangen hat, ist es selbst bei Kenntnis des Verschlüsselungprinzips kaum möglich durch ausprobieren eine hinreichend große Nachricht zu entschlüsseln.
- Selbst bei Kenntnis des verwendeten Schlüssels ist die Entschlüsselung für Aussenstehende schwierig und nicht sicher möglich.
- Vermutlich kann man nicht mit der Kenntnis einer ver- und unverschlüsselten Nachricht auf den Schlüssel (M und A) schließen, was bei normalen symmetrischen Verfahren meist möglich ist.
PS: Die Beschreibung ist vielleicht nicht vollständig aber die Grundidee sollte einigermaßen erkennbar sein. Das Verfahren ist garantiert nicht für alle Anwendungen optimal, aber mir würde es eigentlich schon reichen, wenn es neu wäre.
PPS: Wenn das Verfahren nichts taugt (dann aber echte Gründe, z.B. ein Entschlüsselungsaufwand von einem Tag mit M+A und Spezialhardware ist noch akzeptabel) oder schon existiert bitte Bescheid sagen. Das Verfahren wäre schlecht, wenn eine Nachricht auch ohne M+A leicht zu entschlüsseln wäre oder mit M+A nicht entschlüsselbar ist.
PPPS: Gibt es schon eine Maßzahl für die Effizienz eines Verschlüsselungsalgorithmusses? Wäre doch praktisch. Kriterien sind u.a. Rechenaufwand mit Schlüssel (kleiner = besser), Rechenaufwand ohne Schlüssel (größer = besser) und Schlüsselgröße (kleiner = besser). Nichtlinear steigender Aufwand bei größeren Nachrichten ist wohl eher ungünstig aber man kann das Verfahren ja auch nur zur Übertragung eines Schlüssels benutzen und die lange Nachricht mit einem anderen Verfahren verschlüsseln.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26817/1.html
Homophone Verschlüsselung
http://de.wikipedia.org/wiki/Homophone_Verschl%C3%BCsselung
Mögliches (neues?) homophones und symmetrisches Verschlüsselungsverfahren:
1) Man erstelle eine 128 kByte große Matrix M aus 256 x 256 Feldern, bei der die X-Achse aus den Zahlen 0, 1, ..., 255 besteht. Jedes Element der Matrix enthält zwei 1 Byte große Zahlen (Y,Z).
2) Es sind verschiedene Komplexitätsgrade denkbar, die sich aus dem Verfahren zur Bestimmung von Y und Z ergeben, z.B.:
a1) Jede Zahl Y eines (Y,Z) Paares ergibt sich aus dem Wert der Y-Achse, d.h. für einen bestimmten X-Wert (X-Achse) werden die Y-Werte eines (Y,Z) Paares analog zur Y-Achse hochgezählt.
a2) Jeder Zahl Y eines (Y,Z) Paares mit einem bestimmten X-Wert (X-Achse) wird eine Zufallszahl von 1 Byte so zugeordnet, dass es für jeden X-Wert keine (Y,Z) Paare mit gleichem Y gibt, d.h. jede Zahl von 0, 1, ..., 255 in Y für jedes X genau einmal vorkommt.
b1) Jede Zahl Z eines (Y,Z) Paares ist eine Zufallszahl, so dass jedes Z in der Matrix genau 256 mal vorkommt.
b2) Jede Zahl Z eines (Y,Z) Paares ist eine Zufallszahl (gegenüber b1 mit unterschiedlichen Häufigkeiten).
3) Verschlüsselung:
- Das aktuell zu verschlüsselnde Byte bezeichnet die X-Achse der Matrix.
- Variante a) Es wird das Byte im Feld mit Y-Wert = A(n) genommen, wobei A ein beliebiger Algorithmus und n = 0, 1, ... das n-te Auftreten des zu verschlüsselnden Bytes ist. Der Algorithmus A gehört ebenso wie die Matrix M zum Schlüssel und muss (wie es bei einem symmetrischen Verfahren unvermeidlich ist) Sender und Empfänger bekannt sein.
- Das zu verschüsselnde Byte wird durch das Byte an Position (X,Y) aus der Matrix ersetzt.
4) Entschlüsselung:
- Jedes aktuell zu entschlüsselnde Byte läßt sich (abgesehen von Komplexitätsgrad b2 im Beispiel unter 2) 256 (Y,Z) Paaren an der Position (X,Y) aus der Matrix zuordnen, nämlich in denen das zu entschlüsselnde Byte jeweils gleich dem Wert Z ist. Jeder X-Wert aus einem der (X,Y) Paare könnte die gesuchte Zahl sein. Man erhält also für jedes zu entschlüsselnde Byte zunächst eine Folge von 256 Zahlenpaaren (X,Y). Möglicherweise ist es günstig die Zahlenpaare nach ihrem Y-Wert zu sortieren. Bei unterschiedlichen Häufigkeiten (siehe 2 b2) muss die Anzahl der Zahlenpaare nicht gleich 256 sein.
- Die Zahlenfolgen ergeben untereinander geschrieben ein Feld von 256 x L Elementen, wobei L die Nachrichtenlänge (Anzahl Bytes) ist. Die ursprüngliche unverschlüsselte Bytefolge ist in den X-Werten der (X.Y)-Paare in einem Pfad von "oben nach unten", also vom ersten bis zum letzten Byte der Nachricht enthalten.
- Ähm, jetzt kommt der schwierige Teil, nämlich den einen richtigen Pfad zu finden. Irgendwas mit Backtracking (http://de.wikipedia.org/wiki/Backtracking) vielleicht? Immerhin hat man mit der Matrix M und dem Algorithmus A ja zusätzliche Informationen. Ich habe jedenfalls keine Lust darüber nachzudenken. Eine Lösung muss aber existieren, die Frage ist nur, ob das Verschlüsselungsverfahren insgesamt effizient genug ist (siehe PPPS).
5) Nach der Verschlüsselung muss die Nachricht entschlüsselt und auf mögliche falsche Interpretationsmöglichkeiten hin untersucht werden. Gibt es mehrere wahrscheinliche divergente Möglichkeiten, so muss die zu verschlüsselnde Nachricht geeignet umformuliert werden. Ein Trick könnte darin bestehen, die eigentliche Botschaft etwas blumig (aber bei ähnlichem Wissensstand hinreichend eindeutig) zu formulieren. Zusätzlich könnte man die Botschaft mit anderen Worten wiederholen: dadurch wird der richtige Pfad für Eingeweihte erheblich wahrscheinlicher und Uneingeweihte haben eine beträchtliche zusätzliche Anzahl von (falschen) Möglichkeiten. Ist es besser die Botschaft (wie sonst üblich) vor dem Verschlüsseln zu komprimieren? Die Komplexität sollte sich mit einer größeren Matrix (die übrigens auch mehrdimensional sein kann) beliebig erhöhen lassen.
Vorteile:
- Man kann die Matrix und einen geeigneten Algorithmus beibehalten aber praktisch jede hinreichend lange Botschaft auf neue Weise verschlüsseln, indem man ein paar Parameter des Algorithmus verändert und diese zusammen mit der verschlüsselten Botschaft überträgt (Hinweis: ein Algorithmus kann aus beliebig vielen unabhängigen Einzelalgorithmen bestehen, die durch einen Parameter selektiert werden).
- Man muss eine Ahnung vom möglichen Nachrichteninhalt haben, um die eigentliche Nachricht aus den vielen möglichen Nachrichten selektieren zu können. Dies ist der eigentliche Vorteil des Verfahrens, der Uneingeweiten die Entschlüsselung ungleich schwerer macht, weil neben der verwendeten Matrix auch der gesamte kulturelle und situationsbezogene Hintergrund für die Entschlüsselung benötigt wird.
- Die Kenntnis des Verfahrens macht die Verschlüsselung zwar unvermeidlicherweise einfacher aber nicht trivial.
- Wenn ein Unberechtigter die verschlüsselte Botschaft abgefangen hat, ist es selbst bei Kenntnis des Verschlüsselungprinzips kaum möglich durch ausprobieren eine hinreichend große Nachricht zu entschlüsseln.
- Selbst bei Kenntnis des verwendeten Schlüssels ist die Entschlüsselung für Aussenstehende schwierig und nicht sicher möglich.
- Vermutlich kann man nicht mit der Kenntnis einer ver- und unverschlüsselten Nachricht auf den Schlüssel (M und A) schließen, was bei normalen symmetrischen Verfahren meist möglich ist.
PS: Die Beschreibung ist vielleicht nicht vollständig aber die Grundidee sollte einigermaßen erkennbar sein. Das Verfahren ist garantiert nicht für alle Anwendungen optimal, aber mir würde es eigentlich schon reichen, wenn es neu wäre.
PPS: Wenn das Verfahren nichts taugt (dann aber echte Gründe, z.B. ein Entschlüsselungsaufwand von einem Tag mit M+A und Spezialhardware ist noch akzeptabel) oder schon existiert bitte Bescheid sagen. Das Verfahren wäre schlecht, wenn eine Nachricht auch ohne M+A leicht zu entschlüsseln wäre oder mit M+A nicht entschlüsselbar ist.
PPPS: Gibt es schon eine Maßzahl für die Effizienz eines Verschlüsselungsalgorithmusses? Wäre doch praktisch. Kriterien sind u.a. Rechenaufwand mit Schlüssel (kleiner = besser), Rechenaufwand ohne Schlüssel (größer = besser) und Schlüsselgröße (kleiner = besser). Nichtlinear steigender Aufwand bei größeren Nachrichten ist wohl eher ungünstig aber man kann das Verfahren ja auch nur zur Übertragung eines Schlüssels benutzen und die lange Nachricht mit einem anderen Verfahren verschlüsseln.
#57
Botnetz-Studie: Bots verbreiten sich über uralte Lücken
http://www.heise.de/newsticker/meldung/100048
... dass fast jede siebzigste Seite Schädlinge enthält und verbreitet. ...
Wie könnte man minimalinvasiv diese Webseiten automatisch entschärfen?
- Server abschalten kann negative Folgen haben, vielleicht liegen dort auch wichtige Informationen.
- Viren gezielt entfernen ist ebenfalls fehleranfällig, wer weiß, was das manipulierte Script danach macht.
Idee (nur das Prinzip, Details sind noch auszuarbeiten):
Es gibt ein Katalog möglicher Maßnahmen, die automatisch oder halbautomatisch nach festgelegten Kriterien von einer Zentrale innerhalb eines Landes umgesetzt werden können (bei wichtigen Systemen nach menschlicher Bestätigung). Zuvor könnte auch in einer Analysephase eine geeignete Maßnahmenfolge ermittelt werden - ansonsten wird die Default-Folge umgesetzt.
Dazu wäre es notwendig, dass das Server-Betriebssystem diese Maßnahmen unterstützt. Mögliche Maßnahmen, die manuell, automatisch (System überwacht sich selbst) und per Remote-Trigger durchführbar sein sollten:
- Hardware-Reset
- aktuellen Stand sichern und Backup einspielen (Anwendungssoftware)
- zurück zum gesicherten Vor-Backup-Stand (Anwendungssoftware)
- aktuellen Stand sichern und Backup einspielen (Betriebssystem)
- zurück zum gesicherten Vor-Backup-Stand (Betriebssystem)
- Input-Output Filter aktivieren (z.B. von Active-X Filter bis hin zu nur Text)
Das Ganze darf natürlich nur mit den richtige Autorisierungscodes machbar sein. Als zusätzliche Sicherung muss es möglich sein an den Netzknotenpunkten alle Kommando-Pakete (die die oben genannte Maßnahmen triggern) anhand ihrer Autorisierungscodes zu erkennen und herauszufiltern.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/100048
... dass fast jede siebzigste Seite Schädlinge enthält und verbreitet. ...
Wie könnte man minimalinvasiv diese Webseiten automatisch entschärfen?
- Server abschalten kann negative Folgen haben, vielleicht liegen dort auch wichtige Informationen.
- Viren gezielt entfernen ist ebenfalls fehleranfällig, wer weiß, was das manipulierte Script danach macht.
Idee (nur das Prinzip, Details sind noch auszuarbeiten):
Es gibt ein Katalog möglicher Maßnahmen, die automatisch oder halbautomatisch nach festgelegten Kriterien von einer Zentrale innerhalb eines Landes umgesetzt werden können (bei wichtigen Systemen nach menschlicher Bestätigung). Zuvor könnte auch in einer Analysephase eine geeignete Maßnahmenfolge ermittelt werden - ansonsten wird die Default-Folge umgesetzt.
Dazu wäre es notwendig, dass das Server-Betriebssystem diese Maßnahmen unterstützt. Mögliche Maßnahmen, die manuell, automatisch (System überwacht sich selbst) und per Remote-Trigger durchführbar sein sollten:
- Hardware-Reset
- aktuellen Stand sichern und Backup einspielen (Anwendungssoftware)
- zurück zum gesicherten Vor-Backup-Stand (Anwendungssoftware)
- aktuellen Stand sichern und Backup einspielen (Betriebssystem)
- zurück zum gesicherten Vor-Backup-Stand (Betriebssystem)
- Input-Output Filter aktivieren (z.B. von Active-X Filter bis hin zu nur Text)
Das Ganze darf natürlich nur mit den richtige Autorisierungscodes machbar sein. Als zusätzliche Sicherung muss es möglich sein an den Netzknotenpunkten alle Kommando-Pakete (die die oben genannte Maßnahmen triggern) anhand ihrer Autorisierungscodes zu erkennen und herauszufiltern.
#56
Könnte es nicht sinnvoll sein, wenn man (erstmal große) LKWs mit einem radargestütztem Bremsassistenten und einem situationsabhängigen individuellem Geschwindigkeitslimit versehen würde?
Prinzip:
- Der radargestützte Bremsassistent löst sofort bei einem drohenden Auffahrunfall die Bremse aus (natürlich nach irgendeinem schlauen Algorithmus und nicht einfach nur Vollbremsung).
- Mittels zusätzlicher Sensoren (für z.B. Gesamtgewicht, Wetter (Regensensor, Temperatursensor, Spritzwasser+Temperatursensor zur Schneeerkennung)) wird die wahrscheinlich aktuell ratsame Höchstgeschwindigkeit ermittelt und dem Fahrer angezeigt (aber nicht erzwungen). Dieses Geschwindigkeitslimit ist für den Fahrer genauso bindend wie ein Verkehrsschild.
- Eine Kamera, die durch die Windschutzscheibe die Fahrbahn filmt, könnte zunächst nur Sicht und Wetterverhältnisse beurteilen aber in einer weiteren Ausbaustufe auch komplexere Situationen erfassen (Verkehrssituation, Schilder, Gefahr von zu hoher Kurvengeschwindigkeit). Weil das auch wichtige Forschungsdaten sind, könnte man die Daten zur späteren Analyse verschlüsselt aufzeichnen. Das Entschlüsselungsprogramm im Entwicklungslabor könnte automatisch und nicht deaktivierbar Nummernschilder und Personen unkenntlich machen (also bevor der Entwickler die Daten betrachten kann). Wenn der Schlüssel auf einer Smartcard gespeichert ist (eine pro Autohersteller oder Universität würde reichen) sollte das Ganze hinreichend sicher sein. Zusätzlich könnte man noch fordern, dass dafür nur der dazu offiziell bereitgestellte Computer genutzt werden darf (auf dem dann nichts anderes installiert werden darf und der z.B. auch keine Netzwerkverbindung, sondern nur externe Festplatten für den Datenaustausch hat). Der Computer könnte zudem bei irgendeinem Abteilungsleiter im verschließbaren Büro stehen.
Vorteile:
- Moderne LKWs sind so teuer, dass einmalige Mehrkosten durch das neue Sicherheitssystem kaum auffallen würden.
- Eine hydraulische Bremsanlage und Fahrtenschreiber gibt es ja schon meist.
- Die Sicherheitseinrichtung könnte durch niedrigere Versicherungsprämien honoriert werden und dadurch in einigen Fällen sogar Gewinn abwerfen.
- LKWs ohne diese Einrichtung müssen immer langsam fahren - mit der Anlage kann man vielleicht bei guten Bedingungen (keine/leichte Ladung, trockene Fahrbahn, freie Sicht) auch schneller fahren dürfen.
- Der Anreiz für die Hersteller: zukunftsorientierte Entwicklung von Elementen für automatisches Fahren und potentieller Exportschlager.
- Der radargestützte Bremsassistent löst sofort bei einem drohenden Auffahrunfall die Bremse aus (natürlich nach irgendeinem schlauen Algorithmus und nicht einfach nur Vollbremsung).
- Mittels zusätzlicher Sensoren (für z.B. Gesamtgewicht, Wetter (Regensensor, Temperatursensor, Spritzwasser+Temperatursensor zur Schneeerkennung)) wird die wahrscheinlich aktuell ratsame Höchstgeschwindigkeit ermittelt und dem Fahrer angezeigt (aber nicht erzwungen). Dieses Geschwindigkeitslimit ist für den Fahrer genauso bindend wie ein Verkehrsschild.
- Eine Kamera, die durch die Windschutzscheibe die Fahrbahn filmt, könnte zunächst nur Sicht und Wetterverhältnisse beurteilen aber in einer weiteren Ausbaustufe auch komplexere Situationen erfassen (Verkehrssituation, Schilder, Gefahr von zu hoher Kurvengeschwindigkeit). Weil das auch wichtige Forschungsdaten sind, könnte man die Daten zur späteren Analyse verschlüsselt aufzeichnen. Das Entschlüsselungsprogramm im Entwicklungslabor könnte automatisch und nicht deaktivierbar Nummernschilder und Personen unkenntlich machen (also bevor der Entwickler die Daten betrachten kann). Wenn der Schlüssel auf einer Smartcard gespeichert ist (eine pro Autohersteller oder Universität würde reichen) sollte das Ganze hinreichend sicher sein. Zusätzlich könnte man noch fordern, dass dafür nur der dazu offiziell bereitgestellte Computer genutzt werden darf (auf dem dann nichts anderes installiert werden darf und der z.B. auch keine Netzwerkverbindung, sondern nur externe Festplatten für den Datenaustausch hat). Der Computer könnte zudem bei irgendeinem Abteilungsleiter im verschließbaren Büro stehen.
Vorteile:
- Moderne LKWs sind so teuer, dass einmalige Mehrkosten durch das neue Sicherheitssystem kaum auffallen würden.
- Eine hydraulische Bremsanlage und Fahrtenschreiber gibt es ja schon meist.
- Die Sicherheitseinrichtung könnte durch niedrigere Versicherungsprämien honoriert werden und dadurch in einigen Fällen sogar Gewinn abwerfen.
- LKWs ohne diese Einrichtung müssen immer langsam fahren - mit der Anlage kann man vielleicht bei guten Bedingungen (keine/leichte Ladung, trockene Fahrbahn, freie Sicht) auch schneller fahren dürfen.
- Der Anreiz für die Hersteller: zukunftsorientierte Entwicklung von Elementen für automatisches Fahren und potentieller Exportschlager.
#55
Es ist viel unmenschlicher und völlig irrational, wenn man nicht gute und wichtige Menschen bevorzugt ... mal abgesehen davon, dass jeder ganz natürlich sympathische Menschen bevorzugt: würde man
etwa einen ungeliebten Menschen eher retten, bloß weil man vielleicht 10 cm dichter dran steht? Wäre doch lächerlich, oder?
Effizienz ist nichts anderes als optimales Handeln und absichtlich nicht optimal handeln ist schlicht verrückt. Wobei es natürlich viele und nicht immer offensichtliche Kriterien gibt, z.B. können vermutlich nicht alle diese Postings als sinnvoll ansehen, was aber eben in keiner Weise heißen muss, dass diese Texte auch wirklich nicht sinnvoll sind.
Effizienz bedeutet z.B. auch, dass es im Normalfall genug Krankenversorgung geben sollte, aber es ist schlicht ineffizient (quasi unmöglich) permanent die bis zu 100-fache Kapazität für Notfälle aufrecht zu erhalten.
Selbst die (sehr menschliche) subjektive Überbewertung (im Vergleich zum objektiven Wert) von besonders geliebten Personen (z.B. lieber die(den) Geliebte(n) retten als 100 Unbekannte) ist (imho) nur scheinbar unlogisch und ineffizient. Warum? Vielleicht weil derartig krasse Situationen extrem selten sind und dagegen eine starke Bindung alltäglichen Nutzen (auch für die Gesellschaft) bringt. Nicht zu vergessen, dass die Bereitschaft (z.B. im Krieg) zu persönlichen Risiken (im Dienste der Gesellschaft) dann ebenfalls beträchtlich gesteigert ist.
Was Glück, dass solche Fälle (wo man gezwungen wäre gegen einem wichtige Personen zu handeln, obwohl diese nach wie vor mindestens sympathisch sind) kaum auftreten können. Ein mögliches Szenario wäre wohl eine Ort nuken zu müssen um z.B. die Ausbreitung einer Seuche zu verhindern und die geliebte Person befindet sich an diesem Ort. Tendenziell hat man da keine Wahl, außer die Tat passiv zu verweigern (aktive Verhinderung ist indiskutabel, sobald eine örtliche Säuberung wahrscheinlich notwendig ist) und dann tut es halt wer anders ... wenn keiner da ist und es keine ratsamen Alternativen gibt, dann muss man den Knopf drücken, was denn sonst? Alles andere wäre vielleicht verständlich aber für keinen der Milliarden Außenstehenden wünschenswert und für einige sicher noch nicht einmal verzeihlich.
Die schwierigere Frage ist, mit wievielen eher sympathischen Menschen (tendenziell unendlich viele unsympathische, sofern noch genügend sympathische übrig bleiben) man einen geliebten Menschen "aufwiegen" würde - und JEDER tut das, auch wenn er sich weigert darüber nachzudenken, weil er im Fall der Fälle irgendwie handeln würde (und wenn er nur in Ohnmacht fällt, was aber die Zeit nicht wirklich anhalten dürfte). Logischerweise irgendwo zwischen 1 und 6 Milliarden, wobei das mit der aktuellen Situation variieren dürfte (wenn sowieso gerade viele sterben, fallen ein paar mehr halt nicht so auf, z.B. im Krieg).
Trotz des Optimierungsgebots (dem man sich ja nicht verpflichtet fühlen muss, aber sicher verpflichtet fühlen sollte, wobei man nicht pausenlos nach etwas besserem suchen kann und muss, es reicht die Berücksichtigung bei wichtigeren Entscheidungen), sind es tendenziell schon ein paar Menschen, die man für einen bestimmten anderen opfern würde (wobei man unbedingt auch Folgeschäden berücksichtigen muss), ganz einfach deswegen, um die notwendigerweise hinreichend hohe Wahrscheinlichkeit für eine Entscheidung gegen den geliebten Menschen rechtfertigen zu können. Genaue Angaben sind schwierig, weil die aktuelle Situation und die Bedeutung des geliebten Menschen (wie auch die eigene) für die Gesellschaft eine Rolle spielen.
Was passiert nun im Nachhinein, wenn infolge der Tat vielleicht ein Gerichtsverfahren eröffnet wird (z.B. aufgrund der Anklage eines Menschen, der die getroffene Entscheidung nicht nachvollziehen kann und den Täter nicht mehr in der alten, verantwortungsvollen Position, sehen möchte, weil er ihn wegen der aus seiner Sicht falschen Entscheidung für ungeeignet hält)? In dem Verfahren muss nun untersucht werden, ob der Täter richtig gehandelt hat, indem die für die Tat relevante Auswirkungsanalyse nachvollzogen und überprüft wird, wobei zu bedenken ist, dass der Täter ggf. nur wenige Sekunden für eine Entscheidung hatte. Zumindest bei grober Fahrlässigkeit oder erhöhter Wahrscheinlichkeit zukünftiger Fehlentscheidungen muss der Täter mindestens seines damaligen Postens enthoben werden, wohingegen eine Strafe in vielen Fällen vermutlich unnötig sein dürfte.
Früher oder später wird es auch Programme geben, die verantwortliche Personen bei ihrer Entscheidung durch eine Empfehlung (idealerweise unter Angabe der immer aktuell gehaltenen Wahrscheinlichkeiten) unterstützen und auch im Notfall selbst Handlungen einleiten. Dafür ist es notwendig, dass allen Einrichtungen und Menschen ein Wert (nämlich ihr Wert für die Menschheit) zugewiesen wird, auch wenn die Wert-Zahl aus strategischen Gründen nicht überall bekannt sein darf, sondern naheliegenderweise stets nur denjenigen, die diese Information für ihre Aufgabe wahrscheinlich brauchen könnten. Es ist zu berücksichtigen, dass
- es vermutlich eine (z.B. 4 Byte) Ganzzahl sein sollte (man bedenke, dass auch Städte bewertet werden müssen),
- man auch Platz nach unten für eher unwichtigere Einheiten braucht,
- bei der Berechnung erheblich größere Zahlen anfallen können, so dass ggf. auch Berechnungen in Fließkomma sinnvoll sein könnten,
- auch die wahrscheinliche zukünftige Entwicklung berücksichtigt werden muss (z.B. von Kindern, denn offensichtlich ist niemand von Geburt an gleich ... allerdings hat jeder die Chance auf und ab zu steigen),
- die Bewertung immer wieder aktualisiert werden muss.
So oder so könnte man im Fall der Fälle (je nach dem) für einige Zeit nur noch eingeschränkt zu gebrauchen sein, d.h. derjenige, der die Entscheidung für oder gegen jemanden bekanntes zu treffen hatte, muss das erstmal verarbeiten und ist solange für seinen Job eventuell nicht mehr zu gebrauchen, d.h. arbeitsunfähig. Übrigens, wer an Reinkarnation glaubt, sollte das etwas entspannter sehen können.
Außerdem sind das nur Notfallmaßnahmen, im normalen Leben müsste sich nicht notwendigerweise viel ändern. Insbesondere ist es vermutlich ungünstig, wenn das Wertesystem direkt oder indirekt zuviel Leistungsdruck erzeugt, d.h. wenn die Menschen nur etwas tun, um ihr Punktekonto zu erhöhen, ist das falsch. Sie sollen viel mehr etwas tun, weil sie es für richtig halten (was sich dann idealerweise positiv auf das Punktekonto auswirkt). Praktisch würde man das dadurch erreichen, indem Normalmenschen nicht ihren Punktestand kennen, sondern nur ggf. indirekt die Auswirkungen erfahren (z.B. irgendwelche zusätzlichen Rechte erhalten). Meist ist der Punktestand nur eine Zahl für die für jeden sichtbaren Eigenschaften (wichtiger Job, Kinder, etc.), wobei man bedenken muss, dass einige (nicht wenige) scheinbar unwichtig erscheinenden besonders wichtig sein können (was sie je nach Fall selbst wissen oder nicht wissen). Wer nicht größtenteils mit Spass arbeitet, handelt wahrscheinlich nicht optimal - oder anders gesagt: wenn es zu vielen schlecht geht, dann stimmt eben grundsätzlich etwas nicht. Bei einer für jeden sichtbaren Zahl könnte außerdem langfristig gesehen die Fähigkeit Menschen beurteilen zu können leiden.
Einige könnten einwenden, dass sich kein Mensch als Richter über Leben und Tod aufspielt darf ... bloß, dass das ja so oder so passiert, man kann allerdings versuchen schlimmeres verhindern. Tendenziell haben die das Recht, die für diese Aufgabe eingesetzt wurden (und das sind dann welche, denen das selbst keinen Spass macht, die aber besser als andere dafür geeignet sind und sei es nur aufgrund der Einstellung so handeln zu müssen). Im Notfall muss jeder selbst entscheiden und nichts tun ist meist der sicherere Zustand ... wobei eine dringend ratsam erscheinende Tat, sofern sie mit höchster Wahrscheinlichkeit genügend Menschen und Tiere übrig läßt, tendenziell trotzdem unternommen werden muss und zwar spätestens dann, bevor sich die Situation relevant zu verschlechtern droht.
PS: Soweit so logisch. Verbesserungsvorschläge und Fehlerhinweise sind selbstverständlich willkommen.
PPS: Eigentlich müsste aktuell die Mehrheit von mehr Gerechtigkeit profitieren ...
PPPS: ... und niemand darf etwas gegen Gerechtigkeit haben.
Effizienz ist nichts anderes als optimales Handeln und absichtlich nicht optimal handeln ist schlicht verrückt. Wobei es natürlich viele und nicht immer offensichtliche Kriterien gibt, z.B. können vermutlich nicht alle diese Postings als sinnvoll ansehen, was aber eben in keiner Weise heißen muss, dass diese Texte auch wirklich nicht sinnvoll sind.
Effizienz bedeutet z.B. auch, dass es im Normalfall genug Krankenversorgung geben sollte, aber es ist schlicht ineffizient (quasi unmöglich) permanent die bis zu 100-fache Kapazität für Notfälle aufrecht zu erhalten.
Selbst die (sehr menschliche) subjektive Überbewertung (im Vergleich zum objektiven Wert) von besonders geliebten Personen (z.B. lieber die(den) Geliebte(n) retten als 100 Unbekannte) ist (imho) nur scheinbar unlogisch und ineffizient. Warum? Vielleicht weil derartig krasse Situationen extrem selten sind und dagegen eine starke Bindung alltäglichen Nutzen (auch für die Gesellschaft) bringt. Nicht zu vergessen, dass die Bereitschaft (z.B. im Krieg) zu persönlichen Risiken (im Dienste der Gesellschaft) dann ebenfalls beträchtlich gesteigert ist.
Was Glück, dass solche Fälle (wo man gezwungen wäre gegen einem wichtige Personen zu handeln, obwohl diese nach wie vor mindestens sympathisch sind) kaum auftreten können. Ein mögliches Szenario wäre wohl eine Ort nuken zu müssen um z.B. die Ausbreitung einer Seuche zu verhindern und die geliebte Person befindet sich an diesem Ort. Tendenziell hat man da keine Wahl, außer die Tat passiv zu verweigern (aktive Verhinderung ist indiskutabel, sobald eine örtliche Säuberung wahrscheinlich notwendig ist) und dann tut es halt wer anders ... wenn keiner da ist und es keine ratsamen Alternativen gibt, dann muss man den Knopf drücken, was denn sonst? Alles andere wäre vielleicht verständlich aber für keinen der Milliarden Außenstehenden wünschenswert und für einige sicher noch nicht einmal verzeihlich.
Die schwierigere Frage ist, mit wievielen eher sympathischen Menschen (tendenziell unendlich viele unsympathische, sofern noch genügend sympathische übrig bleiben) man einen geliebten Menschen "aufwiegen" würde - und JEDER tut das, auch wenn er sich weigert darüber nachzudenken, weil er im Fall der Fälle irgendwie handeln würde (und wenn er nur in Ohnmacht fällt, was aber die Zeit nicht wirklich anhalten dürfte). Logischerweise irgendwo zwischen 1 und 6 Milliarden, wobei das mit der aktuellen Situation variieren dürfte (wenn sowieso gerade viele sterben, fallen ein paar mehr halt nicht so auf, z.B. im Krieg).
Trotz des Optimierungsgebots (dem man sich ja nicht verpflichtet fühlen muss, aber sicher verpflichtet fühlen sollte, wobei man nicht pausenlos nach etwas besserem suchen kann und muss, es reicht die Berücksichtigung bei wichtigeren Entscheidungen), sind es tendenziell schon ein paar Menschen, die man für einen bestimmten anderen opfern würde (wobei man unbedingt auch Folgeschäden berücksichtigen muss), ganz einfach deswegen, um die notwendigerweise hinreichend hohe Wahrscheinlichkeit für eine Entscheidung gegen den geliebten Menschen rechtfertigen zu können. Genaue Angaben sind schwierig, weil die aktuelle Situation und die Bedeutung des geliebten Menschen (wie auch die eigene) für die Gesellschaft eine Rolle spielen.
Was passiert nun im Nachhinein, wenn infolge der Tat vielleicht ein Gerichtsverfahren eröffnet wird (z.B. aufgrund der Anklage eines Menschen, der die getroffene Entscheidung nicht nachvollziehen kann und den Täter nicht mehr in der alten, verantwortungsvollen Position, sehen möchte, weil er ihn wegen der aus seiner Sicht falschen Entscheidung für ungeeignet hält)? In dem Verfahren muss nun untersucht werden, ob der Täter richtig gehandelt hat, indem die für die Tat relevante Auswirkungsanalyse nachvollzogen und überprüft wird, wobei zu bedenken ist, dass der Täter ggf. nur wenige Sekunden für eine Entscheidung hatte. Zumindest bei grober Fahrlässigkeit oder erhöhter Wahrscheinlichkeit zukünftiger Fehlentscheidungen muss der Täter mindestens seines damaligen Postens enthoben werden, wohingegen eine Strafe in vielen Fällen vermutlich unnötig sein dürfte.
Früher oder später wird es auch Programme geben, die verantwortliche Personen bei ihrer Entscheidung durch eine Empfehlung (idealerweise unter Angabe der immer aktuell gehaltenen Wahrscheinlichkeiten) unterstützen und auch im Notfall selbst Handlungen einleiten. Dafür ist es notwendig, dass allen Einrichtungen und Menschen ein Wert (nämlich ihr Wert für die Menschheit) zugewiesen wird, auch wenn die Wert-Zahl aus strategischen Gründen nicht überall bekannt sein darf, sondern naheliegenderweise stets nur denjenigen, die diese Information für ihre Aufgabe wahrscheinlich brauchen könnten. Es ist zu berücksichtigen, dass
- es vermutlich eine (z.B. 4 Byte) Ganzzahl sein sollte (man bedenke, dass auch Städte bewertet werden müssen),
- man auch Platz nach unten für eher unwichtigere Einheiten braucht,
- bei der Berechnung erheblich größere Zahlen anfallen können, so dass ggf. auch Berechnungen in Fließkomma sinnvoll sein könnten,
- auch die wahrscheinliche zukünftige Entwicklung berücksichtigt werden muss (z.B. von Kindern, denn offensichtlich ist niemand von Geburt an gleich ... allerdings hat jeder die Chance auf und ab zu steigen),
- die Bewertung immer wieder aktualisiert werden muss.
So oder so könnte man im Fall der Fälle (je nach dem) für einige Zeit nur noch eingeschränkt zu gebrauchen sein, d.h. derjenige, der die Entscheidung für oder gegen jemanden bekanntes zu treffen hatte, muss das erstmal verarbeiten und ist solange für seinen Job eventuell nicht mehr zu gebrauchen, d.h. arbeitsunfähig. Übrigens, wer an Reinkarnation glaubt, sollte das etwas entspannter sehen können.
Außerdem sind das nur Notfallmaßnahmen, im normalen Leben müsste sich nicht notwendigerweise viel ändern. Insbesondere ist es vermutlich ungünstig, wenn das Wertesystem direkt oder indirekt zuviel Leistungsdruck erzeugt, d.h. wenn die Menschen nur etwas tun, um ihr Punktekonto zu erhöhen, ist das falsch. Sie sollen viel mehr etwas tun, weil sie es für richtig halten (was sich dann idealerweise positiv auf das Punktekonto auswirkt). Praktisch würde man das dadurch erreichen, indem Normalmenschen nicht ihren Punktestand kennen, sondern nur ggf. indirekt die Auswirkungen erfahren (z.B. irgendwelche zusätzlichen Rechte erhalten). Meist ist der Punktestand nur eine Zahl für die für jeden sichtbaren Eigenschaften (wichtiger Job, Kinder, etc.), wobei man bedenken muss, dass einige (nicht wenige) scheinbar unwichtig erscheinenden besonders wichtig sein können (was sie je nach Fall selbst wissen oder nicht wissen). Wer nicht größtenteils mit Spass arbeitet, handelt wahrscheinlich nicht optimal - oder anders gesagt: wenn es zu vielen schlecht geht, dann stimmt eben grundsätzlich etwas nicht. Bei einer für jeden sichtbaren Zahl könnte außerdem langfristig gesehen die Fähigkeit Menschen beurteilen zu können leiden.
Einige könnten einwenden, dass sich kein Mensch als Richter über Leben und Tod aufspielt darf ... bloß, dass das ja so oder so passiert, man kann allerdings versuchen schlimmeres verhindern. Tendenziell haben die das Recht, die für diese Aufgabe eingesetzt wurden (und das sind dann welche, denen das selbst keinen Spass macht, die aber besser als andere dafür geeignet sind und sei es nur aufgrund der Einstellung so handeln zu müssen). Im Notfall muss jeder selbst entscheiden und nichts tun ist meist der sicherere Zustand ... wobei eine dringend ratsam erscheinende Tat, sofern sie mit höchster Wahrscheinlichkeit genügend Menschen und Tiere übrig läßt, tendenziell trotzdem unternommen werden muss und zwar spätestens dann, bevor sich die Situation relevant zu verschlechtern droht.
PS: Soweit so logisch. Verbesserungsvorschläge und Fehlerhinweise sind selbstverständlich willkommen.
PPS: Eigentlich müsste aktuell die Mehrheit von mehr Gerechtigkeit profitieren ...
PPPS: ... und niemand darf etwas gegen Gerechtigkeit haben.
#54
Wir üben Grippe (vom 7. bis 8. November 2007)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26545/1.html
Mmm, ich frage mich, wieviele Tote es durch sekundäre Ursachen, d.h. eine zusammengebrochene Versorgung und Unruhen, geben wird. Ob bei den im Artikel getroffenen Annahmen wohl berücksichtigt wurde, dass rechtzeitig vor der stärksten zweiten Welle alle geschwächt sind?
Um eine logische Frage kommt man eigentlich auch nicht herum: wieviele könnten gerettet werden, wenn man die Krankenhäuser nur für Kinder und für die Gesellschaft noch wichtige Menschen reserviert? Oder anders gefragt: wieviele müssen zusätzlich sterben, wenn man das nicht machen würde? Je nach Grippe-Pandemie wohl locker Hunderttausende, was einem doch eigentlich zu denken geben sollte.
Welche unvermeidlichen Nachteile muss eine Gesellschaft haben, die etwas logischer handeln würde? Ich sehe nämlich auf Anhieb keine, im Gegenteil: angenommen man würde in einer solchen Gesellschaft leben und plötzlich käme jemand mit der Absicht unsere jetzige etablieren zu wollen daher ... also, ich schätze mal, der hätte dann wohl eine Narrenkappe auf.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26545/1.html
Mmm, ich frage mich, wieviele Tote es durch sekundäre Ursachen, d.h. eine zusammengebrochene Versorgung und Unruhen, geben wird. Ob bei den im Artikel getroffenen Annahmen wohl berücksichtigt wurde, dass rechtzeitig vor der stärksten zweiten Welle alle geschwächt sind?
Um eine logische Frage kommt man eigentlich auch nicht herum: wieviele könnten gerettet werden, wenn man die Krankenhäuser nur für Kinder und für die Gesellschaft noch wichtige Menschen reserviert? Oder anders gefragt: wieviele müssen zusätzlich sterben, wenn man das nicht machen würde? Je nach Grippe-Pandemie wohl locker Hunderttausende, was einem doch eigentlich zu denken geben sollte.
Welche unvermeidlichen Nachteile muss eine Gesellschaft haben, die etwas logischer handeln würde? Ich sehe nämlich auf Anhieb keine, im Gegenteil: angenommen man würde in einer solchen Gesellschaft leben und plötzlich käme jemand mit der Absicht unsere jetzige etablieren zu wollen daher ... also, ich schätze mal, der hätte dann wohl eine Narrenkappe auf.
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