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    AMD auf dem Weg zum Earnings-Crossover mit Intel (Seite 1890)

    eröffnet am 21.04.06 19:39:20 von
    neuester Beitrag 18.07.24 21:10:32 von
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      Avatar
      schrieb am 23.11.07 13:17:27
      Beitrag Nr. 11.577 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 32.537.260 von BavarianRealist am 23.11.07 12:34:32Nur weil der Anteil von AMD zurück geht, heisst das noch lange nicht, dass auch weniger Stückzahlen mit AMD gefertigt werden.
      Diese Verschiebung kann rein durch die Low-Cost Produkte mit ihren Millionen Stückzahlen, die für Intel hinzukommen, entstehen, im normalen Markt der 500$+ Geräte braucht sich dafür nichts zu verändern.
      Avatar
      schrieb am 23.11.07 12:47:48
      Beitrag Nr. 11.576 ()
      Hier die original-Nachricht aus digitimes zu der Asus-Geschichte: http://www.digitimes.com/systems/a20071122PD214.html

      Dort heißt es:
      "...In line with Asustek's move, market sources commented that as AMD has not shown any obvious growth in its notebook platforms, the company's notebook market share might only reach 12-13% in 2008..."

      Der erste Teil der Aussage ist ja bekanntlich definitv falsch, denn AMD hat ja im letzten Jahr kräftig beim Notebook-Anteil zugelegt und die zweite Aussage wäre demnach mehr als gewagt, vor allem wenn man noch gar nicht AMDs neue Produkte kennt. Es sei denn, der Markt wüßte davon, dass es von Intel "gefordert" würde, dass kein Anbieter mehr einen höheren AMD-Anteil ausliefern dürfte.

      Aber genau in dieser Quotierung liegt einer der Kernpunkte der Klage! Das ganze riecht mir sehr danach, dass es Intel nun wagt, es mit den Behörden drauf ankommen zu lassen...

      Damit würde die ATI-Übernahme für AMD überlebens-notwendig. Erst mit ATI zusammen kann AMD jetzt gesamte Plattformen (CPU, GPU und Chipsets) anbieten.

      Sollte Intel sich tatsächlich so verhalten, dann hoffe ich auf den Tag, wo der erste Hersteller es wagt, komplett auf Intel zu verzichten und AMD-only zu werden. Sollte AMDs Puma wirklich gut werden, kann ich mir das gut vorstellen, dass das passiert. Womöglich könnte gar Asus der erste werden...
      Avatar
      schrieb am 23.11.07 12:42:48
      Beitrag Nr. 11.575 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 32.536.174 von Silver014 am 23.11.07 11:28:45@Silver

      Jo. Quoten als Teil der Gegenleistungen für das EEE-Design sind alles andere als überraschend - das gehört zum klassischen Muster von Intels Geschäftspolitik.

      Die Quote herauszuposaunen ist Mausefalle: Wer hineintappt und bei ASUS nach Rabbatten oder etwas ähnlichem sucht wird nix finden - und Intel einen Präzedenzfall in die Hände spielen Quoten mit der Endnachfrage zu erklären. Für AMDs Anwälte ist die Falle zu plump gestellt - aber für Wettbewerbsbehörden könnte sie taugen. Subtilere Zusammenhänge als direkt verknüpfte Geschäftsvorgänge sehen sie in der Regel nicht. Ich hoff AMDs Lobbbyisten nehmen diese Leutz an der Hand und führen sie um deb Fettnapf herum. :cool:

      K.
      Avatar
      schrieb am 23.11.07 12:34:32
      Beitrag Nr. 11.574 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 32.536.174 von Silver014 am 23.11.07 11:28:45@Silver014: "...liegt das Verhältnis von Intel- und AMD-basierten Notebooks im Hause Asus bei 70% zu 30%. Schon in Kürze soll der Anteil der Laptops mit AMD-Plattform auf nur noch 10 Prozent heruntergeschraubt werden..."

      Wieso wollte Asus so plötzlich den AMD-Anteil dritteln? Wenn AMD-Notebooks keine Nachfrage hätten, könnten sie diese gleich aus dem Programm werden, statt noch lächerliche 10% zu behalten.

      Diese Meldung von Asus würde ich eher so interpretieren: Asus stellt sich hier vermutlich öffentlich hin, und erklärt quasi dem Markt, dass sie von Intel zu dieser Quote gezwungen wurden. Sie warnen den Markt vor Intels Verhalten.
      Avatar
      schrieb am 23.11.07 12:27:21
      Beitrag Nr. 11.573 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 32.536.174 von Silver014 am 23.11.07 11:28:45@Silver014: "...Asus fährt Anteil AMD-basierter Notebooks zurück..."

      Na, dann hat meine Befürchtung gestimmt, dass Intel wieder auf die Politik des Strongarmings zurückgekehrt ist.

      Vor einiger Zeit hatte Asus als einziger geklagt, er würde nicht genug CPUs von Intel erhalten. Und hat man sich die Produkt-Palette von Asus angesehen, fiel schnell auf, dass Asus nicht nur recht viel AMD-CPUs verbaute, sondern auch ordentlich ATI-Grakas und AMD-Chipsets. Dass das Intel nicht passte war ja wohl klar.

      Und nachdem die US-Behörden Intel anscheinend den Freifahrtschein für weiteres Strongarming gegen AMD zu erteilen scheinen, nutzt Intel dieses Prinzip offensichtlich wieder recht rege.

      Da hoffe ich, dass die EU entsprechend streng einschreiten wird. Neben möglicher Strafen wären vielleicht erstmal Quotas angebracht...

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      schrieb am 23.11.07 11:42:44
      Beitrag Nr. 11.572 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 32.536.174 von Silver014 am 23.11.07 11:28:45"Asus fährt Anteil AMD-basierter Notebooks zurück"

      Jo, und Toshiba hat den Anteil letztens erhöht.
      Das ist doch alles Lari-Fari.

      Die Charttechnik zeigt ein interessantes Chance / Risiko Verhältnis lf.
      Avatar
      schrieb am 23.11.07 11:35:10
      Beitrag Nr. 11.571 ()
      AMD befindet sich hier auch auf der Unterkante der inneren Trendlinie seit 1990.
      Die Linie ist zwar zwischenzeitlich auch unterlaufen worden, größerer (Fehl-)Durchbruch aber nur 2003. Ergebniss war die Rally von $4 auf $40.

      Bei Bruch dieser Linie können mittelfristig herbe Verluste anstehen. Wer in diesem Zeithorizont traden will, sollte entsprechenden SL setzen.

      Langfristig sollte der Bruch eine Kaufgelegenheit darstellen.
      Oberkante des LF Trends aktuell ca. $50.
      Davor mehrere härtere Widerstände, z.B. weitere innere Trendlinie bei ca $15.xx, diverse Horizontalwiderstände, z.B. $15, $22.
      Avatar
      schrieb am 23.11.07 11:28:45
      Beitrag Nr. 11.570 ()
      WinFuture.de


      Asus fährt Anteil AMD-basierter Notebooks zurück

      Der taiwanische IT-Konzern Asus hat eine Veränderung in seiner aktuellen Notebook-Strategie bekannt gegeben. So plant das Unternehmen, die Anzahl AMD-basierter Laptops zugunsten der neuen Intel-Plattformen Santa Rosa und Montevina zurückzufahren.

      Wie das Branchenmagazin DigiTimes unter Berufung auf firmeninterne Quellen berichtet, liegt das Verhältnis von Intel- und AMD-basierten Notebooks im Hause Asus bei 70% zu 30%. Schon in Kürze soll der Anteil der Laptops mit AMD-Plattform auf nur noch 10 Prozent heruntergeschraubt werden.


      Im Zuge der Ankündigung von Asus, haben zahlreiche Marktbeobachter bekräftigt, dass AMD mit seiner aktuellen Notebook-Plattform keine großen Erfolge feiern kann. Der Marktanteil liegt derzeit bei zirka 11 Prozent und wird auch im nächsten Jahr nicht die Marke von 12-13 Prozent überschreiten.

      Für das kommende Jahr rechnet Asus damit, rund 7,2 Millionen Notebooks zu auszuliefern. Für die Zukunft hat sich Asus noch einiges vorgenommen. So möchte man bis zum Jahr 2010 zu den fünf größten Notebook-Herstellern gehören. Bis zum Jahr 2013 möchte man es sogar in die Top 3 schaffen.
      Avatar
      schrieb am 23.11.07 08:02:41
      Beitrag Nr. 11.569 ()
      Fundamentaldaten mal hin oder oder her:
      Wie gesagt, hier unten langfrisitg eher kaufen als verkaufen (schaut euch die Trendlinien im 10 Jahreschart an)

      kurz und mittelfristig ist die $10,70 interessant und sollte nicht unterschritten werden auf Tagesschluß. Darunter Risiko verringern (SL), nächster Stop erst im $8 Bereich (gut 20%).

      Aufgrund SOX und Nvidia Chart,(ebenfalls an Widerständen) könnten wir bei $10,70 bereits eine Erholung sehen.
      Avatar
      schrieb am 23.11.07 00:19:38
      Beitrag Nr. 11.568 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 32.532.709 von Son24 am 22.11.07 23:43:59@Son24: "...Nvidia wird früher oder später von Intel und AMD an die Wand gefahren, es sei denn Intel braucht noch einen Chipsatzproduzenten..."

      Ich bezweifle, dass die Kartellbehörden eine Übernahme von Nvidida durch Intel zulassen dürften. Damit würde der weitaus größte Chipset-Produzent den zweit-größten übernehmen wollen und beide hätten aktuell wohl >90% des Markte. Dagegen würde wohl AMD Einspruch einlegen.

      Meine persönliche Überzeugung: solche eine Übernahme sollte an sich nicht möglich sein, wenn auch immer wieder der Markt daran zu glauben scheint (vermutlich wird nur das Gerücht gestreut!).


      "...AMD sollte jetzt Ruiz als Sündenbock rausschmeißen, klein beigeben und alle Klagen fallen lassen..."

      Klage fallen lassen? Niemals! Darin liegen mögliche Schadenersatz-Ansprüche in Milliarden-Höhe, womöglich sogar zweistelliger Milliarden-Höhe. Je schwächer AMD wird, desto leichter würde es, Punkte zu finden, Intel schuldig zu sprechen. Die Klage ist einer der mächtigsten Hebel von AMD, wenn auch diese in den USA aktuell wenig wirken, eher in Europa und Asien.
      Aber auch das sind wieder abstrakte Ansprüche, die die Börse weder sieht noch darüber nachzudenken scheint.

      Ich persönlich glaube, dass Intel schon längst daran sein dürfte, mittels eines Vergleichs die Sache vom Tisch zu bekommen. Doch bezweifle ich, dass das mit einer Summe <3Mrd$ möglich sein dürfte.
      Und sollte diese Verhandlung wirklich schon laufen, dann würde es mich kaum wundern, wenn sich AMD aktuell so schwach wie möglich darstellt, schließlich kommt die EU-Klage aktuell in die heiße Phase...
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