SNP kaum beachtet (Seite 127)

eröffnet am 11.05.06 19:11:40 von
neuester Beitrag 22.01.21 15:31:09 von


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02.11.20 23:46:18
Beitrag Nr. 1.261 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.527.420 von Lintorfer am 11.05.06 19:11:40
1:00-3:02
SNP Schneider-Neureither & Partner | 42,35 €
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03.11.20 10:48:21
Beitrag Nr. 1.262 ()
Auf Linked In wurde nun auch ein Statement gepostet.

"The company is very well positioned in spite of the current challenges, and the management will continue to run the company together with its employees in the spirit of its founder."
SNP Schneider-Neureither & Partner | 42,25 €
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03.11.20 13:39:17
Beitrag Nr. 1.263 ()
Schreckliche Nachricht, das wird die Firma nicht so leicht wegstecken. Ab 40/35 Euro geht es dennoch wieder hoch denke ich maal.
SNP Schneider-Neureither & Partner | 42,10 €
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04.11.20 15:11:54
Beitrag Nr. 1.264 ()
Aktuell erholt sie sich ja wieder etwas ^^ 3x dürft ihr raten wer den Einstieg verpasst hat, weil auf TR meine Einzahlung noch nicht eingegangen war... grr..
SNP Schneider-Neureither & Partner | 46,10 €
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04.11.20 16:03:34
Beitrag Nr. 1.265 ()
https://www.snpgroup.com/de/investor-relations/finanzpublika…

Hier kann man den Call hören. Interessant, dass in Q4 einige Großprojekte starten. Partner erwarte ich keine großen mehr in Q4, jetzt sollen erstmal die bestehenden zum Laufen gebracht werden. Der COO ist echt TOP, wäre evtl auch ein guter neuer CEO
SNP Schneider-Neureither & Partner | 46,10 €
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05.11.20 14:11:06
Beitrag Nr. 1.266 ()
läuft ja seit ein paar Tagen prächtig :look:
SNP Schneider-Neureither & Partner | 49,85 €
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05.11.20 14:11:32
Beitrag Nr. 1.267 ()
SNP Schneider-Neureither & Partner | 49,85 €
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06.11.20 15:34:09
Beitrag Nr. 1.268 ()
Partnerstrategie wird zunehmend visibel

SNP hat Ende vergangener Woche die Zahlen für das dritte Quartal 2020 veröffentlicht und zugleich die Jahresprognose für das Gesamtjahr (Umsatz 145-170mEUR / EBIT-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich) bestätigt. Nach einem sehr guten Vorjahresquartal reduzierte sich der Umsatz im dritten Quartal leicht um 6,9% auf 37,62mEUR, war jedoch durch eine schwache Entwicklung im Service-Segment (21,16mEUR / -13,2%) aufgrund geringerer Auslastung belastet. Die Softwareumsätze konnten von einer sehr guten Vorjahresbasis um 2,6% auf 16,47mEUR gesteigert werden. Allerdings zeigte sich laut Vorstand in den Sommermonaten auch eine gewisse Kundenzurückhaltung. Nach 9 Monaten stand aufgrund der guten Entwicklung in den ersten beiden Quartalen dennoch ein Umsatzplus von 7,0% auf 106,28mEUR zu Buche. So konnten die Serviceumsätze dabei um 3,4% auf 70,81mEUR, die Softwareumsätze um 15,2% auf 35,47mEUR gesteigert werden. Dabei gelang vor allem mit den SNP Eigenprodukten ein überproportionaler Anstieg von 17,7% auf 29,90mEUR. Als neue Kennzahl hat SNP mit den Q3-Zahlen zudem erstmals auch den Umsatz über Partner berichtet, der in den ersten 9 Monaten bei 23,50mEUR (Service 8,60mEUR / Software 14,90mEUR) lag und somit bereits 22,1% der Konzernumsätze ausmachte. Damit zeigt sich, dass die Partnerstrategie zunehmend greift und diese ein wichtiger Treiber für die zukünftige Umsatzentwicklung des Unternehmens ist.

Das EBIT verbesserte sich im dritten Quartal im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen (Q1: -3,99mEUR / Q2: -0,90mEUR) deutlich auf 4,95mEUR, blieb damit aber hinter dem starken Vorjahreswert von 7,15mEUR (-30,7%) zurück. Hierbei muss jedoch auch berücksichtigt werden, dass im dritten Quartal eine Abfindungszahlung i.H.v. rund 1mEUR für den Managementwechsel in den USA verbucht wurde, sodass das bereinigte EBIT bei 5,95mEUR (-16,7%) lag. Nach 9 Monaten erzielte SNP ein leicht positives EBIT i.H.v. 0,06mEUR (Vj. 1,25mEUR), bereinigt um die Abfindungszahlung lag dieses bei 1,06mEUR (-14,7%). Wichtig bei der Betrachtung der Zahlen ist zudem der Umstand, dass SNP weiter Mitarbeiter aufgebaut hat (+13,7% vs. Q3 2019 / +7,6% vs. Ende 2019), um sich im Partnerbereich entsprechend zu verstärken. Ziel dessen ist es dabei die Anbindung neuer Partner, die Schulung sowie die gemeinsame Umsetzung der Partnerschaft zu gewährleisten. Dies ist als Vorab-Invest für das zukünftige Wachstum mit sowohl globalen wie auch regionalen Partnern zu sehen. Entsprechend erhöhten sich die Personalaufwendungen als größte Kostenposition in den ersten 9 Monaten um 16,2% auf 70,98mEUR, während der Materialaufwand (-3,1%) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-14,5%) gesenkt werden konnten.

Der Auftragseingang reduzierte sich im dritten Quartal um 26,3% auf 46,90mEUR, wenngleich die Book-to-Bill Ratio mit 1,25 weiter klar über 1 blieb. Dabei ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass im Vorjahr u.a. der Auftrag mit IBM i.H.v. 26,5mEUR im Auftragseingang verbucht wurde, der in diesem Jahr auch nicht durch die Partnerschaft mit Fujitsu (LSe: 15mEUR) kompensiert werden konnte. Entsprechend reduzierten sich die Aufträge im Software-Segment um 18,6% auf 28,10mEUR (60,0% am Auftragseingang), im Servicebereich war der Rückgang aufgrund von Projektverschiebungen und Kundenzurückhaltungen mit -35,7% auf 18,70mEUR noch deutlicher. Nach 9 Monaten lag der Auftragseingang daher auch mit 139,70mEUR 6,1% unter Vorjahr, die Book-to-Bill Ratio mit 1,31 aber ebenfalls klar >1. Die Aufträge im Service-Bereich reduzierten sich um 8,1% auf 82,40mEUR, im Software-Bereich um 2,9% auf 57,30mEUR (41,0% Anteil). Der Auftragsbestand erhöhte sich allerdings dagegen um 7,6% auf 98,20mEUR. Besonders erfreulich ist dabei, dass der Anteil des Auftragseingangs über Partner mit 44,70mEUR bereits bei 32,0% vom gesamten Auftragseingang bis Ende September lag. Allerdings strebt das Management im Vergleich zu bisherigen Partnerschaften zunehmend einen Subscription basierten Ansatz mit Partnern an, um einen regelmäßigen, widerkehrenden Umsatz zu erzielen.

Die Prognose für das Gesamtjahr wurde wie eingangs beschrieben bestätigt und sollte damit als positives Signal gewertet werden. Aufgrund des leicht geringeren Umsatzes im dritten Quartal dürfte allerdings lediglich die untere Hälfte der Umsatzspanne von 145-170mEUR erreicht werden können. Dies hängt aber auch davon ab, ob es SNP in den kommenden Wochen bis Jahresende noch gelingt Deals mit größeren Partnern inklusive Upfront-Payments abzuschließen. Zudem sei auch die Pipeline im Direktvertrieb mit Unternehmenslizenzen bei Großkonzernen gut gefüllt. Die Transformation World am heutigen Donnerstag, die vollständig virtuell stattfindet, könnte ein Impuls für neue Partnerschaften sein. Firmen wie accenture, Atos, BCG oder Cognizant, mit denen bisher noch keine offiziellen Partnerschaften bekannt gegeben wurden, sind dabei u.a. Partner der Transformation World (weitere u.a.: Microsoft, Fujitsu, IBM, T-Systems, All For One, Wipro). Zudem sollte SNP auch von der forcierten Cloud-Strategie von SAP profitieren und dabei SAP-Kunden bei der Migration ihrer Daten in die Cloud, insbesondere bei Microsoft und Amazon, unterstützen. Tragischerweise ist Anfang dieser Woche in der Nacht zum 02.11.2020 der bisherige CEO & Gründer sowie Großaktionär (19%) der Gesellschaft, Dr. Andreas Schneider-Neureither, an einem anaphylaktischen Schock verstorben, sodass es nun auch in der Organisation zu Veränderungen kommen dürfte. Nachdem er als Gründer lange Zeit die treibende Kraft der Unternehmensentwicklung war, hat sich seit Juli vergangenen Jahres mit der Berufung von Michael Eberhardt als Geschäftsführer (COO) allerdings gezeigt, dass vor allem er der Mann hinter dem Wandel zum Softwareunternehmen und dem Fokus auf den Partneransatz steht. Daher wäre ein logischer Schritt ihn als neuen CEO zu berufen und das Entwicklungsressort neu zu organisieren bzw. zu besetzen.

Ich habe im Rahmen der Q3-Zahlen meine Umsatzschätzungen von zuletzt 162,32mEUR auf nunmehr 151,82mEUR (+4,6%) reduziert, um der leicht rückläufigen Umsatzentwicklung im dritten Quartal Rechnung zu tragen. Dies entspricht mit 45,54mEUR (-0,7%) im vierten Quartal etwa dem Vorjahresumsatz. Für das Ergebnis (EBIT) erwarte ich einen Wert von 6,38mEUR (-8,9% / EBIT-Marge 4,2%) nach zuletzt 7,50mEUR. Aufgrund von geringeren Umsätzen in diesem Jahr reduzieren sich auch meine Umsatz- und Ergebnisschätzungen bis 2022 um 15,61mEUR. Dennoch sind die Perspektiven weiter vielversprechend, wenngleich sich in der Umsetzung der Partnerstrategie gewisse Verzögerungen durch die nach wie vor noch im Aufbau befindlichen Partnerstruktur ergeben haben. Durch den automatisierten und Software basierten Ansatz mit der Crystal Bridge und dem Bluefield-Ansatz sollte SNP in den kommenden Jahren von der Transformation auf SAP S/4Hana, der Migration von Kunden in die Cloud sowie von verstärkten M&A-Aktivitäten profitieren. Aufgrund der reduzierten Umsatz- und Ergebnisschätzungen sinkt auch mein Kursziel von zuletzt 111,00€ auf 107,00€.
SNP Schneider-Neureither & Partner | 49,65 €
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09.12.20 11:40:56
Beitrag Nr. 1.269 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.619.743 von Junolyst am 06.11.20 15:34:09
heute auf der MKK
bin gespannt auf die Präsentation
SNP Schneider-Neureither & Partner | 52,20 €
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09.12.20 12:52:36
Beitrag Nr. 1.270 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.998.334 von Raimondo2 am 09.12.20 11:40:56
Hat aus meiner Sicht leider nicht viel gebracht. Immerhin wurde die Prognose bestätigt. Einzig interessant (für mich) die Anmerkung, daß das Angebot an eigener Software ausgebaut werden solle und dafür auch Zukäufe angedacht sind, für die 50 Mio. in der Kasse liegen.
SNP Schneider-Neureither & Partner | 52,20 €
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