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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.865.331 von Hottrading am 23.01.15 14:45:55Es mag ja sein, dass einige Menschen sowas nicht verstehen- aber dann sollen sie ihre Aktien eben verkaufen. Es gibt auch immer noch einige Menschen, die Schwule nicht verstehen oder die Frauen für ungeeignet für Führungspersonen halten- müssen die dann alle aussortiert werden oder was?

Gehen wir mal davon aus, dass der Vorstandsvorsitzende gute Arbeit geleistet hat, warum soll dann die Vorstandsvorsitzende schlechtere Arbeit abliefern?

Ich halte das für ein (sorry) dummes Vorurteil. Im Unternehmen kommt es doch nicht darauf an, welches Geschlecht ein Vorstand hat sondern darauf, was der Vorstand leistet.

Und wenn der ehemalige Herr Schweizer sich als Frau fühlt, dann muss er das auch nach außen zeigen können- zumal es für die Betroffenen schlimm sein soll, sich immer im falschen Körper fühlen zu müssen.

Mag sein, dass das zunächst für Irritationen sorgt- aber man wird sicher sehr schnell feststellen, dass das Wissen, die Kompetenz, die Art und Weise des Umgangs mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern etc. sich durch die Änderung des Geschlechts sicher nicht geändert haben und dann ist es auch gut so!
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.865.568 von Huta am 23.01.15 15:02:07
Zitat von Huta: Es mag ja sein, dass einige Menschen sowas nicht verstehen- aber dann sollen sie ihre Aktien eben verkaufen. Es gibt auch immer noch einige Menschen, die Schwule nicht verstehen oder die Frauen für ungeeignet für Führungspersonen halten- müssen die dann alle aussortiert werden oder was?

Gehen wir mal davon aus, dass der Vorstandsvorsitzende gute Arbeit geleistet hat, warum soll dann die Vorstandsvorsitzende schlechtere Arbeit abliefern?

Ich halte das für ein (sorry) dummes Vorurteil. Im Unternehmen kommt es doch nicht darauf an, welches Geschlecht ein Vorstand hat sondern darauf, was der Vorstand leistet.

Und wenn der ehemalige Herr Schweizer sich als Frau fühlt, dann muss er das auch nach außen zeigen können- zumal es für die Betroffenen schlimm sein soll, sich immer im falschen Körper fühlen zu müssen.

Mag sein, dass das zunächst für Irritationen sorgt- aber man wird sicher sehr schnell feststellen, dass das Wissen, die Kompetenz, die Art und Weise des Umgangs mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern etc. sich durch die Änderung des Geschlechts sicher nicht geändert haben und dann ist es auch gut so!


Hoffen wir das Beste !
Es kommt nicht darauf an ob die Person danach die gleiche Arbeit leistet oder nicht, sondern wird das Geschäft positiv oder negativ durch private Aktivitäten des CEOs beeinflusst. In diesen Fall kann es negativ beeinflusst werden, wenn Kunden oder Investoren dieses Comming Out für unpassend oder sonst was empfinden. Und wie der Markt im Moment darüber denkt sehen wir ja seit mehreren Tagen.
PS. Nudisten können auch nicht nackt zur Arbeit gehen und sich selbst verwirklichen.
Ja, ein Vergleich mit Nudismus musste auf jeden Fall her! Herzlichen Glückwunsch für soviel Niveau!
Wie du ja sicher weißt, ist das Unternehmen mehrheitlich in Familienhand und schon deswegen können die Mitglieder der Familie Schweizer in Vorstand und AR sehr wohl auch nackt zur Arbeit kommen und du kannst rein gar nichts dagegen tun. Um vor weiteren Überraschungen sicher zu sein, würde ich die Aktien verkaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.866.885 von JoffreyBaratheon am 23.01.15 16:34:55Kannst Du gerne kaufen 1000 Stück auf Xetra zu 22,25
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.866.465 von Fullhouse1 am 23.01.15 16:08:19Glaubst Du wirklich ernsthaft, dass auch nur ein Kunde von Schweizer jetzt deren Produkte nicht mehr kauft, weil der Vorstand jetzt eine Frau ist?

So blöd ist man in der Wirtschaft ganz sicher nicht! Mag sein, dass man sich am Wohnort von Frau Schweizer das Maul zerreißt, mag sein, dass der ein oder andere Angestellte schief schaut- aber die Kunden interessiert doch nicht, ob ihnen da ein Mann, eine Frau oder eine Frau, die jahrelang im verkehrten Körper gesteckt hat gegenübersitzt, das Produkt ist wichtig, dass das Unternehmen zu verkaufen hat!

Und dass die Kurse etwas mit dieser Meldung zu tun haben, kann ja wohl nicht Dein Ernst sein. Jetzt mal ganz ehrlich: Wer kauft denn eine Aktie weil ihm/ihr der Vorstand gefällt bzw. verkauft, weil ihm der Vorstand nicht gefällt? Es kommt doch drauf an, wie der Vorstand das Unternehmen führt- und da habe ich aus der Erfahrung der Vergangenheit vollstes Vertrauen in Frau Schweizer!!!
Ganz ehrlich, auch ich habe da Bedenken bezüglich des 1."Mannes", einer Firma. Ich bin gespannt ob und wenn wie lange das gut geht. Aber wirklich nur meine persönliche Meinung - ich befürchte die Vorbehalte in Deutschland sind derzeit noch zu hoch. Toll finde ich, dass genau zu diesem Thema in der aktuellen Capital ein Beitrag verfasst ist. Hier geht es ab Seite 94 um Martine Rothblatt ( 60 Jahre- mit 40 hatte sie sich entschieden zur Frau zu werden !! )die die Hälfte ihres Lebens ein Mann war und Chefin der Firma United Therapeutics ist. Sehr lesenswert.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende - und sollte die aktuelle Kursentwicklung wirklich mit der Entscheidung der Chefin zu tun haben dann sehe ich dies als günstigen Einstieg.

Beste Grüße
TN
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.867.449 von Huta am 23.01.15 17:14:04Hallo, Huta,
Ihre Beiträge über Marc zu Maren überzeugen mich wieder.
Das alles macht nachdenklich, zumal wir uns an die HV 2006 in Schrammberg erinnern. Da hatte meine Frau den damals 1,5 Jahre alten Sohn Maxim von Marc S. Erdbeerkuchen essend auf dem Schoß.
Bei so einschneidenden Sachenn bleiben Narben in der Familie, die die Arbeit eines VV erschweren können.
Unernst, die Frauenquote läßt sich unkonventionell steigern.
Beste Grüße
Bonaktionaer
Im ersten Moment muss ich erstmal lachen über so eine Meldung. Das muss erlaubt sein.
:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Als ich damals studiert hatte, gab es bei uns auch einen, der aufeinmal zumindest wie eine Frau angezogen war. Und alle haben den geschnitten.

Aber ich denke, heute sind wir weiter. Ich habe z.B. eine Chefin und das finde ich sehr gut. Es gibt auch 1-2 schwule Kollegen, die durch Ihre offene Art die Arbeit auch bereichern.

Ein Geschlechtswechsel ist natürlich nochmal etwas krasser. Wenn man den ersten Schock verdaut hat, sollte das aber auch ganz normal werden...
Manchen Kunden, insbesondere asiatischen, fällt das wahrscheinlich nicht einmal auf.

Und ansonsten würde die Wahrscheinlichkeit steigen, dass Infineon den Laden einfach übernimmt.
Ist alles eine Frage der Macht. Wenn man die Macht hat, dann kann man sich alles erlauben. Würde unsere Bundeskanzlerin verkünden, dass sie nun ein Mann ist, dann wäre sie erledigt, da sie eben doch in Abhängigkeiten lebt. Wenn der VV den Rückhalt seiner Familie hat, dann ist alles ohne Belang. Hat er ihn nicht, dann werden sie ihn absägen. Hat er ihn, dann bleibt er an der Spitze. Sicher seine Arbeit wird man wohl kritischer beäugen. Da er oder sie das weiß, wird Sie dann umso akribischer arbeiten.
Meine persönliche Meinung, ein mutiger Schritt. Frau Schweizer zeigt nur, dass sie Persönlichkeit hat und genauso jemanden wünscht man sich an der Spitze.
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