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Pfizer-Pharmawert total unterbewertet! 50% möglich! (Seite 185)

eröffnet am 15.05.06 13:00:41 von
neuester Beitrag 10.06.21 22:16:15 von

ISIN: US7170811035 | WKN: 852009 | Symbol: PFE
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02.06.06 13:36:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.921.938 von wellen am 02.06.06 12:53:29Liebe Leserinnen und Leser,

das schöne an einer Familie ist, dass man sich auch die Arbeit teilen kann. Und so kann der vielverbreitete DBSV-Newsletter gern auch einmal auf eine Meldung des Berliner Bruders ABSV-INFO zurückgreifen, denn wichtig genug ist sie.

Volker Lenk schreibt (vor zehn Minuten):

Seit Monaten kursieren Pressemeldungen über neue Medikamente, mit denen die
feuchte Makula-Degeneration aufgehalten werden kann. Seit heute (Donnerstag,
1.6.) hat das erste dieser Medikamente eine Zulassung, es heißt "Macugen"
und wird vom Pfizer-Konzern hergestellt.

Nun sind die neuen Therapieformen sicherlich eine begrüßenswerte
Entwicklung, auf der anderen Seite werden aber durch verallgemeinernde
Formulierungen mancher Medien ("Altersblindheit jetzt endlich heilbar")
falsche Hoffnungen geweckt. Schließlich leiden ca. 85 Prozent der
AMD-Patienten an der trockenen Form der Erkrankung, ihnen kann keines der
neuen Medikamente helfen.

Dr. Joachim Wachtlin, Oberarzt der Augenklinik Charité - Campus Benjamin
Franklin Berlin, hat auf Bitte des ABSV zusammengefasst, wie sich die Lage
jetzt, nach der Zulassung von Macugen, darstellt. Er sieht großes Potenzial,
aber auch Probleme bei den neuen Therapieformen. Hier seine Ausführungen,
Gruß, Volker Lenk, ABSV Öffentlichkeitsarbeit

Berlin, 1.6.06. Mit der heutigen Markteinführung des Medikaments Macugen bei
der Behandlung der feuchten (exsudativen) altersabhängigen
Makuladegeneration (AMD) werden große Hoffnungen an die Therapie dieser
Krankheit geknüpft, die in Deutschland die häufigste Erblindungsursache
darstellt. Mit Macugen steht in Deutschland jetzt erstmals ein Medikament
zur Verfügung, das spezifisch den Botenstoff VEGF blockieren kann. Dieses
VEGF ist verantwortlich für das Wachstum der krankhaften und undichten
Gefäße, die zum Verzerrtsehen bei der feuchten Makuladegeneration führen.
Durch das neue Medikament kann die sonst sehr starke Sehverschlechterung
aufgehalten werden.
Medikamente, die das Gefäßwachstum selektiv blockieren, sind ein bedeutender
Fortschritt bei der Behandlung der feuchten Makuladegeneration. Macugen ist
das erste aus einer Reihe von Medikamenten in der klinischen Erprobung, das
eine Zulassung für die Behandlung im Auge bekommen hat. Andere Medikamente
wie Lucentis stehen ebenfalls kurz vor der Marktreife und weitere, wie
beispielsweise das Avastin, sind sehr weit verbreitet, preiswert verfügbar
und effektiv, aber nicht für die Anwendung am Auge zugelassen. In mehreren
vorklinischen Studien sind weitere, ebenfalls sehr selektiv wirksame
Medikamente untersucht worden, die das Gefäßwachstum bei der feuchten AMD
unterbinden können.

Es ist ein großer Fortschritt, diese neue Behandlungsmöglichkeit zur
Verfügung zu haben, wenngleich die Ergebnisse dahingehend relativiert werden
müssen, dass nach wie vor im Mittel keine Besserung des verloren gegangenen
Sehvermögens möglich ist. Hier zeigen aber die Studien-Ergebnisse anderer
Medikamente, wie z.B. Avastin und Lucentis, dass dies vielleicht in Kürze
möglich sein wird.

Problematisch ist bei dem neuen jetzt eingeführten Medikament die Tatsache,
dass nach bisherigen Studienergebnissen die Behandlung alle 6 Wochen über
mindestens 2 Jahre mittels Spritze ins Auge durchgeführt werden muss, was
ähnlich auch bei den anderen erwähnten Präparaten der Fall ist. Dies stößt
bei Patienten wie auch - bedingt durch die hohe Zahl der Erkrankten - bei
Ärzten und im Gesundheitssystem an die Grenzen des Machbaren und ist auf
Dauer nicht durchführbar.
Hier muss sich etwas verbessern und viele Arbeitsgruppen, wie auch wir in
der Augenklinik CBF der Charité Berlin, sind intensiv damit beschäftigt,
alle neuen Verfahren zu erproben und verschiedene Methoden zu kombinieren,
um bessere Ergebnisse bzw. ähnliche Ergebnisse mit weniger Behandlungen zu
erreichen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass auch nicht alle
Patienten mit einer feuchten Makuladegeneration für die Behandlung geeignet
sind. Grundsätzlich sollten diese Verfahren nur von auf die Erkennung und
Behandlung von Netzhaut- bzw. Makulaerkrankungen spezialisierten Ärzten
durchgeführt werden, wie dies auch von den Fachgesellschaften gefordert
wird, da die Anwendung der Spritze zu seltenen - aber unter Umständen
schwerwiegenden - Nebenwirkungen wie Infektionen des Auges führen kann.

dbsv-direkt dankt für die Recherche und freut sich über weitere Verbreitung.
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02.06.06 13:33:52
Liebe Leserinnen und Leser,

nachstehende Informationen wurden zwar bereits über den Newsletter des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes "BBSB-Inform" verbreitet, da den DBSV aber bereits mehrfach Anfragen - gerade von jüngeren Menschen mit degenerativen Netzhauterkrankungen erreichten, greift dbsv-direkt auf die Recherche von BBSB-Inform dankend zurück. Dort wurde berichtet:

Nachdem die Photodynamische Therapie (PDT) mit
Verteporfin zur Behandlung der altersabhängigen
feuchten Makuladegeneration - AMD bereits seit 2001 eine Leistung der
Gesetzlichen Krankenversicherung darstellt, können künftig auch weitere
Netzhautschäden aufgrund von krankhaften Gefäßneubildungen am
Augenhintergrund (bei hoher Kurzsichtigkeit und bei einer bestimmten Form
der AMD) mittels PDT zu Lasten der Krankenkassen behandelt werden.
Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)
gefasst. Die PDT zur Behandlung der genannten Erkrankungen wurde den
anerkannten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zugewiesen und kann somit
nach erfolgter Zustimmung des Bundesministeriums
für Gesundheit (BMG) von der Gesetzlichen Krankenversicherung erstattet
werden.
Bei der Photodynamischen Therapie wird das Medikament Verteporfin durch
Laserlicht bestimmter Wellenlänge am zentralen Augenhintergrund aktiviert,
um die krankhaften Gefäßneubildungen zu zerstören und so einer weiteren
Verschlechterung der Sehfähigkeit entgegen zu wirken. Die Analyse und
Bewertung der Stellungnahmen und der aktuellen
wissenschaftlichen Literatur ergab, dass die Wirksamkeit und
medizinische Notwendigkeit der PDT auch bei den oben genannten Erkrankungen
insoweit belegt ist, als durch deren Anwendung eine drohende Erblindung
zumindest verzögert werden kann.
Der Beschluss des G-BA und eine diesbezügliche Erläuterung werden auf der
Seite http://www.g-ba.de/cms/front_content.php?idcat=56
veröffentlicht.

dbsv-direkt ist bemüht, die Leserschaft über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Augenmedizin mit sachkundigen Informationen zu versorgen.

Ihr



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Der Newsletter "DBSV-direkt" ist der Online-Informationsservice des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV).


Anschrift:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19
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02.06.06 12:53:29
Zu Pfizer gibt es ja fast jeden Tag was zu lesen -
aber die Sache mit dem Durchbruch auf ein Medikament zu Augenerkrankungen ist mir neu.
Also frag nicht - stell ein !!

Es ist ja auch nicht so, dass es in einem Thread ein Hausrecht gäbe
und man fragen müsste ob man auch mal darf ;)

Ein Thread ist frei !!!!

Keiner hat einen Anspruch auf ihn und nur unter Beachtung der
allgemeinen Boardregeln kann agiert werden.
Avatar
02.06.06 12:14:44
Hallo zusammen,;)
schon mal was von gehört das Pfizer ein aktuell einen durchbruch
für eine Augenerkrankung (AMD) erziehlt hat?

Ich hätte da was reinzustellen, wenn ihr es noch nicht kennt!?

MfG

K.:keks:
Avatar
02.06.06 10:27:06
02.06.2006 10:08
Glaxo will mehr als 15 Mrd USD für Pfizer-Sparte zahlen - FTD
HAMBURG (Dow Jones)--Die GlaxoSmithKline plc (Nachrichten/Aktienkurs) will nach einem Zeitungsbericht für die Sparte Vorsorge- und Selbstmedikationsprodukte der Pfizer Inc (Nachrichten/Aktienkurs) mehr als 15 Mrd USD zahlen. Dies schreibt die Tageszeitung "Financial Times Deutschland" (FTD - Freitagausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise. Komme ein Geschäft zustande, werde Glaxo weltgrößter Hersteller von rezeptfreien Medikamenten und zweitgrößter Hersteller von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.

Die Angebotsfrist für die Pfizer-Sparte mit einem Jahresumsatz von 4 Mrd USD läuft am 6. Juni ab. Glaxo war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht zu erreichen.

DJG/cbr/nas
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01.06.06 18:53:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.904.485 von wellen am 01.06.06 14:22:19Gibts denn was zu melden, News oder so ... ??
Avatar
01.06.06 16:34:13
;) :cool::p
Avatar
01.06.06 14:22:19
Heute ist es soweit ;)

Pfizer springt an !!!! :cool:

Schnell noch eindecken - bevor sie wieder über 19 springt :eek::eek:
Avatar
19.05.06 12:50:22
Sorry April,April
Avatar
19.05.06 12:38:24
heute 13:09
Pfizer verbucht Gewinnsprung, bestätigt Prognose

Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer Inc. (ISIN US7170811035/ WKN 852009) verbuchte im ersten Quartal aufgrund der erfolgreichen Einführung neuer Medikamente sowie Kostensenkungsmaßnahmen einen Gewinnanstieg.
Wie der Pharmakonzern am Mittwoch bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 4,11 Mrd. Dollar bzw. 56 Cents je Aktie, nach 301 Mio. Dollar bzw. 4 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichrtigung von Einmaleffekten lag der Nettogewinn bei 61 Cents je Aktie.
Das Ergebnis im Vorjahresquartal wurde dabei aufgrund der Repartierung im Ausland angefallener Gewinne durch höhere Steuern sowie Restrukturierungen belastet. Der Konzernumsatz verringerte sich im Vorjahresvergleich von 13,09 Mrd. Dollar auf 12,66 Mrd. Dollar.

Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 53 Cents sowie einen Umsatz von 13 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal gehen Marktbeobachter von einem EPS von 49 Cents sowie einem Umsatz von 12,76 Mrd. Dollar aus.

Für das Gesamtjahr erwartet Pfizer einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres, während man weiterhin ein EPS von 2,00 Dollar je Aktie in Aussicht stellt. Des Weiteren kündigte Pfizer den Rückkauf eigener Aktien im Gesamtwert von bis zu 1 Mrd. Dollar im Laufe des zweiten Quartals an. In den ersten drei Monaten des laufenden Fiskaljahres hatte der Pharmakonzern bereits eigene Aktien im Wert von 1 Mrd. Dollar erworben.
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