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Simona AG



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SIMONA AG
Kirn
ISIN: DE 0007239402 // WKN: 723940
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung

Die ordentliche Hauptversammlung der SIMONA Aktiengesellschaft, 55606 Kirn, findet am Freitag, den 23. Juni 2006, um 11.00 Uhr im Gesellschaftshaus der Stadt Kirn, Neue Straße 13, in Kirn statt.



Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2005, Vorlage des gemeinsamen Lageberichts für die SIMONA AG und den SIMONA Konzern sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von Euro 9.342.140,24 wie folgt zu verwenden: a. Zahlung einer Dividende von Euro 7,50 je Aktie
zahlbar am 26. Juni 2006 Euro 4.492.500,00
b. Vortrag auf neue Rechnung Euro 4.849.640,24


3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Entlastung vor.

4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Entlastung vor.

5. Wahl eines Aufsichtsratsmitgliedes
Der Aufsichtsrat der SIMONA AG setzt sich gemäß § 96 Abs. 1 Aktiengesetz und § 76 Abs. 1 Betriebsverfassungsgesetz 1952 aus Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre und der Arbeitnehmer zusammen und besteht nach § 13 der Satzung aus sechs Mitgliedern. Seit dem Tod von Dr. Wolfgang Bürkle sind nur drei der vier von den Aktionären zu bestimmenden Aufsichtsratsmandate besetzt.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, für die Zeit bis zur nächsten ordentlichen Wahl des Aufsichtsrats folgende Person in den Aufsichtsrat zu wählen: Dr. Roland Reber
Geschäftsführer ENSINGER GmbH
70174 Stuttgart

Weitere Tätigkeiten in gesetzlich zu berufenden Aufsichtsräten: keine

6. Satzungsänderungen a. Beschlussfassung über die Änderung von § 4 der Satzung (Bekanntmachungen)
Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) sieht vor, dass die Gesellschaft sowohl bei der Einladung zur Hauptversammlung (Punkt 2.3.1 DCGK) als auch bei der zeitnahen und gleichmäßigen Information der Aktionäre und Anleger (Punkt 6.4 DCGK) geeignete Kommunikationsmedien, wie das Internet, nutzt. Mit der Ergänzung des Internets als Medium für Bekanntmachungen des Unternehmens wird dem DCGK in der Satzung Rechnung getragen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Satzungsänderung zu beschließen:
§ 4 der Satzung wird geändert und wie folgt neu gefasst:
„Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Bundesanzeiger und im Internet.“
b. Beschlussfassung über die Änderung von § 10 der Satzung (Gesetzliche Vertretung)
In § 10 Satz 2 der Satzung über die gesetzliche Vertretung der Gesellschaft ist ein alleiniges Vertretungsrecht von Herrn Dr. Wolfgang Bürkle verankert, solange er dem Vorstand der Gesellschaft angehört. Mit dem Tod von Herrn Dr. Wolfgang Bürkle ist Abs. 2 gegenstandslos geworden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Satzungsänderung zu beschließen:
§ 10 Satz 2 der Satzung wird ersatzlos gestrichen.
c. Beschlussfassung über die Änderung von § 16 der Satzung (Einberufung des Aufsichtsrats)
In der jetzigen Form des § 16 Abs. 1 kann in dringenden Fällen die Einberufung des Aufsichtsrats telegrafisch oder fernmündlich erfolgen. Heute stehen mit Internet und E-Mail allgemein akzeptierte elektronische Medien zur Verfügung, die sowohl eine schnelle und effiziente Kommunikation der Mitglieder des Aufsichtsrats untereinander als auch eine schnelle Information der Aufsichtsratsmitglieder erlauben. Mit deren Ergänzung als Mittel zur Einberufung wird den neuen Kommunikationsmedien Rechnung getragen. Bei der ordentlichen Einberufung der Aufsichtsratssitzung ist die Berechnung der vierzehntägigen Frist nicht eindeutig geregelt, bei der Einberufung in dringenden Fällen war bisher in der Satzung keine Frist verankert. Mit der Neufassung des §16 Abs. 1 wird die Fristberechnung klar gestellt: So werden bei der Fristberechnung der Tag der Absendung der Einladung und der Tag der Aufsichtsratssitzung nicht mitgezählt. Bei der Einberufung in dringenden Fällen ist eine Fristverkürzung auf bis zu drei Tage möglich. Die Frist gewährt eine ausreichende Vorbereitung auf die Aufsichtsratssitzung.
Die Einberufung des Aufsichtsrats wurde mit Inkrafttreten des Transparenz- und Publizitätsgesetzes (TransPublG) am 19.7.2002 durch Art.1 Nr. 8 TransPublG neu geregelt. So kann nach § 110 Abs. 2 AktG jedes Aufsichtsratsmitglied oder der Vorstand unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats die unverzügliche Einberufung des Aufsichtsrats verlangen. Mit der Ergänzung des § 16 der Satzung um das gesetzlich verankerte Einberufungsrecht jedes Aufsichtsratsmitglieds und des Vorstands wird der gesetzlichen Regelung Rechnung getragen.
Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen (KonTraG) im Jahr 1998 wurde § 110 Abs. 3 AktG um die Maßgabe ergänzt, dass der Aufsichtsrat börsennotierter Gesellschaften zwei Sitzungen im Kalenderhalbjahr abzuhalten hat. Der gesetzlichen Anforderung wird durch die Ergänzung des § 16 in der Satzung Ausdruck verliehen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Satzungsänderung zu beschließen:
§ 16 der Satzung wird geändert und wie folgt neu gefasst:
Die Sitzungen des Aufsichtsrats werden vom Vorsitzenden oder im Verhinderungsfalle von seinem Stellvertreter unter Einhaltung einer Frist von 14 Kalendertagen schriftlich, fernmündlich oder mittels sonstiger Mittel der Telekommunikation (zum Beispiel Telefax oder E-Mail) einberufen. Bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Absendung der Einladung und der Tag der Aufsichtsratssitzung nicht mitgerechnet. In dringenden Fällen kann die Frist bis auf drei Kalendertage abgekürzt werden. In der Einladung sind Ort und Zeit der Sitzung sowie die Gegenstände der Tagesordnung anzugeben.
Jedes Aufsichtsratsmitglied oder der Vorstand kann unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats unverzüglich den Aufsichtsrat einberuft. Die Sitzung muss binnen zwei Wochen nach der Einberufung stattfinden.
Der Aufsichtsrat muss mindestens zwei Sitzungen im Kalenderhalbjahr abhalten.
d. Beschlussfassung über die Änderung von § 17 der Satzung (Beschlüsse des Aufsichtsrats)
In der gültigen Fassung des § 17 Abs. 1 der Satzung sind Beschlussfassungen des Aufsichtsrats an Sitzungen gebunden. Über die regelmäßigen und außerordentlichen Sitzungen des Aufsichtsrats hinaus sollte der Aufsichtsrat die Möglichkeit zu einer Beschlussfassung außerhalb von Sitzungen haben. Das Erfordernis der Sitzung ist heute aufgrund der neuen technischen Kommunikationsmöglichkeiten weder zwingend notwendig, um eine ausreichende Information der Aufsichtsratsmitglieder vor der Beschlussfassung sicherzustellen, noch zwingend notwendig, um die Beschlussfassung an sich durchzuführen, und stellt daher einen unverhältnismäßig hohen Aufwand für die Herbeiführung kurzfristiger Beschlüsse dar.
Voraussetzung für die Beschlussfassung außerhalb einer Aufsichtsratssitzung ist, dass kein Aufsichtsratsmitglied dem schriftlichen, telegrafischen, fernschriftlichen Wege oder den anderen Mitteln der Telekommunikation und Datenübertragung zur Beschlussfassung widerspricht. Die Neufassung des Absatzes 1 dient darüber hinaus der Klarstellung bei der Unterscheidung zwischen der Beschlussfassung in einer und der Beschlussfassung außerhalb einer Aufsichtsratssitzung.
In § 17 Absatz 3 Satz 4 wird durch die Aufnahme neuer Kommunikationsmittel zur Stimmabgabe der Weiterentwicklung der Kommunikationsmedien Rechnung getragen.
§ 17 Absatz 4 Satz 2 ist um die in Abs.1 erweiterte Form der Beschlussfassung mittels neuer Kommunikationsmittel zu ergänzen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Satzungsänderung zu beschließen:
§ 17 Abs. 1 der Satzung wird geändert und wie folgt neu gefasst:
Beschlüsse des Aufsichtsrats werden in Sitzungen gefasst. Beschlüsse außerhalb von Aufsichtsratssitzungen sind auf Vorschlag des Vorsitzenden zulässig, wenn kein Mitglied des Aufsichtsrats diesem Verfahren widerspricht. Die Beschlussfassung kann schriftlich, telegrafisch, fernschriftlich oder mit Hilfe sonstiger Mittel der Telekommunikation und Datenübertragung (insbesondere per Telefax, Telefon- oder Videokonferenz oder elektronisch unterbreitete Stimmabgabe) durchgeführt werden.
§ 17 Abs. 3 Satz 4 der Satzung wird geändert und wie folgt neu gefasst:
Bei schriftlicher, telegrafischer, fernschriftlicher Stimmabgabe oder bei Stimmabgabe unter Nutzung der in Abs. 1 aufgeführten weiteren Kommunikationsmitteln gelten diese Bestimmungen entsprechend.
§ 17 Abs. 4 Satz 2 der Satzung wird geändert und wie folgt neu gefasst:
Die anzufertigende Niederschrift über Beschlüsse, die auf schriftlichem, telegrafischem, fernschriftlichem Wege oder unter Nutzung der in Abs.1 aufgeführten weiteren Kommunikationsmittel gefasst wurden, hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats zu unterzeichnen.
e. Beschlussfassung über die Änderung von § 18 der Satzung (Ausschüsse)
§ 18 der Satzung soll um die Regelung der Beschlussfähigkeit der Aufsichtsratsausschüsse ergänzt werden. Die Ausschüsse sollen in Analogie zu § 108 Abs. 2 Satz 3 AktG beschlussfähig sein, wenn mindestens drei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Satzungsänderung zu beschließen:
§ 18 der Satzung wird um folgenden zweiten Absatz ergänzt:
Die Ausschüsse sind beschlussfähig, wenn mindestens drei Ausschussmitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen.
f. Beschlussfassung über die Änderung von § 19 der Satzung (Vergütung des Aufsichtsrats)
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten zur Zeit außer dem Ersatz ihrer Auslagen eine feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung in Höhe von 7.500,- Euro. Der Tätigkeitsumfang der Aufsichtsratsmitglieder hat in den vergangenen Jahren aufgrund der steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Prüfungspflichten des Aufsichtsrats zugenommen. Die Erhöhung der festen, jährlich zahlbaren Vergütung auf 10.000,- Euro trägt diesem gewachsenen Mehraufwand Rechnung.
In Übereinstimmung mit dem DCGK werden der Vorsitz und der stellvertretende Vorsitz berücksichtigt. So erhält der Vorsitzende den zweifachen und der stellvertretende Vorsitzende den anderthalbfachen Betrag der festen, jährlichen Vergütung.
Der DCGK sieht in Punkt 5.4.7 vor, dass Mitglieder des Aufsichtsrats neben einer festen eine erfolgsorientierte Vergütung erhalten sollen. Die Hauptversammlung soll daher ermächtigt werden, eine erfolgsabhängige Vergütung beschließen zu können. Diese ist abhängig vom Erreichen oder Überschreiten von der Hauptversammlung zu beschließender Unternehmenskennzahlen. Ein von der Hauptversammlung gefasster Beschluss zur erfolgsabhängigen Vergütung behält Gültigkeit bis zu einem neuen Beschluss der Hauptversammlung.
Darüber hinaus soll die Tätigkeit in Ausschüssen und der daraus resultierende Aufwand in Übereinstimmung mit Punkt 5.4.7 des DCGK angemessen berücksichtigt werden. Aufsichtsratsmitglieder sollen daher künftig für ihre Tätigkeit in Ausschüssen eine zusätzliche Vergütung erhalten. Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit in einem Ausschuss eine feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung in Höhe von 5.000,- Euro.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Satzungsänderung zu beschließen:
§ 19 der Satzung wird geändert und wie folgt neu gefasst:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten außer dem Ersatz ihrer Auslagen eine jährliche, feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung in Höhe von Euro 10.000 (in Worten Euro zehntausend). Der Vorsitzende erhält das zweifache, der Stellvertreter das anderthalbfache der festen Vergütung.
Über die feste Vergütung hinaus kann die Hauptversammlung eine variable, vom Erreichen oder Überschreiten von Unternehmenskennziffern abhängige Vergütungskomponente beschließen. Dieser Beschluss gilt bis zur Fassung eines neuen Beschlusses der Hauptversammlung.
Aufsichtsratsmitglieder, die einem Ausschuss angehören, erhalten hierfür eine weitere feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung in Höhe von 5.000,- Euro.
Mitglieder des Aufsichtsrats oder eines Ausschusses, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat beziehungsweise einem Ausschuss angehört haben, erhalten für jeden angefangenen Monat ihrer Mitgliedschaft ein Zwölftel der Vergütung.
g. Beschlussfassung über die Änderung von § 21 der Satzung (Einberufung der Hauptversammlung)
Nach 2.3.1 des DCGK soll der Vorstand des Unternehmens die vom Gesetz für die Hauptversammlung verlangten Berichte und Unterlagen einschließlich des Geschäftsberichts nicht nur auslegen und den Aktionären auf Verlangen übermitteln, sondern auch auf der Internetseite der Gesellschaft zusammen mit der Tagesordnung veröffentlichen. Durch die Aufnahme dieser Publizitätspflicht in die Satzung der Gesellschaft wird dem Transparenz- und Informationsgedanken des DCGK Rechnung getragen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Satzungsänderung zu beschließen:
§ 21 der Satzung wird um Absatz 2 ergänzt:
Die Einladung zur Hauptversammlung sowie die vom Gesetz für die Hauptversammlung verlangten Berichte und Unterlagen einschließlich des Geschäftsberichts werden zusammen mit der Tagesordnung der Hauptversammlung auf der Internetseite des Unternehmens veröffentlicht.
h. Beschlussfassung über die Änderung von § 27 der Satzung (Gewinnrücklagen)
§ 58 AktG sieht für den Fall, dass die Hauptversammlung den Jahresabschluss feststellt, vor, dass in der Satzung bestimmt werden kann, dass Beträge aus dem Jahresüberschuss in andere Gewinnrücklagen einzustellen sind. Auf Grund einer solchen Satzungsbestimmung kann höchstens die Hälfte des Jahresüberschusses in andere Gewinnrücklagen eingestellt werden. Dabei sind Beträge, die in die gesetzliche Rücklage einzustellen sind, und ein Verlustvortrag vorab vom Jahresüberschuss abzuziehen. § 27 Abs. 1 Satz 1 der Satzung legt auf Grundlage der Ermächtigung in § 58 AktG die Höhe des Anteils des Jahresüberschusses auf 25 Prozent fest, der in die Gewinnrücklagen eingestellt werden kann. In Satz 2 wird darüber hinaus die Einstellung öffentlicher Zulagen und die Einstellung des Eigenkapitalanteils von Wertaufholungen bei Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens festgelegt, soweit höchstens die Hälfte des Jahresüberschusses in andere Gewinnrücklagen eingestellt wird. Da aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen (Wegfall des Investitionszulagengesetzes) Satz 2 seine Bedeutung verloren hat, wird dieser ersatzlos gestrichen. Es gelten damit außer der wertmäßigen Beschränkung des Satzes 1 die gesetzlichen Bedingungen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Satzungsänderung zu beschließen:
§ 27 Abs. 1 Satz 2 wird ersatzlos gestrichen.


7. Beschlussfassung über die nicht individualisierte Veröffentlichung der Vorstandsvergütungen
Der Bundestag hat am 3. August 2005 das Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (VorstOG) beschlossen. Nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB sind bei einer börsennotierten Aktiengesellschaft unter Namensnennung die Bezüge jedes einzelnen Vorstandsmitglieds, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen und erfolgsbezogenen Komponenten sowie Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, gesondert anzugeben. Die Angabe kann unterbleiben, wenn die Hauptversammlung dies beschließt. Ein Beschluss, der höchstens für fünf Jahre gefasst werden kann, bedarf einer Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals. Aktionäre, deren Bezüge als Vorstandsmitglied von der Beschlussfassung betroffen wären, sind gem. § 136 Abs. 1 AktG von der Ausübung ihres Stimmrechtes ausgeschlossen.
Vorstand und Aufsichtsrat sind übereinstimmend der Auffassung, dass eine individualisierte Angabe der Bezüge in unverhältnismäßiger Weise in das Persönlichkeitsrecht der Vorstandsmitglieder eingreift.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
Die Veröffentlichung der in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 9 verlangten Angaben kann für die Dauer von 5 Jahren bis zum Jahres- und Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2010 unterbleiben. Dies gilt entsprechend für die Angabepflicht nach § 314 Absatz 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz 5 bis 9.

8. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2006
Der Aufsichtsrat schlägt die Ernst & Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, vor.


Um an der Hauptversammlung teilnehmen und dort das Stimmrecht ausüben und Anträge stellen zu können, müssen die Aktionäre sich bis spätestens zum Ablauf des 16. Juni 2006 in Textform (§ 126 b BGB) in deutscher oder in englischer Sprache angemeldet haben. Anmeldestellen sind die Dresdner Bank AG, Frankfurt und Wiesbaden, sowie die Gesellschaft selbst. Die Aktionäre haben darüber hinaus ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nachzuweisen. Hierzu ist ein in Textform (§ 126 b BGB) in deutscher oder englischer Sprache durch das depotführende Institut erstellter Nachweis über den Anteilsbesitz bis zum Ablauf des siebten Tages vor dem Tag der Hauptversammlung vorzulegen. Der Nachweis muss sich auf den gesetzlich bestimmten Stichtag beziehen.

Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen wollen, können ihr Stimmrecht unter entsprechender Vollmachtserteilung durch einen Bevollmächtigten, durch einen von der Gesellschaft benannten Vertreter, durch ein Kreditinstitut oder durch eine Vereinigung von Aktionären ausüben lassen. Die Vollmachtserklärung und Weisung für die Stimmrechtsvertretung durch einen von der Gesellschaft benannten Vertreter erhalten Sie gemeinsam mit der Einladung. Bitte senden Sie diese im Falle einer Bevollmächtigung und Weisungserteilung direkt an die SIMONA AG, Investor Relations, Teichweg 16, 55606 Kirn zurück.

Anträge sind an SIMONA AG, Teichweg 16, 55606 Kirn, Fax +49 (0) 6752 14-738 oder per Mail an ir@simona.de zu richten. Anderweitig adressierte Anträge im Sinne von § 126 AktG (Gegenanträge) können nicht berücksichtigt werden.

Zugänglich zu machende Anträge von Aktionären werden unverzüglich nach ihrem Eingang unter der Internetadresse www.simona.de/hv/gegenantraege veröffentlicht. Entsprechend den ab 1. Januar 2003 geltenden Regelungen des Transparenz- und Publizitätsgesetzes werden dabei alle bis zum 8. Juni 2006 bis 24.00 Uhr eingehenden Anträge zu dieser Tagesordnung berücksichtigt. Eventuelle Stellungnahmen werden nach dem 8. Juni 2006 ebenfalls unter der genannten Internetadresse veröffentlicht.




Kirn, im Mai 2006

SIMONA AG

Der Vorstand
Laut FAZ von gestern hat die Rossmann Beteiligungs AG (Drik Rossmann von den gleichnamigen Läden) am 31. Juli 06 die Schwelle von 5% überschritten.
Ashes to ashes,
dust to dust,
plaste zu plaste.

Simona kauft zu.
Zu den angesagten 240 Mill. Umsatz für 2006
kommen 18 Mill. hinzu.
Zu den 1050 Mitarbeitern kommen 100 MA hinzu.
Das Zahlenwerk der letzten Jahre hat die Richtung Norden.

Laut homepage wird 2006 eine roadshow gemacht,
eine technische roadshow (simona.de).
Das was wir darunter verstehen, haben sie auch nicht nötig.
Die in meiner Erinnerung IR-scheue AG hat einen
Streubesitzanteil von nur 12%.


30.08.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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SIMONA erwirbt Kunststoffgeschäft der Deutsche Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG

Der SIMONA Konzern erwirbt durch einen Asset-Deal das Kunststoffgeschäft der Deutschen Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG mit Sitz in Kirchhundem-Würdinghausen (Nordrhein-Westfalen) mit Wirkung zum 1. Oktober 2006. Das unter dem Markennamen Dehoplast zusammengefasste Kunststoffgeschäft der Deutschen Holzveredelung hat ein Umsatzvolumen von rund 18 Mio. Euro und beinhaltet die Herstellung und den Vertrieb von Pressplatten, extrudierten Platten, Vollstäben, Profilen und Fertigteilen, vorwiegend aus den Werkstoffen Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP). Über die Höhe des Kaufpreises haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

SIMONA rundet mit dem Erwerb von Dehoplast ihr bestehendes Produktprogramm technischer Halbzeuge ab und erweitert das Portfolio um Fertigteile. Das Fertigteilgeschäft umfasst die Fertigung von Zubehörteilen für den Maschinenbau, die Transport- und Lagertechnik. SIMONA stärkt mit der Übernahme seine Position als führender Anbieter von Kunststoffhalbzeugen für industrielle Anwendungen.

Zum Kunststoffbereich gehört auch die Fertigung von Stanzplatten, die unter dem Markennamen frisylen(TM) vertrieben werden. Dehoplast stellt ihre Kunststoffhalbzeuge und Fertigteile in zwei Werken in Kirchhundem-Würdinghausen und in Hilchenbach-Lützel im Siegerland her. Insgesamt beschäftigt Dehoplast rund 100 Mitarbeiter, die von SIMONA übernommen werden.

Das Geschäft mit Kunstharzpressholz, das unter dem Namen dehonit(TM) betrieben wird, verbleibt in der Deutschen Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG.

Im Zuge der Übernahme soll die technische Kompetenz der unterschiedlichen Produktionsstandorte von Dehoplast und SIMONA im Rahmen eines noch auszuarbeitenden Standortkonzeptes ausgebaut werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.882.405 von emmas76 am 13.01.07 14:12:54Simona aus Kirn.
Klasse Unternehmen, aber leider bekommt man hier keine Aktien, da fast keiner seine Papiere her geben möchte.

Fahre jeden Tag vorbei und betrachte mir das Unternehmen von der Straßenseite.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.882.405 von emmas76 am 13.01.07 14:12:54Simona aus Kirn.
Klasse Unternehmen, aber leider bekommt man hier keine Aktien, da fast keiner seine Papiere her geben möchte.

Fahre jeden Tag vorbei und betrachte mir das Unternehmen von der Straßenseite.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.980.560 von Lambonino am 17.01.07 13:19:45Ich denke sich die Aktie in Erinnerung zu behalten ist dringend geboten! Anbei die Pressemeldung zum GJ 2006 von letzter Woche (Quelle: Homepage):

Pressemeldung zum Jahresergebnis 2006
Donnerstag, 26. April 2007


SIMONA Konzern auf zweistelligem Wachstumskurs
Ergebnis im Rahmen der Erwartungen

Die SIMONA AG, einer der führenden Hersteller von Kunststoffhalbzeugen mit Sitz im rheinland-pfälzischen Kirn, steigerte im Geschäftsjahr 2006 seinen Umsatz um 12,9 Prozent auf 227,7 Mio. Euro, im SIMONA Konzern wuchs der Umsatz um 14,0 Prozent auf 262,8 Mio. Euro.

Grundlage für das Wachstum im Geschäftsjahr 2006 war die außerordentlich starke Nachfrage nach den von SIMONA hergestellten Kunststoffhalbzeugen in den wichtigsten Absatzmärkten chemischer Apparate- und Behälterbau, Maschinenbau aber auch Werbeindustrie oder Rohrleitungsbau. Treibende Kraft war erneut das Exportgeschäft, zum ersten Mal seit 2000 belebte sich aber auch die Inlandsnachfrage wieder. So wuchs das Umsatzvolumen in Deutschland um 12,3 Prozent auf 97,5 Mio. Euro. Zur positiven Umsatzentwicklung trug auch die Übernahme der Kunststoffsparte der Deutsche Holzveredelung Alfons & Ewald Schmeing mit Sitz im siegerländischen Kirchhundem-Würdinghausen im Oktober 2006 bei.

Der Umsatz in Europa und Afrika stieg um 8,5 Prozent auf 133,3 Mio. Euro und betrug damit 50,7 Prozent des Gesamtumsatzes im Konzern. Mit 49,6 Prozent Zuwachs auf insgesamt 36,2 Mio. Euro Umsatz konnte das größte Wachstum in der Region Asien, Amerika und Australien erzielt werden. Wesentlichen Anteil daran hatte die amerikanische Tochtergesellschaft SIMONA AMERICA Inc. mit Sitz im Bundesstaat Pennsylvania. Mit dem Jahreswechsel 2007 ist die dortige Produktion in eine neue Produktionsstätte nach Hazleton umgezogen, die einen weiteren Ausbau der lokalen Produktion von Kunststoffplatten und Stäben erlaubt.

Trotz der erfreulichen Umsatzentwicklung und den guten Rahmenbedingungen konnte die Ergebnissituation des SIMONA Konzerns nicht signifikant verbessert werden. Zwar erhöhte sich das Betriebsergebnis um 2,5 Mio. Euro auf 14,9 Mio. Euro, doch wurde mit einer EBIT-Rendite (Earnings before Interest and Taxes) von 5,7 Prozent das angestrebte Ziel von 7 Prozent nicht erreicht. Ein wesentlicher Grund für das schwächere Ergebnis war der Anstieg der Rohstoffkosten um mehr als 19 Prozent infolge explodierender Preise der Vorprodukte Rohöl und Naphtha, die in 2006 Rekordwerte erreichten. Dieser Kostenanstieg konnte aufgrund des starken Wettbewerbsumfeldes nur zu einem Teil an den Markt weitergegeben werden, zudem schmälerten höhere Personalaufwendungen sowie deutlich gestiegene Energie- und Frachtkosten das Ergebnis der operativen Tätigkeit.

Für das Geschäftsjahr 2007 strebt der SIMONA Konzern ein Umsatzwachstum von 6 Prozent auf über 280 Mio. Euro an. Die Wachstumsprognose basiert auf der positiven Geschäftsentwicklung der ersten drei Monate des laufenden Jahres in den wichtigsten Kernmärkten. Aber auch neue Anwendungsbereiche wie Automotive oder Hochbau sollen ebenso zum Wachstum beitragen wie die weitere Internationalisierung mit den Schwerpunkten Osteuropa und Asien. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) im Konzern soll 2007 auf Höhe des erreichten Ergebnisses 2006 stabilisiert werden. Hierzu wird ein Maßnahmenpaket zur unternehmensweiten Effizienzverbesserung bei gleichzeitiger Kostenoptimierung beitragen.

2007 feiert SIMONA 150-jähriges Bestehen. 1857 legte Theodor Simon, ältester Sohn von Carl Friedrich Simon, mit der Gründung des lederverarbeitenden Unternehmens Carl Simon Söhne den Grundstein für die heutige SIMONA. In der Blütezeit der Lederverarbeitung zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigte Carl Simon Söhne mehr als 1.200 Mitarbeiter. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg geriet Carl Simon Söhne in eine tiefe wirtschaftliche Krise. Mit dem Umstieg auf die Kunststoffproduktion in den frühen 60er Jahren fand SIMONA auf den Wachstumskurs zurück und wuchs kontinuierlich zur heutigen Größe. So wird SIMONA in mehreren Veranstaltungen mit den Mitarbeitern, den Kunden und der Bevölkerung den Geburtstag feiern.

Die Aktionäre sollen zusätzlich zur Dividende von 7,50 Euro einen Jubiläumsbonus in Höhe von 150 Cent zum 150jährigen Geburtstag erhalten. So werden Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung eine Gesamtdividende in Höhe von 9,00 Euro zur Ausschüttung vorschlagen.

Antwort auf Beitrag Nr.: 29.074.086 von Muckelius am 30.04.07 16:24:17Vielleicht auch nicht uninteressant. Die Aktionärsstruktur (Stand 12.2006, Quelle Homepage Simona):

Antwort auf Beitrag Nr.: 29.077.796 von Muckelius am 30.04.07 21:06:18Es wird Zwischenmeldungen zu jedem Quartal geben:

09.05.2007 17:38
Simona AG: Bekanntmachung gemäß § 37v, 37w, 37x ff. WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

Simona AG / Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von
Rechnungslegungsberichten

Bekanntmachung nach § 37v, 37w, 37x ff. WpHG, übermittelt durch die DGAP -
ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Hiermit gibt die Simona AG bekannt, dass für das Geschäftsjahr 2007
folgende Finanzberichte veröffentlicht werden.


Bericht: Konzern-Finanzbericht (Halbjahr)
Veröffentlichungsdatum: Deutsch: 28.08.2007
Veröffentlichungsdatum: Englisch: 28.08.2007
Ort: Deutsch: http://www.simona.de/ir/publikationen
Ort: Englisch: http://www.simona.de/ir/publications

Bericht: Konzern-Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres
Veröffentlichungsdatum: Deutsch: 14.05.2007
Veröffentlichungsdatum: Englisch: 14.05.2007
Ort: Deutsch: http://www.simona.de/ir/publikationen
Ort: Englisch: http://www.simona.de/ir/publications

Bericht: Konzern-Zwischenmitteilung innerhalb des 2. Halbjahres
Veröffentlichungsdatum: Deutsch: 30.10.2007
Veröffentlichungsdatum: Englisch: 30.10.2007
Ort: Deutsch: http://www.simona.de/ir/publikationen
Ort: Englisch: http://www.simona.de/ir/publications

DGAP 09.05.2007
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Sprache: Deutsch
Emittent: Simona AG
Teichweg 16
55606 Kirn an der Nahe Deutschland
www: www.simona.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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