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Lufthansa AG: Wie geht`s weiter? (Seite 1205)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.959.720 von Klampar am 15.10.18 10:54:05
Zitat von Klampar:
Zitat von deRendite: Die Anhänger vom "Aktionär" sind jetzt auch ausgestoppt. Der Verfall hier ist beispiellos und das ganz ohne ernstzunehmende Nachrichten. Bei einem DAX-Wert wohlgemerkt, nicht bei einer Tech-Bude. Ich kapier es nicht.


Na ja, de Ölpreise steigen halt massiv..

Dennoch steige ich hier und jetzt mit einer halben Position zu 18,3€ ein! Wenn der Aktionär ausgestoppt wurde ist das ein Kaufsignal!


:laugh: Der Aktionär als Kontraindikator hat schon immer funktiniert..
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Wieviele Flüge macht die LH am Tag?
Wieviel Prozent aller Flüge fallen aus?
Das Gute ist, Flugzeuge stehen bei der LH offensichtlich nicht unnütz herum.
Schlecht sind die Kosten, die durch die Ausfälle zusätzlich anfalen.
Schlecht ist es auch für den Ruf der LH.
Antwort
Die LH macht rund 3600 Flüge pro Tag.
Knapp zwei von Hundert fallen also aus.
Spannende Analyse zum derzeitigen Kurs der Lufthansa! Anschauen ist sehr empfohlen. Ich wünsche euch viel Spaß! Hoffe das hilft dem ein oder anderen :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.982.553 von lukeskyblogger am 17.10.18 15:15:28
"Spannende Analyse" oder clickbait
"Spannende Analyse"?

Da lese ich ja lieber noch die Beiträge von Ines, mit welchen Strategien sie als Vorstand das Unternehmen crashen würde.

In der sog. Analyse wird nur der hinlänglich bekannte Kursverlauf beschrieben um dann eine Wahrscheinlichkeitsaussage zu treffen, die keine ist ("Wahrscheinlichkeit größer, dass ..." und dann fehlt das größer als was.)

Humoristischer Höhepunkt, der jede Jahrmarktwahrsagerin vor Neid erblaßen läßt: "Falls es den Bullen gelingt, den Widerstand bei rund 20 € nachhaltig zu brechen, ist das nächste Ziel die 20-Tagelinie bei zur Zeit 21,02 €" Also auf deutsch: Wenn der Kurs knapp unter 21 steht, kann er auch knapp über 21 steigen.

Wow, spannende Analyse... Wenn der Verkehr auf der Autobahn zäh fließt, kann es zu Staus kommen. Wenn die Temperaturen bei Winterbeginn fast bis auf den Gefrierpunkt sinken, ist ihr nächste Ziel knapp unter den Gefreierpunkt zu sinken. Wenn die SPD unter 10% sinkt, sinkt sie vielleicht noch etwas weiter. Usw.
Wieso crasht das Unternehmen, wenn z.B. 20 % des Nettoverdienstes der LH pro Jahr zum Aktienrückkauf verwendet würden, sofern der Aktienrückkauf unterhalb des Buchwertes erfolgt?
Ich finde, es schwächt die Position der Leerverkäufer und mindert die Unterbewertung.
Gleichzeitig wird die zu zahlende Dividende auf weniger Aktien verteilt.
Wer nicht erkennen kann, dass KGV unterhalb von sechs krasse Unterbewerzung darstellen, scheint mir irgendwie blind zu sein, er weiß auch nicht, dass das durchschnittliche KGV im DAX oberhalb von 10 liegt.
Eine AG gehört den Aktionären.
Die Geschäftsführung ist dem Unternehmen verpflichtet aber auch den Aktionären.
Die Geschäftsleitung hat damit die Interessen der Aktionäre ebenso im Blick zu halten wie das Interesse der Mitarbeiter des Unternehmens.
Wenn der Gewinn eines Unternehmens zu mehr als der Hälfte im Unternehmen bleibt, kann sich keiner beklagen außer vielleicht die Aktionäre.
Die LH hat für das letzte Jahr nur lächerliche 20 % des Nettoverdienstes ausgeschüttet. 80 % blieben im Unternehmen.
Gleichzeitig toleriert die LH Führung, dass der Kurs deutlich unter Buchwert absinkt.
Ich finde das nicht in Ordnung.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.990.860 von Ines43 am 18.10.18 11:42:01
Zitat von Ines43: Ich finde das nicht in Ordnung.


Ich finde das genau richtig!Du kannst nicht verallgemeinert von "den Aktionären" sprechen. Das fängt schon beim Anlagehorizont an. Es gibt welche von ein paar Minuten andere halten 40-50 Jahre die Aktie.

Ein Luftfahrtsunternehmen zu managen ist sehr komplex. Die Schwankungen sind enorm. Je solider die Kapitalausstattung desto besser kann man eine immer mal wieder aufkommende Krise meistern.
Lufthansa braucht für weiteres Wachstum Kapitalreserven um solche Gelegenheiten wie AirBerlin überhaupt bewältigen zu können.

Die Kommentierung der eigenen Unternehmensbewertung ist eh fragwürdig. Letztlich setzt sich die Erkenntnis einer fairen Bewertung spästens über eine Zeitachse x zusammen.
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