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Lufthansa AG: Wie geht`s weiter? (Seite 1247)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.942.591 von Fluglotse am 22.02.19 16:08:38das sehe ich genauso, wobei es durchaus auch etwas länger dauern könnte
Chartsignal: Kurzfristiger Abwärtstrend nach oben gebrochen"

Schön für die, die schon bei 20 E oder noch tiefer z.B. bie rd 18 Euro zugelangt haben.

Ich bezeifele, dass es immer klug ist, auf solche Kaufsignale zu warten.
Wer garantiert denjenige die jetzt kaufen, dass der Kurs nicht wieder fällt?
Dann haben sie eindeutig zu teuer eingekauft, wenn sie jetzt kaufen.

Wir wollen es nicht hoffen.
Aber ein gutteil des möglichen gewinns ist mit dieser Strategie des Wartens auf einKaufasignal
auf jeden Fall verschlafen worden.

Da fühle ich mich besser, wenn ich ins fallende Messer greife und mich dabei am günstigen KGV orientiere.
Wer schon Ende 2016 eingestiegen ist und durchgehalten hat, kann sich beruhigt zurücklehnen. Der Kursrückgang 2018 war zwar schmerzlich, aber wenn man die Zahlen betrachtete, war klar, dass es wieder aufwärts gehen musste. Also weiter halten und genießen.
Vergleich LH mit Air France anhand des Jahresgewinns 2018 und voraussichtlich 2019:


409 Millonen Euro Gewinn machte Air France in 2018, das entspricht 0,95 E Gewinn pro Aktie.
Das KGV 2018 der Air France beträgt also beim jetzigen Kurs von 12,8 E = 13,5.
Ein solches KGV wünscht sich der Lufthansaaktionär auch für die Zukunft,
ohne dass der Gewinn vorher einbricht.

Die LH Aktie stünde bei heutigen voraussichtlichen Gewinn für 2018 von rd 4,2 E bei 56,7 E.

Nicht schlecht.
Man sieht also, wie unterbewertet die LH heute noch ist mit ihrem Kurs 23,5 E.

Nun ist der Gewinn von 2018 schon Geschichte.
Viel wichtiger ist der Gewinn 2019.
Und da prognostiziert comdirekt für den Gewinn 2019 rund 4,3 E für die LH,

daraus folgt KGV = 23,5/4,3 = 5,47 und für die Air France einen Gewinn von 1,56 E pro Aktie, das entspricht einem KGV von 12,8/1,56 = 8,2.

Für die LH wäre der zur Air France vergleichbare Kurs dann 4,3 x 8,2 = 35,26 E. Heute steht die LH bei 23,5 E. Im Vergleich zur Air France sehe ich da bei der LH eine deutliche Unterbewertung.

Vielleicht ändert sich da ja mal, zumal ein KGV von 8,2 alles andere als überzogen ist,
da die LH in den letzten vier Jahren beginnend mit 2015 guten Gewinn gemacht hat.
Der Gewinn der Lufthansa ist ja keine Eintagsfliege sondern scheint sich nach Ansicht der Analysten in den nächsten Jahren auch noch weiter zu erhöhen.

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Niederländischer Staat steigt bei Air France-KLM ein | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11270959-niederlaendischer-staat-air-france-klm
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die LH wird deutlich unter dem Buchwert 2019 (rund 27,3 E comdirekt) gehandelt.
die Airfrance/KLM mit heute 12,8 E deutlich über ihrem Buchwert 2019
(9,1 E).
Schaut man sich die Nettoverschuldung an,
steht die LH auch weit besser da.
2,4 Milliarden (LH 2019) zu 5,45 Milliarden Euro (Air France)

Also im Vergleich zur Air France verkauft sich die LH eindeutig unter Wert.
Dazu kommt noch der von der LH-Gruppe gehaltenen Titel größte Airline Europas mit dem größen Umsatz und der größten Zahl an Passagieren.

Keine der Air lines in Europa kann der Lufthansa diesbezüglich das Wasser reichen.

Außerdem zahlt die LH Dividende, auch das tun die anderen bei weitem nicht alle.

Besser wäre es für die LH Aktionäre, wenn die LH statt 20 % des Gewinns an ihre Aktionäre auszuschütten, mit diesem Geld Aktien zurückkaufen würde.
Dann würde der künftige Gewinn nicht nur auf weniger Aktien verteilt sondern es stiege auch noch der Buchwert/Aktie solange man unterhalb des Buchwertes zurück kauft.

Aber der LH Führung sind ihre Aktionäre ziemlich egal,
obwohl die LH Führungsleute letztlich Angestellte der Aktionäre sind.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.971.735 von Ines43 am 26.02.19 23:11:21Beim Vergleich LH mit AF sollte man Folgendes bedenken. Die A 380 verbraucht pro tatsächlich besetztem Sitz und Kilometer zuviel Kerosin im Vergleich zu B777 oder A350. Außerdem ist der Wartungsaufwand für 4 Motoren ungleich höher. Der Kauf kam auf Druck der Politik zustande.
Lufthansa hat alle 14 A380 in Eigenbesitz und schreibt auf 20 Jahre ab. D.h. nach 10 Jahren müßten sie immer noch 50% vom Anfangswert haben. Wie wir bei Singapore Airlines und dem Leasinghaus Dr. Peters gesehen haben, hat eine A380 nach 10 Jahren am Ende der Leasingperiode - von Triebwerken, Fahrwerk und einigen Avionics-Teilen abgesehen - nur noch Schrottwert.

Air France hat von seinen 16 A380 die Hälfte geleast, die andere Hälfte in Eigenbesitz. Bei AF ist mir der Abschreibungsmodus nicht bekannt, ich gehe auch von 20 Jahren aus. Aber der buchhalterische Schaden betrifft nur die Hälfte der A380-Flotte.

Ganz grob geschätzt komme ich damit auf eine außerplanmäßige Abschreibung von 1,7 Milliarden Euro bei Lufthansa und bei AF auf etwa die Hälfte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.983.342 von nickelich am 28.02.19 09:31:06Dem kann ich nur zustimmen, was machen den die Restbestände der A 340 und A 340-600.

4-Strahler und müßten auch so ca. um die 10 Jahre+- alt sein ;)
Sollten die nicht verkauft werden??
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.995.447 von pegasusorion am 01.03.19 12:03:50So stand es im Geschäftsbericht für 2017, wobei dort von Verschrottung die Rede war.
Wirtschaftlich wurde dafür also bereits in 2017 Vorsorge getroffen.
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