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Lufthansa AG: Wie geht`s weiter? (Seite 1263)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.166.635 von Ines43 am 21.03.19 22:39:22Bei halbwegs normalen KBVs ist die Auswirkung von Kapitalmaßnahmen auf den Buchwert/Aktie viel geringer als die Auswirkung auf den Gewinn/Aktie, da beim Buchwert/Aktie zwei gegenläufige Effekte zum Tragen kommen, beim Gewinn/Aktie nicht.
So wird z.B. beim Rückkauf und Einzug der Aktien das Eigenkapital insgesamt vermindert, aber das Eigenkapital pro Aktie durch Verringerung der Aktienzahl erhöht, während der Unternehmensgewinn durch einen Rückkauf überhaupt nicht berührt wird und der Gewinn/Aktie damit zwingend steigt.

Prinzipiell ist es trivial und auch intuitiv verständlich, was Du vorgebracht hast. Ich hatte mich nur schon vor langer Zeit mal damit beschäftigt und hab offenbar damals den Spezialfall von KBV=1 durchgerechnet, wofür meine Aussage tatsächlich zugetroffen hätte. Und hab das anscheinend im Kopf fälschlich als allgemeingültig abgespeichert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.166.356 von charliebraun am 21.03.19 22:04:22
Buchwert und Substanzwert
Zitat von charliebraun: Hast recht, Ines. Rückkauf wirkt sich positiv auf Buchwert pro Aktie aus, wenn man unter Buchwert rückkauft, und negativ, wenn man über Buchwert rückkauft.
Muß doch klein beigeben, das hatte ich falsch in Erinnerung.


Charliebraun, das spricht ganz stark für Dich, was Du hier schreibst!

Einmal sehr konstruktiv und dann selbstkritisch! Hut ab!

Ich für meinen Teil muss aber zugeben, nachdem ich meinen Beitrag heute nochmals durchgelesen habe: Mein altes Dilemma - bringe immer Buchwert und Substanzwert durcheinander. Da mich der Buchwert bei meinen Berechnungen nie großartig interessiert, aber der Substanzwert einer Aktie.

Auf diesem Niveau macht aber eine Diskussion Spaß, da man hier bestimmte eigene Sichtweisen hinterfragt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.167.880 von DonVladimir am 22.03.19 08:13:32Ok, danke. Alles klar.
Technisch haben wir jetzt bei 19,7-19,8 € ein interessantes Unterstützungsniveau erreicht. Zudem liegt knapp darunter bei 19,57 € sowohl der ehemalige Abwärtstrend als auch das 61,8er Retracement.

Ich könnt mir vorstellen, dass dieser Bereich bei grob 19,5-19,7 € erstmal hält, allerdings erstmal nur vorläufig.

Irgendwo muss ja unten sein. Ich weiß, das sollte man an der Börse nie denken, aber bei der LH mache ich dann doch mal eine Ausnahme. Die Wettbewerbssituation hat sich doch mit dem Abgang der AirBerlin deutlich zugunsten der LH verschoben. Trotzdem haben wir ein mickriges KGV um die 5. Selbst wenn sich der Gewinn halbiert, wovon ich nicht ausgehe, wären wir noch in Regionen, wo sich andere Peers tummeln. Muss man wohl nicht verstehen sondern einfach aussitzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.171.411 von katjuscha-research am 22.03.19 13:18:56
Zitat von katjuscha-research: Technisch haben wir jetzt bei 19,7-19,8 € ein interessantes Unterstützungsniveau erreicht. Zudem liegt knapp darunter bei 19,57 € sowohl der ehemalige Abwärtstrend als auch das 61,8er Retracement.

Ich könnt mir vorstellen, dass dieser Bereich bei grob 19,5-19,7 € erstmal hält, allerdings erstmal nur vorläufig.



Ich habe mal deinen Chartanalysen vertraut und bin mit einem Call eingestiegen. Der Dreh unter 19,60.- hat mir tatsächlich 10% Rendite gebracht. Danke!
Ein KGV unter 5 und eine Dividendenrendite > 4, einem KBV < 1 bei einem EZB Zinssatz von - 0,4 ist einfach krank. Man zweifelt am Verstand der Börsianer.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Dass die LH das einfach so akzeptiert, spricht auch nicht für Veranwortung der LH ihren Aktionären gegenüber.
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Da ist Wirecard doch viel attraktiver.
KBV > 10, KGV > 20, Dividendenrendite < 0,2 %
Kursrisiko enorm.
Das ist der Stoff, aus dem die Träume sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.177.306 von Ines43 am 23.03.19 06:47:09
Zitat von Ines43: Ein KGV unter 5 und eine Dividendenrendite > 4, einem KBV < 1 bei einem EZB Zinssatz von - 0,4 ist einfach krank. Man zweifelt am Verstand der Börsianer.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


Es lässt sich immer was an Belastungen denken, mehr fürs Personal, mehr Verspätungen und die teurer, schwächelnde Konjunktur oder gar eine abbrechende Fluglaune wie in der Finanzkrise und und und. Die vom Unternehmen gesetzte Prognose hat ein negatives Vorzeichen, vom Gefühl her mehr als opportunistische Vorsicht. Von Zahlen her sollte die Katze im Sack sein, welcher ein Stück weiter offen und halt nicht zu ist.

Andererseits versucht sich Lufthansa in positiven Nachrichten, wie hier https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Lufthansa-Technik-sie…

Im Zweifel geht spekulatives Kapital raus, was wir jetzt gesehen haben. Jetzt kommts drauf an, konkretisieren sich Zweifel oder war das eine reine Gemütsgeschichte und die Aktie findet mit einer inversen SKS den langfristigen Weg in die Freiheit?
Als Schnäppchenjäger könnte man nächste Woche zuschnappen.
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