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Lufthansa AG: Wie geht`s weiter? (Seite 1265)


ISIN: DE0008232125 | WKN: 823212
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18.04.19
München
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.207.615 von soeinmist am 27.03.19 12:06:24
IFRS 15 ist doch kein Problem!
Zitat von soeinmist: Ich werde aus der Lufthansa Bilanz nicht schlau. IFRS 15 verzerrt jeden Vergleich.
Die Flughäfen haben Probleme, Lufthansa nicht?


Geh einmal ins Kleingedruckte!

Da ist alles sehr sorgfältig aufgelistet und im Geschäftsbericht und in den Zwischenberichten findest Du überall die "nach IFRS 15 korrigierten Zahlen auch zum Vorjahr"

Im Kleingedruckten findest Du sogar, was die für die Slots zahlen und die sind ebanfalls von IFRS 15 betroffen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.208.281 von Ines43 am 27.03.19 13:18:35
Zitat von Ines43: Bei jeder AG ist die Gewinnentwicklung unsicher, auch bei Wirecard, die mit einem KGV über 30 gehandelt werden oder Evotec, Prosieben, dialog semiconductor, thyssen, K+S
bei Bayer, Deutsche Bank und anderen.


Bei manchen AG ist die Gewinnentwicklungen sicherer als bei anderen und das fließt eben in die Bewertung mit ein. Airlines zählen nun einmal zu den Unternehmen mit hoher Gewinnunsicherheit und innerhalb der Gruppe der Airlines ist die Unsicherheit bei teuren Anbietern höher als bei Low Cost-Airlines.

Die US-Airlines sind eben in einem Markt, dessen Konjunkturaussichten besser sind und in dem es keinen Brexit gibt und in dem die Unternehmenssteuern niedriger sind - deswegen haben die logischerweise ein höheres KGV.
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In den USA haben viele AGs ein hohes KGV, weil in den USA Aktienrückkauf eine Selbstverständlichkeit ist, dies sogar oft oberhalb des Buchwertes. In den ZSA haben Aktionäre den Einfluss, der ihnen gebührt. In Deutschland ist der Aktionär der letzte in der Futterkette und einem Einfluss nahe Null.
Ryan air ist auch ein Meister des Aktienrückkaufs, ebenfalls weit oberhalb des Buchwertes. Ryan air ist auch ein Meister des Billigfluges, zahlt nur keine Dividende, wenn ich comdirekt glauben kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.209.969 von DJHLS am 27.03.19 15:51:33Logisch ist das gar nicht, dass bei niedrigeren Unternehmenssteuern das KGV höher ist.
Ins KGV fließt der Nettogewinn ein, Gewinn nach allen Unternehmens-Steuern, nichts anderes interessiert den Aktionär.
Wenn die Unternehmenssteuer niedriger ist, dann ist der Nettogewinn höher, also kann auch der Kurs höher sein.
Aber KGV 10 bleibt KGV 10, egal ob die Unternehmenssteuern hoch oder niedrig sind.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.212.363 von Ines43 am 27.03.19 19:29:30
Zitat von Ines43: Logisch ist das gar nicht, dass bei niedrigeren Unternehmenssteuern das KGV höher ist.
Ins KGV fließt der Nettogewinn ein, Gewinn nach allen Unternehmens-Steuern, nichts anderes interessiert den Aktionär.
Wenn die Unternehmenssteuer niedriger ist, dann ist der Nettogewinn höher, also kann auch der Kurs höher sein.
Aber KGV 10 bleibt KGV 10, egal ob die Unternehmenssteuern hoch oder niedrig sind.


Nach Deiner Logik, wäre es sogar völlig egal, wie hoch der Gewinn ausfällt, weil ja der Kurs dann auch höher oder niedriger sein könnte[/i].


Steuersenkungen erhöhen den Nettogewinn - genau richtig und das interessiert den Aktionär - ebenfalls richtig.

Allerdings denkst Du ein dimensional. Niedrigere Steuern bedeuten auch, dass mehr Geld im Unternehmen verbleibt, welches reinvestiert werden kann. Die Milliarden, die LH mehr an den deutschen Fiskus abdrückt im Vergleich zu irischen und US-Airlines fehlen eben bei den Investitionsmitteln.

Lufthansa zahlt deutsche Steuern, Delta und Southwest US-Steuern. Merkst Du was?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.208.281 von Ines43 am 27.03.19 13:18:35
Zitat von Ines43: Und bei den US Airlines ist die Gewinnentwicklung sicher mit KGVs über 10?
Ein Aktienrückkauf manipuliert auch nicht den Kurs sondern schafft Mehrwert für treue Aktionäre und letztlich Mehrwert für die Firma, wenn unter Buchwert gekauft wird.


Das ist nun wieder völliger Unsinn. Der Unternehmenswert verändert sich weder durch die Anzahl noch durch den Preis der Aktien. Du verwechselst immer wieder Unternehmenswert mit Börsenpreis.

Ob durch einen Rückkauf Mehrwert für Aktionäre geschaffen wird, ist auch mehr als fraglich. Wenn LH profitabel arbeiten und wachsen kann, ist es mir lieber, wenn sie ihren FCF in ihr Geschäft investieren - das erzeugt Mehrwert für die Aktionäre.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.177.306 von Ines43 am 23.03.19 06:47:09
Zitat von Ines43: Ein KGV unter 5 und eine Dividendenrendite > 4, einem KBV < 1 bei einem EZB Zinssatz von - 0,4 ist einfach krank. Man zweifelt am Verstand der Börsianer.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Dass die LH das einfach so akzeptiert, spricht auch nicht für Veranwortung der LH ihren Aktionären gegenüber.


Beispiele für KGV unter 5 und Dividendenrendite über 4 gefällig?

Bank of China, Ferrexpo, China CITIC Bank, Porsche, Renault, Asia Cement China, Tenneco, Navient, etc.

Spricht es für eine Aktie in so eine Reihe eingereiht zu sein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.212.666 von DJHLS am 27.03.19 19:59:45
Zitat von DJHLS:
Zitat von Ines43: Und bei den US Airlines ist die Gewinnentwicklung sicher mit KGVs über 10?
Ein Aktienrückkauf manipuliert auch nicht den Kurs sondern schafft Mehrwert für treue Aktionäre und letztlich Mehrwert für die Firma, wenn unter Buchwert gekauft wird.

Das ist nun wieder völliger Unsinn. Der Unternehmenswert verändert sich weder durch die Anzahl noch durch den Preis der Aktien. Du verwechselst immer wieder Unternehmenswert mit Börsenpreis.

Ob durch einen Rückkauf Mehrwert für Aktionäre geschaffen wird, ist auch mehr als fraglich. Wenn LH profitabel arbeiten und wachsen kann, ist es mir lieber, wenn sie ihren FCF in ihr Geschäft investieren - das erzeugt Mehrwert für die Aktionäre.

Nehmen wir einfach an, daß die LH so und so genug investiert, und daß der FCF einer ist, der übrig bleibt, nachdem bereits ALLE erforderlichen und wünschenswerten Investitionen getätigt wurden.

Zweitens, vom Unternehmenswert hat er nicht gesprochen, sondern vom Mehrwert für Aktionäre und der ist natürlich durch Rückkauf gegeben, da für Aktionäre die Größen pro Aktie relevant sind.
Genaugenommen erzeugt ein stetiger Rückkauf für Aktionäre einen größeren Mehrwert als eine Dividende, wenn man ein annähernd gleichbleibendes KGV unterstellt.

Und Ines' Logik war sicher nicht, daß es völlig egal ist, wie hoch ein Gewinn ausfällt, sondern, daß sich ein steuerlicher Vorteil ohnehin im Nettogewinn niederschlägt, der Grundlage des KGV ist. Und daß es nicht unbedingt logisch ist, warum ein Unternehmen alleine deshalb ein höheres KGV haben sollte.
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Das ist nun wieder völliger Unsinn. Der Unternehmenswert verändert sich weder durch die Anzahl noch durch den Preis der Aktien. Du verwechselst immer wieder Unternehmenswert mit Börsenpreis."
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Werden Aktien unter dem Buchwert zurückgekauft, dann steigt der Buchert pro Aktie.
Werden Aktien über dem Buchwert zurückgekauft, dann sinkt der Buchwert pro Aktie.

Das habe ich oben rechnerisch gezeigt für den Kauf unterhalb des Buchwertes.

Ich habe nie behauptet, dass der Gesamtbuchwert des Unternehmens durch Aktienrückkauf erhöht wird, wenn man unterhalb des Buchwertes/Aktie zurückkauft.

Der Börsenwert ist das, was den Aktionär erstmal interessiert bei seinem Vermögensaufbau.
Und wenn der am Boden liegt oder stark schwankt, dann ist das unangenehm für jeden Aktionär.
Wer springt schon gern zwischen kalter und warmer Dusche hin und her.
Ich bin ganz klar Warmduscher.
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Charliebraun,

ich danke Dir für Deine Unterstützung.
Dass Du mich richtig verstanden hast,
zeigt, dass ich mich einigermaßen klar
ausgedrückt habe.
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