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Globale Erwärmung durch Treibhauseffekt - nur ein Mythos der Linken? (Seite 4045)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.904.938 von rv_2011 am 08.10.17 11:37:29Erst finden Sie die Gletscherschmelze dramatisch, dann den Rückgang des in der Arktis schwimmenden Eises. Daß bei beiden der Rückgang schon vor der Industrialisierung und dem radikal steigendem CO2-Eintrag anfing, das verdrängen Sie geflissentlich.

Die Wolkenbildung wird u.a, von extraterrestrischem Einfluß wie dem Magnetfeld der Sonne bestimmt. Der Bedeckungsgrad schwankt zwischen 63 und 70 % ( mit durchschnittlich 65%). Die Ergebnisse von Hendrik Svensmark wurden im Prinzip vom CERN bestätigt, aber das paßt nicht in Ihr Denkschema, daß jede Erwärmung ausschließlich vom CO2 hervorgerufen sein soll und ein geringerer Bewölkungsgrad keine Auswirkung hat. Ist Ihnen bei 8/8 Stratus schon mal zu warm geworden?
Zum Gletscherschwund in den Alpen, die Endmoränen von 1850 finden sich weit unten im Tal. Im Ötztal zum Beispieloder am Morteratsch sind diese Zeugen des letzten großen Gletschervorstoßes der kleinen Eiszeit mit einer Hinweistafel markiert.

Dieses Zitat stammt aus einer Zeit, als die Weltbevölkerung erst 5 Milliarden Menschen umfaßte:
Ich freue mich auf die Klimakatastrophe - Dr. Achim Schneider - Magazin der Süddeutschen Zeitung
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.904.386 von JEbel am 08.10.17 09:18:17
Zitat von JEbel
Zitat von depodocWelchen Winkel meinst du denn ?


Da Emission und Absorbtion hauptsächlich in der Oberflächenschicht passieren, ist kein so scharfer Übergang der Faktoren, wie bei Strahlen aus tieferen Schichten. Wenn Du Deine Kurve des Emissionsfaktors ansiehst, siehst Du bis ca. 50° (Brewsterwinkel) kaum einen Abfall, Danach ändert sich der Emissionsfaktor stark. Schon alleine durch die Schaumwirkung werden verschiedene Winkel vermischt, da die Wasseroberfläche nicht exakt horizontal ist.


Hier beschreibst du schlicht und einfach nur ungenügende Messmöglichkeiten, d.h. Theorie und Praxis klaffen weit auseinander.

Nach der Tabelle ergibt sich für die 4µm bei 291 K eine Emissivität von 82,03 bei grau und 80,27 beim Schwarzstrahler. Diese theoretischen Werte werden durch Waverollers, Schaum und Wind nicht so verändert dass Trenberths 0,9907 real sein kann.




ps. eigentlich wollte ich die Tabelle mit Lambert schon gestern posten, aber mein Taschenrechner zeigte immer falsche Werte an wenn ich den cos ausrechnen wollte. Es hat lange gedauert bis ich am Taschenrechner einen kleinen Hebel fand mit den man von Grad auf Deg umstellen kann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.909.697 von depodoc am 09.10.17 10:28:52
Zitat von depodocNach der Tabelle ergibt ...


Ich habe mich nur auf Deine Tabelle bezogen. Wie gemessen und mit welcher Ungenauigkeit, welcher Wellenlänge, welcher Wellenlängenbreite usw. gemessen wurde, habe ich nicht kontrolliert (der Emissionsfaktor ist wellenlängenabhägig).

Vor allen Dingen sind diese Dinge alle zweitrangig für die Klimasensitivität - ganz abgesehen davon, daß die Hauptemission um 10 µm erfolgt.

Die Hauptfrage ist die Tropopausenhöhe und der feuchtadiabatische Temperaturgradient der Troposphäre.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.910.168 von JEbel am 09.10.17 11:32:56ok, entschuldige dass ich dich von deiner Hauptfrage abgelenkt habe, obwohl offiziell doch alles geklärt ist und keine Fragen mehr vorhanden sind. Da musst du nur aufpassen dass du nicht unter die "Leugner und Lügner" einkategorisiert wirst.
Mit Trenberths 0,9907 mach ich vorerst hier mal Schluss und melde mich wieder wenn ich mehr über den Brechungsindex Wasser>Luft herausbekommen habe. Vorhanden ist ja nur der Index Luft>Wasser.

Zum vorläufigen Abschluss ein schönes Bild zur realen Emission aus dem Wasser.


Verlauf der Lichtstrahlen beim Übergang von Wasser nach Luft.

https://www.leifiphysik.de/optik/lichtbrechung/versuche/uebe…

ps. zu deiner Hauptfrage poste ich gleich mal was...
Zu deiner Hauptfrage passt m.M.n. eine Arbeit die nachweist dass sich in der optischen Dichte der Erdatmosphäre kein Hinweis auf Veränderung durch die Zunahme unserer 120 ppm CO2 findet.

Eine solche Veränderung müsste nach den Theorien der Weltveränderer nachweisbar sein.

Greenhouse Effect and the IR Radiative Structure of
the Earth's Atmosphere
Ferenc Miskolczi....


Um was es geht ist in den Bildern gut beschrieben.

Das erste Bild fängt spassig an, meint man doch beim ersten Hingucken dass die Erde ein Gehirn hat.



Die folgenden Bilder stammen auch aus dem Arbeitsartikel.









https://dkehg2m1ads8n.cloudfront.net/wp-content/uploads/2011…

http://notrickszone.com/
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.914.329 von depodoc am 09.10.17 19:39:24
Zitat von depodocEine solche Veränderung müsste nach den Theorien der Weltveränderer nachweisbar sein.


Ist sie auch. Bloß wenn man nach Sachen sucht, die man nicht versteht, wird es zum Witz. In Deinen Zitaten taucht nicht mal das Wort Emission auf - aber dort wo stark absorbiert wird, wird auch stark emittiert, die Menge der Treibhausgase ist also optisch nicht zu messen.

Der strahlende Ausbreitungswiderstand ist von der Menge der Treibhausgase abhängig, deswegen enthalten in erster Näherung gleiche Temperaturdiffernzen in Höhenrichtung gleiche Mengen an Treibhausgasen. Wenn also die Konzentration an Treibhausgasen wächst, nähern sich gleiche Temperaturdifferenzen räumlich an - der Temperaturgradient wächst also. Wenn der Temperaturgradient im Strahlungsgleichgewicht (Stratosphäre) über den troposphärischen Temperaturgradienten steigen würde (Tropopause), setzt Konvektion ein (Troposphäre).

Ein Zunahme der Treibhausgaskonzentration in der Stratosphäre muß also die Tropopausenhöhe anwachsen lassen - und das wird auch beobachtet (Wetterballons). Wegen des chaotischen Wetters braucht man allerdings mehrere Jahre um den Trend zu erkennen.

Wie groß die Treibhausgaskonzentration in der Troposphäre ist (z.B. Wasserdampf) hat strahlungsmäßig keine Bedeutung, weil selbst große Strahlungsänderungen durch kleine Konvektionsänderungen kompensiert werden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.917.269 von JEbel am 10.10.17 09:53:13
Zitat von JEbel
Zitat von depodocEine solche Veränderung müsste nach den Theorien der Weltveränderer nachweisbar sein.
Ist sie auch. Bloß wenn man nach Sachen sucht, die man nicht versteht, wird es zum Witz. In Deinen Zitaten taucht nicht mal das Wort Emission auf - aber dort wo stark absorbiert wird, wird auch stark emittiert, die Menge der Treibhausgase ist also optisch nicht zu messen.
Nicht ganz: Die geringere Emission der Erde in der CO2-Bande (Abkühlung der Stratosphäre) kann man messen - im Gegenzug muss die Emission im atmosphärischen Fenster steigen (Erwärmung der Oberfläche).

Ich frage mich überhaupt, wie depodoc bzw. Herr Miskolczi die (gemessene) Erwärmung der Oberfläche und Troposphäre begründen will. Im Rheinland sagt man: Von nix kütt nix.

Im Übrigen: Die Weltveränderer sind die CO2- und Methan-Emittenden - nicht diejenigen, die auf die Veränderungen hinweisen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.917.461 von rv_2011 am 10.10.17 10:17:33
Zitat von rv_2011Nicht ganz: Die geringere Emission der Erde in der CO2-Bande (Abkühlung der Stratosphäre) kann man messen - im Gegenzug muss die Emission im atmosphärischen Fenster steigen (Erwärmung der Oberfläche).


Diese Tatsache steht ganz außer Frage - die Gesamtabstrahlung ins All muß natürlich etwa gleich der absorbierten Wärmestrahlung sein. Wenn die Oberflächentemperatur steigt, steigt natürlich die Strahlung in den nichtabsorbierenden Bereichen (atmosphärisches Fenster) und dann muß im Gegenzug die Strahlung aus den absorbierenden Bereichen sinken - ist auch klar die stärkere Behinderung des Wärmetransports zu den Abstrahlorten muß die transportierte Menge reduzieren. Das hat übrigens schon Fourier 1824 festgestellt.

Zitat von rv_2011Im Übrigen: Die Weltveränderer sind die CO2- und Methan-Emittenden - nicht diejenigen, die auf die Veränderungen hinweisen.


Ich will Weltveränderer positiv sehen. Weltveränderer sind diejenigen, die die Welt so verändern wollen, daß der Schaden durch die Klimaänderung minimal bleibt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.917.641 von JEbel am 10.10.17 10:34:55"Die Weltveränderer sind die CO2- und Methan-Emittenden..."

... sehen wir es positiv, sie verhindern, daß demnächst eine Eiszeit kommt. Die Zwischeneiszeiten dauern in der Regel 10.000 bis 25.000 Jahre. Die letzte Eiszeit endete vor 10.000 Jahren.

Lativ spricht davon, daß die CO2-Emission die nächste Eiszeit um 50.000 Jahre hinauszögern könnte. Schellnhuber übertreibt wie immer und spricht von 100.000 Jahren. Ursache der nächsten Eiszeit wird die Sonne sein, die hier bei den IPCC-Jüngern zu unrecht ausgeklammert wird.
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