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Globale Erwärmung durch Treibhauseffekt - nur ein Mythos der Linken? - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.602.046 von rv_2011 am 22.04.18 20:47:50Und Du, rv, was hast Du so "geschnallt"? :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.601.539 von nickelich am 22.04.18 18:59:24"Schwachsinnig" sind Sie ganz offensichtlich, dass Sie noch immer nicht geschnallt haben, dass die Rekonstruktion von Mann et al. selbst in Details durch neue Untersuchungen bestätigt wird?
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Sie akzeptieren unterhalb von Grönland wie den schwachsinnigen Hockeystick von Michael Mann in unkorrigierter Form, Hauptsache es kommt aus Kreisen des IPCC.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.601.308 von nickelich am 22.04.18 17:52:13Da steht also "unterhalb von Grönland" statt "südlich von Grönland". Ist das alles, was an diesem FAZ-Artikel auszusetzen haben?

Im Kontext liest sich die Passage so:
Zitat von FAZ: In der Labrador- und Grönlandsee ist das Kerngebiet des Golfstromsystems, das die „Atlantic Meridional Overturning Circulation“ (AMOC) antreibt und mit Golfstrom plus Nordatlantikstrom unter anderem dafür sorgt, dass warme Wassermassen aus den Tropen bis in den hohen Norden und nach Europa transportiert werden. Unterhalb von Grönland sinkt das erkaltete – und deshalb dichtere Wasser – in gewaltigen Strömungen in die Tiefe und treibt ein globales Förderband an Meeresströmen an. Versiegt es, würde das einen klimatischen Dominoeffekt auslösen und abrupte Temperaturstürze zur Folge haben.
...
Die Umwälzpumpe und die Ozeanzirkulation im Nordatlantik hat sich klar verlangsamt: um beachtliche 15 Prozent in nicht einmal siebzig Jahren. Sie ist, das zeigt eine zweite „Nature“-Publikation britischer Klimaforscher, schwächer als je zuvor in den vergangenen tausend Jahren. So radikal und eindeutig wurde dieser Wandel – abgesehen vom Potsdamer Golfstromexperten Stefan Rahmstorf, der das schon vor Jahren so dargestellt hat (und dafür auch als Alarmist beschimpft wurde) – nur von wenigen Klimaforschern vorhergesagt.



Mir ist neu, dass es an der gezeigten Stelle nur Fels gibt. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.598.341 von for4zim am 21.04.18 18:20:27Toller Artikel, den Sie da verlinkt haben. Dort ist zu lesen:

"Unterhalb von Grönland sinkt das erkaltete – und deshalb dichtere Wasser – in gewaltigen Strömungen in die Tiefe"

... bisher ist nur bekannt, daß unter Grönland Fels zu finden ist, aber wenn ein amerikanisches Forscherteam um Karina Greater in den Geophysical Research Letters etwas anderes behauptet, dann glauben Sie ihr das.
:laugh::laugh::laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.598.821 von rv_2011 am 21.04.18 20:56:50
Der Hockeystick wird 20 Jahre ...
... und so sah die Originalrekonstruktion der Sommertemperatur der letzten 600 Jahre auf der Nordhalbkugel aus (Mann et al. 1998):



1999 wurde die Rekonstruktion bis zum Jahr 1000 erweitert.

Die PAGES2K-Gruppe hat unter Einbeziehung vieler weiterer Proxies eine neue Rekonstruktion erarbeitet. Sie deckt sich fast exakt mit dem 20 Jahre alten "Hockeystick":



Earth Day and the Hockey Stick: A Singular Message

Und hier noch eine Kompilation aller aktueller Rekonstruktionen der NH-Sommertemperatur:

Antwort auf Beitrag Nr.: 57.598.341 von for4zim am 21.04.18 18:20:27Es ist bemerkenswert, wie deutlich die konservative FAZ davor warnt, dass die Prognosen in den IPCC-Berichten zu konservativ sind, dass es also viel schlimmer kommen könnte als befürchtet.

Umso wichtiger ist es, dass wir keine weitere Zeit verlieren. Es ist beschämend, wie Deutschland den überfälligen Kohleausstieg verzögert und damit falsche Signale setzt.

Nebenbei: Derzeit ist es nicht nur hierzulande ungewöhnlich warm. Global sehen wir die höchste Temperatur seit über einem Jahr:

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"Tatsächlich gibt es empirisch immer mehr Indizien dafür, dass die ursprünglichen, im Wissenschaftsjargon als „konservativ“ – als zurückhaltend und vorsichtig – interpretierten Entwicklungen das wahre Ausmaß der globalen Veränderungen nicht mehr adäquat wiedergeben – immer weniger jedenfalls."

http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/der-planet-steh…

In dem Artikel wird auf mehrere Beispiele verwiesen für die Beeinträchtigung von biologischen Systemen und Arten, Anstieg der Waldbrände, Rückgang des arktischen Eises, Korallenbleiche bis hin zur Abschwächung des Golfstroms. Auf die wissenschaftlichen Arbeiten dazu ist jeweils im Artikel verlinkt. Leugnen wirkt immer absurder.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.571.698 von nickelich am 18.04.18 11:31:44
Zitat von nickelich: Ihr Graph in Beitrag Nr. 41712 zeigt nicht, wie Sie angeben, die Zeiten tiefer Temperaturen (Eiszeiten) und warmer Temperaturen (Interglaciale), sondern die Zeiten niedriger und höherer CO2-Konzentration.
Ist Ihnen entgangen, dass ich darauf hingewiesen habe?

Deswegen zeigt er überlange angebliche Warmzeiten.
Ihre Begründung dafür ist etwas dünn. Haben Sie sich das selbst ausgedacht?

Wenn Sie glauben, die nächste Kaltzeit sei in weniger als 10.000 Jahren zu erwarten: Haben Sie dafür einen Beleg, eine Quelle oder ähnliches? (Ich hatte eine Quelle angegeben, in der von 50.000 Jahren die Rede ist - zugegeben, es war nur SPON.)
Ich kann Ihnen aber da helfen: Lesen Sie mal (aber bitte bis zum Ende) diesen Artikel auf Spektrum.de. Dort ist von einem schwachen Kaltzeit-Trigger etwa zur Gegenwart die Rede, der aber viel zu schwach ist, um bei erhöhtem CO2-Gehalt wirksam zu werden. Der nächste (stärkere) Trigger folgt wohl in 50.000 Jahren. Ob der eine Kaltzeit einleiten kann, hängt vom CO2-Gehalt in dieser etwas ferneren Zukunft ab.

Was Ihre Sedimentforscher angeht:
- Was haben die über historische Temperaturen denn herausgefunden? (Dazu gab es von Ihnen noch nichts.)
- Wird heute nicht ebenfalls Sedimentforschung betrieben, mit modernen Methoden? Mit welcher Begründung lehnen Sie deren Ergebnisse ab?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.572.100 von nickelich am 18.04.18 12:04:46Es ist abenteuerlich, dass Sie sich nicht erinnern, wie oft wir hier über den (Nicht-)Einfluss von kosmischer Strahlung und Ihre absurde Theorie vom Einfluss kosmischen Staubs auf die Wolkenbildung gesprochen haben. ;)

Welcher Ihrer Links bezieht sich denn jetzt auf Fred Hoyle?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.554.955 von rv_2011 am 16.04.18 16:39:02Ihre Behauptung ist abenteuerlich, daß eine Wolke zwischen Sonne und Erde aus einem seiner Science-Fiction-Romane zu der Theorie von Fred Hoyle passe, daß die Änderung in der kosmischen Strahlung die Eis- und Warmzeiten beeinflußt hätte.

Sie scheinen sich noch nie mit der schon 1912 entdeckten kosmischer Strahlung beschäftigt zu haben. Das ist eine hochenergetische Teilchenstrahlung, die von der Sonne, der Milchstraße und von fernen Galaxien (hauptsächlich explodierenden Supernovae) kommt. Sie besteht vorwiegend aus Protonen, daneben aus Elektronen und vollständig ionisierten Atomen.

Das Magnetfeld der Sonne beeinflußt die Stärke, das Erdmagnetfeld die Ablenkung Richtung Magnetpol. Dort treten die Teilchen bevorzugt in die Erdatmosphäre ein, man hat bei starker Strahlung aber auch schon über Rom Nordlicht gesehen. Die Atomkerne darin bestimmen die Farbe.

Die kosmische Strahlung ist nicht sichtbar wie die schwarze Wolke zwischen Sonne und Erde in diesem Roman. Sie beeinflußt u.a. den Funkverkehr, ein Gebiet, in dem ich mich ganz gut auskenne. Weitere Informationen finden Sie unter Weltraumwetter.

https://sonnen-sturm.info/aktuelles-weltraumwetter-und-prognose

https://www.weltderphysik.de/gebiet/leben/einfluesse-auf-den-menschen/kosmische-strahlung/

https://www.weltderphysik.de/gebiet/universum/kosmische-strahlung/entdeckung-der-kosmischen-strahlung/
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.548.310 von rv_2011 am 15.04.18 19:35:05Ihr Graph in Beitrag Nr. 41712 zeigt nicht, wie Sie angeben, die Zeiten tiefer Temperaturen (Eiszeiten) und warmer Temperaturen (Interglaciale), sondern die Zeiten niedriger und höherer CO2-Konzentration. Deswegen zeigt er überlange angebliche Warmzeiten.

Es heißt zwar, daß bei wärmeren Temperaturen automatisch die CO2-Konzentration auch ohne Zutun des Menschen (oder seiner Vorfahren) steigt, jedoch gibt es auch Zeiten hoher CO2-Konzentration und tiefe Temperaturen, wenn der Bedeckungsgrad sehr hoch ist. Denken Sie nur mal an die Aerosole bei der ausgebliebenden Erwärmung von 1945 bis 1970, als man schon eine kleine Eiszeit kommen sah.

Vom IPCC unbeeinflußte Forscher greifen dagegen auf die Sedimentforschung zurück, um Warm- und Kaltzeiten anhand des Vorkommens von Foraminiferen zu bestimmen. Die jeweilige Zahl dieser kleinsten Wasserlebewesen korespondiert mit der Wassertemperatur. Darüber hinaus zeigen im Sediment eingestreute Kiesablagerungen das Schmelzen von Eisbergen in diesem Gebiet an und dies ist natürlich auch datierbar. Deswegen würden sich Dr. Fred B. Phleger, Hans Pettersson und Dr. Ovey wahrscheinlich von den Methoden des IPCC distanzieren, würden sie noch leben.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.558.765 von rv_2011 am 17.04.18 00:14:09
ENSO und Temperatur
Auf Leugner-Sites wie Watts... wird gerne behauptet. die exzeptionell hohen Temperaturen der letzten beiden Jahre seien nur auf den Exzeptionell starken El Nino zurückzuführen. Dies erklärt aber weder warum die Temperatur 2016 (0,99°C im Jahresmittel und 1,34°$ in der Spitze) um 0,4°C höher war als beim ebenfalls exzeptionell starken El Nino 1998 (0,63°C im Jahresmittel und 0,90°C in der Spitze) noch erklärt es, warum die Temperatur 2017 bei überwiegenden La Nina Bedingungen immer noch weit höher war als 1998 (0,89°C bzw 1,12°C). Selbst die letzten drei Monate waren trotz ausgeprägter La Nina mit 0,82°C noch deutlich wärmer als die ersten drei Monate 1998 mit 0,71°C (Daten von GISS).

Zunächst noch einmal die Temperatur der letzten 3 Jahre und die ENSO-Daten:





Die Prognosen zeigen überwiegend für den Sommer einen Übergang zu einem schwachen El Nino:



Damit ist es wahrscheinlich, dass die Temperatur(-Anomalität) in der zweiten Jahreshälfte steigt; also könnte dieses Jahr wieder zu den vier wärmsten bisher gemessenen zählen:

2016: 0,99°C
2017: 0,89°C
2015: 0,86°C
2018: 0,82°C (Januar-März)
2014: 0,73°C
2010: 0,70°C
2005: 0,68°C
2013: 0,64°C
2009: 0,64°C
2007: 0,64°C
2002: 0,63°C
1998: 0,63°C
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.565.236 von nickelich am 17.04.18 16:38:06Schon wieder eine neue Verschwörungstheorie, um von den anderen abzulenken?

Lesen Sie die wahre Geschichte doch mal z.B. hier nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschläger-Diagramm
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.564.183 von rv_2011 am 17.04.18 15:06:34Sie glauben wahrscheinlich auch, daß Michael Mann seine Unterlagen, die Basis für den Hockeystick 1998 waren, allen anderen Wissenschaftlern zu unlimitierter Einsicht zur Verfügung stellte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.563.205 von nickelich am 17.04.18 13:41:06Nein. Aber ich glaube auch nicht an Ihre Verschwörungstheorien. :laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.557.130 von rv_2011 am 16.04.18 20:15:39Glauben Sie noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen?
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Temperatur im März nach GISS
Der März 2018 war mit 0,89°C über dem Mittel 1951-1980 der wärmste der letzten 11 Monate - trotz einer ausgewachsenen La Nina, die allerdings wohl zu Ende geht. Hier ein paar Graphiken (Quelle: http://www.columbia.edu/~mhs119/Temperature/):



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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.555.159 von nickelich am 16.04.18 16:58:21Das hat aber nicht das geringste mit Ihren Phantasien von veränderten Daten zu tun, sondern mit zuverlässigen und transparenten Homogenisierungsverfahren für die Oberflächentemperatur. Die Rohdaten sind selbstverständlich immer verfügbar - wenn es auch Befürchtungen gab, die Trump-Beauftragten (vor allem Pruitt) würden versuchen, Archive zu löschen oder zu manipulieren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.554.955 von rv_2011 am 16.04.18 16:39:02Zur Datenrettung ist angetreten

surfacetemperatures.org
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.553.389 von nickelich am 16.04.18 14:09:54Jetzt spinnen Sie total. Das IPCC erhebt weder Daten, noch verändert es sie. Es sichtet die Forschungsergebnisse (zu denen selbstverständlich auch Daten gehören) und stellt eine Gesamtschau des Forschungsstands zusammen.

Die Graphik in #41.712 stammt aber gar nicht aus einem IPCC-Bericht, sondern aus Wikipedia. Sie zeigt den (eng mit der Temperatur korrelierten) CO2-Gehalt aus Eiskernbohrungen. Und dass die nächste Eiszeit auch ohne unser CO2 noch länger auf sich warten ließe, habe ich auch nicht erfunden.

Was Fred Hoyle angeht: Wie bereits gesagt, war er ein bedeutender Astronom und Astrophysiker. Daneben hat er (nicht einen, sondern mehrere) Sciene-Fiction-Romane geschrieben. In dem von mir genannten schiebt sich eine interstellare Wolke zwischen Sonne und Erde; das passt also gut zu Ihrer Theorie, für die Sie keinerlei Beleg geben, nicht einmal ein Zitat von Hoyle. Was das mit der DDR oder Lübkes Tätigkeit in der Nazizeit zu tun haben soll, ist mir rätselhaft.
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Daß die Leute vom IPCC Daten "verändern", ist schon lange bekannt. Daß sie sich an den Daten zu Warm- und Kaltzeiten vergreifen, war mir neu. Plötzlich werden die Warmzeiten gegenüber früheren Forschungsergebnissen immer länger. Es wird Zeit, daß man die Daten vor dem IPCC in Sicherheit bringt.

Der Astrophysiker Fred Hoyle hat in seiner Freizeit einen Roman geschrieben, der zur Unterhaltungsliteratur zählt. Der Ozeanograph Nils-Axel Mörner schrieb ein Büchlein über Wünschelrutengehen. Beides hatte mit der beruflichen Arbeit nichts zu tun.

Ihre Argumentation zu F.Hoyle erinnert an das Vorgehen der DDR gegen Bundespräsident Lübke. Er hatte als Architekt u.a. eine Baracke konstruiert, die weitverbreitet eingesetzt wurde im Arbeitsdienst, als Soldatenunterkunft, in KZs und zur Unterbringung von Flüchtlingen, Ausgebomten, sozial Schwachen. Solche Baracken existierten bis in die späten 60ger Jahre hinein (bsw. Frauenholz, München). Die Propaganda der DDR machte daraus, daß Heinrich Lübke die KZs gebaut hätte und unterstellte ihm eine Unterstützung des NS-Regimes. Er war als Geschäftsführer der Deutschen Bauernschaft ein Fachmann für Agrarfragen, den die Nationalsozialisten aus dem Amt jagten und für 20 Monate in Untersuchungshaft steckten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.547.545 von nickelich am 15.04.18 16:04:20Ich muss tatsächlich einen Fehler korrigieren.

Die nächste Kaltzeit würde (ohne die anthropogenen Treibhausgase) nicht in 10.000 Jahren kommen: In 50.000 Jahren aber sollte es wieder so weit sein.

Die Dauer eines Interglazials von dann 60.000 Jahren ist übrigens nicht ungewöhnlich:



Übrigens: Autor von "The Black Cloud" ist Fred Hoyle. ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.545.217 von rv_2011 am 15.04.18 00:40:10Sie unterstellen mir da wieder einmal Sachen, die ich nie schrieb. Ich schrieb: "Warum es zu einer Eiszeit kommt, ist ungeklärt.

Aber Sie, RV : "ohne menschliche Eingriffe müssten wir in etwa 10.000 Jahren mit einer neuen Kaltzeit rechnen"
... ist eine sehr gewagte Aussage. Bisher hatte sich m.W. noch niemand soweit mit einer Terminierung aus dem Fenster gelehnt, da man den Auslöser einer Kaltzeit noch nicht kennt und 22.000 Jahre ohne Eiszeit einen neuen Rekord darstellen würde. Bisher längste Warmzeit waren 17.000 Jahre. Milankowich allein ist für eine Auslösung zu schwach.

Daß man bei Wikipedia zu einem Wissenschaftsthema eine Aussage aus einem Science-Fiction-Roman aufgenommen haben sollte, kann sich nur jemand vorstellen, dem jedes Maß verlorenging. Kommen Sie auf den Boden der Tatsachen zurück.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter

Fred Hoyle: A Life in Science. Cambridge University Press, 2011, ISBN 978-1-139-49595-0, S.64 (books.google.de).
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.544.530 von nickelich am 14.04.18 20:40:51Sie sprachen doch davon, dass durch ein Versiegen des Golfstroms eine neue Eiszeit ausgelöst werden könne: So etwas gibt es nur in einem Science-Fiction-Film.

Die (im Vergleich zu den Kaltzeiten kurze) Dauer der Warmzeiten ist mir bekannt; ohne menschliche Eingriffe müssten wir in etwa 10.000 Jahren mit einer neuen Kaltzeit rechnen. Wenn aber der Treibhauseffekt wesentlich stärker wird, als er es jemals während des gegenwärtigen Eiszeitalters war (und das ist er bereits!), dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Trigger der Milankowitch-Zyklen nicht mehr ausreicht, eine neue Kaltzeit auszulösen. Das ist keineswegs Science-Fiction.

Fred Hoyle hat große Verdienste als Astronom, wenn auch seine Haupttheorie eines stationären Weltalls inzwischen widerlegt ist. Und die Geschichte mit der interstellaren Wolke, die das Sonnenlicht dämpft, haben Sie wohl aus seinem Science-Fiction-Roman "The Black Cloud".
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.544.587 von nickelich am 14.04.18 20:50:30Sie bestreiten hier wahrheitswidrig, dass Sie die Aussage im AR4-WG2-Bericht bis zur Unkenntlichkeit verallgemeinert haben. Vergleichen Sie doch mal Ihre Aussage in #41.701 mit dem Zitat aus dem Bericht, das Sie selbst an anderer Stelle gebracht haben.
Ich habe mir kein "Hintertürchen" offen gehalten: Die Aussage dazu war im Irrealis formuliert. "Selbst wenn es so wäre" bedeutet nun mal, dass es nicht so ist. Und das kann jeder, selbst Sie, sofort überprüfen: Die Aussage im IPCC-Bericht bezieht sich keineswegs auf ganz Afrika.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.544.152 von rv_2011 am 14.04.18 18:08:14Erst bestreiten Sie wahrheitswidrig, daß der enorme Rückgang der afrikanischen Agrarproduktion in Publikationen des IPCC nicht zu finden ist und dann dann halten Sie sich das Hintertürchen offen, daß es ja vielleicht doch drinsteht. Es darf herzlich gelacht werden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.544.101 von rv_2011 am 14.04.18 17:45:16"Zu einer Eiszeit wird es mit Sicherheit nicht kommen. Solche Phantasien überlasse ich gerne Ihnen. "

Die Eem-Warmzeit, die letzte Warmzeit vor der letzten Eis-bzw. Kaltzeit dauerte nur 11.000 Jahre. Die kürzeste Zwischeneiszeit dauerte gar nur etwa 7.000 Jahre, die längste 17.000 Jahre. Die letzte Kaltzeit liegt nun ca. 12.000 Jahre zurück. Warum es zu einer Eiszeit kommt, ist ungeklärt. Die Milankowich-Zyklen scheinen nach neueste Arbeiten nicht mehr die Ursache zu sein, der Einfluß auf die Temperatur sei zu gering. Der britische Astronom Fred Hoyle schlug als mögliche astronomische Ursache für Eiszeitalter die Durchquerung interstellarer Wolken vor (Wikipedia). Das würde dem IPCC nun gar nicht schmecken.

Ihnen ist wahrscheinlich nicht geläufig, daß die Eiszeiten immer erheblich länger dauerten als die dazwischenliegenden Warmzeiten. Der Übergang zur Eiszeit geschah immer sehr langsam und der Übergang zur Warmzeit mit bis zu 10°C Temperaturerhöhung innerhalb weniger Jahrzehnte (Dansgaard-Oschger-Zyklen) und damit erheblich schneller als die derzeitige Temperaturentwicklung.

Das ist gesichertes Wissen und hat mit Phantasien nichts zu tun.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.543.831 von nickelich am 14.04.18 16:21:50
Zitat von nickelich: Wie steht es mit der Behauptung des IPCC, daß die Agrarproduktion Afrikas bis 2020 um 50% sinken würde?
Das steht in keinem IPCC-Bericht. Schauen Sie sich doch mal an, was Sie kürzlich selbst aus einem alten Bericht zitiert haben... ;)

Aber selbst wenn es so in dem Bericht stünde: Aus ein paar Zeilen auf über 1000 Seiten, aus einem Irrtum unter tausenden Einzelaussagen schließen Sie auf die Qualität des den ganzen Berichts? Welche Qualität hat denn Ihre Quellen, z.B. WUWT oder die "Kalte Sonne", in denen es von Fehlern wimmelt? Und welche Qualität haben denn Ihre Beiträge hier?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.543.966 von nickelich am 14.04.18 17:04:52Das Umweltbundesamt hält sich (mit gutem Grund) konservativ an den Stand der Forschung, wie er im letzten IPCC-Bericht vor 5 Jahren beschrieben wurde. Von den Ergebnissen der aktuellen Studien ist vermutlich auch das Bundesumweltamt überrascht.

Zu einer Eiszeit wird es mit Sicherheit nicht kommen. Solche Phantasien überlasse ich gerne Ihnen.
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