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Globale Erwärmung durch Treibhauseffekt - nur ein Mythos der Linken? - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.665.658 von nickelich am 18.01.19 20:26:33Das hat mit Faulheit nichts zu tun - der einzige, der von 20 Tonnen geschrieben hatte, waren Sie, nachdem ich bereits die Schätzung mit 100 - 300 Tonnen pro Tag verlinkt hatte. Das nimmt Ihnen auch keiner ab, dass Sie danach suchen würden. Ich habe einfach nie behauptet, was Sie mir da unterstellen.

Fazit ist aber, dass Sie kompletten Blödsinn über den Einfluss interstellaren Staubs behauptet hatten, Ihre Behauptungen auch nie belegen konnten, aber unfähig waren, diesen Sachverhalt je zuzugeben. Wie ich bereits vorgerechnet habe, haben Sie mit Ihren vielen alternativen Wegen, wie die globale Erwärmung zustande gekommen sei, 1,7 Grad globale Erwärmung zusammenbekommen, alles ohne seriöse Belege, wollen aber nur ein halbes Grad globale Erwärmung anerkennen. Das passt alles nicht zusammen und geht nur, weil Ihnen die Fakten völlig egal sind.
Faulheit ist Dummheit des Körpers und Dummheit Faulheit des Geistes

(Johann Gottfried Seume)
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.665.538 von for4zim am 18.01.19 20:07:22Ich bin zu faul, Ihre Angabe von 20 t pro Tag zu suchen, an die ich mich erinnere. Der Wert war mir damals viel zu niedrig vorgekommen.

for4zim "Und viel Schnee haben SIe erst, wenn ganz Deutschland über längere Zeit mit Schnee bedeckt ist. "

... davon hat Mojib Latif nie gesprochen, also warum lügen Sie?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.663.192 von nickelich am 18.01.19 16:20:36Jeder weiß ja, dass Sie ein Lügner sind. Ich habe nie behauptet, dass die Erde jeden Tag von 20.000 kg Staub aus dem All getroffen wird. Ich habe in Beitrag Nr. 40.145 mit Bezug auf eine Quelle (https://pubs.rsc.org/en/content/articlehtml/2012/cs/c2cs3513…) angenommen, dass 100.000 bis 300.000 kg pro Tag auf die Erde treffen.

Dann habe ich eine Überschlagsrechnung durchgeführt: "Erdoberfläche und Höhe der Troposphäre von 10 km ergeben ein Volumen der Troposphäre von mindestens 5*10^24 cm^3. Wenn ich den Staub in picometerfeine Partikel verteile, und zwar alles, ohne Verlust, obwohl die meisten Partikel direkt durch die Atmosphäre auf den Boden treffen, erhalte ich maximal 1-3*10^20 Partikel, die vielleicht Kondensationskeime sein könnten. Ich komme damit auf eine CCN-Konzentration von 0,00006 cm^-3. Selbst in antarktischer Reinluft gibt es noch um die 200 CCN cm^-3. Damit schätze ich die CCN aus galaktischem Staub ab als einen Anteil von wesentlich weniger als 0,00003 %. Kosmischer Staub ist bei Kondensationskeimen und Aerosol insgesamt eine völlig vernachlässigbare Größe. Ab der oberen Stratosphäre ist das vielleicht andere, hat dort aber auch keine signifikante Wirkung auf die globale Erwärmung."

Ich habe also mit größeren Mengen kosmischen Staubs gerechnet, als Sie hier angeben, und es hat trotzdem keinen Effekt. Es ist eine vernachlässigbare Größe. Und vor allem aheb ich nei mit so geringen Mengen gerechnet, wie Sie mir unterstellen - das ist gelogen.

Und im Beitrag davor machen Sie wieder unsinnige Wortklaubereien. Es geht nicht darum, ob irgendwo Schnee fällt. Es geht darum, ob es jetzt noch Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie vor 1980 gibt. Und die gibt es nicht mehr. Selbst wenn es jetzt zwei Wochen Tage gibt, die in weiten Teilen Deutschlands Frost haben, ist das imemr noch kein Winter mit starkem Frost - im Mittel ist der Winter deutlich zu warm gegen das klimatologische Mittel. Und viel Schnee haben SIe erst, wenn ganz Deutschland über längere Zeit mit Schnee bedeckt ist. Dass es in den Alpen schneit, ist dafür unerheblich. Sie demonstrieren nur fanatische Rechthaberei - vor allem macht man den Wahrheitsgehalt von Aussagen der Wissenschaft niemals an Zeitungsinterviews fest. Selbst wenn Latif in dem Interview was Falsches gesagt hätte, spielte das überhaupt keine Rolle. Nur Leugner scheinen das fü wichtig zu halten. Warum kümmern Sie sich dann nicht darum, dass keine einzige Prognose von Leugnern eingetroffen ist?
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Für for4zim, der meinte, die Erde würde im Durchschnitt jeden Tag nur von 20.000 kg aus dem All getroffen, den Hinweis, daß er möglicherweise nicht ganz richtig liegt. Statt 20.000 kg sind es nach Ansicht von Fachleuten um Sara Mazrouei von der kanadischen University of Toronto 44.000 kg, also mehr als doppelt so viel.
Und nach dem Physiker André Mousset sind es gar 100.0000 kg Staub am Tag. Aber der ist seit 2014 pensioniert und so alten Leuten traut for4zim aus Prinzip nicht. Das erleichtert ihm die Ablehnung von den vielen pensionierten Wissenschaftlern, die auf EIKE schreiben, ungemein.

https://derstandard.at/2000096476126/Zahl-der-Asteroideneinschlaege-hat-sich-verdreifacht
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.656.487 von for4zim am 17.01.19 20:09:32Latif schrieb von "unseren Breiten". Das bedeutet nicht, daß bei Ihnen im Vorgarten Schnee liegen muß. Daß die Bayern, die nicht in den Alpen, sondern etwas nördlich der Alpen über riesige Schneemengen klagen, lassen Sie bei Ihrer Betrachtung außen vor. Heute südlich einer Linie Stuttgart - Passau einzelne Schneefälle. Die hohe Schneelage im Harz und im Erzgebirge vergessen Sie doch glatt.

"Am Wochenende setzt sich dann weitgehend trockenes aber auch recht kaltes Winterwetter durch. Kommende Woche soll dann der Wind auf Ost drehen, dann würde es auch in den Niederungen im Norden und Westen Deutschlands winterlich."

Schon für die nächsten 24 Stunden gelten für die halbe Republik Wetterwarnungen. Warum wohl? Kommt die klirrende Kälte, die Sie nicht sehen wollen, nun doch noch?

https://www.wetterkontor.de/warnungen/
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.657.729 von mouse_potato am 17.01.19 22:41:37
Zitat von mouse_potato: Dann haben die Bodenmessungen alle die gleiche Datenbasis. Klar kommen da die gleichen Ergebnisse raus. Das macht's aber auch nicht vertrauenswürdiger...
Die Datenbasis ist weitgehend gleich (bei Berkeley ist sie größer), aber die Auswertung ist verschieden.
zumal die Erhebung der Daten hanebüchen ist. Völlig antiquiert, unzeitgemäss mit veralteten Instrumenten die überhaupt nicht für solche Messungen ausgelegt sind.
Aha. Thermometer sind also nicht zur Messung von Temperatur ausgelegt. ;)
Natürlich is ein Thermometer (egal ob mit Flüssigkeit oder ektronisch) weniger aufwendig als ein Satellitensensor. Die Messfehler der vielen tausend Thermometer gleichen sich statistisch aus. Deshalb spielt es keine Rolle, ob die Einzelmessungen auf 0,1 oder 0,01 Grad genau sind. Bei Satelliten gibt es einen solchen Ausgleich der Fehler nicht, weil sie nur wenige Sensoren haben.
Und erst die Abdeckung. Miserabel und riesige Gebiete werden gar nicht gemessen sondern mit irgendwelchen Daten aufgefüllt.
Gerade im Umgang mit diesen Problemen unterscheiden sich die Temperaturreihen. Trotzdem ist das Ergebnis ähnlicher als bei den Satellitenreihen.

Aus meiner Sicht ist deshalb nicht die Anzahl sondern die Methode wichtiger. Ich würde Satellitenmessungen den inferioren Bodenmessungen vorziehen. Die Abdeckung ist viel besser, die Technik State-of-the-art und es gibt weit weniger Fehlerquellen.
Wirklich?
Wieso unterscheiden sich denn die Satellitenreihen so stark? Selbst die beiden aktuellen UAH-Reihen unterscheiden sich stärker als die Bodentemperaturreihen, obwohl sie aus denselben Rohdaten (Messungen) berechnet werden.

Sie haben immer noch nicht verstanden, wie groß der Einfluss allein der diurnalen Korrektur ist, die für den extremen Unterschied zwischen RSS4.0 und UAH6.0 (und den nicht ganz so großen zwischen UAH5.6 und UAH6.0) verantwortlich ist.

Dass der Ruf von RSS "in letzter Zeit etwas gelitten" habe, gilt vielleicht in Kreisen, aus denen du dich informierst. Dort gefällt es wohl nicht, dass der Trend der RSS-Reihen inzwischen sehr gut mit den Bodenmessungen übereinstimmt.

Es gibt keine Temperaturreihe, die so wie UAH immer wieder stark korrigiert werden musste, weil sich die Berechnungen als falsch erwiesen haben. Christy hat sich immer wieder politisch auf Leugnerseite engagiert. Ist er deshalb für dich "über jeden Zweifel erhaben"? :confused:

Um das klar zu stellen: Satellitenmessungen sind sehr wichtig zur Messung in der höheren Atmosphäre und zum Ausfüllen der nicht von direkten Messungen abgedeckten Gebiete (Kriging). Und ich bin froh, dass es mehrere unabhängige Auswertungsverfahren für die Satellitenmessungen gibt. Es ist aber lächerlich zu behaupten, die damit ermittelten Trends seien zuverlässiger als die mit direkten Messungen ermittelten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.649.590 von rv_2011 am 17.01.19 07:45:21Wenn 5 Thermometer 2°C zeigen und einer 1°C - welcher Messung würden Sie vertrauen?

Das ist auch ein Problem. Wieviel Jahre forscht die Klimawissenschaft nun mit Milliardenaufwand zum Klima? Und es gibt immer noch keine genauen Messungen? Man kann nichtmal genau sagen ob die Temperatur 1 oder 2 Grad gestiegen ist aber man weiss ganz genau wie es in 100 Jahren ist?

Dann haben die Bodenmessungen alle die gleiche Datenbasis. Klar kommen da die gleichen Ergebnisse raus. Das macht's aber auch nicht vertrauenswürdiger zumal die Erhebung der Daten hanebüchen ist. Völlig antiquiert, unzeitgemäss mit veralteten Instrumenten die überhaupt nicht für solche Messungen ausgelegt sind. Und erst die Abdeckung. Miserabel und riesige Gebiete werden gar nicht gemessen sondern mit irgendwelchen Daten aufgefüllt.

Aus meiner Sicht ist deshalb nicht die Anzahl sondern die Methode wichtiger. Ich würde Satellitenmessungen den inferioren Bodenmessungen vorziehen. Die Abdeckung ist viel besser, die Technik State-of-the-art und es gibt weit weniger Fehlerquellen. Der Ruf von RSS hat in letzter Zeit etwas gelitten dagegen wird UAH von Christy erstellt und ist über jeden Zweifel erhaben. Deshalb ist UAH aus meiner Sicht derzeit die beste Wahl und allen anderen Messungen vorzuziehen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.656.175 von nickelich am 17.01.19 19:31:33Das Flachland gehört also nicht zu Deutschland bzw. unseren Breiten. Nur die Alpen sind also Ihrer Meinung nach "unsere Breiten".

Sie geben sich ja wirklich Mühe, auf Schwachsinn noch größeren Schwachsinn zu setzen, aber Sie können es nicht mehr steigern. Wir haben einen milden Winter, zudem mit wenig Schnee, und das ist genau, was Latif im Interview erklärt hatte. Nach wie vor sind Sie ein Fanatiker einer verschwörungstheoretischen Sekte, der hier mit Schaum vorm Mund versucht, eine Alternativrealität zu verkaufen. Kein Mensch außerhalb Ihrer Sekte nimmt so einen Quatsch noch ab. Keine seriöse Institution stützt den Blödsinn, den Sie hier schreiben.
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Jetzt muß es der Schnee im Flachland sein, das von Lativ nicht erwähnt wurde. Er sprach stattdessen von "unseren Breiten". Daß maximaler Schneefall nicht gleichzeitig mit starkeer Kälte stattfindet, sollte Ihnen Ihr Wissen in Meteorologie sagen. Die Kälte kommt noch.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.653.505 von nickelich am 17.01.19 14:57:15Werden Ihnen diese peinlichen Rhetorikspiele immer noch nicht peinlich? Ein Interview in einem Nachrichtenmagazin ist auch keine Propaganda, es ist einfach nur ein Interview, nicht mehr und nicht weniger. Seriöse Publikation sind wissenschaftliche Berichte und Artikel wie etwa der von allen (allen!) kompetenten Institutionen anerkannte IPCC-Bericht.

Der Winter war bislang gegenüber dem langjährigen Mittel deutlich zu warm und nach wie vor wird in der Ebene in Deutschland fast nirgendwo Schnee vorgefunden. Latif behält Recht. Diese Realität können Sie nicht anerkennen, weil Sie inzwischen in einem sektiererischen Wahn gefangen sind.

Im Bild die Schneehöhenmessungen von heute, 7 Uhr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.649.683 von for4zim am 17.01.19 08:01:50for4zim : "das Zitat von Latif im Spiegel vom 1.4.2000 - Sie diskutieren jetzt über keine seriöse Publikation der Klimaforschung"

... da kann ich Ihnen erstmals zustimmen, die Aussagen von Herrn Lativ im Spiegel sind keine seriöse Publikation der Klimaforschung, nur üble Propaganda!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.649.182 von nickelich am 17.01.19 01:09:19Das ist falsch – für Ausreißer gibt es objektive Kriterien. Im Fall von UAH 6.0 ist der richtige Begriff auch nicht Ausreißer, denn UAH 6.0 ist am unteren Rand der möglichen Ergebnisse für globale Temperaturzeitreihen. Ich würde selbst die Ergebnisse von UAH 6.0 für einen Diskussionsansatz halten. Aber Sie und mouse_potato und andere Leugner erkennen ja noch nicht mal die Ergebnisse von UAH an. Selbst diese zeigen einen stetigen Trend einer Temperaturzunahme auch während der angeblichen Pause (die globale Temperatur steigt seit 1998 um inzwischen fast 0,3 Grad) und keinen Hinweis auf einen angeblichen Einfluss des Wärmeinseleffekts auf die globalen Temperaturzeitreihen. Es ist nur auffällig, dass die Betreiber der Zeitreihe sich zugleich politisch engagieren, um den Klimawandel kleinzureden und keine globale Zeitreihe so oft im Nachhinein im Trend nach oben korrigiert werden musste wie UAH. Wenn Sie andere Leute überzeugen wollen, sollten Sie schon erklären, warum Sie von einem Dutzend verfügbaren globalen Temperaturzeitreihen anscheinend nur die akzeptieren wollen, die den kleinsten Trend zeigt. Das beweist für jeden Beobachter, dass es Ihnen nur um Propaganda geht und nicht um die Fakten.

Das Gleiche ist ja auch für das Zitat von Latif im Spiegel vom 1.4.2000 der Punkt: Sie diskutieren jetzt über keine seriöse Publikation der Klimaforschung, obwohl es da viele gibt und gerade rv_2011 und ich auf mehrere Publikationen verwiesen haben, die nachweisen, dass der Klimawandel schneller voranschreitet, als im IPCC-Bericht angenommen: die Erwärmung der Ozeane ist 30% schneller, der Eisverlust der Antarktis ist schneller als erwartet und betrifft auch die Ostantarktis, die man bisher ausgenommen hatte, die Permafrostböden tauen im größeren Umfang als erwartet. Das beweist, dass die IPCC-Ergebnisse sehr zurückhaltend sind. Aber Sie, die Leugner, wollen nur über ein 18 Jahre altes Zitat in einer Zeitschrift reden, wollen den Kontext dazu ignorieren, versuchen es mit Wortklaubereien und selbst das reicht nicht. Es gibt in diesem Winter bisher in ganz Deutschland kaum Schnee, eigentlich nur in Höhenlagen und im Alpenraum, wo es aufgrund der Variabilität des Wetters auch in 100 Jahren noch auftreten kann. Sie haben sich geweigert, objektive Kriterien anzugeben, was denn ein „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie es sie vor 1980 gab“ sein soll. Das hier ist jedenfalls keiner – es ist ein sehr milder Winter, in dem es über den größten Teil Deutschland bisher kaum Schnee gab. Latif hatte das richtig angegeben – die Winter sind milder geworden.

Die Realität ist, dass bei Ihnen, den Leugnern, jetzt eintritt, was man bei allen radikalen Sekten antrifft. Wenn die Voraussagen der Sekten nicht eintreffen, gibt es bei den Mitgliedern kein Einsehen, dass sie sich geirrt haben, sondern ihr fanatischer Glaube wird sogar noch stärker und ein wahnhafter Realitätsverlust setzt ein. Da sind Sie jetzt – Sie können die Fakten nicht mehr akzeptieren, weil Sie sonst zugeben müssten, dass Sie sich seit Jahren geirrt haben. Bemitleidenswert.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.649.182 von nickelich am 17.01.19 01:09:19Wenn 5 Thermometer 2°C zeigen und einer 1°C - welcher Messung würden Sie vertrauen?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.648.927 von rv_2011 am 16.01.19 23:31:27Alles was nicht dramatisch RVs und for4zims Katastrophengedöns zeigt, ist ein Aisreißer.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.647.994 von mouse_potato am 16.01.19 21:35:50Warum bringst du immer wieder den Ausreißer UAH6.0. Nicht ohne Grund wird UAL 5.6 weiter gepflegt, das etwas näher an den direkten Bodenmessungen liegt (jeweils ab 1979, dem Beginn der Satellitenmessungen in °C/Dekade):

Oberfläche global:
GISS: 0,171
Berkeley: 0,187
HadCRUT Hybid (Cowtan&Way): 0,186

Oberfläche mit eingeschränkter Abdeckung:
HadCRUT4: 0,170
NOAA: 0,164

Satelliten:
RSSv4.0 TLT: 0,197
RSSv4.0 TTT: 0,171
UAHv5.6 TLT: 0,155
UAHv6.0 TLT: 0,128

Du siehst, dass die Trends bei den Bodentemperaturen nur sehr geringe Unterschiede aufweisen, und dass die aktuelle Version von RSS gut damit übereinstimmt. Auffälig sind aber die großen Unterschiede bei den Satellitentemperaturen (0,128 bis 0,197, 50% mehr), die doch alle auf den selben Rohdaten beruhen.
War RSS nicht mal dein "Goldstandard"? Wieso präsentierst du jetzt schon wieder den Ausreißer UAH6.0?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.647.787 von for4zim am 16.01.19 21:17:382 Grad in 100 Jahren? Meinetwegen. Schön wär's ja aber ich bin nicht überzeugt. Es sind wohl eher weniger:





The linear temperature trend of the global average lower tropospheric temperature anomalies from January 1979 through December 2018 remains at +0.13 C/decade.


https://wattsupwiththat.com/2019/01/02/latest-global-temp-an…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.647.787 von for4zim am 16.01.19 21:17:38Korrektur, 1979 bis 1998 rechnerisch ein Trend von 0,019 Grad/Jahr, sonst bleibt alles gleich...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.647.679 von mouse_potato am 16.01.19 21:04:18Tragisch, wenn man nach 12 Jahren Gerede über das Thema immer noch nicht den Unterschied zwischen Klima und Wetter kapiert.



Trend pro Jahr ca. 0,02 Grad, in 100 Jahren 2 Grad. Beschleunigung vom ersten auf den zweiten 20-Jahreszeitraum von 0,018 auf 0,021 Grad/Jahr. Wenn das so weiter geht, steigt die Temperatur in den nächsten 80 Jahren um über 2 Grad und seit 1979 um ca. 2,8 Grad.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.645.402 von rv_2011 am 16.01.19 16:55:59Sorry, ein Tippfehler: Nach Copernicus war der Dezember 2018 nur 0,04°C (genauer 0,038°C) wärmer als der November.

:eek:

0,04 Grad wärmer innerhalb eines Monats? Das muss die Globale Erwärmung sein!

Morgen soll es hier tagsüber bis zu 7 Grad und Nachts -1 Grad geben - 8 Grad Unterschied innerhalb eines Tages! Das ist die Klimakatastrophe!

:laugh:
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Die Zürich-Versicherung schreibt also, das Extremwetterereignisse sehr wahrscheinlich sind und hohe Schäden verursachen.

Was für eine Schwachsinnsstudie. Ist da wenigstens gleich ein Antragsformular für eine Versicherung beigefügt
Der Permafrost schmilzt
Permafrost is warming at a global scale (Nature)

Der Klimawandel lässt Tausende Jahre altes Eis schmelzen (SPON)

Zitat von SPON: Der Dauerfrost in den Böden der weltweiten Kälteregionen taut an vielen Stellen, bestätigt eine neue Studie. Das könnte den Klimawandel dramatisch beschleunigen.
...
"All diese Daten zeigen uns, dass sich der Permafrost nicht nur lokal und regional erwärmt, sondern weltweit und nahezu im Takt mit der Klimaerwärmung", erklärte AWI-Permafrostexperte Guido Grosse.
...
In den teilweise mehrere Hundert Meter dicken Permafrostschichten der Arktis sind außerdem seit der letzten Eiszeit gigantische Mengen Biomasse aus abgestorbenen Pflanzen konserviert. Sobald sie tauen, beginnt die Zersetzung durch Mikroorganismen - und zusätzliche Treibhausgase wie Kohlendioxid und Methan werden frei.
Das Tauen der Permafrostböden gilt daher als möglicher sogenannter Kipppunkt im globalen Klimasystem. Damit sind Effekte gemeint, die die Erderwärmung bei Überschreiten bestimmter Schwellen trotz aller von Menschen unternommenen Gegenmaßnahmen unumkehrbar machen könnten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.646.527 von mouse_potato am 16.01.19 18:59:24Wenn dich Umweltschäden nicht interessieren - was machst du dann in diesem Forum?

- Hast du inzwischen verstanden, dass die Ausdehnung des Arktiseises die Geringste Mitte Januar je gemessene ist?

- Glaubst du immer noch, dass eine Antarktistemperatur über dem Mittel der letzten Jahrzehnte ein Rekordkälte ist?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.645.951 von rv_2011 am 16.01.19 17:53:00
In der zweidimensionalen Zusammenschau sieht man, dass die Umweltrisiken (grün) sehr hoch eingeschätzt werden..

Irgendwie beruhigend. Dann haben wir nicht wirklich Probleme :laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.644.880 von rv_2011 am 16.01.19 15:53:56"Was kann man daraus lernen? Erstens sollten Forscher mit Presseverlautbarungen sehr vorsichtig sein und nur Prognosen machen, wenn diese wirklich belastbar sind. Denn Fehler schaden der Glaubwürdigkeit der Klimaforschung insgesamt."

Latif : "Ich lege ein paar Jahre nicht auf die Goldwaage.”
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.645.615 von rv_2011 am 16.01.19 17:17:38Nach der Wahrscheinlichkeit geordnet tauchen die Massenvernichtungswaffen gar nicht mehr unter den ersten 10 Bedrohungen auf. Dafür rücken extreme Wetterereignisse an erste Stelle (die ausdrücklich mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden) und an zweiter Stelle folgt der Klimawandel:



Außerdem tauchen auf:
6. Anthropogene Umweltschäden
7. Unfreiwillige Migration (wird ausdrücklich u.a. mit dem Klimawandel in Zusammenhang gebracht)
8. Starker Verlust an Biodiversität und Kollaps von Ökosystemen
9. Wasserkrisen

After 2018 saw unprecedented heatwaves, storms and floods across the globe, extreme weather events top the list of most likely risks and come third for impact.

Our inadequate response to deal with the threats posed by climate change and reduce greenhouse gas emissions - ‘Failure of climate-change mitigation and adaptation’ - is in second place on both lists, reflecting respondents’ increasing concerns about environmental policy failure.

The report says: “The results of climate inaction are becoming increasingly clear. The accelerating pace of biodiversity loss is a particular concern.”


Hier kann man den vollständigen Bericht herunterladen:
http://www3.weforum.org/docs/WEF_Global_Risks_Report_2019.pd…

In der zweidimensionalen Zusammenschau sieht man, dass die Umweltrisiken (grün) sehr hoch eingeschätzt werden (d.h. oben rechts auftauchen: Wahrscheinlich und großes Schadenpotential):

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Weltwirtschaftsforum: Die größten Bedrohungen der Menschheit
In jedem Jahr wird der Global Risks Report veröffentlicht. Auch in diesem Jahr tauchen mehrere Bedrohungen auf, die mit dem Klimawandel verbunden sind:



Es ist nicht verwunderlich, dass ein Atomkrieg die größten Auswirkungen hätte. Aber die zweitgrößten Auswirkungen hätte ein Scheitern bei der Beschränkung der Erderwärmung,
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.645.192 von rv_2011 am 16.01.19 16:28:09Sorry, ein Tippfehler: Nach Copernicus war der Dezember 2018 nur 0,04°C (genauer 0,038°C) wärmer als der November.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.524.222 von rv_2011 am 28.12.18 23:33:43
Das Jahr 2018 (2)
Normalerweise werden Mitte Januar die Dezembertemperaturen der wichtigsten Temperaturreihen (HadCRUT, GISS, auch NOAA und Berkeley) veröffentlicht. Weil die Daten aber wegen Trump´s Goverment Shutdown z.T. nicht verfügbar sind, wird sich das noch verzögern.

Verfügbar sind jedoch die Daten der japanischen JMA und von Copernicus. Danach war der Dezember um 0,02°C (JMA) bzw. 0,05°C (Copernicus) wärmer als der November.

Für das Kalenderjahr 2018 bedeutet das in beiden Fällen den vierten Platz - bei Copernicus praktisch gleichauf mit 2015 (Bezugsperiode 1981-2010):

         JMA     Copernicus   bezogen 1850-1900
2015 0,42°C 0,43°C 1.06°C
2016 0,45°C 0,62°C 1,25°C
2017 0,38°C 0,53°C 1,16°C
2018 0,30°C 0,43°C 1,06°C
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.644.253 von nickelich am 16.01.19 14:51:19Wie Sie wissen (sollten), wird es praktisch nur bei einer Ostwindlage mit wenig Bewölkung sehr kalt. Ohne Schnee wärmt die Sonne die Erde dann aber tags deutlich auf, so dass es nur sehr selten zu Tagesmaxima unter -5°C kommt.
Über einer Schneedecke wird es nachts bei klarem Himmel viel kälter (Schnee isoliert die noch wärmere Erde, strahlt aber an der Oberfläche im IR-Spektrum ab) und Tags kann die Sonne wegen der starken Reflektion wenig ausrichten. Das Resultat ist "klirrende Kälte" (der Ausdruck stammt vom "klirrenden" Eis). Ob mir oder Ihnen ein solches Wetter gefällt, steht hier nicht zur Debatte.

Für selbstverständlich halte ich es, dass ein "Winter mit starkem Frost viel Schnee wie noch vor [1980]" oder "klirrend kalte Winter" mindestens einige Wochen mit starkem Frost enthalten müssen. So etwas gibt es nach 2000 allenfalls noch in sehr seltenen Ausnahmefällen (woher wissen Sie, dass Latif diese eigentlich selbstverständliche Einschränkung nicht gemacht hatte; der Spiegel hat doch nicht das ganze Interview abgedruckt).

Eigentlich wäre ein einzelner falscher Satz in einer nicht-wissenschaftlichen Zeitschrift kein Problem. In diesem Fall wird dieser Satz aber nur bei einer sehr engen und böswilligen (m.E. falschen) Interpretation falsch.

Dass Latif durchaus wirklich falsch liegen kann, zeigt seine sehr konkrete Prognose, dass die Intervalle 2001-2010 und 2005-2015 kühler ausfallen würden als 1994-2004. Diese Prognose wurde damals bei den Leugnern bejubelt (die "Pause" lässt grüßen) - obwohl sie von den Autoren (Keenlyside, Latif et al.) mit einigen Fragezeichen versehen worden war.
Obwohl diese Prognose in einer wissenschaftlicher Zeitschrift erschienen war und obwohl Latif eine Wette darauf abgelehnt hatte, hat es seinem Renommee wenig geschadet, dass sich diese Prognose als völlig falsch erwiesen hat - er hat eben diesen Fehler zugegeben und sonst viel Richtiges gesagt und geschrieben.

ps: Meinen Sie wrklich, ein paar Tage unter +1°C (dem 30-Jahres-Mittel) würden diesen Winter zu einem "Winter mit starkem Frost" machen? :confused:
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