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Globale Erwärmung durch Treibhauseffekt - nur ein Mythos der Linken? - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.771.646 von rv_2011 am 19.01.18 18:14:31Nachtrag:

Wenn der Index einen linearen Trend trägt, dann steigt der Trend des kumulativen Index quadratisch. Das führt dazu, dass sich die "Korrektur" bei den späteren Daten stärker auswirkt:



Beim trendlosen ONI hat auch der kumulative Index einen Nulltrend - wie es bei einem zyklischen Phänomen wie dem ENSO sein muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.762.655 von depodoc am 18.01.18 23:34:32
ENSO-Indizes im Vergleich: MEI vs. ONI
Das Wichtigste hat for4zim bereits gesagt: Ihr Beitrag hat nichts mit meiner Kritik an den lächerlichen Manipulationen von Wallace, Christy und D’Aleo zu tun.

Natürlich ist es legitim Zeitreihen um den ENSO-Einfluss zu korrigieren. Üblicherweise vewendet man dazu den ONI, der als offizieller ENSO-Index gilt; für kurze Zeiträume kann man auch den (experimentellen) MEI verwenden.

Die beiden ENSO-Indizes unterscheiden in zwei Punkten:
- Der ONI berücksicht wird aus der Temperatur-Anomalie in der Region Nino3.4 berechnet; für den MEI werden neben der Temperatur-Anomalie des Ozeanwassers auch weitere Variablen wie Wind, Luftdruck, Lufttemperatur und Bewölkung berücksichtigt.
- Der MEI bezieht sich auf die Anomalie bezüglich einem festen Zeitraum, während die Bezugsanomalie des ONI (ein 30-Jahres-Intervall) alle 5 Jahre aktualisiert wird.

Während die erste Differenz nur zu geringen Unterschieden führt (die Extremwerte des ONI sind etwas geringer, weil über 3 Monate gemittelt wird, während der MEI nur über 2 Monate mittelt), zeigt der MEI im Gegensatz zum ONI einen ausgeprägten Erwärmungstrend.

Zitat von NOAA: Due to a significant warming trend in the Niño-3.4 region since 1950, El Niño and La Niña episodes that are defined by a single fixed 30-year base period (e.g. 1971-2000) are increasingly incorporating longer-term trends that do not reflect interannual ENSO variability. In order to remove this warming trend, CPC is adopting a new strategy to update the base period.

There will be multiple centered 30-year base periods that will be used to define the Oceanic Niño index (as a departure from average or "anomaly"). These 30-year base periods will be used to calculate the anomalies for successive 5-year periods in the historical record.

So, ONI values during 1950-1955 will be based on the 1936-1965 base period, ONI values during 1956-1960 will be based on the 1941-1970 base period, and so on and so forth.

In real-time operations, the past 30-year base period (e.g. 1986-2015) will continue to be used to compute the departure from average. However, CPC will create an additional 30-year base period every 5 years (the next update will be at the beginning of 2021). When these 5 year updates occur, the ONI values over the most recent decade will change slightly because of the inclusion of more recent data.

This new strategy has two distinct advantages:

(1) The classification of El Niño and La Niña episodes will remain fixed over most of the historical record. So, future adjustments to the base period will not modify the past classification of episodes. For example, for the set of years between 1996-2000, the ONI values (and El Niño and La Niña episodes) will permanently be calculated as the departure from the 1981-2010 base period.

(2) A centered 30-year base period means that El Niño and La Niña episodes will be defined by their contemporary climatology. For example, the La Niña episode that occurred in mid-1950s will have negative ONI values that are representative of the climatology at that time and not some future climatology.


Quelle: http://origin.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring…

Die folgende Grafik zeigt die Unterschiede im Vergleich:



Wenn man eine Temperaturreihe über Jahrzehnte mit dem nicht trendbereigten MEI "korrigiert" (zudem noch mit einer viel zu hohen Gewichtung), dann kann man das nur als absichtliche Irreführung nennen. In anderem Zusammenhang würde depodoc das als "kriminell" bezeichnen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.762.655 von depodoc am 18.01.18 23:34:32Inhaltlich sind Sie damit auf den Beitrag Nr. 41.169 gar nicht eingegangen. Der Punkt war ja, dass die Korrektur um ENSO über den MEI-Index von Wallace und d'Aleo (Christy liefert nur die Daten) falsch durchgeführt wurde, weil der kumulative MEI-Index selbst den Erwärmungstrend enthält. Wallace und d'Aleo haben daher den globalen Erwärmungstrend aus den Temperaturzeitreihen subtrahiert und dann scheinheilig festgestellt, dass da kein Erwärmungstrend mehr sei. Das ist vorsätzliche Verfälschung der Daten. Deshalb ist diese Arbeit auch nicht durch irgendein seriöses peer Review gekommen.

Sie können natürlich weiter langatmige Beiträge einstellen mit dem, was Sie aus Leugnerblogs abschreiben, aber das ist keine Argumentation, sondern sehr dumme Propaganda. Dann noch ein Hinweis auf einen Fehler: selbstverständlich gehört die AMS, wie alle seriösen Einrichtungen und alle seriösen Wissenschaftler zur "Klimasekte". Mit "Klimasekte" bezeichnen Sie die gesamte seriöse Klimaforschung. Sie sind zwar erkenntnisbehindert, aber der Form halber weise ich Sie darauf hin, dass Ihre ganze Hetze gegen seriöse Wissenschaftler kontraproduktiv ist. Dass fast alle Wissenschaftler Betrüger, Fälscher oder Sektierer sein sollen, nur die Betreiber Ihrer frequentierten Leugnerblogs nicht, nimmt Ihnen keiner ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.742.816 von rv_2011 am 17.01.18 14:39:42Soviel Blödsinn hätte ich dir doch nicht zugetraut.


ENSO Daten liegen seit 1870 vor.

https://www.esrl.noaa.gov/psd/enso/mei/ts.gif

Diese Grafik zeigt MEI ab 1950.



Dass man ENSO aus Temperaturtrends herausrechnen kann ist nichts neues von Christy, sondern wird allgemein anerkannt und angewendet, ( ausser von der Klimasekte ) wie z.B. die AMS zeigt, die in 2009 als einer der ersten über die "Pause" berichtet hat.

Special Supplement to the Bulletin of the American Meteorological Society
Vol. 90, No. 8, August 2009...








http://journals.ametsoc.org/doi/pdf/10.1175/BAMS-90-8-Stateo…

Christy weist klar nach dass anthropogenes CO2 keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die Temperaturen hat.

https://thsresearch.files.wordpress.com/2016/09/wwww-ths-rr-…
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2017 nach GISS zweitwärmstes Jahr
... und das mit großem Abstand wärmste Nicht-El-Nino-Jahr. Der Dezember war (trotz La Nina) mit einer Anomalie von 0,89°C der zweitwärmste nach 2015:



In einem größeren Zusammenhang mit Basis 1880-1910 sieht die GISS-Temperaturreihe so aus:



Besonders warm war es (in der ersten Jahreshälfte und in den letzten Monaten) in der Arktis.
In der NOAA-Temperaturreihe war (vor allem wegen der geringen Arktis-Abdeckung) "nur" das drittwärmste Jahr:



In jedem Fall waren die vier letzten Jahre die vier wämsten Jahe der modernen Klimageschichte.
Die 10 wärmsten Jahre waren nach GISS bzw. NOAA:

     GISS                   NOAA
1. 2016 2016
2. 2017 2015
3. 2015 2017
4. 2010 2014
5. 2005 2010
6. 2013, 2009, 2007 2013
7. 2005
8. 2009
9. 2012, 2006, 2002, 1998 1998
10. 2012
11. 2003
12. 2006


Unter den letzten 20 Jahren waren nur 2 (1999 und 2000) nicht unter den 20 wärmsten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.745.189 von rv_2011 am 17.01.18 17:10:32
Zitat vonrv_2011: Ich bin gespannt, ob nickelich seinen Fehler (und den seiner Quelle) jetzt zugibt.
Offensichtlich wird da nix draus.

Nickelich ist unfähig, selbst den offensichtlichsten Fehler zuzugeben - wobei ich ihm zu Gute halte, dass er nur eine Propagandasite hereingefallen ist. Dort war es allerdings kein entschuldbarer Fehler, sondern eine absichtliche Lüge: Aus den vielen Arbeiten, bei denen der durchschnittliche Wert für ECS über die Jahre immer um 3 gelegen hat, hat man für die füheren Jahre die besonders hoher Abschätzung und für die späteren die mit besonders niedriger. So kann man wunderbar einen Trend fabrizieren - ein Lehrstück in Cherry Picking. depodoc würde das sicher als "kriminelle Fälschung" bezeichnen, wenn das Ergebnis nicht (wie hier) so gut in sein Weltbild passte. Das gilt natürlich auch für Christys durch nichts zu rechtfertigende "MEI-Korrektur".
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.745.819 von nickelich am 17.01.18 17:47:39Du hast offenbar nicht verstanden, dass "Dauer-El-Nino" ironisch gemeint war; ich hätte das besser in Anführungszeichen gesetzt.

Wenn der MEI-Index weiterhin als Abweichung von einer festen Klimatologie definiert wird (und nicht als Abweichung vom Trend), dann wird er bei einer weiteren Erwärmung um 2°C dauerhaft positiv. Das bedeutet dann aber nicht, dass wir dauerhaft El-Nino-Bedingungen haben - die Definition von El Nino bzw. La Nina wird dann nur unsinnig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.742.816 von rv_2011 am 17.01.18 14:39:42Das ist eine Wettervorhersage von dem Nichtmeteorologen RV, die man sich einrahmen sollte:

"Es gibt einen Dauer-El-Nino."

Ab welchem Zeitpunkt das dann stattfinden soll, verschweigt er uns geflissentlich.
Da ähnelt er schlechten Meteorologen.
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Ich hab mir mal die Mühe gemacht, den Durchschnitt der ECS-Abschätzungen aller Arbeiten ab 2015 aus der Tabelle zu berechnen. Dabei hab ich sogar abwegige Werte wie 0,4°C (sehr starker negativer Feedback) einbezogen.

Der Mittelwert für ECS beträgt 3,12°C, der Median 3,10°C.

Ich bin gespannt, ob nickelich seinen Fehler (und den seiner Quelle) jetzt zugibt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.743.896 von rv_2011 am 17.01.18 15:47:17Mein Fehler - ich hatte gedacht, die von Dir eingestellte Graphik wäre Tabelle 2...
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.736.042 von for4zim am 16.01.18 21:57:32Die von mir eingestellte Grafik gibt es auch kostenfei direkt bei NATURE, ebenso eine Tabelle mit ca. 150 Abschätzungen für ECS und weiteren 50 für TCR:

Grafik (pdf): https://media.nature.com/original/nature-assets/ngeo/journal…

Tabelle (Excel): https://media.nature.com/original/nature-assets/ngeo/journal…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.741.772 von nickelich am 17.01.18 13:24:55
Zitat vonnickelich: [Die] Liste ... beweist deutlich, daß die von for4zim immer wiederholte Aussage vom Durchschnitt von drei totaler Unsinn ist, wenn man die neueren Arbeiten isoliert betrachtet.
Wie schon for4zim feststellte: Sie haben einen Knick in der Optik. Man kann Ihnen noch so oft Belege dafü bringen, dass ein Blatt grün ist - Sie behaupten weiter, es sei rot.

Ich habe mal die Arbeiten ab 2015 betrachtet. Für die verschiedenen Methoden sieht man etwa folgende Mittelwerte für die (Gleichgewichts-Sensitivität):

Paläoklimatisch: ca. 4
Reviews, Theory: ca. 3
Climatology: über 3
aus GCMs abgeleitet: über 3
aus Beobachtungen: ca. 2,5

Übrigens: (Mindestens) die erste von Ihnen als Referenz geannte Arbeit (Knutt & Torressini 2008) taucht in der Tabelle nicht auf. Das ist kein Wunder: Sie gibt es nämlich gar nicht!
Es gibt allerdings eine Arbeit von Knutti & Tomassini, die sich aber gar nicht mit der Gleichgewichts-Sensitivität (ECR)beschäftigt, sondern mit viel geringeren transienten Sensitivität (TCR) und ihrer Abhängigkeit von der Wärmeaufnahme des Ozeans. Den in Ihrer Quelle angegebenen Wert für TCR kann ich zudem in der Arbeit nicht finden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.742.795 von for4zim am 17.01.18 14:38:22Die Kombination von Tabelle 2 und 3 kann man kostenfrei hier einsehen: http://iacweb.ethz.ch/staff/mariaru/BeyondEquilibriumClimate…

Und dann muss man einfach mal geduldig auszählen, wie viele außerhalb des IPCC-Bereichs liegen, wie viele unter und wieviel bei oder über dem Wert 3 für einen bestimmten Zeitbereich. Es kann ja wohl nicht so schwer sein, nachzuvollziehen, dass die Mehrzahl der Arbeiten nach 2014 bei Werten um oder über 3 liegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.737.074 von depodoc am 17.01.18 00:15:52Dass Christy hier eine politische Agenda verfolgt und falsche Tatsachen vorspiegelt, erkennt man deutlich an der "Korrektur um den MEI-Index":

Dieser ENSO-Index zeigt die Abweichung der Temperatur in bestimmten Ozeanregionen vom Mittel einer festen Referenzperiode (1950-1993). Damit enthält er auch den Erwärmungstrend dieser Ozeanregionen: Die La-Ninas werden immer seltener und schwächer, die El Ninos immer häufiger und stärker. Mit anderen Worten: Bei fortschreitender globalen Erwärmung ist der Index irgendwann immer positiv: Es gibt einen Dauer-El-Nino.

Wenn man nun einen Temperaturindex um den MEI-Index korrigiert, müsste man eine Trend-bereinigte Version verwenden. Christy hat das nicht gemacht, sondern statt dessen eine geglättete Version des "kumulativen MEI-Index" verwendet, der von der Fiktion ausgeht, die scheinbare Zunahme von El-Nino- und Abnahme von La-Nina-Ergeignissen habe nichts mit der globalen Erwärmung zu tun. Dann wählt er den "Korrektur-Parameter" (Bewertung des MEI-Einflusses) so, dass der MEI-Trend gerade den globalen Erwärmungstrend-Trend annulliert - und schwuppdiwupp ist der Trend weg.

Das ist Bauernfängerei in Reinkultur: Er behauptet es gäbe keinen Trend, indem er den Trend subtrahiert. Ebenso gut hätte er gleich eine Trend-bereinigte Version von HadCRUT präsentieren können.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.741.772 von nickelich am 17.01.18 13:24:55Reines Wunschdenken oder Knick in der Optik? Eine Schwierigkeit haben Sie allerdings: es handelt sich in allen Fällen um schiefe Wahrscheinlichkeitsverteilungen, die dahinter stehen. Wenn die Verteilung eine starke Ausdehnung zu hohen Werten hat (Marvel et al. 2015 oder Armour 2017 zum Beispiel), geht das auch entsprechend in die Gesamtverteilung ein. rv_2011 hat übrigens nur Tabelle 2 übernommen - dazu kommt noch Tabelle 3 mit den Ergebnissen der Abschätzungen mit Beschränkungen aufgrund verschiedener Herleitungen (paläoklimatologische, durch Modelle oder klimatologisch), bei der noch deutlicher wird, dass der wahrscheinlichste Wert aufgrund aktueller Arbeiten im Bereich um 3 liegt. Aus rechtlichen Gründen binde ich die Tabelle hier nicht ein, aber man kann sie in der verlinkten Arbeiten sehen und man kann sich diese Arbeit über eine Bibliothek bestellen.

In Beitrag Nr. 41.161 erwähnen Sie 10 Arbeiten von 2008 - 2014, die angeblich den Trend zu niedrigen Klimasensitivitäten belegen. Es gibt (Tabelle 2 und Tabelle 3) 41 Arbeiten ab 2015, die bei Knutti et al 2017 für die Gleichgewichtsklimasensitivität aufgelistet werden, davon haben 27 einen Median für ECS gleich oder größer 3 und 14 einen Median kleiner als 3, meistens allerdings immer noch innerhalb des vom IPCC angegebenen Bereichs. Vor dem Hintergrund zu behaupten, es gäbe einen Trend zu niedrigen Werten für die Klimasensitivität, ist falsch. Es ist nicht eine abweichende Behauptung oder einfach eine andere Meinung, sondern es ist falsch, und da die Belege hier vorliegen, auch eine Lüge. Schauen Sie nicht bei EIKE nach, das ist eine Propagandaseite, betrieben von Leuten, die dafür nicht kompetent sind und die Beiträge dort sind voller Fehler.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.736.654 von rv_2011 am 16.01.18 22:57:02Danke für das Einstellen der Liste zu Arbeiten über die Klimasensitivität. Sie beweist deutlich, daß die von for4zim immer wiederholte Aussage vom Durchschnitt von drei totaler Unsinn ist, wenn man die neueren Arbeiten isoliert betrachtet.
Ein schönes Eigentor!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.739.900 von JEbel am 17.01.18 11:09:07Danke für die zusätzlichen Erläuterungen.

Fazit ist jedenfalls, dass bei gleich bleibender Einstrahlung weniger aus der Atmosphäre abgestrahlt wird. Die Differenz wird durch Erwärmung der Oberfläche und vermehrte Abstrahlung im atmosphäischen Fenster ausgeglichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.728.902 von rv_2011 am 16.01.18 12:38:41
Zitat vonrv_2011: die Abstrahlung verlagert sich in höhere, also kältere Luftschichten


Diese Formulierung läßt den Fehlschluß zu, daß der vertikale Temperaturverlauf unverändert bliebe, was nicht zutrifft.

Bei mehr Treibhausgasen in der Stratosphäre wird der kritische Temperaturgradient, bei dem das Strahlungsgleichgewicht (Stratosphäre) in das adiabatische Gleichgewicht (Troposphäre) übergeht, schon bei geringeren Drücken (größeren Höhen) erreicht. Wegen des etwa konstanten Temperaturgradienten in der Troposphäre ist die obere Temperatur der Troposphäre wegen der dickeren Troposphäre niedriger und damit ist die ganze Stratosphäre kühler. Das auch die Abstrahlung ins Weltall aus einem höheren Höhenbereich erfolgt, hat mit der Verkürzung der Absorptionslänge bei höherer Treibhausgaskonzentration zu tun.

Eine alternative Erklärung wäre, daß der Ausbreitungswiderstand bei höherer Treibhausgaskonzentration so stark zunimmt, daß trotz höherer Temperaturdifferenz der Wärmestrom niedriger wird. Mit dem niedrigeren abstrahlbaren Wärmestrom nimmt nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz auch die Abstrahltemperatur ab.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.736.654 von rv_2011 am 16.01.18 22:57:02Lindzen und Choi kommen der Realität mit ~ 0,5 °C am nächsten, wie die Tabelle unten links mit den "Einschränkungen aufgrund der realen Temperaturen" zeigt.
Allerdings muss man diese Einschränkungen noch mit Christys Nachweis erweitern, dass die real gemessenen Temperaturen keinen signifikanten Trend zeigen wenn ENSO ( Multivariate ENSO Index (MEI) aus den realen Temperaturen herausgerechnet wird. Nach der Theorie die sich in der Tabelle zeigt, sind dort Erwärmungen berechnet, die sich auch ohne anthropogenes CO2 ergeben.

Christy beweist ja sogar dass die HadCRUT4 Erwärmungskurve Ohne anthropogenes CO2 zustandekommt.

Section XXI. Global Temperature Analysis –Hadley HadCRUT4 GAST





https://thsresearch.files.wordpress.com/2016/09/wwww-ths-rr-…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.736.042 von for4zim am 16.01.18 21:57:32Ich habe aus mal die komplette Tabelle der Abschätzungen aus Knutti et al. (2017) die Tabelle herauskopiert.
Ich bin gespannt, ob nickelich jetzt zugibt, dass er sich mit dem Trend zu niedriger Klimasensitivität einen Bären hat aufbinden lassen.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.731.941 von nickelich am 16.01.18 16:45:05Das ist eine Lüge. Ich hatte auf Knutti et al 2017 verlinkt. Demnach sind die bei EIKE genannten Arbeiten nur eine kleine Untermenge aller Arbeiten zru Bestimmung der Klimasensitivität. Wie Knutti et al. 2017 zeigen, ist bei Berücksichtigung aller Arbeiten der Bereich wahrscheinlicher Klimasensitivität bei Werten zwischen 1,5 und 4,5, mit einem wahrscheinlichsten Wert im Bereich um 3.

Knutti et al. 2017: https://www.nature.com/articles/ngeo3017

Ich weise noch mal darauf hin, nickelich, dass Ihr wichtigstes Argument ist, zu lügen.
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Knutti& Torressini 2008
Meinshausen 2009
Padilla 2011
Scmittner 2011
Lindzen and Choi 2011
van Hateren 2012
Aldrin 2012
Ring 2012
Gillett 2013
Lewis 2014

alle kommen zu einem Ergebnis von zwei oder darunter.
Der Durchschnitt von drei kommt nur von Arbeiten älteren Datums.
Nur Olsen 2012 schert bei den neueren Arbeiten aus

https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2018/01/konsens_graphik.jpg
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.731.050 von nickelich am 16.01.18 15:38:56(Nur) dem letzten Satz würde ich in so weit zustimmen: Auch ich würde meinen Kindern und Enkeln wünschen, dass die Klimasensitivität unter 2 liegt. Leider ist die Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering: Die Natur lässt sich durch unsere Wünsche nicht beeinflussen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.723.265 von rv_2011 am 15.01.18 21:05:48RV, Sie können mit weiteren verqueeren Aussagen zu meinem Menschenbild ruhig fortfahren, ich fühle mich deswegen in keiner Weise beleidigt, nur belustigt.

Die Treibhaushypothese mag noch nicht widerlegbar sein, jedoch ist die Stärke des Einflusses von CO2 auf die Durchschnittstemperatur sehr ungewiss. Das ähnelt dem Stochern im Nebel. Für Klimasensitivitäten über zwei spricht nur das Wunschdenken der im IPCC versammelten Profiteure eines starken Klimawandels. Und Klimesensitivitäten unter zwei hätten nun mal keine Klimakatastrophe zur Folge. Ich würde sie unseren Nachfolgern als positive Veränderung gönnen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.725.260 von for4zim am 16.01.18 07:50:42Eine sehr ähnliche Aussage von Christy auf einer früheren Propagandaveranstaltung der Republikaner (vom 2.2.2016) haben wir hier schon mehrfach besprochen. Deshalb ist es unverständlich, dass depodoc die schon wieder auftischt, als wäre sie ganz neu.
Geradezu witzig ist es, dass Christy die Satelliten"temperaturen" als direkte Temperaturmessungen (satellites that directly measure the bulk atmospheric temperature) bezeichnet - und verschweigt, dass dieselben Satellitendaten zu sehr unterschiedlichen Trends (sowohl zwischen UAH und RSS als auch zwischen den verschiedenen Versionen dieser Temperaturreihen) führt. Er verscheigt, dass die TMT-Daten duch die Abkühlung der Stratosphäre kontaminiert sind und vor allem, dass die Satelliten zu unterschiedlichen Tageszeiten messen; die Korrektur dieser "diurnalen Drift" ist sehr fehleranfällig.

Ganz unsinnig ist aber, dass depodoc aus dem angeblich fehlenden "Hot Spot" schließt, damit wären die Treibhausgase als Verursacher der Erwärmung widerlegt:
Der "Hot Spot", also eine stärkere Erwärmung der Troposphäre über den Tropen, wurde von Leugnern unter Verkennung der physikalischen Zusammenhänge zum "fingerprint" des CO2 stilisiert. Tatsächlich ist er aber eine Folge jeder Erwärmung der Oberfläche, verursacht durch verstärkte Verdunstung. Dieser Aussage müsste auch Christy zustimmen. Ohne diesen "Hot Spot" wäre die Abstrahlung der Atmosphäre geringer und die Erwärmung der Oberfläche noch stärker - er ist also ein negativer Feedback und wirkt abkühlend auf der Oberfläche. Wenn er nicht existierte, müssten die Modelle überarbeitet werden (was problematisch ist, weil man sowohl die Strahlungsgesetze als auch die Beobachtungen über den Wasserdampfgehalt berücksichtigen muss); bisher gibt es dazu aber noch keinen Anlass.

Der tatsächliche Fingerabdruck des verstärkten Treibhauseffekts ist die Abkühlung der Stratosphäre, die sich auch in den UAH-Daten findet: Die Oberfläche erwärmt sich, weil die Atmosphäre in den Banden der Treibausgase weniger abstrahlt (die Abstrahlung verlagert sich in höhere, also kältere Luftschichten) und dadurch ein Ungleichgewicht zwischen Ein- und Abstrahlung entsteht. Aber das wurde hier schon lang und breit diskutiert; auch depodoc müsste das mitbekommen haben.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.724.777 von depodoc am 16.01.18 01:31:23In den unten verlinkten Papieren fällt mir nur eines auf: Wallace und d'Aleo haben aus den verschiedenen Beobachtungszeitreihen jeweils den Trend in Form einer angeblich erkannten Stufenfunktion subtrahiert. Danach erklären sie dann, dass in den so veränderten Daten nur noch ein geringer Trend, wenn überhaupt, vorhanden sei. Die wollen uns hier vergackeiern, nicht wahr?

Christy hat die Daten geliefert, aber dummerweise bei den RSS-Daten den veralteten Datensatz Version 3.3, und nicht den aktuellen Datensatz Version 4.0. Zu blöd aber auch, das nimmt der Analyse dann den Rest der sowieso nicht vorhandenen Glaubwürdigkeit.

Und wieso man jetzt den veralteten RSS-Datensatz und den gar nicht gültigen UAH-Beta-Datensatz mitteln muss, statt die Datensätze getrennt und korrekt zu analysieren, geht aus dem Papier nicht hervor, weil es dafür auch keinen logischen Grund gibt.

Man braucht das Papier aber sowieso nicht zu diskutieren, denn es ist ein Propagandapapier für den republikanischen Standpunkt in einer Anhörung und gar kein wissenschaftliches Papier - es hat auch keine Fachbegutachtung durchlaufen und es wurde kein Versuch gemacht, den Schrott in einem seriösen Fachjournal zu publizieren.

Ich wüsste nur gern (eigentlich nicht; das ist eine rhetorische Frage), warum depodoc schon wieder endlose verschwörungstheoretische Ergüsse hier ablässt, die sich dauernd im Kreis drehen. Er will einfach nicht einsehen, dass er von der Materie keine Ahnung hat und daran auch nichts ändert, wenn er aus Leugnerblogs jeden Mist abschreibt.
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.724.657 von rv_2011 am 16.01.18 00:33:25So eine Verfälschung kann man nur schreiben wenn man Christys Testimony nicht gelesen hat.

Selbstverständlich hat Christy neben UAH auch RSS, NOAA, RAOBCORE, RICH und Reanalysen genutzt.
Der Beweis dass unser CO2 praktisch nichts erwärmt, ist Wasserdicht.

...(2) Observational data used to test climate models

Recall that the results from climate models are simply hypotheses (claims) about how the
climate should have evolved in the past. The claim here is, “The bulk atmospheric
temperature trend since 1979 of the consensus of the IPCC AR5 climate models
represents the actual trend since 1979.
” (1979 is the beginning of the satellite
temperature era.) To test this claim we compare the TMT model trends against TMT from
several observational datasets. The first type of observational datatset is built from
satellites that directly measure the bulk atmospheric temperature through the intensity of
microwave emissions. These data are essentially global in coverage and monitor the Earth
everyday. There are three sources, UAH (University of Alabama in Huntsville), RSS
(Remote Sensing Systems, San Rafael CA) and NOAA.
The second type of measurement is produced from the ascent of balloons which carry
various instruments including thermistors (which monitor the air temperature) as the
balloon rises through this layer. From these measurements a value equivalent to the
satellite TMT profile is calculated. Balloon stations are not evenly spaced throughout the
Earth, but because the upper air is much more horizontally coherent in its features than the
surface, a few balloons can represent a very large area in terms of temperature variability.
The sources of these balloon datasets are RAOBCORE and RICH (University of Vienna,
Austria), NOAA and UNSW (University of New South Wales, Australia).
Finally, major weather centers around the world generate atmospheric conditions every six
hours or so of the entire Earth at many vertical levels, called Reanalyses. These products
use many sources of data, including satellites and balloons, and merge the observations
with a continuously running general circulation model. From the information at the
vertical levels the TMT quantity is generated for an apples-to-apples comparison with
models, satellites and balloons. The sources of the Reanalyses are ERA-I (European
Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF) – ReAnlaysis-Interim), NASAMERRAv2
and JRA-55 (Japan ReAnalyses). These three types of systems - satellites,
balloons and reanalyses - represent very different means of computing the bulk
atmospheric temperature and are provided by independent, international entities giving us
confidence in the observational results.
4 J.R. Christy 29 Mar 2017
House Committee on
Science, Space and Technology...

https://science.house.gov/sites/republicans.science.house.go…

Hier mal das IPCC, die Grundlage des Testimony.

https://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg1/supplement…

Das könnte sogar Martin Schulz verstehen, obwohl er sagte:
Zitat aus der Martin Schulz Biographie:
„Ich war ja nicht gerade dumm, allerdings katastrophal in den naturwissenschaftlichen Fächern Rechnen, Physik und Chemie … Überall, wo man konkret werden musste, war ich schlecht."

Wenn er Kanzler werden sollte, ist das ein gefundenes Fressen für die Schmarotzerstrom-und Windmüllindustrie.
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.724.555 von depodoc am 15.01.18 23:54:58Wenn es stimmen würde, dass das Mittel der Modellläufe am Realitätstest scheitert, müsste man in der Tat an der Zuverlässigkeit der Modelle zweifeln.

Christy misst die Modelle allerdings an seinen Satelitentemperaturen, die selbst immer wieder am Realitätstest gescheitert sind und nachgebessert werden mussten. In einem Paper, das er selbst als Co-Autor mitverfasst hat, wird festgestellt, dass die Abweichungen zwischen Satelliten- und Bodentemperaturen sowie zwischen Satellitentemperatur-Trend und den von den Modellen errechneten Trends ("Hot Spot") wahrscheinlich auf Fehler des Trends der Satellitentemperatur zurückzuführen sind. Tatsächlich demonstriert Christy nur die Fehler in der Berechnung der Satellitentemperatur (bei der übrigens Atmosphärenmodelle eine Schlüsselrolle spielen).

RSS-TLT stimmt in der aktuellen Version 4.0 gut mit den direkt am Boden gemessenen Trends überein; auch der "Hot Spot" ist in diesen Daten nachweisbar. Für Christys UAH gilt beides nicht.

Solange also nicht nachgewiesen ist, dass die von Christy verwendeten Satellitentrends zuverlässig sind (und diesen Nachweis gibt es nicht) kann von einer Widerlegung der Klimamodelle keine Rede sein.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.809.297 von depodoc am 23.09.17 21:43:31
Zitat vondepodoc:
Zitat vondepodoc: "Klimasektenaussteiger packen aus..", könnte auch bei Breitbart stehen, oder, "Die Ersten verlassen das sinkende Schiff..."

Jedenfalls wenn man sich Originalzitate der Autoren selbst anschaut.

Am besten gefällt mir Friedlingstein, der sich als Schlüsselexperte des IPCC selbst widerlegt.
Er bestätigt sich, dass das IPCC einen Vier mal Niedrigeren Wert an CO2 Emissionen angenommen hat, wie es für ein Klimaziel von 1,5 K nötig ist.

...'Previous estimates of the remaining 1.5°C carbon budget based on the IPCC 5th Assessment were around four times lower, so this is very good news for the achievability of the Paris targets,' notes Professor Pierre Friedlingstein of the University of Exeter, a co-author on this study and a key expert on carbon budgets for the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)...


New hope for limiting warming to 1.5°C
UNIVERSITY OF OXFORD...


https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-09/uoo-nhf09151…


Dieses "4 Mal weniger CO2 als vorher vom IPCC postuliert" ist offensichtlich nur ein Teil der Ganzen Wahrheit, d.h. selbst dieses Viertel ist noch ein Viertel zuviel, denn anthropogenes CO2 hat nicht die politisch gewünschte Erwärmungswirkung.

Meine Begründung dazu liest u.a. bei Christy, der im März d.J. US-Politkern klarmachte dass Modelle realere Temperaturen liefern, wenn man sie OHNE athropogenes CO2 rechnen lässt, dann stimmt es mit den Temperaturen, MIT anthropogenem CO2 zeigen die Modelle zu hohe Temperaturen.

Wie dies genauer ausschaut, -dass "unser" CO2 bisher Keine Erwärmung zeigte- liest sich in der PDF:

U.S. House Committee on Science, Space & Technology
29 Mar 2017
Testimony of John R. Christy

...The IPCC inadvertently provided information that supports this conclusion by (a) showing
that the tropical trends of climate models with extra greenhouse gases failed to match
actual trends and (b) showing that climate models without extra greenhouse gases agreed
with actual trends...


https://science.house.gov/sites/republicans.science.house.go…


Auszüge aus der PDF:

Seite 5 der PDF zeigt 102 Modelle.

Figure 2: Five-year averaged values of annual mean (1979-2016) tropical bulk TMT as
depicted by the average of 102 IPCC CMIP5 climate models (red) in 32 institutional
groups (dotted lines). The 1979-2016 linear trend of all time series intersects at zero in
1979. Observations are displayed with symbols: Green circles - average of 4 balloon
datasets, blue squares - 3 satellite datasets and purple diamonds - 3 reanalyses. See text
for observational datasets utilized. The last observational point at 2015 is the average of
2013-2016 only, while all other points are centered, 5-year averages.


Seite 6 der PDF zeigt den Trend der Modelle im Vergleich mit dem Trend der realen Temperatur.


Seite 7 der PDF zeigt die Testergebnisse in Tabellenform.
Es ist klar ersichtlich dass die "CO2-Sensitivität" zu sensitiv ist, denn "extra-CO2" spiegelt sich nicht in den Temperaturen wieder.


Seite 8 der PDF zeigt die gleiche "Null-Sensitivität" wie bei Christy zu sehen, nur handelt es sich um eine Grafik aus dem Supplement des AR5, wobei sich das IPCC Mühe gemacht hat, diese Bulkmessungen der Atmosphäre zu verstecken, in der Hoffnung, dass Niemand dort genauer nachliest.


Seite 9 der PDF zeigt die vom IPCC verwurstelte Grafik im Klarttext und Klarbild
Die Real gemessenen Temperaturen beweisen eindeutig dass anthropogenes CO2 Keinen Einfluss auf die Temperaturen seit 1979, -dem Beginn der Satmessungen- hat.


Zu den schon ärmlichen Versuchen, Christy unwissenschaftliches Vorgehen zu unterstellen, einmal den Anfang des Testimony im März letzten Jahres. Eigentlich müsste sich jeder Normale Mensch freuen dass es wissenschaftlich gelungen ist, die angeblich katastrophale Wirkung unseres anthropogenen CO2 als Fake zu beweisen - Die Kurven der alarmistischen Klimamodelle outen sich als Statistische Missgeburten.

U.S. House Committee on Science, Space & Technology
29 Mar 2017
Testimony of John R. Christy
Professor of Atmospheric Science, Alabama State Climatologist
University of Alabama in Huntsville.

Summary
“Science” is not a set of facts but a process or method that sets out a way for us to
discover information and which attempts to determine the level of confidence we might
have in that information. In the method, a “claim” or “hypothesis” is stated such that
rigorous tests might be employed to test the claim to determine its credibility. If the claim
fails a test, the claim is rejected or modified then tested again. When the “scientific
method” is applied to the output from climate models of the IPCC AR5, specifically the
bulk atmospheric temperature trends since 1979 (a key variable with a strong and obvious
theoretical response to increasing GHGs in this period), I demonstrate that the consensus
of the models fails the test to match the real-world observations by a significant margin.
As such, the average of the models is considered to be untruthful in representing the recent
decades of climate variation and change, and thus would be inappropriate for use in
predicting future changes in the climate or for related policy decisions.....
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.722.404 von JEbel am 15.01.18 19:18:44In der Tat: Beweisen kann man nicht einmal, dass sich die Erde um die Sonne dreht.

Es gibt aber außer der fehlenden Widerlegung zusätzliche Indizien für die Richtigkeit einer Hypothese:
- Das Fehlen alternativer (mit den Beobachtungen vereinbarer) Hypothesen.
- Dieses Indiz wird vestärkt, wenn es viele verschiedene Beobachtungen und Experimente gibt, die geeignet wären, die Hypothese zu widerlegen - und sie nicht widerlegt haben. In deutlichen Fällen avanciert die Hyopothese zum "Naturgesetz" (das im strengen Sinne auch niemals bewiesen werden kann.
- Wenn es verschiedene alternative Hypothesen gibt, dann gilt gemäß Occams Rasiermesser diejenige, für die die wenigsten und einfachsten Zusatzhypothesen notwendig sind, also die einfachste (mit den Beobachtungen vereinbare) Hypothese.

Es ist bisher keine Alternative zum Treibhauseffekt als Verursacher der Erwärmung bekannt, die nicht mehreren Naturgesetzen (also seit langem nicht widerlegte Hypothesen) oder den Beobachtungen widerspricht. Damit ist die Treibhausgashypothese (fast) so gut gesichert wie die zu Grunde liegenden Naturgesetze.
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