SMARTRAC morgen an der Börse kaufen? Bis zu welchem Kurs? (Seite 35)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 34.445.298 von Art4444 am 06.07.08 00:07:29ich bin völlig deiner meinung ... und da bin ich sicher nicht der einzige:
"Wolfgang Schneider ... Der Vertriebsleiter des Elektronikunternehmens Smartrac kaufte zwischen Januar und März für knapp neun Millionen Euro Smartrac-Aktien. Seitdem sank der Kurs stetig. 3,7 Millionen Euro ist das Paket heute noch wert. Als wäre ein Minus von fünf Millionen Euro nicht genug, investierte er in dieser Woche noch einmal 340.000 Euro. Die Perspektiven für Smartrac seien gut, die aktuelle Kursentwicklung spiegele nicht den wahren Unternehmenswert, ließ er über einen Sprecher ausrichten."
http://www.welt.de/finanzen/article2183933/Vorstaende_nutzen…
ist die Aktie jetzt auf günstigem Niveau?
Kann jemand eine Angabe zu den liqu. Mitteln machen?
Die MKP hat eine Größe von 195 Millionen Euro.
Der Gewinn soll ja bei 26 Millionen liegen, bei einem Umsatz von 130 Millionen Euro.

Das KGV scheint günstig, aber hier wurde ja schon ein Gewinnwarnung diskutiert. Wäre diese schon eingepreis?

Danke für faire Einschätzungen.
Finde die Aktie nicht unspannend. Aber wenn da tatsächlich eine Gewinnwarnung kommt, wird es sicher nochmal billiger.

Tradecenter ist fast immer sehr gut im Bild, was sowas angeht.

SMARTRAC abwarten

19.06.2008
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie von SMARTRAC (ISIN NL0000186633 / WKN A0JEHN) abzuwarten.

Die Aktie von SMARTRAC habe zu Jahresbeginn noch bei fast 40 Euro notiert. In den jüngsten Wochen habe das Papier massiv an Wert verloren und sich gegenüber den Jahreshochs fast halbiert.

Den Abwärtsgang habe das Papier eingelegt, als Anfang März Technikvorstand und Gründungsmitglied, Manfred Rietzler, im großen Stil Aktien verkloppt habe. Er habe über 1,6 Millionen Aktien zu einem Preis von 36 Euro verkauft und damit knapp 58 Millionen Euro eingesackt. Super Timing des Vorstands. Das Papier habe dieses Niveau nach der Platzierung durch Sal. Oppenheim und Berenberg Bank nie mehr gesehen. Die Investoren, die die Stücke munter gekauft hätten, dürften nicht gut auf den Laden zu sprechen zu sein. Der jüngste Abverkauf in dem Papier deute zudem auf Ungemach hin.

Die aus steuertechnischen Gründen in Holland ansässige Gesellschaft habe im Startquartal den Umsatz um 40 Prozent auf 27,1 Millionen Euro gesteigert. Das EBITDA habe sich ebenfalls um 41 Prozent auf knapp sieben Millionen Euro verbessert. Netto habe Vorstandschef Christian Fischer die Investoren enttäuscht. Unterm Strich habe in Q1 ein Gewinn von gut 4,5 Millionen Euro oder 34 Cent je Aktie geklingelt. Das entspreche lediglich dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresquartals und sei insgesamt sehr enttäuschend. Insgesamt seien die Zahlen bei Umsatz und EBITDA OK gewesen, aber schon unter den Erwartungen der Analysten.

Für das zweite Quartal habe das Unternehmen schon angekündigt, dass es schwächer ausfallen werde als Q1. Fischer setze voll und ganz auf das zweite Halbjahr und erwarte entsprechend starkes Wachstum und bombige Ergebnisbeiträge in der zweiten Jahreshälfte. Dort solle also alles besser werden. Wer's glaube, werde selig. Das scheine die Börse dem CEO auch nicht zu glauben und sei skeptisch gegenüber dem Papier.

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Für das Gesamtjahr habe der Firmenchef ein Wachstum bei Umsatz und EBITDA von 30 Prozent in Aussicht gestellt. Somit sollten bis Silvester ein Umsatz von 126 Millionen Euro und ein EBITDA von über 33 Millionen Euro erzielt werden. Allerdings basiere die Prognose auf einem Euro/US-Dollar-Kurs von 1,40. Aktuelle Notiz sei 1,57. Gut möglich, dass die Ziele verfehlt würden. Zum Nettoergebnis habe sich das Unternehmen vorsichtshalber nicht geäußert.

Auch die Analysten der Deutschen Bank sähen die Prognose als wackelig und würden lediglich mit einem Umsatz von 115 Millionen Euro und einem EBITDA von 31 Millionen Euro rechnen. Das EPS würden die Banker der Blauen lediglich minimal über Vorjahr mit 1,59 Euro erwarten. Insgesamt sei der Jahresüberschuss eine Enttäuschung und erkläre wohl den Kursrutsch der letzten Wochen.

Nicht auszuschließen sei, dass SMARTRAC die beste Zeit hinter sich habe. Das Unternehmen verfüge über einen hohen Marktanteil und sei dadurch dem Wettbewerb stark ausgesetzt. Wettbewerber könnten der Gesellschaft Marktanteile abknüpfen und Druck auf die Margen ausüben. Die Firma fakturiere den Großteil ihrer Erlöse im US-Dollar, was sich zusätzlich negativ auswirken dürfte.

Zudem habe ein größerer Kunde aus den USA noch in Q4 des letzten Jahres massiv bei SMARTRAC bestellt und sein Lager voll. Das Management hoffe, dass dieser Kunde bald wieder fleißig bestelle. Die Experten von "TradeCentre.de" erlauben sich an dieser Stelle allerdings ein Fragezeichen zu setzen. Wie geschildert seien sie auch skeptisch, dass im zweiten Halbjahr 2008 alles besser werde und die neuen Produkte der Firma einschlagen würden. Meist komme es an dieser Stelle zu Verzögerungen.

Mit einer Bewertung von 2,5 mal Umsatz, 3,5 mal Buchwert und einem KGV von 14 für 2008 sei das Unternehmen zwar nicht super teuer, aber im aktuellen Marktumfeld auch alles andere als günstig. Eine mögliche Gewinnwarnung sei noch gar nicht berücksichtigt.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten nicht ins fallende Messer zu greifen und in jedem Fall die Q2-Zahlen des Unternehmens SMARTRAC abzuwarten. (Analyse vom 19.06.2008) (19.06.2008/ac/a/a)
Die Gewinnaussichten bleiben also unklar. Durch den Dollar-Kurs und die Auftragsrückgänge in Teilsegmenten geht man vom Unternehmen also von rückläufigen Gewinnen in Q2 aus. Dies wolle man im 2. Halbjahr nachholen. Okay..Tradecentre hält auch dies für zu ungenau. Seit der Empfehlung (Kurs 22 Euro) gab es aber mittlerweile einen deutlichen Abschlag von 8 Euro auf den Kurs.
Sollte somit eine vorübergehende Abschwächung des Geschäfts nun eingepreist sein? Oder wird es wohl generell schwerer für Smartrac Umsatz- und Gewinnwachstum für 2009 und 2010 zu generieren?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.442.868 von no_brainer am 04.07.08 23:31:35bezüglich Gewinnrevision: Berenberg hat die Schätzungen am 01.07.2008 morgens in ihrer Note rausgegeben, die EPS der Jahre 2008-2010 wurden um durchschnittlich rund 35% gesenkt und das Kursziel von 46 aug 36 Euro gesenkt. Im nächsten Schritt paßt dann IBES seine Schätzungen an, da Berenberg darin ja enthalten ist.

Das Q2 nicht berühmt wird, hatte die Gesellschaft schon mit Veröffentlichung des Q1 angekündigt.

Greetinxx Heinerle2
Moin,

interessant wird bei Vorlage der Q2 Zahlen zu sehen sein, inwieweit das Management die Prognosen zurücknehmen muss. Die vorherige Guidance mit Plus von 30% beim EBITDA scheint nämlich aus heutiger Sicht eine unüberwindbar hohe Hürde zu sein. Möglicherweise hat Smartrac dies ggü. den Analysten von Oppenheim und Berenberg schon mal durchblicken lassen. Die Frage wäre dann, ob eine so starke Herabsetzung der Guidance nicht ad-hoc-pflichtig gewesen wäre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.453.422 von babbelino am 07.07.08 18:32:33Prognosen zurücknehmen, unüberwindbar ??? Gründe ??? Fakten ??? Ja, sie wäre adhoc-pflichtig. Gab es bei den Prognosen im letzten Jahr Gründe, Fakten, adhoc-Meldungen die den Kurs auf über 40 getrieben haben ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.456.427 von Art4444 am 08.07.08 00:32:20SMARTRAC N.V.: Statement zur Aktienentwicklung und Ankündigung der Veröffentlichung von vorläufigen Zahlen zum 2. Quartal am 15. Juli 2008

SMARTRAC N.V. / Vorläufiges Ergebnis

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Amsterdam, 8. Juli 2008 - Aus Anlass der allgemeinen Unsicherheit und
Volatilität am Kapitalmarkt und auf Grund der aktuellen Kursentwicklung der
SMARTRAC-Aktie (Börsenkürzel SM7) nimmt das Management des Unternehmens wie
folgt Stellung:

Der aktuelle Kursverlauf der Aktie der SMARTRAC N.V. reflektiert aus Sicht
des Managements nicht die reale Situation und die Perspektiven des
Unternehmens. Als Zulieferer von RFID-Komponenten ist SMARTRAC in
Kernsegmenten des RFID-Gesamtmarktes sehr gut aufgestellt, die durch
hervorragende, langfristige Wachstumsraten gekennzeichnet sind.

SMARTRAC befindet sich seit seinem Börsengang auf einem profitablen
Wachstumspfad und setzt diesen auch 2008 fort. Das Management ist insgesamt
zufrieden mit dem Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres und davon
überzeugt, dass das Unternehmen auch langfristig von den sehr guten
Wachstumsperspektiven des RFID-Marktes profitieren wird. Der Zukauf von
Aktien in den vergangenen Tagen durch mehrere Mitglieder des Managements
ist Beleg dafür.

Um den Markt frühzeitig über die aktuelle Geschäftsentwicklung zu
informieren, wird SMARTRAC zusätzlich zur Veröffentlichung des
Zwischenberichtes zum ersten Halbjahr am 30. Juli 2008 bereits am 15. Juli
2008 vorläufige Zahlen zum 2. Quartal 2008 veröffentlichen. Mit dieser
Vorveröffentlichung wird SMARTRAC auch einen Ausblick auf die
Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten geben.



-> alles schön und gut, aber einen Ausblick brauchen wir eigentlich nicht, ist doch einer da. Oder sollte das etwa bedeuten - das die Guidance angehoben wird (vorsicht, Satire). Btw, ich denke, selbst wenn eine Reduktion kommen sollte, ist diese eingepreist.

Greetinxx Heinerle2
hihi...genau...

Nein, ist okay..wenn die Gewinnreduzierung endlich auf den Tisch kommt...haben ja jetzt Zeit gehabt neu nachzurechnen ( mit Dollar bei 1,57)
"Das Management ist insgesamt
zufrieden mit dem Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres"


Man beachte: sie sind NUR "ZUFRIEDEN" :rolleyes: Von Geschäft läuft GUT oder WIE ERWARTET steht da NICHTS!

ja es kommt zur Gewinnwarnung meiner Meinung nach, aber vieles ist im Kurs unter 14 Euro schon enthalten!
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