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Wetter- & Klimaereignisse mit hohen Versicherungsschäden

eröffnet am 23.07.06 10:54:56 von
neuester Beitrag 18.06.22 11:19:37 von

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18.06.22 11:19:37
Beitrag Nr. 1.718 ()
Es musste ja so kommen.....

Fläche von 60 Hektar betroffen
400 Feuerwehrleute bekämpfen riesigen Waldbrand in Brandenburg

https://www.t-online.de/region/berlin/id_100018680/riesiger-…
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16.06.22 23:06:13
Beitrag Nr. 1.717 ()



Seien wir ehrlich das bringt doch nichts. Auch der Einwand von mir, das Antarktische Meereis ist bereits irreparabel geschädigt und wird vollständig schmelzen. Da hilft auch eine gleichbleibende Temperatur über 30 meinetwegen 100.000 Jahre nichts mehr, weil es schmelzen wird und nicht aufzuhalten ist. Die Temperaturen sind schlicht zu Hoch.

Vor 2 Jahren, oder war es letztes Jahr, hat es zum ersten Mal auf dem Hochplateau Grönlands geregnet. Freilich Grönland war auch schon mal eisfrei. Diese Leute wissen haargenau was damals, wie wo was für ein Klima herrschte und ob es den Golfstrom wie wo was in welcher Konstellation gab? bullshitt. Sorry. Da werden einzelne Elemente in deren kompletter Betriebsblindheit oder sollte ich sagen Bessessenheit weil das ja die "pöhsen" Klimatheoretiker sind genommen, irgendwie zusammengstückelt und als Bild verkauft. 3 Bäume sind halt auch kein Regenwald. Wenn das mal überhaupt Bäume sind.

Gruß
Stefan
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16.06.22 22:56:20
Beitrag Nr. 1.716 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.665.455 von neuflostein am 27.05.22 10:40:24Ich glaub genau das ist dein Problem. Als "Wissenschaftler" ist man eben nicht frei von exogenen Einflussfaktoren. Diese Sprüche auch bei Corona "Hör auf die Wissenschaft"... usw. Ich habe subjektiv den Eindruck du bist davon überzeugt, all die Klimatheorie wäre politisch motiviert und bist deswegen betriebsblind und das ist etwas sehr interessantes. Denn bei all den Klimakritikern ist das der gleiche Tenor. Ich kenne keine anderen. Also komme ich zu dem Schluss, dass sie nicht neutral an die Sache ran gehen und durch ihre Betriebsblindheit ihre ureigenen Ergebnisse verfälschen. Den auf den sie mit dem Finger zeigen, sind am Ende eigentlich sie selber, weil sie denken, nur weil sie es unterbewusst selbst so machen , muss es doch die Gegenseite genauso machen. Dem ist aber nicht so. Das ist aber ihnen nicht zu vermitteln.

Bei Corona muss man sagen, hat die Schweiz einen sehr besonnen Weg eingeschlagen. Die hiesigen Gazetten haben die Eidgenossen in aller Regelmäßigkeit zerrissen, wegen derer Corona Politik. Obwohl die erste Welle aus Italien, unvorbereitet kam und ein Teil der Schweiz nicht nur geographisch, sondern auch sprachlich näher an Italien liegt, als an Deutschland, sind inzwischen fast alle Corona Kennziffern der Schweizer besser als derer der Teutonen. Man muss klar sagen, viele "die Maßnahmen" fast als heilig angepriesen haben in Deutschland nicht funktioniert, oder nicht so funktioniert wie sie sollten und die Schweizer mit etwas mehr Besonnenheit, ja auch Smartheit, haben da auch insbesondere was Kinder und Jugendpsychiatrie, womöglich irreparable Schäden für die kommenden Jahrzehnte angeht, verhindert. Darüber wird dann in Deutschland nicht mehr gesprochen. Das Thema verschwindet in der Versenkung, ab dem Punkt wo die Vergleiche einen klaren Sieger hervorbringen und das auf die "Wissenschaft" hörende Deutschland gegenüber der harakiri praktizierenden Schweiz konträre Ergebnisse liefert. Der Durchschnittsdeutsche glaubt das, aber funktioniert hat es halt nicht.

Die Logik derer, welche den Mensch gemachten Klimawandel leugnen ist so ganz erschreckend ähnlich. Stück für Stück verschwinden die Argumente in der Mottenkiste und neue werden ausgegraben. Das Argument von vor 15 Jahren war noch die Leugnung dass es überhaupt wärmer wird.

Gruß
Stefan
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07.06.22 10:27:40
Beitrag Nr. 1.715 ()
Ich befürchte, daß der apokalyptische Anstieg der Meereslevel einfach nicht kommen wird. Aber vielleicht schmlizt ja das Grönlandeis? Das würde die These vielleicht retten?
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07.06.22 10:26:29
Beitrag Nr. 1.714 ()
Gemittelt über alle Stationen in der Antarktis sieht man ebenfalls keine Erwärmung mehr seit über 40 Jahren:

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07.06.22 10:23:31
Beitrag Nr. 1.713 ()
Hier mal eine Übersicht über die Temperaturen der letzten 45 Jahre am Südpol:




Am Südpol ist die Klimakatastrophe anscheinend ebenfalls noch nicht angekommen.
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01.06.22 14:00:20
Beitrag Nr. 1.712 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.665.455 von neuflostein am 27.05.22 10:40:24Ich bin dir super dankbar um die Graphik, weil sie nicht subjektiv ist und objektiv zeigt was schon seit sehr vielen Jahrzehnten läuft. Ich hab sie mir vergrössert und in Ruhe angeschaut. Höhen und Tiefen und Durchschnitte. Schau genau hin. Der erste Blick ist verklärend.

Wo ich mit dir überein stimme..... Die Emission von CO2 wird nicht enden und es wäre auch fatal wirtschaftlich. Die neuen sich entwickelnden Länder springen gleich auf neue Stromerzeugungstechnologien und überspringen Kohle und auch Gaskraftwerke. Ein Problem sind noch Länder wie Indien und China die das vergleichsweise alte Netz als Struktur haben. Aber die Länder dahinter, die nachrücken haben dezentrale erneuerbare Stromerzeugung. Und China verlagert immer mehr energieintensive Produktionen in diese Länder. Wenn man sich die Graphiken zum CO2 Ausstoß anschaut die jrl. Emissionen, könnten wir mit etwas Glück sogar in ein paar Jahren nicht nur stagnieren, sondern sogar schon leicht schrumpfen und das Jahr für Jahr. Die Schrumpfung 2020 war auch nur deswegen so möglich, weil wir bereits so viel neue CO2 freie Technologien hatten. 2020 war einmalig was das CO2 anging. Es war wenn man den prozentualen Rückgang anschaut wohl der stärkste Rückgang seit Jahrzehnten so starke Rückgänge gab es seit Beginn der Industrialisierung überhaupt nicht viele. Wir haben es alle gemerkt. Der anschließende Anstieg war schneller und stärker als ich dachte und dazu kommt erstmals seit Jahrzehnten eine überaus aktive Sonne. Ich hatte ja hier mehrfach von einem kalten Winter gesprochen. In manchen Teilen der Welt durchaus , aber es wurde nicht so kalt wie gedacht. Der CO2 Anstieg verlief letztlich viel steiler als gedacht und auch die Sonne ist massiv viel aktiver als gedacht. Mal sehen wie sich das entwickelt. Es wird nicht ohne künstliche Eingriffe beim Menschen gehen. Eine Methode, womöglich wird sie von manchen Ländern schon eingesetzt, ist Sulfur in die oberen Luftschichten aufzutragen, um mehr Niederschlag für einzelne Länder in der Landwirtschaft zu erzeugen und eine Abkühlung herbei zu führen. (Simulation eines Vulkanausbruchs). Geschickt gemacht verteilt sich das nicht mal großartig und verbleibt ziemlich an Ort und Stelle. Und verbleibt da mehrere Jahre. Früher oder später werden wir darum nicht rum kommen.

Für die Munich Re ergeben sich Chancen in Punkto Versicherung bezüglich Dürre. Denn diese trockenen Sommer wie sie gehäuft seit 1980 siehe Graphik auftreten und noch mehr seit 2003 und sich das weiter verstärken wird, können Bauern absichern. Denn es wird auch immer wieder Sommer auch mit Regen geben.

Die Niederschläge der Sommer von diesem und letztem Jahr kann man ehrlicher weise nicht unbedingt als repräsentativ erachten, muss man fairerweise sagen. Sie sind das Produkt eines massiv ausgeweiteten Nordplarmeereisschildes infolge der globalen lockdowns.

Man verzeih mir die zahlreichen Kommafehler. Ich steh auf Kriegsfuß mit der neuen Vorschaufunktion...... Und das Fenster hier am Bildschirm ist mir zu klein.

Gruß
Stefan
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27.05.22 10:40:24
Beitrag Nr. 1.711 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.657.736 von Steveguied am 26.05.22 00:50:03
Zitat von Steveguied: Sorry, dann schau dir die Graphik bitte genauer an. Es fängt sogar tatsächlich schon 1980 an, dass es weniger Niederschläge in den Sommern wurden. Und wenn es 1-2 Jahre im Sommer mal wieder annähernd normal regnen sollte, ist das nicht wieder "Durchschnitt". Aber offensichtlich hast du dir die Graphik nichtmal richtig angeschaut. Bin dir aber darum sehr dankbar.

Das + in Verbindung mit wärmeren Temperaturen und +mehr Starkregenereignissen ist = der Grund für die Austrocknung der Böden, wie wir es in den aktuellen Diskussionen haben. Und mehr Niederschläge in anderen Jahreszeiten bringens der Landwirtschaft auch einfach nicht.

Gruß Stefan


Es tut mir wirklich leid, ich kann außer den sehr trockenen Jahren 2018 und 2019 keinerlei Trend in der Grafik sehen, auch mit viel gutem Willen nicht. Als Wissenschaftler bilde ich mir ein, halbwegs objektiv an ein dolches Diagramm herangehen zu können aber ich sehe wirklich keine trendene Anomalie in der Datenreihe. Ich weiß also nicht genau, worüber wir noch diskutieren sollen, wenn wir uns nicht einmal bei einer eigentlich simplen Grafik einig sind.

Bezüglich Starkregen und ähnlichem: Das kann ich nicht beurteilen, keine Ahnung, ob sich da was verändert hat. Bin ich aber ebenfalls skeptisch, es hat vermutlich immer schon extremes Wetter gegeben.

Und ich bleibe dabei: Die Menschheit wird fröhlich weiter CO2 in die Luft blasen, einfach weil es nicht anders geht. Eine auf der Verbrennung von billiger Energie aufgebaute Gesellschaft kann damit nicht aufhören, wir sind einfach viel zu viele und wir brauchen viel zu viel billige Energie. Entweder, wir verbrennen weiter Öl, Kohle und Gas oder unsere derzeitige Organisation der menschlichen Gesellschaft bricht zusammen. Mit allen Konsequenzen. Dagegen dürfte der Klimawandel eine wahre Freude sein, wenn es ihn denn wirklich in dieser schrecklichen Ausprägung geben sollte. Krieg um Restressourcen, Hunger, Massenmigration, Elend.

Einzelne Länder könnten sich vermutlich mit einer guten Mischung aus Kernenergie, Solar, Wind und Erdgas ganz gut über Wasser halten. Aber die Menschheit als Ganzes, mit bald 10 Milliarden Menschen? No fu***ing way!
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26.05.22 00:50:03
Beitrag Nr. 1.710 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.619.402 von neuflostein am 20.05.22 11:24:16Sorry, dann schau dir die Graphik bitte genauer an. Es fängt sogar tatsächlich schon 1980 an, dass es weniger Niederschläge in den Sommern wurden. Und wenn es 1-2 Jahre im Sommer mal wieder annähernd normal regnen sollte, ist das nicht wieder "Durchschnitt". Aber offensichtlich hast du dir die Graphik nichtmal richtig angeschaut. Bin dir aber darum sehr dankbar.

Das + in Verbindung mit wärmeren Temperaturen und +mehr Starkregenereignissen ist = der Grund für die Austrocknung der Böden, wie wir es in den aktuellen Diskussionen haben. Und mehr Niederschläge in anderen Jahreszeiten bringens der Landwirtschaft auch einfach nicht.

Gruß
Stefan
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20.05.22 12:45:04
Beitrag Nr. 1.709 ()
Da ich selbst in der Klimaforschung am AWI tätig war, kann ich nur sagen, das ist völliger Humbug! In die Klimamodelle fließen seit vielen Jahren immer mehr Daten ein und die Voraussagen werden immer genauer, und leider treffen sie auch ein! Das wissen auch die Versicherer. Ob es nun mehr regnet oder weniger, die Wahrscheinlichkeit immer heftiger werdender Klimaextreme nimmt zu. Wenn wir dann 2050 bei 3,5 Grad Erwärmung stehen, gibt es allerdings auch hier nichts mehr zu lachen!
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