Wetter- & Klimaereignisse mit hohen Versicherungsschäden (Seite 160)

eröffnet am 23.07.06 10:54:56 von
neuester Beitrag 09.11.20 14:16:25 von


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11.10.19 11:58:39
Beitrag Nr. 1.591 ()
Sehr nette allgemeinpolitische und in Teilen naturwissenschaftliche Diskussion hier. Der Bezug zur Münchener Rück ist aber wohl eher lose. Interessiert ihr euch eigentlich zumindest auch für die Aktie und ihre Bewertung oder ist das nur der Aufhänger?
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11.10.19 14:38:25
Beitrag Nr. 1.592 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.673.460 von DJHLS am 11.10.19 11:58:39Zu kurz gedacht: Bei Klimaveränderungen ändert sich logischerweise die Schadenshäufigkeit und damit die Ertragssituation von Rückversicherern wie Mü.Re, logischerweise auch der Aktienkurs. Deshalb ist jedes Detail (in einem Netzwerk wie unserer Biosphäre hängt alles voneinander ab) wichtig!
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15.10.19 10:25:54
Beitrag Nr. 1.593 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.673.460 von DJHLS am 11.10.19 11:58:39Ich hab ein bisschen nachgedacht wie ich darauf antworten soll.

Wenn wir jetzt 4 Wörter geschrieben hätten:

niedriges KGV & Hohe Dividende

Dann wärst du zufrieden gewesen? Je oberflächlicher desto besser.

Wir befassen uns richtig mit dem Geschäftsmodell und zwar in diesem Thread mit dem Nat Cat Geschäft das ein ganz elementarer Pfeiler des Münchner Rück Geschäfts darstellt. Wir diskutieren darüber, wie der Klimawandel wo und wie das Geschäft verändert. Es spricht in der Tat nicht gerade für dich, das nicht zu erkennen. Münchner Rück ist von meinen Positionen ein Ticken hinter meinen Core Investments aber in Schlagdistanz nach vorn. Die Allianz Aktie ist noch immer weiter vorne, war aber mal meine zweitgrößte Aktienposition, bis ich anfing abzubauen und auch die Kursgewinne nicht gerade so berauschend sind.

Mein letzter Zukauf bei Allianz und Munich Re war jeweils im Herbst 2011 Munich Re bei unter 80 Euro und Allianz bei unter 60 Euro. Kann man auch in einen oder beiden der Threads nachlesen.


Gruß
Stefan
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01.11.19 19:55:03
Beitrag Nr. 1.594 ()
Damit hat niemand gerechnet: Vor Portugal hat sich der östlichste Hurrikan der Wettergeschichte entwickelt!
https://www.derwesten.de/panorama/vermischtes/wetter-de-16-t…


Bundesweit ist der Oktober nach den trockenen Sommermonaten zu nass gewesen. Mit im Schnitt über 80 Litern pro Quadratmeter fiel laut DWD knapp eineinhalb Mal mehr Regen als es das Monatssoll vorsieht......

....Zugleich war es mit im Schnitt 10,9 Grad deutlich zu warm, der Wert lag 1,9 Grad über dem der international gültigen Referenzperiode zwischen 1961 und 1990....

___________________________________________________________________________


Wie ich schon immer zu sagen pflege die Niederschläge konzentrieren sich stärker auf das Winterhalbjahr und der Sommer werden immer trockener. Hab das auch schon hinreichend erklärt, warum das so ist.
Der Hurrikan gibt sehr zu denken. Diesmal gab es keinen Landfall, aber es könnten stärkere Sicherungsmaßnahmen erforderlich werden. Glaube aber persönlich zum jetzigen Zeitpunkt eher noch an ein Einzelereignis, time will tell.....

Die Niederschlagsprognosen in Mitteleuropa für die kommenden Wochen sind krass.
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01.11.19 19:57:35
Beitrag Nr. 1.595 ()
PABLO bleibt auf dem Atlantik
Rekord-Hurrikan vor Portugal

Völlig überraschend ist ein Tropensturm vor der Küste Portugals zu einem Hurrikan herangewachsen. So nah vor Europa entstand noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ein Hurrikan.


https://www.wetteronline.de/wetternews/pablo-bleibt-auf-dem-…
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02.11.19 17:36:04
Beitrag Nr. 1.596 ()
i.A. popeye
NEUES Rechenmodell, Meeresspiegelanstieg bedroht 300 Millionen; Hochwasser wird künftig weit mehr Menschen betreffen als bisher angenommen: Eine aktuelle Studie, basierend auf einem neuartigen Rechenmodell, korrigierte die Prognosen für 2050 auf 300 Millionen Menschen. Der Großteil der Betroffenen lebt in Asien;

In den kommenden Jahrzehnten sind laut einer Studie Hunderte Millionen Menschen mehr als angenommen von regelmäßigem Hochwasser bedroht. Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen seien bis 2050 Küstengebiete, in denen heute 300 Millionen Menschen leben, mindestens einmal jährlich von Überschwemmungen betroffen, legte die US-Nichtregierungsorganisation (NGO) Climate Central heute auf Grundlage eines neu entwickelten Rechenmodells dar. Das liegt weit über der bisherigen Schätzung von 80 Millionen





- As a result of heat-trapping pollution from human activities, rising sea levels could within three decades push chronic floods higher than land currently home to 300 million people



- By 2100, areas now home to 200 million people could fall permanently below the high tide line



- The new figures are the result of an improved global elevation dataset produced by Climate Central using machine learning, and revealing that coastal elevations are significantly lower than previously understood across wide areas



- The threat is concentrated in coastal Asia and could have profound economic and political consequences within the lifetimes of people alive today



- Findings are documented in a new peer-reviewed paper in the journal Nature Communications





http://orf.at/stories/3142530/?utm_source=pocket-newtab

http://climatecentral.org/news/report-flooded-future-global-…

http://www.nature.com/articles/s41467-019-12808-z

http://climatecentral.org/pdfs/2019CoastalDEMReport.pdf

http://coastal.climatecentral.org/



http://www.climatecentral.org/

http://www.nasa.gov/

http://go.climatecentral.org/coastaldem/



"In den kommenden Jahrzehnten sind laut einer Studie Hunderte Millionen Menschen mehr als angenommen von regelmäßigem Hochwasser bedroht. Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen seien bis 2050 Küstengebiete, in denen heute 300 Millionen Menschen leben, mindestens einmal jährlich von Überschwemmungen betroffen, legte die US-Nichtregierungsorganisation (NGO) Climate Central heute auf Grundlage eines neu entwickelten Rechenmodells dar. Das liegt weit über der bisherigen Schätzung von 80 Millionen.



Der Großteil der Betroffenen lebe in den sechs asiatischen Ländern China, Bangladesch, Indien, Vietnam, Indonesien und Thailand. Mit insgesamt 237 Millionen Menschen ist die Zahl der dortigen Betroffenen laut den Berechnungen von Global Central mehr als viermal so hoch wie in bisherigen wissenschaftlichen Prognosen.



Riesige Gebiete dauerhaft unter Wasser



Die Zahl der Küstenbewohner, deren bisheriger Lebensraum bis zum Jahr 2050 wegen des klimabedingten Anstiegs des Meeresspiegels dauerhaft unter Wasser gesetzt wird, beziffert Climate Central mit rund 150 Millionen, davon 30 Millionen in China. Bis zum Jahr 2100 könnten der Prognose zufolge allein in den sechs asiatischen Ländern Gebiete dauerhaft unter Wasser stehen, die derzeit von 250 Millionen Menschen bewohnt werden. Das seien fünfmal mehr als in bisherigen Prognosen.



Diese Berechnungen zeigten „das Potenzial des Klimawandels, Städte, Ökonomien, Küstengebiete und ganze Regionen auf der Welt noch zu unseren Lebzeiten umzukrempeln“, sagte der führende Studienautor Scott Kulp. „Die Nationen werden sich zunehmend mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob und wie lange sie den Schutz der Küsten gewähren können.“ Die Zahl der von einer jährlichen Überschwemmung bedrohten Menschen wird sich in Bangladesch den neuen Studienergebnissen zufolge bis 2050 mehr als verachtfacht haben, in Indien versiebenfacht, in Indien verzwölffacht und in China verdreifacht.

Motorrad und Autos auf überfluteten Straße in Jakarta, Indonesien

Reuters/Beawiharta Beawiharta



Jakarta droht zu versinken



Die Bedrohung ist in Indonesien deutlich spürbar – hier kündigte die Regierung im Sommer Pläne für den Umzug der Hauptstadt aus Jakarta an. Mit gutem Grund: 40 Prozent der Fläche befinden sich inzwischen unter dem Meeresspiegel. Allerdings ist gerade in Jakarta das Problem seit Jahren bekannt: Zu viel Grundwasser wird für die Wasserversorgung gepumpt, stellenweise sinken Teile der Stadt um 25 Zentimeter pro Jahr. Zudem hat die Megacity auf der Insel Java mit ihren (inklusive Umland) etwa 30 Millionen Bewohnern die wahrscheinlich größten Verkehrsprobleme ganz Asiens.



Die Prognosen von Climate Central zum Anstieg der Meeresspiegel beruhen auf einem von ihren Wissenschaftlern neu entwickelten digitalen Rechenmodell namens CoastalDEM, in dem systematische Fehler mit Hilfe von Methoden des maschinellen Lernens korrigiert werden. Das führt nach Angaben der NGO dazu, dass die Fehlerspanne bei der Berechnung der Meeresspiegel bei höchstens etwa zehn Zentimetern liegt.



Genauigkeit ist lebenswichtig



Das bisher international gebräuchliche Rechenmodell der US-Raumfahrtbehörde (NASA) namens SRTM könne sich hingegen um mehr als vier Meter verrechnen und so ein falsches Bild von Hochwassergebieten zeichnen, betonten die Forscher von Climate Central. Sie wollen daher eine Gratisversion von CoastalDEM zur Verfügung stellen, die zu wissenschaftlichen Zwecken und für humanitäre Maßnahmen verwendet werden darf.



Climate-Central-Chef Benjamin Strauss erklärte, das CoastalDEM-Modell erlaube ein genaueres Bild von den klimabedingten Gefahren der Zukunft. Regierungen und Luftfahrtunternehmen müssten aber noch genauere Daten zum Meeresspiegelanstieg sammeln. „Leben und Lebensgrundlagen hängen davon ab.“



red, ORF.at/Agenturen"
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03.11.19 09:59:13
Beitrag Nr. 1.597 ()
von pop



NEUES Rechenmodell, Meeresspiegelanstieg bedroht 300 Millionen; Hochwasser wird künftig weit mehr Menschen betreffen als bisher angenommen: Eine aktuelle Studie, basierend auf einem neuartigen Rechenmodell, korrigierte die Prognosen für 2050 auf 300 Millionen Menschen. Der Großteil der Betroffenen lebt in Asien;
In den kommenden Jahrzehnten sind laut einer Studie Hunderte Millionen Menschen mehr als angenommen von regelmäßigem Hochwasser bedroht. Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen seien bis 2050 Küstengebiete, in denen heute 300 Millionen Menschen leben, mindestens einmal jährlich von Überschwemmungen betroffen, legte die US-Nichtregierungsorganisation (NGO) Climate Central heute auf Grundlage eines neu entwickelten Rechenmodells dar. Das liegt weit über der bisherigen Schätzung von 80 Millionen


- As a result of heat-trapping pollution from human activities, rising sea levels could within three decades push chronic floods higher than land currently home to 300 million people

- By 2100, areas now home to 200 million people could fall permanently below the high tide line

- The new figures are the result of an improved global elevation dataset produced by Climate Central using machine learning, and revealing that coastal elevations are significantly lower than previously understood across wide areas

- The threat is concentrated in coastal Asia and could have profound economic and political consequences within the lifetimes of people alive today

- Findings are documented in a new peer-reviewed paper in the journal Nature Communications


http://orf.at/stories/3142530/?utm_source=pocket-newtab
http://climatecentral.org/news/report-flooded-future-global-…
http://www.nature.com/articles/s41467-019-12808-z
http://climatecentral.org/pdfs/2019CoastalDEMReport.pdf
http://coastal.climatecentral.org/

http://www.climatecentral.org/
http://www.nasa.gov/
http://go.climatecentral.org/coastaldem/

"In den kommenden Jahrzehnten sind laut einer Studie Hunderte Millionen Menschen mehr als angenommen von regelmäßigem Hochwasser bedroht. Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen seien bis 2050 Küstengebiete, in denen heute 300 Millionen Menschen leben, mindestens einmal jährlich von Überschwemmungen betroffen, legte die US-Nichtregierungsorganisation (NGO) Climate Central heute auf Grundlage eines neu entwickelten Rechenmodells dar. Das liegt weit über der bisherigen Schätzung von 80 Millionen.

Der Großteil der Betroffenen lebe in den sechs asiatischen Ländern China, Bangladesch, Indien, Vietnam, Indonesien und Thailand. Mit insgesamt 237 Millionen Menschen ist die Zahl der dortigen Betroffenen laut den Berechnungen von Global Central mehr als viermal so hoch wie in bisherigen wissenschaftlichen Prognosen.

Riesige Gebiete dauerhaft unter Wasser

Die Zahl der Küstenbewohner, deren bisheriger Lebensraum bis zum Jahr 2050 wegen des klimabedingten Anstiegs des Meeresspiegels dauerhaft unter Wasser gesetzt wird, beziffert Climate Central mit rund 150 Millionen, davon 30 Millionen in China. Bis zum Jahr 2100 könnten der Prognose zufolge allein in den sechs asiatischen Ländern Gebiete dauerhaft unter Wasser stehen, die derzeit von 250 Millionen Menschen bewohnt werden. Das seien fünfmal mehr als in bisherigen Prognosen.

Diese Berechnungen zeigten „das Potenzial des Klimawandels, Städte, Ökonomien, Küstengebiete und ganze Regionen auf der Welt noch zu unseren Lebzeiten umzukrempeln“, sagte der führende Studienautor Scott Kulp. „Die Nationen werden sich zunehmend mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob und wie lange sie den Schutz der Küsten gewähren können.“ Die Zahl der von einer jährlichen Überschwemmung bedrohten Menschen wird sich in Bangladesch den neuen Studienergebnissen zufolge bis 2050 mehr als verachtfacht haben, in Indien versiebenfacht, in Indien verzwölffacht und in China verdreifacht.
Motorrad und Autos auf überfluteten Straße in Jakarta, Indonesien
Reuters/Beawiharta Beawiharta

Jakarta droht zu versinken

Die Bedrohung ist in Indonesien deutlich spürbar – hier kündigte die Regierung im Sommer Pläne für den Umzug der Hauptstadt aus Jakarta an. Mit gutem Grund: 40 Prozent der Fläche befinden sich inzwischen unter dem Meeresspiegel. Allerdings ist gerade in Jakarta das Problem seit Jahren bekannt: Zu viel Grundwasser wird für die Wasserversorgung gepumpt, stellenweise sinken Teile der Stadt um 25 Zentimeter pro Jahr. Zudem hat die Megacity auf der Insel Java mit ihren (inklusive Umland) etwa 30 Millionen Bewohnern die wahrscheinlich größten Verkehrsprobleme ganz Asiens.

Die Prognosen von Climate Central zum Anstieg der Meeresspiegel beruhen auf einem von ihren Wissenschaftlern neu entwickelten digitalen Rechenmodell namens CoastalDEM, in dem systematische Fehler mit Hilfe von Methoden des maschinellen Lernens korrigiert werden. Das führt nach Angaben der NGO dazu, dass die Fehlerspanne bei der Berechnung der Meeresspiegel bei höchstens etwa zehn Zentimetern liegt.

Genauigkeit ist lebenswichtig

Das bisher international gebräuchliche Rechenmodell der US-Raumfahrtbehörde (NASA) namens SRTM könne sich hingegen um mehr als vier Meter verrechnen und so ein falsches Bild von Hochwassergebieten zeichnen, betonten die Forscher von Climate Central. Sie wollen daher eine Gratisversion von CoastalDEM zur Verfügung stellen, die zu wissenschaftlichen Zwecken und für humanitäre Maßnahmen verwendet werden darf.

Climate-Central-Chef Benjamin Strauss erklärte, das CoastalDEM-Modell erlaube ein genaueres Bild von den klimabedingten Gefahren der Zukunft. Regierungen und Luftfahrtunternehmen müssten aber noch genauere Daten zum Meeresspiegelanstieg sammeln. „Leben und Lebensgrundlagen hängen davon ab.“

red, ORF.at/Agenturen"
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06.11.19 09:12:03
Beitrag Nr. 1.598 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.822.186 von tgfn am 02.11.19 17:36:04Was ist mit Popeye los? Ausgehsperre?
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08.11.19 16:25:23
Beitrag Nr. 1.599 ()
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08.11.19 19:15:21
Beitrag Nr. 1.600 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.848.243 von Steveguied am 06.11.19 09:12:03von Popeye

https://hotcopper.com.au/threads/green-one-of-the-biggest-in…

Pop war Ungezogen(hat die Rute bekommen)
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