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Seehofer weist wachsende Kritik an Biokraftstoffen zurück
Montag 21. Januar 2008, 17:13 Uhr

Brüssel (AP) Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat die wachsende Kritik am Anbau von Energiepflanzen für Biokraftstoffe zurückgewiesen. Es gebe in Europa keine «Konkurrenz zwischen Energie und Lebensmitteln», erklärte Seehofer am Montag in Brüssel. Für den Anstieg der Lebensmittelpreise seien in erster Linie «die gestiegene Weltmarktnachfrage und veränderte Ernährungsgewohnheiten» in Schwellenländern verantwortlich. Zugleich versprach Seehofer, er wolle sich darum bemühen, die jüngste Steuererhöhung für Biodiesel rückgängig zu machen.Die Bundesregierung will zur Verminderung klimaschädlicher Treibhausgase die Nutzung von Biokraftstoffen
deutlich steigern: Bis 2020 soll ihr Anteil auf 20 Prozent gesteigert werden. EU-weit wird für 2020 ein Zielwert von zehn Prozent angepeilt.

EU-Energiekommissar Andris Piebalgs erklärte dazu am Montag, Biokraftstoffe seien «die kurzfristig sinnvollste Methode, um die besorgniserregende Zunahme der Treibhausgas-Emissionen durch den Straßenverkehr zu verlangsamen». Er betonte, die Kommission werde in ihrem für Mittwoch angekündigten Klimaschutzpaket erstmals Kriterien für «nachhaltige Biokraftstoffe» vorlegen. Dadurch solle sichergestellt werden, dass die in der EU verwendeten Biokraftstoffe tatsächlich «eine bedeutsame CO2-Einsparung» verglichen mit herkömmlichem Benzin gewährleisteten. Zudem wolle die Kommission festschreiben, dass für den Anbau von Energiepflanzen keine Regenwälder zerstört werden dürften, wie dies gegenwärtig etwa in Brasilien oder Indonesien geschieht.
Auch Seehofer betonte, gerade wegen der teilweise fragwürdigen Anbaumethoden in anderen Staaten müsse die EU für eine ausreichende Herstellung von Biokraftstoffen in Europa sorgen.
Zur Kritik deutscher Energie-Landwirte an der zum Jahreswechsel erfolgten Steuererhöhung für Biodiesel um sechs Cent pro Liter erklärte der Agrarminister: «Diese Klage ist berechtigt, da muss sich auch was ändern im Laufe der nächsten Monate.»
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.154.903 von nobbybe2005 am 24.01.08 12:46:33Vielleicht wird der Kurs in irgendeiner Form gedeckelt (Verschwörungstherie, und das nicht nur vei verbio, sondern in der ganzen branche) dann werden die Kurse irgendwann raketenmäßig nach oben gejubelt und dann Kasse gemacht, siehe aixtron, die standen auch lange unter 3.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.167.855 von Jjeiiin am 25.01.08 13:19:38Ich bin deiner Meinung. Die Kurse wollen eigentlich nach oben, aber sie dürfen nicht. Bei Verbio ist es extrem. Bis zu 110000 St. versperren den Weg, ebenso bei Biopetrol. Obwohl gut gekauft wird steht seit neuesten immer ein Deckel mit 2,85 € und lässt den Kurs nicht nach oben. Ebenso bei Petrotec und EOP Biodiesel. Es scheint, daß irgend etwas vor sich geht. Vermutlich sollen die Kurse unten gehalten werden, um den Druck auf die Politik zu erhöhen. Ich denke wenn die Zahlen im März kommen, können diese in der ganzen Branche nicht so schlecht sein. (hoher Ölpreis, gute Prognosen der Firmenleitungen, usw.)
Würde mich freuen andere Meinungen dazu zu hören.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.168.428 von nobbybe2005 am 25.01.08 14:08:43Kurse wollen, dürfen??? Na dann träum mal weiter... Verbio läuft einfach nicht wie deren Geschäfte!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.168.428 von nobbybe2005 am 25.01.08 14:08:43da will m.e. schlicht und ergreifend einer raus
hier waren / sind viele fonds drin

sc
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.168.575 von SmartCap am 25.01.08 14:21:21Warum wollen den da welche raus. Die Familien Sauter und Pollert haben ja über 70 % der Aktien. Warum sollten die verkaufen. Sie sind doch an steigenden Kursen interessiert.
So ist das nun mal bei Verbio!
Während andere die Bioethanol-Produktion ausbauen, schließen andere
die Produktionslinien. Ruft doch mal dort an. Ach ja! hatte ich ganz vergessen, da ist ja keiner.:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Gru? Jürgen :cool:

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Modernisierte Strecke eingeweiht
Klein Wanzleber Zuckerbahn jetzt fit für Ethanoltransporte
Von Bettina Koch



+ Christian Kionka (Nordzucker) begrüßte Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre, der gestern Morgen mit Regionaleisenbahnchef Gerhard J. Curth mit der ersten Güterzugfahrt von Blumenberg zur Verladestation am Bioethanolwerk die Trasse einweihte. Foto: Sabrina Krug
Der Ausbau der Zuckerbahn, die vom Bahnhof Blumenberg zum Nordzucker-Werk Klein Wanzleben führt, ist abgeschlossen. Mit der symbolischen ersten Fahrt einer Diesellok mit fünf Kesselwagen wurde die 8, 3 Kilometer lange Strecke im Landkreis Börde gestern eingeweiht. Inklusive einer neu gebauten Bahnverladestation wurden 2, 7 Millionen Euro investiert.

Klein Wanzleben. Weichen wurden instandgesetzt, fast 3000 Schwellen verlegt und technische Einrichtungen grundlegend erneuert – das in dem neu gebauten Werk der Nordzucker-Tochter Fuel 21 GmbH produzierte Bioethanol könnte ab sofort über die Schiene abtransportiert werden.

Doch noch ist das neue Werk in der Anlaufphase. " Wir sind bei der Feinjustierung ", sagte Albrecht Schaper, Marketing- und Vertriebschef des Bioethanolwerkes. Im zweiten Halbjahr werde die Volllast erreicht sein. Dann sollen pro Woche zwei komplette Züge mit je 1400 Kubikmetern Bioethanol in den Kesselwagen von der Verladestation nach Blumenberg und von dort aus gen Hafen Magdeburg-Rothensee rollen.

Ohne die Schienenanbindung wären pro Woche 80 Lkw zusätzlich auf den Straßen unterwegs. Aufs Jahr gerechnet entlaste die Bahnverbindung den Straßenverkehr um mehr als 4000 Lkw, sagte Christian Kionka, Mitglied der Geschäftsführung bei Nordzucker. Im Ganzjahresbetrieb könne Fuel 21 rund 130 000 Kubikmeter Bioethanol erzeugen. Der Kraftstoff solle nahezu hundertprozentig auf der Schiene befördert werden, so Kionka.

" Die Verlagerung von Güterverkehr von der Straße auf die Schiene ist für uns kein bloßes Lippenbekenntnis ", betonte Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre ( CDU ). Das Land habe die Ertüchtigung der 8, 3 Kilometer langen Strecke, die rund 470 000 Euro kostete, zu 50 Prozent gefördert. Die Trasse wurde verstärkt, damit sie Achslasten von bis zu 22, 5 Tonnen standhält. Das ermöglicht den Einsatz einer modernen Generation von Kesselwagen. Für das 2, 7 Millionen Euro teure Gesamtprojekt ( mit Verladestation ) kam rund eine Million Euro aus der Landeskasse. Die verbleibenden Kosten wurden von Nordzucker und vom Pächter der Strecke, der Deutschen Regionaleisenbahn ( DRE ), getragen.

Wie kein anderes Bundesland treibe Sachsen-Anhalt die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene voran, sagte DRE-Geschäftsführer Gerhard J. Curth nicht nur mit Blick auf Zuschüsse, sondern auch auf schnell erteilte Genehmigungen. Zurzeit steige das Interesse von Güterkunden an Gleisanschlüssen und Nebenstrecken. Laut Curth kämen die Nachfragen vor allem aus den Bereichen Holz des Bioethanols. Das neue Bioethanolwerk wiederum sorge für eine höhere Auslastung der Klein Wanzleber Zuckerfabrik und weiterer Nordzuckerwerke, die für Fuel 21 Roh- und Dicksaft bereitstellen.

Dieser wird jährlich aus insgesamt 1, 3 Millionen Tonnen Zuckerrüben gewonnen. 3600 Landwirte aus vier Bundesländern bauen dafür Rüben an. Nach Angaben von Rainer Knackstedt, Vorsitzender des Zuckerrübenanbauerverbandes Magdeburg, sind zwei Drittel der Menge über Vier-Jahres-Verträge mit den Landwirten gebunden.

" Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie an ihrem Ziel, den Beimischzwang von Biokraftstoffen zu fossilen Kraftstoffen weiter zu erhöhen, konsequent festhält ", so Kionund Flüssigstoffe. Hohe Maut- und Kraftstoffkosten zwingen in einigen Bereichen zum Umdenken.

" Die Bahnanbindung ist für uns ein Faktor zur Standortsicherung ", sagte Christian Kionka. Sie ermögliche einen kostengünstigen Abtransport ka. Außerdem müsse der europäische Außenschutz bestehen bleiben, damit sich die Produktion im Inland entwickeln und gegenüber subventionierter Produktion beispielsweise aus Brasilien behaupten kann. Pro Liter werden derzeit 19 Cent Einfuhrzoll erhoben. Meinung
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.169.028 von nobbybe2005 am 25.01.08 14:56:10Wer 70% hat, kommt nicht raus, kleinere schon noch... Verschwörungen stecken aber sicher nie hinter Kursen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.167.855 von Jjeiiin am 25.01.08 13:19:38Vermutlich wird der ganze Sektor geshortet, da gehts garnicht speziell um verbio, es müssen harte Fakten her das es der Branche wieder besser geht. Kennt irgendjemand Indizes auf Bioenergieaktien, wahrscheinlich kann man die 1:1 auf den Kurs von verbio übertragen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.185.401 von Jjeiiin am 27.01.08 20:29:32@ Jjeiiin

Keine Angst hier wird nichts "geshortet".
Der ganze Sektor ist tot.
Viele Geschäftsmodelle (mit Bioethanol in Europa) sind nicht mehr wirtschaftlich.
Deswegen die Kurse.
Die Fonds wollen/sind einfach nur raus.
Allein die Biodieselbranche kann 's schaffen. Die Beimischung wird pflicht und bald erhöht.
Die kleinen haben keine Chance Verbio und Biopetrol werden übrig bleiben.

Gruß codiman
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